Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Bild: https://abload.de/img/mobile.08ssmv.jpg


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    Bilder von mir. Nachdem jetzt zwei oder drei Etagen mühselig abgestockt wurden, geht das jetzt schneller. So gut wie heute morgen sah der Kasten noch nie aus. Oben war Montag morgen und unten war von heute morgen.

  • Ex-IBM (Gutleutstraße 40-44)

    ^ Der Abbruch befindet sich auf der Zielgerade und entbehrt nicht einer gewissen Dramatik. Viel mehr als eine Woche lang wird vom Hochbau kaum noch etwas zu sehen sein. Daher ein Bild des Gesamtkunstwerkes auch von heute:



    Aus der Nähe und von der anderen Seite:


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPIAPC_0832.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPIAPC_0834.jpg
    Bilder: epizentrum

  • niu Hotel City Frankfurt (Niddastr. 60-62)

    Der Rohbau hat die Traufhöhe erreicht, das Staffelgeschoss ist in Arbeit. Wenn man bedenkt, dass im Februar nicht einmal ein kleiner Teil der großflächigen Baugrube gegraben war, erscheint der sportliche Eröffnungstermin 2018 nunmehr machbar:


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2017/EPIAPC_0835.jpg
    Bild: epizentrum

  • Rundgang

    ^^ Dem IBM-Fragment kann man beim Schrumpfen wortwörtlich zusehen:



    In der Gutleutstraße 45 brennt inzwischen Licht; interessanterweise wird das per Stahlskelett angebaute Fluchttreppenhaus doch noch verkleidet. Die letzten Tage kamen schmale Fenster:



    Die Weißfrauenkirche wird, wie vor einigen Monaten angekündigt und kurz darauf begonnen, von außen saniert. Veranwortlicher Architekt: Volker Max Engelhardt, Frankfurt.



    Auf der Rückseite des ehemaligen DVAG-Sitzes (Münchener Straße 1) ist seit Anfang November eine Fahrbahn der Gutleutstraße auf dem Abschnitt am Haus umzäunt. Im Inneren arbeiten gerade Schreiner. Das sieht nach der Vorbereitung für einen neuen Mieter aus:



    Und das lang per Fensteranschlag inserierte Schmuckstück in der Gutleutstraße 13 (ehemals durch die griechische Nationalbank genutzt - irgendwann hatte ich das Gebäude hier im Forum schon gezeigt) scheint einen Käufer gefunden zu haben, oder eine Nachnutzung steht fest. Jedenfalls steht ein Bauzaun vor dem Gebäude:



    Bilder: epizentrum

  • niu Hotel City Frankfurt (Niddastr. 60-62)

    Bereits Richtfest feierten gestern die Projektbeteiligten am niu-Hotelneubau (Commerz Real, der GOLD.STEIN real estate M+E, NOVUM Hospitality und Adolf Lupp). Vor ein paar Tagen betonierte man gerade die Decke des 6. OG, in dem laut Pressemitteilung dereinst der Frühstücksraum mit Direktzugang zur Dachterrasse liegen soll:



    Bild: epizentrum

  • Kaiserpassage (K62 - T35)

    Zur Kaiserstraße hin fallen bereits die Hüllen. Die durchaus sehenswerte Nachkriegsfassade ist soweit aufgefrischt, und das Mercure-Hotel hat seine Pforten geöffnet. Der Rest, insbesondere die eigentliche Passage, befindet sich noch in Arbeit:



    Bild: epizentrum

  • Niddastraße 60-62 (niu Charly)

    Ein Blick durch die Niddastraße auf den nun vollständigen Rohbau des niu Charly Hotels. Rechts sind auch Umbauten am Levi's-Gebäude zu sehen, und an den Nummern 57 (links angeschnitten) und 59 haben leider noch immer keine Bauarbeiten begonnen. Entmietet sind die Gebäude.



    Bild: epizentrum

  • Umbau Elbestraße 31 ("Pik-Dame")

    Frankfurts ältester Nachtclub, die legendäre "Pik-Dame" in der Elbestraße 31, schließt im April. Ab Mai wird das Haus grundgelegend umgebaut, Wohnungen sollen durch Aufstockung des bisher nur zweigeschossigen Gebäudes (Street View) entstehen. Eine Baugenehmigung liegt bereits vor, schreibt das Journal Frankfurt. Es ist anzunehmen, dass die Elbestraße 31 nach dem Umbau ebenso hoch sein wird wie die benachbarten Gebäude. Der Umbau des südlich anschließenden Hauses Nummer 29 wurde bereits 2015 fertig. Neben dem Verschwinden dieses Nachkriegsprovisoriums die wohl beste Nachricht: Nach der Fertigstellung des Umbaus soll die "Pik-Dame" wieder öffnen.



    Die im Vergleich zu ihrer Umgebung viele niedrigere Elbestraße 31; links die umgebaute Elbestraße 29, früher "Riz" und nun Weinbar "Le Vingtneuf", darüber "Brera Serviced Apartments":



    Bilder: Schmittchen

  • Moselstraße 47 wird "Wartesaal" für Süchtige

    Der Gesundheitsdezernent Majer hat nach einem Bericht in der heutigen FAZ ein Konzept vorgelegt, wie mit der Crack-Szene im Bahnhogsviertel künftig verfahren werden soll. Im Haus Moselstraße 47, einer Liegenschaft des Allgemeinen Almosenkastens, will die Stadt eine Art Wartesaal einrichten, in dem sich Süchtige nachts aufhalten können. Der "Wartesaal" solle eine Angebot für diejenigen Konsumenten sein, von denen man wisse, dass sie das Bahnhofsviertel nachts nicht verlassen wollen. Es soll ein zusätzliches Angebot zu den bestehenden Aufenthalts- und Übernachtungsangeboten der Drogenhilfe sein. Einen konkreten Starttermin für das Projekt gibts es aber noch nicht.


    Q: FAZ (RMZ) 17.1.2018, S. 30


    Eine Kurzfassung des Artikels steht hier.

  • The Inbetween

    Nach dem Abbruch der beiden Ex-IBM-Baukörper wird auf dem relativ weiträumigen Areal kräftig gebuddelt, und Pfahlbohrer gehen ihrer Arbeit nach. Die Tiefgarage wird in diesem Zug doch noch geknackt, bzw. bleiben Außenwände (außer der zur Gutleutstraße) erhalten. Im Hintergrund ist der rückseitige Anbau des Wyndham (zukünfitg: Scandic Museumsufer) zu sehen:



    Bild: epizentrum

  • Münchener Straße 1

    Die Bauarbeiten im Inneren der früheren DVAG-Zentrale, die epizentrum Ende des vergangenen Jahres vernommen hatte, erfolgten tatsächlich für eine Nutzung durch die Stadtverwaltung. Das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing schreibt heute von einem Bezug durch das Personal- und Organisationsamt der Stadt. Der Schulungsbetrieb werde künftig stadtweit in der Münchener Straße 1 gebündelt, heißt es, weil am "bisherigen Standort die Raumkapazitäten für die Anforderungen an eine moderne Ausbildung und Personalentwicklung/Fortbildung nicht mehr ausreichen". Ich nehme an, dass auch andere Dienststellen der Stadt einziehen werden.


    Damit wird sich wenig bis nichts am m. E. unerfreulichen Äußeren des prominent gelegenen Gebäudes ändern (Nachfolger eines bis in die 1970er erhaltenen Gebäudes einer Versicherung). Immerhin besteht Aussicht auf eine zeitlich beschränkte Nutzung durch die Stadt, denn im Zusammenhang mit der Endlosgeschichte um das gewünschte Behördenzentrum war von einer Interimslösung die Rede.

  • Also ich mag das Gebäude. Schlimm sieht es nicht aus und das Fassadenmaterial ist mal eine Abwechslung.


    Sieht ja nun wirklich eher nach Interim aus - also kommt da auch irgendwann eine Neuentwicklung aus die Ecke zu.


    Und was das Behördenzentrum angeht hoffe ich ja immer noch auf die Entscheidung, am Camapanilestandort einen schlichten aber funktionalen Turm zu bauen.

  • The Inbetween, Ensemble am Untermainkai

    In der Baugrube des "The Inbetween" kommt man gut voran. Ein Kransockel steht, während im östlichen Teil noch die letzten Betonreste aus dem Boden gehämmert werden:



    Von der anderen Seite mit Blick auf die Gutleutstraße 40-44, in der ebenfalls schwer gearbeitet wird, allerdings ohne größere Fortschritte zur Straßenseite hin:



    Auf dem zukünftigen Areal des "Ensemble am Untermainkai" tut sich seit Beggis letztem Beitrag nichts. Nur im denkmalgeschützten Eckgebäude hat man im Inneren saniert, außen eher kosmetisch aufgearbeitet (Fassade gereinigt, Fensterprofile gestrichen), und vor kurzem ist der Kindergarten "Le Jardin" eingezogen. Mit minimalem Aufwand also:



    Bild: epizentrum

  • "Urban Central"- Umbau Ex-ABG-Sitz Elbestraße 48 in Wohnanlage

    Zur Liegenschaft finden sich Informationen mit Stand Juli 2014 bereits oben in Beitrag #570. Die ABG ist 2015 ausgezogen. Die Gebäude stehen seitdem leer, ohne dass sich etwas bewegt hätte. Denn die ABG verkaufte damals an einen Investor, einen Arzt mit Praxis im Westend, der später Subjekt eines staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens wurde und auch einige Monate in Untersuchungshaft saß. In diesem FR-Artikel steht mehr, gemeint ist die dort "Dr. L." genannte Person, mehr ließe sich googlen. Die Angelegenheit beschäftigte auch das Stadtparlament. Eine Anfrage des Ortsbeirats 2 beantwortete der Magistrat im vergangenen Jahr hiermit.


    Heute fiel mir auf, dass ein Bauzaun vor der Elbestraße 48 errichtet wurde. Mehr ist bisher nicht zu sehen, deswegen kein Foto. Aber ich konnte etwas zum Vorhaben finden: Das Umbauprojekt heißt "Urban Central". Mit dem Vertrieb, eventuell auch mit der Entwicklung des Projekts, ist Jones Lang LaSalle Residential Development befasst. Geplant sind Eigentumswohnungen und Penthouses, die Ende 2019 bezugsfertig sein sollen. Hier ist von Ein-Zimmer-Wohnungen mit 18,5 bis 40 m² sowie von Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit 40 bis 107 m² die Rede. Insgesamt 80 Wohnungen sollen es werden, schreibt JLL.


    Die Straßenfassaden im Jahr 2016:



    Bild: Schmittchen


    Zum Ensemble gehört auch ein großer Hofflügel, auf meinem Foto von 2013 ist er zu sehen (Klick vergrößert):


    Bild: http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/2773bestandeckenidda+weserstr.jpg
    Bild: Schmittchen


    Planung:



    Bild: Jones Lang LaSalle Residential Development GmbH

  • ^ Danke für den interessanten Fund. Dieser Abschnitt der Straße ist von der Substanz her angesichts der Ballung historischer Gebäude mit denkmalgeschützten Fassaden wunderschön. Ich hatte im Rahmen der Bebilderung dieser Wikipedia-Seite das Vergnügen, die Häuser abzulichten. Das war angesichts der Etablissements dort eine mittelgroße Herausforderung. Auch für die zukünftigen Bewohner der Häuser dürfte der Zugang speziell nachts interessant werden. Andererseits tragen die Nutzungsänderungen wie bspw. auch an der Nr. 52, an der Niddastraße und der Weserstraße im gleichen Block (Twenty7even bzw. Hilton Garden Inn) zur Transformation der Blöcke bei, die jetzt direkt noch zum Rotlichtviertel gehören. Direkt gegenüber:


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_ND88017E.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_ND88013E.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_ND88619E.jpg


    Und nachfolgend das schöne Haus, das eigentlich die Nr. 48 hat, aber über den neueren Bau rechts davon erschlossen wird. Die Nr. 50 scheint von der Abbildung her auch zum Umbau-Ensemble zu gehören, hat aber einen eigenen Eingang. Auch davon nachfolgend eine Ablichtung (Bild links):


    Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_ND88000.jpg Bild: http://www.dafmap.de/d/serve.py?2018/EPI_ND87998.jpg
    Bilder: epizentrum (2013)

  • Taunusstraße 35 (Kaiserpassage)

    Die Kaiserpassage und die zugehörigen Gebäude zur Taunus- und zur Kaiserstraße werden bekanntlich gerade umgebaut. Zur Taunusstraße ist ein Boardinghouse der Marke iPartment geplant, demnach sollen 71 Apartments auf 1.700 Quadratmetern Fläche entstehen. Eröffnung soll angeblich noch in diesem Frühjahr sein. Eine Miniabbildung ließ sich finden:



    Bild: ipartment GmbH / DIC Asset AG


    Das wird das zweite Haus der Marke in Frankfurt. Seit 2014 ist das Kölner Unternehmen bereits an der gleichnamigen Straße im Gallus vertreten, auch hier war es ein Umbau. Die an der Taunusstraße bisher zutage getretene Fassade hat zuletzt epizentrum fotografiert.

  • Wenn man bedenkt dass die das Gebäude nur umbauen finde ich die Lösung gut. Viel Platz für Einzelhandel im Erdgeschoss macht das ganze lebendig. Ökonomisch gesehen bestimmt auch ein gutes Geschäft.


    Mein Motto Hauptsache Blockrandbebauung mit Einzelhandel und es kann kaum schief gehen. Dann ist die Fassade über das Erdgeschoß fast zweitrangig, aber natürlich je schöner desto besser.

  • Kaiserpassage, Elbestraße

    Zu den ab #756 erwähnten Projekten. Die Kaiserpassage macht Fortschritte. Am Ende wird sie keinen Schönheitspreis gewinnen, dank der breiten Taunusstraße lässt sie sich aber leicht panografieren:



    Die Putzrillen:



    An den Obergeschossen zur Kaiserstraße hin passierte ja nicht viel, der doppelstöckige Sockel ist noch in Arbeit:



    In der Elbestraße steht ein Kran, das Umbauprojekt (#756/#757) befindet sich in der Ausführung:



    Bilder: epizentrum