Bahnhofsviertel: Sanierung, Um- und Neubau

  • Twenty7even

    Am Twenty7even sind jetzt die ersten Fenster montiert. Ein Blick durch die Weserstraße gen Main, mit den Werbeaufklebern der neuen Eigentümerin für ihr Umbauprojekt namens VAU im Vordergrund:



    Bild: epizentrum

  • Windmühlstr. 14 (DVAG)

    Die Sanierung der bisher unscheinbaren Großbaustelle zeigt sich inzwischen außen. Sowohl an der Gutleutstraße stehen Gerüste als auch an der Wilhelm-Leuschner-Straße, wo bekanntermaßen der Haupteingang entstehen wird. Von gestern abend:



    Bild: epizentrum

  • Hotelprojekt Niddastraße 60-62

    Man glaubt es kaum, doch tatsächlich soll die "ewige" Baulücke im westlichen Teil der Niddastraße demnächst geschlossen werden. Gebaut werden soll ein Hotel der Marke "Novum Style" mit rund 190 Zimmern. Im ersten Halbjahr 2019 ist die Fertigstellung geplant (TD).


    Das Grundstück liegt in Frankfurts kleinem Rauchwarenviertel (Info), sofern man angesichts des Bedeutungsverlusts des Pelzhandels noch davon sprechen kann. Nordöstlich grenzt das 25hours Hotel an, auf der anderen Seite das "Europahaus" Niddastraße 64. Die dort erst vor Kurzem umgestaltete Brandmauer wird dann wohl verschwinden.




    Bild: Schmittchen


    Satellitenbild, in der Mitte die Baulücke:



    Bild: Google


    Nachtrag: Commerz Real, Erwerberin des Projekts, hat jetzt eine Pressemitteilung online. Daraus ergibt sich noch, dass das Hotel von Lupp als Generalunternehmer errichtet wird.

  • ^ Schön, dass sich das nördliche Bahnhofsviertel weiterentwickelt. Gentrifizierung hin oder her, die aktuellen Projekte rund um die östliche Niddastraße bringen in jedem Fall mehr Normalität in diese ungemütliche Ecke der Stadt, um die ich nachts definitiv einen Bogen mache.


    Die Zimmeranzahl des Neubauprojektes macht mich stutzig: Wie wird es gelingen, 190 Zimmer in dieser Baulücke unterzubringen? Zum Vergleich: Das 25hours Levi's nebenan bietet bei etwa gleich langer Straßenfront 76 Zimmer (Q), teilt sich die beiden Hausnummern 56 und 58 dabei allerdings mit der Bürobebauung der Levi Strauss Germany. Der Bebauungsplan sieht - wie bei den Nachbarn - eine bis zu sechsgeschossige Bebauung an der Niddastraße und bis zu fünf Geschosse in zweiter Reihe vor.

  • Windmühlstr. 14 (DVAG), Gutleutstraße 45

    Am zukünftigen DVAG-Sitz liegt der Rohbau frei, wo der Haupteingang entstehen soll:



    Am ehemaligen Bürogebäude in der Gutleutstraße 45 gehen die Bauarbeiten für die "Visionapartments" jetzt los. Derzeit wird entkernt, und man macht sich an den Fensterbändern zu schaffen:



    Bilder: epizentrum

  • Danke. Eine Visualisierung der zum Apartmenthaus umgebauten Gutleutstraße 45 hatten wir noch nicht. Der Bauherr aber hat jetzt eine:



    Bild: Visionapartments


    Außen ändert sich demnach nicht viel. Neue Fenster, gereinigte oder eventuell erneute Bekleidungen der Geschossbänder, mehr ist wohl nicht zu erwarten.

  • ^ Ups, das ist ernüchternd. Ich frage mich, wie man kleine Wohneinheiten hinter den durchgehenden Glasbändern darstellen möchte. Es kann ja nur darauf hinauslaufen, dass die Trennwände papierdünn sind und sich hinter den Fenstern bunte Mischungen aus Gardinen, Sichtschutzfolien, Paravans, angeklebten Postern und Möbelstücken aneinanderreihen werden.

  • Hatte mir auch mehr erwartet. Im Grunde genommen ist das ja eigentlich nicht wirklich eine Neu-Gestaltung. Status Quo 2.0. Eine vergebene Chance.

  • Naja, man hat an dem einen Flügel schon noch zwei Etagen drauf gebastelt.


    Aber - ist eben wirklich nix tolles, was man da hinfabriziert.

  • ^ Seitdem steht der Kran am Gebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße:



    Gerüste werden auch hofseitig aufgestellt:



    Bilder: epizentrum


    ^^^ Nachtrag zur Gutleutstraße 45:

    Naja, man hat an dem einen Flügel schon noch zwei Etagen drauf gebastelt.


    Ich denke, eine Aufstockung ist nicht geplant. Das Foto aus dem Vorbeitrag zeigt die Süd- und Ostseite, das Rendering die Ost- und Nordseite des Gebäudes.

  • Kaiserstraße 68 / Ehemalige Fischer-Stube

    Die Fischer-Stube ist angeknabbert! (Vorherige Beiträge: 647 und 648)
    Ein Arbeiter hat mit einem dicken Vorschlaghammer und mobilem Gerüst bereits ein gutes Drittel des Schriftzugs zurückgebaut. Wahre Muskelarbeit!


  • Hilton Garden Inn an Weserstrasse 43

    Neben dem Twenty7even kündigt sich nun doch ein Bau an der Weserstrasse an (Weserstr. 43). Hierzu war schon ein bisschen spekuliert worden: Link. Schon seit längerer Zeit war das herunter gekommene Bürogebäude links neben dem Twenty7even eingerüstet und wird derzeit entkernt.


    Nun wird das Geheimnis gelüftet: Bei dem neuen Nutzer des Gebäudes handelt es sich um niemanden Geringeren als das Hilton Garden Inn ab Herbst 2017, wie heute einem Poster am Bauzaun zu entnehmen war. Auf dem Poster wird ein erstes Rendering der Zimmereinrichtung gezeigt. Es sollen insgesamt 167 Zimmer und Suites entstehen, also eine beachtliche Investition. Als möglichen Vorgeschmack kann man sich das relativ neue Hilton Garden Inn im SQUAIRE zu Gemüte führen.


    Kommentar: Wenn man sich vor Augen führt wie selektiv Hilton mit seiner etwas günstigeren, aber dennoch wertigen "Garden Inn" Kette vorgeht, ist das durchaus als starker Vertrauensvorschuss für das einst verruchte Frankfurter Bahnhofsviertel zu werten. Hilton Garden Inn sucht meist keine innenstadtnahen Lagen aus, daher ist dieser Schritt umso beachtlicher. Die Aufwertung des Bahnhofviertels erreicht hiermit einen neuen Höhepunkt. Besonders freut mich, dass sich dadurch wieder neue Gastronomie ansiedelt und auch nach Geschäftsschluss etwas los ist. Hoffentlich wird die Fassade etwas anspruchsvoller als die zuletzt etwas zu nüchternen Frankfurter Hotel-Renderings wie bspw. am Busbahnhof, aber auf die Weltmarke Hilton dürfte da eigentlich Verlass sein.

  • Dazu zwei schlechte Fotos aus der heutigen Abenddämmerung. Weit fortgeschritten scheinen die Bauarbeiten noch nicht zu sein:



    Ein Bauschild konnte ich nicht finden. Nicht uninteressant allerdings die Mailadresse auf dem von Golden Age erwähnten Transparent: sie führt zu Foremost Hospitality.



    Bilder: Schmittchen

  • Wenn man sich die Konstruktion aus Ziegeln und Mörtel da ansieht (Mauerwerk möchte ich sie nicht nennen), dann freut man sich, dass das (fast) nichts tragen muss.
    Gerade wird das nur durch den Betonsturz, der rechts schon geschalt ist. Schön, dass Beton fließt.


    Hätte man da nicht jemanden "vom Fach" ranlassen könnenn oder wird Ziegelmauerwerk heute nicht mehr unterrichtet?

  • Kaiserstr. 68

    Der Beton ist geflossen und wohl auch ausgehärtet, jetzt hält er die neu eingebauten Fenster und Türen.
    Auch wurde die hochglanzpolierte (Grabstein-)Granitverkleidung entfernt. Nun bin ich mal gespannt, was stattdessen kommen wird.





    Bilder von mir

  • Windmühlstr. 14 (DVAG)

    An der Wilhelm-Leuschner-Straße hat man für den zukünftigen Haupteingang die Fassade und die Außenwand entfernt. Die Decke wird mit Stahlträgern gestützt, sodass sie demnächst entsprechend der Visualisierung ausgesägt werden kann:



    Bild: epizentrum

  • Kaiserstraße 68

    An der Kaiserstraße 68 wird nach den Mauerarbeiten am Sockel noch ein größeres Rad gedreht. Momentan rüstet man das Gebäude ein. Mindestens eine Dachsanierung bzw. eine Natursteininspektion und -reinigung sollten also drin sein:




    Bilder: epizentrum