Universitätsviertel [realisiert 2017]

  • Seit etwa einer Woche(?) ist die Gladbecker-Straße wieder freigegeben.
    Der gefühlte Unterschied zu vorher ist riesig. Jetzt ist auch vom östlichen Ende der Friedrich-Ebert-Straße aus ersichtlich, wie riesig das Universitätsviertel ist. Überhaupt wird die Universität erst jetzt von diesem Betrachtungswinkel aus sichtbar! Die Brücken haben sie vorher mehr als effektiv von der Innenstadt abgeschirmt.


    Mittlerweile ist der Verlauf der zukünftigen Erschließungsstraße abgesteckt.

  • Die Vermarktung der Flächen entwickelt sich laut der WAZ zu einer Erfolgsgeschichte! Zumindest auf die Wohnbebauung scheint es seitens der Investoren einen regelrechten "Run" zu geben. Neben Allbau und Hochtief sind anscheinend Adams + Partner, die „Stadthäuser“, also schmale Einfamilienhäuser mit Garten und Dachterrasse errichten wollen, mit im Boot. Außerdem ist das Versorgungswerk der Architekten an Flächen interessiert. Laut WAZ gehört es zu deren Selbstverständnis auf hohem Niveau und architektonisch anspruchsvoll zu bauen.
    Darüber hinaus will Hochtief eine weitere Parzelle erwerben...


    Das sind schöne Nachrichten und wenn die Flächenvermarktung so gut läuft, sollte die Stadt schnell über weitere City-Grundstücke nachdenken, die man entwicklen kann..

  • ^^ Wohn- und Büroflächenvermarktung ^^

    Wohnflächenvermarktung:
    Laut WAZ scheint es aktuell tatsächlich mehr potentielle Investoren als vermarktbare Wohnflächen für das Uni-Viertel zu geben. Dieser Sachverhalt habe hinter den Kulissen bereits für Verstimmungen gesorgt: "Die einen treibt die Sorge, dass manche Bewerber gezielt außen vor gehalten werden, die anderen, dass neue Interessenten bereits erteilte Zusagen torpedieren." [Quelle: DerWesten]


    geplante Wohnprojekte:

    Wohnprojekt Evonik 1. Entwurf Segerothstraße Univiertel


    Quelle: DerWesten


    P.West [Hochtief Construction AG]

    Quelle: P.West, grüne mitte Essen – HOCHTIEF Construction AG


    Grundstücksgröße: ca. 3.700 m²
    Planungsrecht: B-Plan vorhanden
    Investor: HOCHTIEF Construction AG
    Architekturbüro: schultearchitekten, Köln
    Projekt: Wohnungsbau (hochwertige Eigentumswohnungen)
    Baubeginn: voraussichtlich 1. Quartal 2011



    "Grüne Mitte Essen" [Allbau AG]

    Quelle:Koschany + Zimmer Architekten KZA Essen


    Grundstücksgröße: ca. 7.200 m²
    Planungsrecht:
    Investor:
    Allbau AG
    Architekturbüro: Koschany + Zimmer Architekten KZA GmbH, Essen
    Projekt: Wohnungsbau (75 Mietwohnungen)
    Baubeginn: voraussichtlich 2011
    Quelle: Wohnfläche 3.1


    Tappe Immobilien Projekte GmbH

    Quelle:
    Wohnfläche 1.3


    Tappe Immobilien Projekte GmbH plant für ca. 8 Mio. EURO 46 Eigentumswohnungen in Größen zwischen 60 und deutlich über 100 Quadratmetern Wohnfläche zu errichten. [Quelle:DerWesten]

    • Das Versorgungswerk der Architektenkammer NRW plant auf dem Gelände mindestens 50 bis 80 Wohneinheiten zu errichten. [Quelle:DerWesten]
    • Mit der Wohnungsbaugesellschaft Adams und Partner ist ausverhandelt, dass sie eine Fläche erhält, um 18 Einfamilienhäuser zu errichten. [Quelle:DerWesten]



    Büroflächenvermarktung:




    • Ein Baufeld an der Friedrich-Ebert-Straße wird als möglicher Standort für die neue AOK-Zentrale gehandelt.
    • Direkt daran angrenzend plant eine Investorengruppe ein Bürogebäude zu errichten.
    • An der Segerothstraße hat man die Pläne für einen Büro- und Hotelkomplex noch nicht zu den Akten gelegt.
    • An der Gladbecker Straße könnte ein Hörsaalzentrum mit 3400m² Geschossfläche entstehen. [Quelle: DerWesten]


  • wow - das ist ein super Update und lässt die Vorfreude weiter steigen!


    Vielleicht kann man nur noch anmerken, dass der Entwurf Evonik 1. so (zum Glück) nicht umgesetzt wird, da er zu "klotzig" ist..

  • Letzte Wohnbau-Grundstücke im Universitätsviertel in Essen vergeben im WAZ-Portal. Das Versorgungswerk der Architektenkammer NRW erhielt den Zuschlag für die beiden letzten Grundstücke im Quartier, die den Bau von 80 bis 100 WE auf 7900 Qm Grundfläche ermöglichen. Die Entscheidung sorgte für Unmut beim Hochtief, der sich um die gleichen Grundstücke bewarb. Der Entwurf von Evonik soll modifiziert werden (Bei der Visualisierung im Artikel wüßte ich nicht, womit ich das Aufzählen der Einwände anfangen sollte. Geistlos, farblos, der Dachbereich wirkt unruhestiftend...).

  • Der Westen berichtete über den geplanten Bau des zweigeschossigen Hörsaalzentrums am Rheinischen Platz mit 3600 qm Geschossfläche und zwei Sälen - mit 1100 und 150 Plätzen. Es könnte zum Wintersemester 2013/2014 fertiggestellt werden. Die Größe des Grundstücks beträgt 3762 qm.


    Soweit ich mich erinnere, einmal war am Rheinischen Platz ein größeres Bürogebäude - sogar ein kleines Hochhaus - vorgesehen, das die ÖV-Anbindung optimal nutzen würde. Braucht die Uni keine Räume für Wissenschaftler, die im höheren als zwei Etagen Gebäudeteil entstehen könnten?

  • Ich denke, wenn wir das geplante Hörsaalzentrum noch um sämtliche, nicht im Rathaus angesiedelte Abteilungen und ferner auch noch die Stadtbücherei, das Finanzamt, etc... erweitern, können wir über ein weiteres "notwendiges" Hochhaus nachdenken. Nur, danach ob wir dies überhaupt benötigen oder ob es mit der Wohnbebauung korrespondiert fragen wir lieber nicht.
    Und nun ernsthaft, eine 2-geschossige Bebauung an dieser Stelle würde sich doch gerade an dieser Stelle harmonisch einfügen und einen guten "Übergang" zw. Uni / Wohnungen einerseits und Nord-City darstellen. Warum also immer so hoch hinaus ?

  • Als Mitglied (Student) der Uni Duisburg-Essen weiß ich da ein wenig mehr drüber, das Zentrum soll dort in der Tat entstehen und somit eine Verbindungsachse von den Bürotürmen am Cinemax (Bildungswissenschaften) zum Rest des Campus bilden.


    In der Tat ist aber auch richtig dort ist 5-6 Geschössige Bebauung vorgesehen von daher wird man dort einfach ein höheres Gebäude versuchen hinzusetzen.

  • Wenn man das Bild in der WAZ als Anhaltspunkt nimmt wäre es Feld 9.
    Auch die Tatsache das man von Zusammenwachsen des Campus mit dem Univiertel spricht würde das eigentlich vermuten lassen.

  • ^^^^RiCoH, das mit der AOK ist richtig, findet aber, so meine ich gehört zu haben, auf der anderen Seite des Uni-Quaritiers höhe LP statt.


    Mit der 2-geschossigen Bebauung kann ich mich auch nicht so recht anfreunden. Die ursprünglich geplante 5- bis 6-geschossige Bebauung macht auf einer großstädtische Visitenkarte schon mehr her. Auf der anderen Seite finde ich es natürlich gut, dass sich die Uni nun doch entschlossen hat, Gebäude ins Uni-Quartier zu bauen und damit näher an die Innenstadt heran zu bringen.

  • Der Westen berichtete über den im August oder September bevorstehenden Bau von 32 Eigentumswohnungen des Unternehmens Dornieden Generalbau. Sie sollen ab Ende 2012 fertig sein, 64 bis 171 qm Größe haben (zwei bis fünf Zimmer) und ab 2167 Euro pro qm kosten. Sieben der Wohnungen sollen bereits reseviert sein - im benachbarten Bauvorhaben hat Hochtief 22 der 48 Wohnungen verkauft.


    Dornieden Generalbau hat zuerst 43 kleinere Wohnungen geplant, aber dann festgestellt, dass es vor allem viele Paare ab 35 Jahren gibt, die sich mehr Fläche wünschen und bereit sind, für die Innenstadtlage mit kurzen Wegen zu Geschäften und Kulturangeboten zu zahlen.

  • Univiertel: Wasserspaß statt Wohnidyll? im WAZ-Portal über das 70.000 Qm große Thurmfeld zwischen der Bottroper Straße und der Hilgerstraße am Nordrand des Uni-Geländes. Da die Pläne für die Uni-Erweiterung und für die Werkbund-Siedlung gescheitert sind, ist das Gelände jetzt als Standort für eine Badeanlage im Gespräch, die drei andere Bäder ersetzen soll. Am stärksten wird die Idee von der FDP unterstützt, die CDU und die Grünen sind nicht dagegen. Der Planungsdezernent möchte dort lieber Wohnbebauung sehen, das ehemalige Industriegelände könnte jedoch stark mit Schadstoffen belastet sein. Der aktuell gültige Bebauungsplan müsste erst geändert werden.


    Das Unternehmen Allbau begann mit dem Bau von Pier78 mit 78 Wohnungen von 60 bis 160 Qm und dem Concierge-Dienst am anderen Rand des Univiertels.

  • Adams + Partner

    Die Adams + Partner Wohnungsbau GmbH hat mit ihren Entwürfen von Einfamilienhäusern die Entwicklungsgesellschaft Universitätsviertel (EGU) überzeugt und den Zuschlag zum Bau von 17 Häusern erhalten. Auf dem 4.000 qm großen Gelände am Ostrand entstehen an der Planstraße 10 zusammenhängende dreigeschossige Häuser mit insgesamt 204 qm Wohnfläche inklusive Studiogeschoss und dazugehöriger 28 qm großen Dachterrasse. Der Baubeginn ist für Herbst 2011 geplant, die Fertigstellung für das dritte Quartal 2012.



    Bild: Adams+Partner bzw. Cube Essen S. 67



    Ich bin echt gespannt, wie der Garten von den potenziellen Kunden wahrgenommen wird. Die Häuser sollen auf der Seite des Rheinischen Platz, also direkt neben dem geplanten Neubau der Universität, errichtet werden. Kann mir vorstellen, dass der Entwurf nochmal abgeändert wird. Bei dem aktuellen Entwurf ist ein Blick in die Privatsphäre garantiert.