Danke für die Bilder Midas . Für mich schwer begreiflich, wie man weiterhin so auto-orientiert baut. Das (östliche) Alsterufer sollte mehr als Verkehrkorridor sein
Infrastrukturprojekte - Straße
-
-
-
^
Autoorientiert? Ich sehe da zwei riesige Radweg und eine Parkanlage am Ufer.
-
Für mich schwer begreiflich, wie man weiterhin so auto-orientiert baut.
^^ die neue Gestaltung ist zumindest DEUTLICH weniger auto-orientiert als der Zustand vor dem Umbau. Ob einem das nun weit genug geht oder nicht, ist sicherlich Geschmacksache. Man kann aber nunmal auch einen riesigen Verkehrsknoten nicht einfach in Luft aufloesen.
> https://bettercyclingblog.wordpress.com/2017/08/10/als…r-bucht-teil-1/
> https://bettercyclingblog.wordpress.com/2017/08/13/als…r-bucht-teil-2/
-
Dort gibt es auch ein interessantes Bild, wo die alten Kanten mit den neuen verglichen werden. Da wurde doch erheblich was entsiegelt und Fahrbahnflächen reduziert. Auch freie Rechtsabbieger und im allgemeinen ausufernde Abbiegestreifen sind weggefallen:
Quelle: https://bettercyclingblog.wordpress.com/2017/08/13/als…r-bucht-teil-2/
-
^^ die neue Gestaltung ist zumindest DEUTLICH weniger auto-orientiert als der Zustand vor dem Umbau. Ob einem das nun weit genug geht oder nicht, ist sicherlich Geschmacksache.
Der Unterschied zu vorher ist jetzt nicht so groß, nur weil vielleicht allzu ausufernde Abbiegespuren reduziert wurden. Es war vorher im Wesentlichen eine vierspurige Hauptverkehrsachse und die ist es auch geblieben. Wenn man dort an der Alster entlang läuft ist der Verkehr schon sehr störend und ich glaube das war schon immer ein großer Fehler den Verkehr so nahe an die alster herankommen zu lassen, die Chance das jetzt zu ändern wurde jedenfalls nicht genutzt...
-
Nur der Vollständigkeit halber (weil es für die Versiegelung kaum einen Unterschied macht): Die Vergleichsgrafik basiert auf einer veralteten Planung. In der aktuellen Planung und Ausführung wurde vor allem die Radverkehrsführung nochmal überarbeitet.
An der gesamten Alsteruferseite wurde z.B. konsequent ein breiter Zweirichtungsradweg gebaut. Dafür wurde direkt an der Bucht und in den Unterführungen auf explizite Radwege verzichtet, Radfahren ist aber gestattet.
Ich habe mir das Ergebnis vor kurzem angesehen - noch komplett frei von Graffiti
und war sehr beeindruckt: komfortable Radverkehrsführung, sehr nette Aufenthaltsqualität für Fußgänger, schicke Treppenanlagen. Zumindest im Vergleich zu Vorher und in Anbetracht des enormen Autoverkehrs sehr beachtlich. -
Was ich mich eher gefragt habe ist, ob man die Buchtstraße (beim Kanuclub) wirklich zwangsweise für den Autoverkehr hat offenlassen müssen. Der darüber laufende Verkehr dürfte sich in Grenzen halten, sodass man ihn zusätzlich über die Sechslingspforte schicken könnte. Unter Verzicht auf die dortigen Parkplätze hätte man eine erhebliche Fläche an der Hohenfelder Bucht gewinnen können, die man sicherlich sehr gut hätte nutzen können.
-
^ Die jetzige Planung sperrt die Buchtstraße beim Kanuclub für Durchgangsverkehr. Busse dürfen durch und es gibt Parkplätze.
-
Schade, dass der Baubestand um diese Ecke mehrheitlich aus Nachkriegs-Schrott besteht. Hier koennte man mit Neubauten jetzt einiges voranbringen und zum Positiven veraendern...
-
Der Unterschied zu vorher ist jetzt nicht so groß
Als Anwohner kann ich dir sagen: der Unterschied ist enorm. Vor allem an der Buchtstraße/Barcastraße, wo der Straßenquerschnitt einfach mal halbiert wurde und man nun nur noch von einer Richtung reinfahren kann. Man könnte nun fast von einer verkehrsberuhigten Straße sprechen. Vorher war es dort 4-spurig!
Die Fußgängerbrücke ist deutlich besser als vorher, die gesamte Situation am Schwanenwik deutlich(!) ruhiger geworden, die Fuß- und Radwege an der Alster Richtung Innenstadt ebenfalls, da man dort jetzt doppelt so viel Platz wie vorher hat (und nicht mehr den Radfahrern in den Weg läuft). Auch mit dem Fahrrad "benutze" ich diese Kreuzung quasi täglich und der Unterschied ist auch hier enorm. Also von "autogerecht" kann man hier echt nicht sprechen.
Von der Bucht selbst muss ich gar nicht erst reden, das war vorher total räudig und ist nun mit der Treppe einigermaßen angenehm.
Für Hamburger Verhältnisse ist das Ergebnis echt top. (Man darf auch nicht vergessen, dass dies eine der meistbefahrenen Kreuzungen in ganz Hamburg ist.) -
A1-Norderelbbrücke -neuer Zeitplan
Wie das Hamburger Abendblatt in seiner Ausgabe vom 22.12.2025 (wie üblich hinter paywall) berichtet, beginnt der Bau der neuen Autobahnbrücke über die Norderelbe ohne Planfeststellungsbeschluss, weil der sich verzögert.
Der Grund ist der marode Zustand der bestehenden, baufälligen Brücke. Bis Ende 2029 soll der Verkehr über die neue Brücke fließen, ehe das Gesamtprojekt inklusive A1-Autobahnbrücke Süderelbe voraussichtlich Ende 2032 abgeschlossen wird.
Die Autobahn-Projektmanagementgesellschaft Deges setzt auf den sogenannten Vorgriffsfall. Er ermöglicht es, mit bestimmten Bauarbeiten bereits vor Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses zu beginnen. Begründet wird dieses mit dem außerordentlich schlechten Zustand der Norderelbbrücke.
Jetzt startet das Vergabeverfahren. Der Neubau des Ersatzbauwerks über die Norderelbe beginnt dann im Herbst 2026 – inklusive der provisorischen Anbindung an die vorhandene Fahrbahn der A1 mit drei Fahrspuren in jede Richtung. Fertig werden soll das Bauwerk über die Norderelbe bis Ende 2029. Die neue Norderelbbrücke wird mit 74 Metern fast doppelt so breit wie die alte Brücke.
So soll das neue Brückenbauwerk einmal aussehen.
Bildrechte DEGES
Mehr Informationen auch hier.
-
Besonders erfreulich ist, dass die neue Brücke auch einen 4,5m breiten Radweg erhalten soll. Ich hoffe gleich mit der ersten neuen Brücke.
Darauf haben die Wilhelmsburger schon lange gewartet, ein direkter Weg in die Vier- und Marschlande, sowie nach Bergedorf.
-
Freihafenelbbrücke nach Schiffskollision gesperrt.
Der Mittelteil der Freihafenelbbrücke ist nach Angaben der Wirtschaftsbehörde nicht mehr zu retten und muss aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.
Auslöser war ein Unfall Ende Oktober 2025. Damals rammte ein Binnenschiff die Brücke, nachdem der Kapitän offenbar die Durchfahrthöhe falsch eingeschätzt hatte. Geladene Container stießen gegen das Bauwerk. Seitdem ist die Brücke gesperrt, Fachleute prüften monatelang die Statik, mit dem Ergebnis, dass eine Reparatur nicht möglich ist.
mehr auch hier
Selbst der Fußgängerweg ist gesperrt.
-
^^ Spannend wird die Frage wie man das kuenftig bei der U-Bahn Bruecke verhindern will. Da braucht es dringend eine Loesung!
-
^^ An der Seite hängt der Fuss und Radweg. Sprich ein Container würde zuerst die kaputtmachen. Das sollte helfen. Dazu kommt noch, dass man die Freihafenbrücke sowieso erneuern will. Wenn man das macht, kann man nämlich schön an der Stelle eine provisorische Bahnbrücke bauen, damit man die Bahnbrücken daneben auch erneuern kann. Deshalb dürfte dort auch weniger Intresse an einem Fix gewesen sein, wenn man die Brücke sowieso in ein paar Jahren teilweise abbaut.
-
Optisch trotzdem bedauernswert. Hoffentlich erhält man zumindest Teile der Konstruktion für zukünftige Projekte wie die Pontons an den Magellan-Terrassen oder die alten Kräne, die nun wieder ausgestellt wurden.
-
Da Midas im Infrastruktur - Bahn Thread gefragt hat hat wie der Stand der A1 Süderelbbrücke ist gibt es jetzt Neuigkeiten im Abendblatt. Die Bauvorbereitung hat begonnen, Bäume weg und dieses Jahr wird die Baufläche vorbereitet und verdichtet. Nächstes Jahr beginnt der eigentliche Bau der ersten Brückenhälfte.

Bild: von gerkan/marg/partner | Deges
-
Umbau der Steinstraße startet im Herbst
Das Hamburger Abendblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 24.03.2026 ( hinter paywall) darüber, dass im Herbst 2026 die Steinstraße umgebaut wird.
Es ist vorgesehen, dass der Abschnitt von Steinstraße/ Speersort/ Domstraße zwischen der Kreuzung Schmiedestraße/Alter Fischmarkt und der östlichen Einmündung des Jakobikirchhofs in eine Kommunaltrasse umgewidmet wird. Auf dem etwa 400 Meter langen Abschnitt dürfen Autos künftig nicht mehr fahren – ausgenommen sind lediglich Busse, Taxis und Anlieger.
Dadurch verliert die Steinstraße den Status einer Durchfahrtsstraße.
Die Fahrbahnbreite wird von aktuell 17 Metern an der breitesten Stelle auf künftig nur noch 6,50 Meter und eine Spur je Richtung reduziert. Statt Tempo 50 soll auf dem Abschnitt zwischen Johanniswall und Schmiedestraße künftig Tempo 30 gelten. Der Radverkehr, der derzeit zum großen Teil auf Radfahrstreifen auf der Straße geführt wird, soll künftig je Richtung einen zwei Meter breiten Radweg erhalten.
An den Radweg anschließend ist auf beiden Straßenseiten ein zwischen 2,50 und drei Meter breiter Fußweg vorgesehen.
Damit wird noch mehr Verkehr auf die Willy-Brandt- bzw. Ludwig-Erhardt-Straße verlagert.
Einige Projektbilder
Bildrechte: west 8
-







