Infrastrukturprojekte Hamburg

  • Ausbau der A1 zwischen AD Südost und Hamburg Harburg
    Lese ich es richtig das die neue Norderelbbrücke 12 statt bisher 6 Fahrspuren haben wird plus Standstreifen, das dürfte die neue Brücke doppelt so breit werden lassen. Besonders interessant auch der Radweg. Die vielleicht erste Radwegverbindung zwischen Bergedorf und Harburg?


    Bericht Mopo:
    https://www.mopo.de/hamburg/au…bgerissen-werden-31530254


    Weitere Infos auf Hamburg.de:
    https://www.hamburg.de/fernstrassen/a1-gesamtprojekt/

  • Der Hauptbahnhof soll einen neue Bahnsteig am Gleis neun bekommen werden. Die Kosten teilen sich Bund und Bahn.


    Die Gleise neun und zehn sind bislang reine Durchfahrtsgleise fuer Gueterzuege und Rangierloks. Gleis zehn wird zureuck-gebaut und an seine Stelle kommt der Bahnsteig fuer Gleis neun.



    Bild: DB Station und Service (Hervorhebung: ich)

  • Ausbau der A1 zwischen AD Südost und Hamburg Harburg
    Lese ich es richtig das die neue Norderelbbrücke 12 statt bisher 6 Fahrspuren haben wird plus Standstreifen, das dürfte die neue Brücke doppelt so breit werden lassen. Besonders interessant auch der Radweg. Die vielleicht erste Radwegverbindung zwischen Bergedorf und Harburg?


    Bericht Mopo:
    https://www.mopo.de/hamburg/au…bgerissen-werden-31530254


    Weitere Infos auf Hamburg.de:
    https://www.hamburg.de/fernstrassen/a1-gesamtprojekt/


    Verflechtungsstreifen sind in der Regel nicht durchgehend und daher keine zusätzliche Fahrspur. Die Mopo arbeitet bei den Themen einfach unsauber. Zudem wird dort suggeriert, es würde eine Behelfsbrücke geben, aber das ist auch Quatsch. Die neue Brücke wird einfach nur in zwei Phasen gebaut, um die Relation aufrechtzuerhalten. Aber immerhin schreibt nicht der Praktikant wieder wilde Phantasien wie letztens, wonach eine neue Köhlbrandbrücke auf der Veddel und Finkenwerder beginnen müsste, um die benötigte Höhe zu erreichen... :nono:

  • Abschnitt „Nord“ zwischen dem AD HH-Südost und südlich des AK HH-

    @Kuddel/@Körperklaus
    In diesem Fall werden die Verflechtungsstreifen durchgängig sein.


    Die Brücke hat derzeit 6 Fahrstreifen, also 3 Spuren in jede Richtung, ohne Standstreifen.
    In Fahrtrichtung Westen werden die 3 Fahrspuren derzeit auch in einen Verflechtungsstreifen und 2 Fahrspuren aufgeteilt.
    Die neue Brücke bekommt 4 durchgängige Fahrspuren, sowie 2 Verflechtungsstreifen, zzgl. Standstreifen je Seite.
    So kommen wir auf 12 Spuren. Diese gehen vom Kreuz Hamburg Süd bis Hamburg Südost.


    Beim Bau wird hier quasi das Prinzip der Leverkusener Brücke angewandt. (Oder wie bei vielen anderen Brückenbauprojekten nur diese bekommt ebenfalls 12 Spuren https://www.strassen.nrw.de/de…verkusen/abschnitt-1.html)
    Neues 6-spuriges Brückenbauwerk neben das Alte. Verkehr wird verlegt. Alte Brücke wird abgerissen. Das zweite 6-spurige Brückenbauwerk wird errichtet. Im Besten Fall kann dann der Abschluss erfolgen, oder aber der gesamte Verkehr wird erneut verlegt und das erste Brückenbauwerk wird in seine Endposition verschoben.


    Laut Berechnungen von 2016 hat die Brücke eine Restlebenszeit von 10 Jahren. Daher soll bereits ab 2020 das Planfeststellungsverfahren starten, der Bau dann ab 2025.


    Mehr Infos unter https://www.hamburg.de/fernstrassen/a1-norderelbbruecke/


    oder unter https://www.hamburg.de/fernstrassen/a1-ziele-und-nutzen/

  • Kreisverkehr

    Hamburg hat den Kreisverkehr für sich entdeckt, hier in der Schanzenstraße. Vorteil: Keine Ampel mehr



    Bild(c) Häuser


    Weniger Park- und Grünfläche, mehr Fußgängerweg in der Innenstadt, hier Große Bleichen



    Bild (c) Häuser



    Bild Google Maps

  • Wenn man den Hauptbahnhof in Richtung Steintorbrücke erweitert (wie #1521 anschaulich macht) wäre es nur konsequent, die Busse komplett über Altmanbrücke, Steinstraße und Bergstraße zu führen.


    Sowohl der Rathausplatz, als auch die Mönkebergstraße könnten dann den Fussgängern überlassen werden. Das würde deren Attraktivität deutlich erhöhen.

  • Finde ich richtig/vernünftig und auch stadtästhetisch sehr schön (das Glasdach erinnert mich ein wenig an den Hauptbahnhof, den ich anno dazumal mal für eine fiktive Stadt von mir erfunden hatte :lol: ... ).


    Ich war neulich in der Gegend und dachte mir dass ...


    a) mir das riesige Gleisbett zwischen Innenstadt und St. Georg irgendwie als eine ungenuzte Chance vorkommt, die beiden Stadtteile mehr zu vereinen (obwohl es schon so eine Art Hamburg-Ikone ist – obwohl... vielleicht auch durch mere exposure effect über die Jahrzehnte schöngetrunken...)


    b) der letztes Jahr mal angedachte Platz/Deckel (Wellenpark) zwar eine super Idee war, aber ein Gebäudekomplex wie der im NDR-Video, (der anscheinend ganz oder teilweise den m.M.n. schrecklichen Saturnmarkt verdecken und damit weniger prominent/mehr zum kleinen Teil des Ganzen machen würde), der Gegend sehr gut tun würde.


    Vielleicht könnte man ja irgendwann eine Mischung aus dem Vordach und einen (dann kleineren) Platz/Deckel haben.


    Marco


    PS.: Stimme PES zu mit dem Weiterziehen des Komplexes – ganz soviel wird von den Gleisen auf dem zweiten Blick gar nicht verdeckt.

    Einmal editiert, zuletzt von Bonteburg () aus folgendem Grund: WellenPARK – nicht Bad... / PS

  • Der zusätzliche Eingang + Rolltreppe am Steintordamm ist Gold wert und die Glaskuppel dürfte gerne noch ein paar Meter weiter Richtung Altmannbrücke gezogen werden.

  • Machbarkeitsstudie U5-West / S32

    Gestern wurden erste Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie zur Führung der U5 im Westen und der Erschließung von Bahrenfeld und Lurup bekannt. Demnach soll die U5 an den Arenen enden und die S32 künftig Bahrenfeld und Lurup anbinden: https://www.ndr.de/nachrichten…ten,bahnanbindung108.html


    Untersucht wird dabei auch, die S32 von der Holstenstraße aus auszufädeln, während zuvor vor allem eine Führung über Diebsteich und Altona im Gespräch war. Dies dürfte gewiss noch für Diskussionsstoff sorgen. Eine direkte Linienführung wäre zwar günstiger, den geplanten neuen Fernbahnhof dafür "links liegen zu lassen", halte ich jedoch für hinterfragenswert.

  • Ich sehe nicht, wie eine S32 westlich der Holstenstraße und nördlich der "neuen Mitte" von der obersten Gleisebene ausgefädelt werden und dann steil in einen Tunnel unter der Strese "abtauchen" sollte. Das wäre über Diebsteich / neuer Westbahnhof wohl noch eher machbar.