Infrastrukturprojekte Hamburg

  • Das kann gut sein. Habe sowieso schon festgestellt, dass die meisten Fähren im Hafen, seien es nun Barkassen oder die Hadag-Fähren, fast ausschließlich mit Touris besetzt sind und vielleicht mal ein oder zwei Arbeiter an den Haltestellen aussteigen.
    Freuen tut es mich für die Barkassenbetreiber aber allemal, wo sie doch so viel Ärger mit den neunen EU-Richtlinien haben.

  • 1.) "Ochsenzoll" ist fertig saniert.
    2.) Bei der Station Hasselbrook werden neue Aufgänge gebaut. Wie soll das mal aussehen?
    3.) Die Aufgänge der Station Rathaus sind auch noch im übrsprünglichen Heimatstil. (Außerdem ist die Station Kellinghusenstraße sehenswert.

    Bild von mir.
    4.) Mag mal jemand Bilder vom neuen, alten Viadukt Dehnhaide machen?
    5.) Was gibt es sonst neues?

  • I like! Die Säulen sind bereits rot, oder? Würden doch nur alle kachelverkleideten Stationen auf derart einfache Weise saniert... Farbkonzept, Kacheln, Streichen ab dafür- Die Stationen sehen dann nicht nur besser aus, sondern haben auch einen höheren Wiedererkennungswert.


    Was ist sonst noch geplant, Micro?

  • Stimmt, ein einfaches Farb- oder Beleuchtungskonzept wirkt schon Wunder. Ich denke auch, es gibt nur Gewinner, wenn die Verkehrsbetriebe mal auf 3€ Werbeeinnahmen verzichten und nicht hemmungslos jede Wand mit Großplakaten zuballern.


    Ich erwarte ja gar nicht, dass Hamburg seine U-Bahnstationen so gestaltet wie Neapel:


    ... obwohl es schon schön wäre ...

  • Hmm, muss sagen, das Beispiel aus Neapel hat was. :)
    Was Werbung betirfft, bin ich froh, dass auf den S-Bahn-Zügen keine mehr ist. Ich fand die alten Wagen mit teilweise kompletter Werbefläche ziemlich hässlich.

  • Der Trend scheint insgesamt glücklicherweise zu weniger Werbung zu gehen. Die S-Bahn läuft allerdings in letzter Zeit dem Trend wieder entgegen und beklebt immer hemmungsloser die Fußböden der Bahnsteige mit Werbung, was absolut schlimm aussieht.

  • Ich hab vor wenigen Tagen erst eine komplett zugeklebte S-Bahn gesehen. das hat mich auf den ersten Blick ziemlich verwirrt, da man rote Bahnen erwartet. Hab zweimal hingucken müssen, bevor ich auch wirklich in diese blau-weisse Bahn gestiegen bin.

  • Da mittlerweile auf der U3 größtenteils die DT4 fahren, frage ich mich, ob die neue Serie, dann auf der U1, U2 oder auf der U3 fahren wird. Auf der U4 ja sicherlich, schon aus Prestiggründen.


    Auf der U1 fahren ja traditionell die neusten, wie jetzt die DT 4.5. Fahren die neuen Wagen dann wieder zuerst auf der U1. Die abgetragenen Züge werden dann auf U2 und U3 eingesetzt oder behält die U1 seine Züge und die der U3 werden alle direkt ausgetauscht?


    Verstehe sowieso nicht, warum die U1 bisher bevorzugt wird. Die U3 scheint viel stärker frequentiert (subjektiver Eindruck). Vielleicht hat man auch Angst, dass die besoffenen auf St. Pauli, Feldstraße, Sternschanze und Berliner Tor die neusten Fahrzeuge besudeln. Die u1 fährt da auf jeden Fall die gutbürgerlichere Strecke.


    "Beweisfoto":

  • DT4 wurde jahrzehntelang nur auf U1 und U2 eingesetzt, weil die U3-Bahnhöfe auf der Ringstrecke historisch bedingt mit 90 m zu kurz für normale Zuglängen (8 Wagen, 120 m) sind. Man könnte DT4 nur als Kurzzüge (4 Wagen, 60 m) einsetzen, die sind aber zu klein für das Fahrgastaufkommen auf dem Billstedter Ast. Deshalb wurden auf der U3 fast immer 6-Wagenzüge der Typen DT2 oder DT3 eingesetzt.


    Also nur technische Gründe. Warum der DT4 in einer Länge konstruiert wurde, die auf der U3 praktisch nicht einsetzbar ist, bleibt ein Rätsel.


    Zurzeit gibt es einen U2-U3-Mischbetrieb wegen des Umbaus Berliner Tor. Deswegen sind jetzt auch DT4 auf der U3 zu sehen.


    Die DT5 werden 40 m lang ( http://www.de.alstom.com/pr_co…&idRubriqueCourante=15075 ) und sind deswegen auf der U3 einsetzbar (die künftig den ganzen Ring befährt). Laut http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn_Hamburg soll der DT5 vorrangig auf U3 und U4 eingesetzt werden.

  • Die DT 4 fahren hauptsächlich auf der U1, weil sie als bislang einzige Linie auf der ganzen Strecke (abgesehen von den nicht sehr relevanten Ästen ganz an der Nordostecke) für Züge mit bis zu neun Wagen befahrbar ist. Zwei vierteilige DT4 (acht Wachen) oder drei dreiteilige DT3 (neun Wagen) sind hier in der Hauptverkehrszeit offenbar betrieblich optimal.


    Auf der Ringlinie (heute Teil von U2 und U3) passen nur maximal sechs Wagen in die Bahnhöfe. Also fahren hier in der Regel zweiteilige DT3 (sechs Wagen) oder einteilige DT4 (vier Wagen) – letztere als Kurzzug – entweder in der Schwachlastzeit oder in der Hauptverkehrszeit als zusätzliche Verstärker.


    Nach dem Umbau am Berliner Tor (Linientausch U2 und U3) müssten die Linien der U1 und der neuen U2 (Niendorf – Mümmelmannsberg) durchgehend für „lange Züge“ geeignet sein. Ebenso später die U4. Die U3 mit der wiedergewonnene Ringlinie wäre dann durchgehend nur gängig für „kurze Züge“ bis zu sechs Wagen.


    Da die zukünftigen DT5 dreiteilig sind, werden sie vermutlich hauptsächlich die alternden DT3 auf der Ringlinie U3 ablösen (müssen) und zusätzlich auf der U4 zu Einsatz kommen, wo für den Anfang Sechswagen-Züge reichen müssten.


    Theoretisch könnten 3xDT5 als Neun-Wagen-Züge auf der U1 zum Einsatz kommen. Allerdings ist das wohl kaum wahrscheinlich.


    Edit: Während ich schrieb - Micro war einfach zu schnell für mich :-)

  • ^^ Sonst bin ich immer der dem sowas passiert ;)


    Artikel in der Welt über die Finanzierung der krummsten U-Bahnstrecke der Welt. Der Bund trägt 60% der förderungswürdigen Summe, diese beträgt demnach 210 Mio. Hamburg überschreitet diese um 88 Mio. und muss daher 88 Mio. zu 100% übernehmen. SPD kritisiert weiterhin das Millionengrab. Bau ist im Plan, Eröffnung 2011, Endhaltestelle soll jetzt Hafencity-Universität heißen.

  • http://fhh.hamburg.de/stadt/Ak…3-fb-bsu-werberechte.html


    Hamburg hat das Außenwerberecht für 508 Millionen € neu verkauft.


    Für 15 Jahre gilt der neue Vertrag. Der letzte Vertrag auch über 15 Jahre hat nur 30 mio € erlöst.


    Hamburg erhält eine neue attraktive Stadtmöblierung, alte Anlagen werden entfernt.


    So bedeutet dies auch das aus für die Plakatklebeflächen auf öffentlichen Grund. Es wird nur noch 140 hinterleuchtete Großwerbeanlagen
    geben.


    Von bald nur noch 1200 Litfaßsäulen werden 900 bald hinterleuchtet sein. 500 werden abgebaut.


    Das Klebeplakat hat auf dem öffentlichen Grund ausgediehnt.



    Quelle: Stadt Hamburg

  • Das nenne ich ja mal 'ne Steigerung. Von 30 auf über 500 Mio. ist nicht schlecht. Da könnte man doch gleich noch eine Elbphilharmonie bauen. ;)
    Das 500 Litfasssäulen demontiert werden finde ich nicht schlimm, so schick sahen die nämlich nicht aus.
    Was ist denn unter Stadtmöblierung zu verstehen? Neue Bushaltestellen oder noch mehr?

  • Und wie will man dann trotz Abbau von Werbeflächen 500 Millionen wieder einnehmen? Sollen die Preise für die Firmen dann verzwölfacht werden?

  • Ich denke mal, dass wir uns darum keine Sorgen machen brauchen. Die werden sich da schon was bei gedacht haben, als sie den Vertrag unterzeichnet haben. Und wie Waxo schon sagte, Hamburg ist so oder so der Gewinner.