Spree 2011 - saubere Spree und neue Flächen

  • *brüllendlautlach* ... Das "kulturelle Erleben" eines Bades an diesem Ort möge an uns vorbeiziehen wie der sprichwörtliche Kelch.


    Nochmal gefragt: wo sind denn die Absperrungen, Einlasskontrollen, Imbissbuden, Umkleiden und Toiletten? Müllcontainer und Parkplätze?


    Die Umkleiden und Toiletten könnte man in der James-Simon-Galerie unterbringen. Dort könnte man dann auch gleich die Eintrittskarten fürs Freibad kaufen. Man hätte dann die Wahl, ob man nur die Eintrittskarte für die fünf Museen oder gleich das "kulturelle Gesamtpacket" löst. Das "Gesamtpacket" würde die fünf Museen plus Badespaß umfassen. Es wäre sinnvoll, wenn man die Eintrittskarte fürs Freibad auch mit jedem Museum einzeln kombinieren kann. :-)


    Übrigens finde ich es sehr konsequent, daß du auch gleich die Imbissbuden angesprochen hast. Schließlich kann man den Badegästen nicht zumuten, auf Pommes rot/weiß zu verzichten. :-)


    Auch für das Berliner Stadtmarketing würden sich ganz neue Perspektiven auftun. Man könnte die Museumsinsel ganz anders vermarkten und neue Touristengruppen ansprechen. Ich denke da an Slogans wie "Badespaß mit Nofretete" oder "Wellenreiten mit dem großen Kurfürsten". :-)


    Darüber hinaus sollte man die Realisierung des Badeprojekts zum Anlass nehmen, das bisherige Ausstellungskonzept der Museumsinsel mehr auf die unmittelbar benachbarte Spree auszurichten. Hier sollte ein klar aufs kühle Nass' ausgerichteter musealer Schwerpunkt gesetzt werden. Durch Flutung einzelner Ausstellungsräume könnte man "museale Badewelten" herstellen und für den Museumsbesucher zum Erlebnis machen.


    Wenn ich mich richtig erinnere, wird in unmittelbarer Nähe momentan die neue U-Bahn-Linie U5 gebaut. Da sollte man sich mal ernsthaft Gedanken machen, ob es nicht sinnvoll wäre, für die Badegäste einen U-Bahn-Halt "Spreebad Mitte" einzurichten. Das würde einige Vorteile mit sich bringen: Sind z.B. die Umkleidekabinen in der James-Simon-Galerie besetzt, könnte man sich alternativ in einem der großen Kaufhäuser die Badehose anziehen und dann eine Station mit der U5 fahren. Die U5 müsste in diesem Abschnitt allerdings beheizt werden. Da sehe ich noch Abstimmungsbedarf mit den Berliner Verkehrsbetrieben.


    Wenn mir jetzt jemand vorwerfen möchte, daß ich die Diskussion ins Lächerliche ziehe. Tut mir leid, aber dieses ganze Thema ist doch ohnehin nicht ernst zu nehmen.

  • ... Wenn mir jetzt jemand vorwerfen möchte, daß ich die Diskussion ins Lächerliche ziehe. Tut mir leid, aber dieses ganze Thema ist doch ohnehin nicht ernst zu nehmen.


    Das ist der Punkt: wir sollten zwar mit Vernunft aber eben mit Gelassenheit diskutieren, d. h. durchaus auch humorvoll. Es ist klar, dass die Macher hinter der Idee sich mit vielen teilweise schwer lösbaren Problemen und Konflikten auseinandersetzen müssen. Mit realistischer Herangehensweise dürfte auch jedem klar sein, dass eine Idee kaum so umgesetzt wird, wie sie ursprünglich in die Welt gelassen wurde und mitunter etwas völlig anderes daraus wird. An der Idee mit dem Flussbad sehe ich positiv, dass sie einen Beitrag leistet zu verschiedenen Debatten: wie bekommen wir einen saubereren Fluss, welche Funktion hat der Fluss in der Stadt – vor allem im historischen Zentrum usw. Bisher wird ja die Spree eher als Schifffahrtsstraße wahrgenommen. Der Spreekanal/Kupfergraben dagegen ist irgendwie funktionslos, stellenweise auch recht trostlos (z. B.: zwischen Gertraudenbrücke und Werderschen Markt). Die „Idee“ und die Debatte und vielleicht weitere Projekte, die dadurch angestoßen werden tragen dazu bei, unsere Sicht auf Spree und Spreekanal/Kupfergraben zu ändern und führen hoffentlich auch dazu, dass sich etwas baulich ändert und zwar eben nicht nur direkt mit dem Fluss, sondern auch im Umfeld, d. h. in Interaktion mit dem Fluss.


    Und ganz grundsätzlich: Jedem ist klar, dass Berlin Pleite ist und dazu mit enormen Problemen zu kämpfen hat. Das ist kein Argument dagegen, sich mit scheinbar nebensächlichen oder aktuell unwichtigen Sachen zu beschäftigen und gar Geld zu investieren. Außerdem handelt es sich bisher, soweit ich das richtig verstanden habe, um Fördermittel und Privatinitiative und nicht um Investitionen beispielsweise der Berliner Bäderbetriebe, d. h. dass 14 Bäder aus Sparerwägungen der Bäderbetriebe heraus geschlossen werden sollen, hat nichts damit zu tun, dass an anderer Stelle Leute mit vielleicht mehr Kreativität, Engagement und Mut als die Entscheidungsträger der Bäderbetriebe an ihrer Idee für ein Flussbad arbeiten.

  • Das Dramatische an der gesamte causa ist nicht die Idee und auch nicht die Absichten, die dahinter stecken. Das ist nachvollziehbar und legitim, sich gegen ein hochkulturelles Stadtzentrum zu wenden. Ich teile zwar die Argumente der Freibier-und-Spassbad-überall-Fraktion nicht, es ist mir aber erklärlich mit welchem Hintergrund sie zustande kommt.


    Das Schlimme ist, dass das Projekt von namhaften Sozialdemokraten mitgetragen und von der CDU mit unterstützt wird und hier sehenden Auges 4 Millionen Euro sinnlos an parteinahe Gutachter und Machbarkeitsstudienverfasser verballert werden obwohl man weiss, dass das ganze nichts werden kann.


    Mit dem Geld könnte man die Schleuse am AA wieder instand setzen und den Neptunbrunnen umsetzen. Oder es gleich im Casino verspielen.

  • Vielleicht sollte man es aber auch als das nehmen was es ist. Eine Studie zur Verbesserung der Wasserqualität, punktuell auch auf die Spitze getrieben bis zur Schwimmqualität und deren Umsetzbarkeit im urbanen Raum. Dies kann ein Vorbild für andere Städte und ungenutzte Kanäle werden. Wenn die Erkenntnisse daraus am Ende andere ähnliche Projekte anstossen ist der Sache geholfen. Der Ort wurde doch nur gewählt, um maximale Aufmerksamkeit, national wie international zu erzeugen.


    Wenn am Ende das Filterbecken umgesetzt wird haben wir einen interessanten Ort in Berlin gewonnen.

  • Der nächste Paris Plage in 2015 ist übrigens wie immer von Mitte Juli bis Mitte August. Einfach mal vorbeischauen und vielleicht mal planschen gehen.


    Ich bringe diesem Projekt ja durchaus Sympathien entgegen, auch wenn ich die Befürchtungen teile, dass die übliche Mischpoke aus Berliner Prolls und Billigtouristen den Spreekanal zum Ballermann machen könnte, aber das temporäre Sommerbad in Paris und ein permanent geöffnetes Spreebad sind nun wirklich zwei Paar Schuhe.


    Vielleicht wäre es sinnvoller, den Spreekanal einfach zu renaturieren und Bötchenfahrten oder dergleichen anzubieten. Ich selbst komme langsam in ein Alter, wo ich solche stillen Vergnügungen zu schätzen weiß (Enten füttern is next). :D

  • Ich gehöre auch eher zu denen, die die Idee zwar gut finden, aber den Ort unpassend. Sowohl der "Biofilter-Bereich" mit Binsen, Wasserpflanzen usw. im Bereich der Jungfernbrücke als auch der Badebereich passt m. E. nicht zu Museumsinsel, Humboldtforum und Auswärtigem Amt.


    Am Tiergarten, an der Eastside Gallery oder am Charlottenburger Iburger Ufer z. B. könnte ich es mir es aber durchaus vorstellen.


    Ich glaube gar nicht mal, dass sich dort an der Museumsinsel das Partyvolk oder die Punks tummel würden, sondern (wenn überhaupt) eher mal ein Bürohengst nach Dienstschluss. Die Touris würden vielleicht ihre heißgelatschten Füße eintunken.


    An die Umsetzung glaube ich auch erst, wenn ich sie sehe. Das ganze kommt mir immer noch wie eine Schnapsidee vor. Aber ich lasse mich gern überraschen.

  • Es handelt sich um nichts weiteres als die Ausweitung der Spreepartyzone nach Mitte. Das "kulturelle Erleben" eines Bades an diesem Ort möge an uns vorbeiziehen wie der sprichwörtliche Kelch.


    Nochmal gefragt: wo sind denn die Absperrungen, Einlasskontrollen, Imbissbuden, Umkleiden und Toiletten? Müllcontainer und Parkplätze?


    Und den Spreekanal an der Friedrichsgracht in eine Sumpfgraslandschaft zu verwandeln werden die Anwohner nicht lustig finden.


    Seh ich auch so. Ich find's ganz furchtbar - aber so typisch für Berlin. Wer in München käme auf die Idee im Residenzgarten einen Swimmingpool auszuheben. Für die Hippen der Hauptstadt ist alles Spielwiese. Natürlich, die bayerische Schnöselstadt ist nicht Hipstertown an der Spree. So ein Schmarrn - hier und dort leben völlig verschiedene Menschen mit ihren Vorstellungen. Nur hat sich in Berlin alles der dominanten Ironikerkaste unterzuordnen.

  • Ich finde die Idee, die erst mal nichts weiter als eine Studie ist, prima. Ein paar Züge vor der James Simons Gallery schwimmen ist doch großartig. Dieses Rumgeheule ob einer möglichen Entweihung der heiligen Museumsinsel ist doch eher peinlich. Nchts wird hier herabgewürdigt. Die, die hier den Untergang des Abendlandes sehen, sind doch nicht besser als div. Bürgerinitiativen, die nur verhindern wollen und Entwicklung als berohlich empfinden. Wie die 100% Tempelhof Initiative. Einfach kleinkariert.

  • ... sind doch nicht besser als div. Bürgerinitiativen, die nur verhindern wollen und Entwicklung als berohlich empfinden. Wie die 100% Tempelhof Initiative. Einfach kleinkariert.


    Vom Untergang hat niemand was gesagt - es gibt halt Lösungen, die passen - und welche, die nicht passen. Wäre Dir etwa ein Umbau des sowjetischen Ehrendenkmals in eine Badeanstalt hip genug oder doch falsch kariert? (Das sollte nur zum Vergleich dienen, mir wäre bei solchem Projekt ziemlich unwohl.)


    Und es gibt Ideen, die angesichts leerer Kassen am besten gleich vergessen werden sollten. Für eine Badeanstalt am Spreeufer hat sich noch kein privater Investor gemeldet, oder? Diese investieren lieber in größere Aquaparks mit zahlreichen Atraktionen. Da man hier nur Umkleidekabinen und Klos absperren und mit Eintrittsgeld belegen könnte, bezweifle ich stark, dass jemand dafür Millionen hinlegen würde.


    Der Vergleich mit der Tempelhof-Initiative ist wiederum ziemlich beleidigend. Man muss nicht lange suchen - etwa hier willst Du selbst eine "als bedrohlich empfundene Entwicklung" verhindern - und zwar die historische Bebauung am anderen Spreeufer, gleich auf der anderen Schlossseite, die man dringend braucht, wenn futuristische Schiffe auf dem Fluss im gewünschten Kontrast zur Uferbebauung stehen sollten.

  • ^Danke, Bau-Lcf. Du hast mir die Worte aus dem Mund genommen. Die Dramatisiererei mit Worten wie "Herabwürdigen" und "Entweihen" stammt hier ja nicht von den Kritikern des Projektes. In den Wortschatz der Weltuntergangsszenarien hat hier keiner gegriffen. Aber aus ganz Berlin einen flaschenbiertrinkenden Vergnügungspark machen zu wollen kann eben für FH-KB ein Konzept sein, aber nicht für die Historische Mitte.

  • Nach der Durchführung großer Baumaßnahmen am Potsdamer Platz und Friedrichstraße in den 90er Jahren, nach der Ansiedlung von Bundesregierung, B-Tag, B-Rat & B-Ministerien, nach den großen Infrastrukturprojekten Lehrter Bahnhof (heute Hauptbahnhof) und Flughafen BER, ist es jetzt wichtig, dass Berlin mit dem „Spreebad Mitte“ den nächsten großen Schritt in seiner Entwicklung tut. Mit dem „Spreebad Mitte“ hat Berlin erstmals die Möglichkeit, Frankfurt/Main den Status als deutsche Global-City streitig zu machen. Mit Hilfe des „Spreebads Mitte“ kann Berlin den Durchbruch zur echten Weltstadt schaffen und sich in der weltweiten Liga der Global-Cities endgültig etablieren.

  • Niemand will Frankfurt am Main irgendetwas strittig machen. Was denn auch? Ausser Banken, Handkäs und Ebbelwoi gibt`s dort nichts zu holen.


    Und das sich zu diesem Zeitpunkt, in diesem Planungsstadium, kein privater Investor gemeldet hat sagt jetzt was aus? Pfft.


    Ich würde es begrüßen, wenn diese Projekt weiter verfolgt und letztendlich realisiert würde. Auch wenn die neue deutsche Langeweile Kopf steht.

  • wenige Schritte weiter nordwestlich...

    Da ich weder zur Neuen Deutschen Langeweile gehören noch den Berliner Status als Weltstadt riskieren möchte, befürworte ich hiermit die Idee einer Spreeufer-Badeanlage am Schloss - allerdings dort, wo ein Investor einen richtigen Aquapark vernünftiger Größe einrichten könnte. Hier gibt es ein passendes Areal dazu - man muss einen Investor finden, der die Anlage so umbaut, dass die Becken und Gärten an einen barocken Garten erinnern. Der Neubau mit Umkleidekabinen, Restaurants, Wellness usw. sollte sich an diesem Vorbild orientieren.


    Im kürzlich verlinkten Artikel über die Bäderschliessung war u.a. darüber die Rede, dass ein Teil der Bäder geschlossen und ein Teil attraktiver gemacht werden sollte - wofür man Geld braucht, also einen Privatinvestor. Dieser sollte sich nicht mit irgend einer langweiligen 0815-Bude abgeben, sondern ein originelles Gebäude schaffen, welches historische Formen und teilweise Fassadendekor mit Moderne verbindet.


    Und ja, diese Anregung meine ich durchaus ernst.

  • "herabwürdigen" "nicht angemessen"


    seht es doch einmal kulturhistorisch, antik mit Augenzwinkern.


    Der fast nackte menschliche Körper beim Sport/Schwimmen in Bewegung direkt neben den Museen, wo Sie dann in allerlei Posen und Darstellungen aus Stein, Pigment etc. verewigt ausgestellt stehen und hängen.
    Der Körperkult über die Jahrhunderte bis heute.


    Ist doch lehrreich.
    Ich seh schon die Kunstbegeisterten und Hobbykünstler. Erst im Museum die alten Meister studieren, dann draussen am lebenden Modell abzeichnen.

  • In der Veranstaltungsankündigung von Yann5 wird auf einen sehr anschaulich geschriebenen Artikel im Zeit-Magazin von November letzten Jahres verlinkt, in dem der ganze Einsatzt von Steeg für sein Projekt, die Verschmutzung unseres Stadtflusses zu verringern und die Widerstände dagegen in den Verwaltungen dargestellt wird. Lesenswert!


    Dazu passt dann ein Zeitungsartikel vom 12. Januar der die ablehnende Haltung des Friedrichshain-Kreuzberger Bau- und Umweltstadtrat Hans Panhoff gegen die Pontons aufzeigt. Da werden städtebauliche Bedenken vorgeschoben um die Nutzung der Behälter als betretbare Flächen zu verhindern und stattdessen ein ökologisch schlechter Zustand der Spree bevorzugt. Die Verhinderungshaltung des Bezirks wird wohl zu einem Abbau der Pilotanlage am Osthafen im April führen. Beim nächsten Starkregen können dann die Kanalisationsabwässer wieder ungehindert in den Fluss eingeleitet werden.

  • Planung Spreebad Museumsinsel - Parzinger lehnt ab

    In einem Kommentar im Tagesspiegel lehnt Hermann Parzinger (Präsident der St. preuß. Kulturbesitz) die geplante Badenutzung (natürlich) ab.


    Grund ist die erhebliche Zerstörung wichtiger Baudenkmäler und die Gefahr für das UNESCO-Erbe. http://www.tagesspiegel.de/kul…bitte-nicht/12041200.html


    Hoffentlich beendet das die absurde Debatte, aber in Berlin geht sie vermutlich einfach weiter. Zumindest bis in der Umgebung wieder alles steht.

  • Es sei für die Neueinsteiger in den thread kurz noch erwähnt, dass hier zwei unterschiedliche Projekte wild durcheinander diskutiert werden. Das eine ist das sogenannte Flussbad. Hier geht es um die Idee, eine Badestelle am Spreekanal vor der Museumsinsel zu errichten. Das andere ist das Projekt, das ursprünglich mal "Spree 2011" hiess. Nähere infos in dem von Atze Bauke verlinkten Zeitmagazinbericht zwei posts über dieser.


    Die Notwendigkeit dieses (letzteren) Projektes wurde nach dem Starkregen vor drei Wochen wieder besonders deutlich. Durch den Regen ist erneut das Abwassernetz ungefiltert in die Spree und den Landwehrkanal übergelaufen - die stinkende Brühe war am Ufer überdeutlich zu riechen.


    Warum die Politik, die Anrainer-Unternehmen (Behala und Co.) und sogar der Naturschutzbund BUND dieses Projekt nicht mit offenen Armen empfangen (und sich hinterher medienwirksam gegenseitig auf die Schultern klopfen), sondern eine saubere Spree mit allen Mitteln verhindern, ist mir ein Rätsel. Die öffentlich vorgetragenen Argumente wirken absurd - unter anderem wurde behauptet, die Abwasserauffangbehälter würden den Grundstückswert der Ufergrundstücke mindern, begehbare Abwasser-Auffanginseln würden zu illegalen Parties einladen, begrünte Inseln würden das Stadt- bzw. Landschaftsbild stören etc.. Da alles so schwierig ist, konnte man also als Pilotprojekt nur einen (statt 14) Abwasserauffangbehälter testen. Und da der nicht soviel kann wie 14 dieser Auffanginseln, ist das Projekt zu klein dimensioniert, und muss abgelehnt werden.
    Die absurde Diskussion in der Zusammenfassung hier:


    http://www.parlament-berlin.de…protokoll/su17-056-ip.pdf


    Man sollte meinen, dass begehbare Inseln am Spreeufer die Stadtlandschaft aufwerten, eine saubere Spree dem Grundstückspreis zuträglich ist, und sich auch die angeblich von den Abwasserauffanginseln bedrohte Flora und Fauna im saubereren Spreewasser freier entfalten könnte.

  • Hoffentlich beendet das die absurde Debatte, aber in Berlin geht sie vermutlich einfach weiter. Zumindest bis in der Umgebung wieder alles steht.


    Sie geht zumindest solange weiter, bis die Initiative die zugesagten Fördergelder unter (ihre) Leute gebracht hat.