Barmbek-Nord

  • Barmbek-Nord

    Ich war heute in meinem Stadtteil unterwegs und habe einige Fotos gemacht.
    Barmbek-Nord gehört mit rund 9000 Einwohner/km² zu den dichter besiedelten Stadtteilen Hamburgs und wurde zum größten Teil in den 20er und 30er-Jahren erbaut, als es einen enormen Wohnungsmangel in Hamburg gab. In den Backsteinhäusern, welche diesen Stadtteil prägen, lebten meistens Arbeiter und kleine Angestellte. Im zweiten Weltkrieg wurde auch Barmbek-Nord heftig bombardiert. Manche Lücken sieht man aufgrund der zu niedrigen Nachkriegsbebauung heute immer noch. Barmbek-Nord ist heutzutage beliebt bei Studenten, Azubis und andere mit geringem Einkommen, weil der Stadtteil verkehrstechnisch günstig (U- und S-Bahn, Busse, Ring 2) liegt und dennoch in vielen Bereichen angenehm ruhig ist. Außerdem sind die Mieten für Hamburger Verhältnisse gering und die Wohnungen sind teilweise sehr klein, was nochmals den Geldbeutel schont (Ich wohne vermutlich in einer der kleinsten Wohnungen Hamburgs, mit 18m² Gesamtfläche).


    Nun aber die Fotos:


    Innenhof zwischen zwei Wohnblöcken


    gekrümmte Wohnstraße


    Schule Langenfort (gebaut 1927-29)


    Auferstanden aus Ruinen?


    Hochhaus Habichtsplatz (50er-Jahre-Bau)


    Wohnblock am Habichtsplatz (erbaut 1927-28)


    Statue vor einem Wohnblock


    weitere Bilder folgen gleich

  • Teil 2

    Und hier jetzt noch die restlichen Bilder:


    Ein weiterer Wohnblock. Man beachte die Backsteinfassade (sofern es das Bild zulässt)


    Moderner Backstein-Glas-Neubau. Die Straße links davon ist das wichtigste Stück der Fuhlsbüttler Straße mit vielen Geschäften für den alltäglichen Bedarf und Gaststätten.


    Soweit ich weiß, ist dieses das Elternhaus des Schriftstellers Ralph Giordano. Es war (angeblich) das einzige Gebäude in der Straße, dass nach der Bombardierung noch stand. Es liegt hinter dem Gebäude des vorigen Bildes.


    Fassadengestaltung mit Backstein


    Hochbahnbrücke (denkmalgeschützt)


    Werksgebäude der Hochbahn und S-Bahnbrücke


    Hochbahn-Werksgebäude


    Kanal seitlich des Hochbahn-Werksgeländes. Im Hintergrund eine Hochbahn-Brücke


    Blick von der Saarlandstraße zum Planetarium im Stadtpark


    Brückendetail


    Die Saarlandstraße trennt Winterhude (mit dem Stadtpark) von Barmbek-Nord. Geradeaus gehts zur City-Nord


    Wohnblock an der Barmbeker Ring-Brücke (Ring2)


    Arbeiterstatue an obigem Wohnblock


    Wohnblock am Schwalbenplatz, Blick von der Fuhlsbüttler Straße


    Mildestieg


    Langenfort


    Ein weiterer Wohnblock an der Barmbeker Ring-Brücke


    Wohnstraße



    Ich hoffe, euch hats gefallen und könnt noch backsteine sehen. :D
    Es gibt noch ein paar weitere, wichtige Gebäude, die ich heute aber vergessen habe bzw. Bilder unbrauchbar. Vielleicht reiche ich die bei Gelegenheit noch nach.

  • nun sag nur noch, dass auch klassischer Backstein ohne viel Glas nicht gut aussieht.
    Toll finde ich - auch wenn die Balkone wohlrecht klein sind - die gebogene Form hat was.
    Ich liebe Maurerhandwerk

  • Danke für die Tour, jetzt endlich auch in Form eines Beitrags!
    Barmbek ist einfach der typische Hamburgerwohnstadteil!
    Recht einseitige Backsteinbebauung aus rund 8 Jahrzenten haben das Bild stark geprägt. Ich finde das leider ziemlich einseitig ewig an den nicht enden wollenden 4-5 stöckigen Backsteicarrees vorbeizufahren. Um der Abwechslung Willen würde ich da mal den einen oder anderen Anstrich begrüßen.
    Aber gerade für jungere Leute scheint er sehr ansprechend zu sein, aus den oben genannten Gründen!

  • Kommt mir sehr bekannt vor, habe dort ne Woche wg. Praktikum gewohnt bei meiner Tante. Der Biergarten "Schröders" mit Blick aufs Planetarium war gut ;)