Königsberg (Ostpreußen) / Kaliningrad (Oblast Kaliningrad)

  • So, nachdem ein paar Probleme mit dem Zugriff auf meinen Image Host behoben sind, können wir nun die Tour durch Königsberg fortsetzen.


    Wir biegen hinter der Luisenkirche mit einem letzten kurzen Blick auf die weiterführende Straße...



    ....nach links ab und kommen in ein ruhiges Villen- und Wohnviertel (ehemals) namens Amalienau.



    Mit seinen kleinen Plätzen und ruhigen Seitenstraßen wirkt es ähnlich wie bspw. Dresden-Blasewitz.



    Typisch für die Altbauten sind hier Tontafeln neben der Tür, die auf den Namen des Hauses und das Jahr der Erbauung hinweisen:



    In diesem Viertel ist alte und neue Architektur harmonisch verbunden. Bei diesem Gebäude erscheint es mir schwierig, die Bauzeit zu bestimmen:



    Einige – auch größere - Gebäude sind noch nicht restauriert.



    Insbesondere bei kleineren wirkt dies durchaus malerisch:



    ...und bisweilen auch ein bißchen verträumt:



    Die Sanierung dieser Gebäude ist aber gewiß nur eine Frage der Zeit, wie sich aus den vielen frisch restaurierten Bauten schließen läßt:



    Neben repräsentativen Wohnhäusern, die nach Fertigstellung oder Sanierung häufig ein kräftig farbiges Dach ziert...



    ...und die durch Zäune und Wachthäuschen gesichert sind,



    ...gibt es auch verschiedene kleinere - ebenfalls z.T. schon sanierte -...



    ...und natürlich auch etwas größere Mehrfamilienhäuser aus der Sowjetzeit:


    Dies war wegen der Nachkriegsgeschichte des Stadtteils übrigens zu erwarten: Die Häuser in dem Viertel wurden in kleine, preiswerte Sozialwohnungen aufgeteilt.


    Auch zuvor gab es aber immerhin schon Häuser für das nicht ganz so reiche und kleinere Bürgertum:



    Heute werden viele Häuser für einzelne Nutzer und Familien hergerichtet, wie man auf den Bildern oben sah. - Wer also wohl heute hinter diesen Wänden hier wohnt?...



    Nächstes Mal werde ich die verstreuten übrigen Bilder aus Kaliningrad einstellen, die ich auf dem Rückweg in dem Viertel südlich des Leninskij Prospekts (z.B. Augenklinik) und am Rande der Innenstadt (Südbahnhof, Stadttore) gemacht habe.

  • Wirklich eine tolle Bilderserie. Es ist immer wieder interessant, die Überbleibsel deutscher Architektur vorzufinden. Hoffentlich braucht man in absehbarer Zeit kein Visum mehr, um Ostpreußen zu besuchen.

  • Zwischenspiel: Nachfolgend noch einige Bilder von Wohnbebauung in der übrigen Innenstadt östlich des Hansaplatzes (Platz des Sieges), bevor es mit dem Südbahnhof und den Stadttoren weitergeht.


    Auf dem Rückweg von Amalienau bin ich vom Leninskij Prospekt (testweise) zwischen Hansaplatz und dem ehemaligen Schloßplatz nach rechts abgebogen. Und siehe da, zwischen stillen Zweckbauten die ehemalige Augenklinik der Universität:



    Heute sind darin offenbar Wohnungen, ebenso wie in einigen daneben stehenden Komplexen, die ebenfalls zur Universitätsmedizin gehört haben könnten. Beispielhaft ein weiteres Bild:



    Es scheint, daß die Verluste an Altbauten besonders die normalen Stadthäuser betreffen (von denen in den zerstörten Vierteln nur ganz vereinzelt welche verstreut stehengeblieben sind):



    (Nahe der Jugendstil-Stadthalle)



    (An der Luisenschule, eher ein Verwaltungsgebäude o.ä.)



    (Am Sackheimer Tor)


    Dagegen sind nach meinem Eindruck relativ viele große und repräsentative Gebäude (abgesehen von der Gegend unmittelbar um den Dom) stehengeblieben, wenn auch als Wohnhäuser umgenutzt. Das überrascht eigentlich, weil ja gerade solche Gebäude vom sowjetideologischen Standpunkt her oft problematisch waren (zu “feudal”). Weiteres Beispiel:



    (Zwischen Börse und Brandenburger Tor am Leninskij Prospekt)


    Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen: Es bleibt natürlih dabei, daß in den zerstörten Vierteln östlich vom Hansaplatz (hin zu Dom, Börse etc.) natürlich die Plattenbauten absolut stadtbildprägend sind . Als Ergänzung zu den Bildern aus meiner ersten Serie oben noch ein Bild vom Moskovskij Prospekt, der zweiten großen Verkehrsachse, die den Lensinskij Prospekt kreuzt:


  • Nun der ehem. Südbahnhof, der heute die Funktion des Hauptbahnhofes hat. Es handelt sich um eine größere Bahnhofsanlage mit Haupt- und Nebengebäuden, das vor der 750-Jahrfeier der Stadt umfassend saniert wurde. Ich habe nur den 1929 eröffneten Passagierbahnhof (heute: Bahnhof Kaliningrad Passaschirski) photographiert.


    Hier das Eingangsportal:



    Wer über die alten Straßenbahnschienen vor dem Eingang stolpert, kann auf einem alten Gullideckel landen (Alte Gullideckel finden sich überall in dieser Stadt... - wie heißt sie noch gleich?):



    (Ach ja, und es ist nun ja wohl klar, daß Preußen noch lebt!)


    Die Empfangshalle wurde mit repräsentativen Lüstern ausgeschmückt:



    Die Erwartungsfreude von Berlinreisenden steigt auf dem Weg zu den Gleisen sicher spürbar an, wenn sie das Schild lesen...



    Auf dem Bahnsteig muß man dann u.U. Feststellen, daß der Zug wohl schon abgefahren ist:



    Das kann schon deshalb leicht passieren, weil alle Bahnhofsuhren des russischen Riesenreiches nach der geltenden Regelung die Moskauer Zeit anzeigen, während die Züge natürlich nach lokaler Zeit abfahren.


    Abgesehen von dieser Besonderheit erlebt man selten so einen großen, öden Bahnhof, der noch in Betrieb ist. Neben den – meines Wissens täglichen - Zügen nach Deutschland (mitteleuropäische Normalspur) fahren übrigens v.a. Regionalzüge ins Samland hier ab, aber auch Züge nach Rußland (jeweils Breitspur).

  • So, hier wie angekündigt die Bilder von einigen Stadttoren und anderen sehenswerten Bauten, die man sieht, wenn man einen Ring entlang um das Stadtzentrum fährt. Zunächst das Sackheimer Tor, das noch nicht restauriert ist (beachte die abgeschlagenen Statuen über dem Torbogen):



    Von dort ist es nicht weit zum Königstor, das bereits restauriert wurde (wie zuvor ein Schnappschuß aus dem fahrenden Wagen):



    Hier noch eine Detailansicht desselben Tors.



    Auf der Straße vom Königstor zum Oberteich lockert die Bebauung auf, ohne ihren großstädtischen Charakter zu verlieren. Links der Straße sieht man bald die noch militärisch genutzte Kronprinzen-Divisions-Kaserne:



    Rechts befindet sich dann, von Bäumen umgeben, direkt gegenüber die Grolman-Bastei:



    Neben der Divisions-Kaserne stehen auf der linken Seite leider wieder einige unvermeidliche Plattenbauten, und zwar diesmal besonders graue:



    Auf der rechten Seite ist ein bewaldeter Damm. Nach vielleicht fünfiz Metern erreicht man dann eine große Straßenkreuzung. Auf der linken Seite dieser Kreuzung schließt sich ein Platz an, dessen Rückseite von der Kaliningrader Wodkafabrik ausgefüllt wird, welche auf dem folgenden Bild von Bäumen gnädig verdeckt ist (insb. rückseitig stark verfallen, z.T. Ruine).



    Rechts von der Kreuzung befinden sich das Roßgärter Tor...



    ...und anschließend, bereits am Oberteich (aber von diesem durch einen kleinen Wall getrennt) der Dohnaturm, ein gewaltiger Turm der Stadtbefestigung:



    Wenn man am Gelände der Wodkafabrik (links) bzw. Dem Oberteich (rechts) ein kurzes Stück entlangfährt, erreicht man schon den Markt von Kaliningrad. Diesen habe ich leider nicht photographieren können, sondern nur – schnappschußmäßig - einen daneben stehenden Nutzbau:



    Wenn man hier links abbiegt, erreicht man bald den Hansaplatz und in der Verlängerung das Haus der räte und den Dom.


    Habe ich was vergessen? Ja, richtig: das in jedem Reiseführer gezeigte Brückenwärterhäuschen (östlich vom Dom u. nördlich des Leninskij Prospekts am Pregel). Hier ist es:



    Und damit endet mein Beitrag zum frühern Königsberg - Kaliningrad.


    In etwa 2 Wochen möchte ich einen Thread zum nördlichen Ostpreußen außerhalb von Kaliningrad eröffnen. Dort werden sich natürlich keine spektakulären Bilder finden. Die Photos werden aber beispielhaft Bebauung einiger kleiner Ortschaften im Kaliningrad Oblast und Memel (Klaipėda) zeigen und sollen die Bilder von Kaliningrad in einen größeren Kontext einfügen.

  • Morgen eröffne ich den neuen Thread zum nördlichen Ostpreußen. Hier noch zwei Bilder von Kirchen in Kaliningrad, die nicht richtig in den Zusammenhang oben gepaßt haben.


    Die ehem. Kirche "Zur heiligen Familie" (heute Philharmonie) wird gerade restauriert:



    Die ehem. St. Adalbert-Kirche in Amalienau habe ich nur kurz im Vorbeifahren gesehen (und schlecht photographiert, sorry) und dann nicht mehr wiedergefunden. Sie enthält heute ein Forschungsinstitut:



    Und zum (endgültigen) Abschluß ein Bild von Börse u. Dom aus einer etwas ungewöhnlich niedrigen Perspektive:



    Der Dom scheint hier recht nah hinter der Börse zu stehen (auch, weil es zwischen beiden Bauwerken keine Gebäude mehr gibt). Dies ist aber in Wirklichkeit nicht der Fall. Er steht wohl 100-300 Meter weit entfernt.


    Vielen Dank allen Interessierten!

  • Natürlich war Königsberg eine Metropole
    vor 1945:


    *Grössere deutsche Stadt als Bremen,Kiel,Stettin oder Danzig
    *erster deutscher Zievielflughafen
    *Internationale Messestadt mit der deutschen Ostmesse
    *Nordische Fachwerkspeicher
    *Modernster Ostseehafen Europas
    *Der Königsberger Hauptbahnhof war der modernste der Deutschen Reichsbahn
    *Enggebaute Alstadt,Kneiphof,mit Dom und Schloss
    *viele Ausländische Konsulate
    *Landeshaupstadt der Provinz Ostpreussen,der Kornkammer Deutschlands
    *Saubere Stadt musste sich vor anderen Städten wie Helsinki,Kopenhagen oder Stockholm nicht verstecken
    *Plattdeutsches Sprachgebiet
    *Zelstoffindustrie
    *Kulturstadt,Geburtsort von Kant und E.T.A Hofmann
    Etc,.....

  • Hallo Hoeppel,


    vielen Dank für die ergänzenden Informationen zu Königsberg. Allein, für die Bezeichnung der Stadt als Metropole dürften sie nicht reichen.


    Zugegebenermaßen ist der Begriff vage, und heute steht inflationär in fast jeder Werbung für Städtereisen, man besuche eine Metropole. Bei Städten mittlerer Größe ist das m.E. aber völlig unangemessen, ja wirkt zum Teil sogar abstrus: Wie gesagt, ist das Vorkriegs-Königsberg von der Größe her mit Städten wie Wuppertal oder Bielefeld (heute) zu vergleichen. Wer käme da auf die Idee, von Metropolen zu sprechen (zumal bei einer Stadt, die es angeblich gar nicht gibt...)


    Natürlich hatte Königsberg immer schon eine weitaus höhere regionale Bedeutung als diese beiden Städte. Das ist einerseits unbestritten, dürfte andererseits aber nicht ausreichen. Von einer Metropole sollte man nur bei Städten sprechen, die über ihre regionale Bedeutung hinaus internationale Zentren von Politik, Wirtschaft o.ä. sind. Eine solche Stadt gibt es im ganzen ehem. deutschen Osten nicht. Die nächsten Städte, die man als Metropole bezeichnen könnte, sind Berlin oder vielleicht Riga.

  • Kalliningrad ist nicht Königsberg,die komplette Bausubstanz fehlt ja leider heute völlig.


    Ostpreussen im Gegensatz zu Brandenburg nie Slawisch sondern baltisch und dann deutsch bis 1945 war die Kornkammer Deutschlands,jedes 5te Brot kam aus dieser Provinz,die meisten Pferde und die beste Landwirtschaft hatte Ostpreussen,die deutsche Ostmesse Königsberg war der mittler zu Osteuropa,Königsberg grösster Handelsumschlag für Hülsenfrüchte,neben Leipzig war Königsberg einzigste deutsche internationale Messestadt,mehr als 20 Ausländische Konsulate hatte Könisgberg,während man bsp weisse in Bremen und Rostock noch eingleisiger Strassenbahnverkehr lähmte war Königsberg schon Zweigleisig,überhaupt waren die früheren Fachwerkspeicher der Stadt im Norddeutschen Raum sonst nur noch in Hamburg zu finden.Königsberg war mit seiner Universität den meisten Städten Deutschlands weit überlegen,Schade das Königsberg im letzten Krieg völlig zerstört wurde !!!



    Hallo T.W.


    Kleine Ergänzung zu meinem Beitrag:
    Königsberg vor dem krieg mit Bielefeld oder Wuppertal zu vergleichen.Königsberg war erste Handelstadt und Hafenstadt Ostdeutschlands.Die Lufthansa machte noch vor Tempelhof den Königsberger Flughafen Devau zum ersten Zivielflughafen,in den 30er Jahren Autobahnbau Elbing-Königsberg,wo war Bielefeld da.Königsberg war die Haupstadt von Ostpreussen einem Land so gross wie die Schweiz.Deutsche Nobelpreisträger sind früher in Königsberg geboren nicht in Wuppertal;)

  • Ich finde die Verfasser der letzten Beiträge neigen hier etwas zur Verklärung und weniger dazu reell fundierte Beiträge zu erstellen. Abgesehen davon hat die Orthographie teilweise derart katastophal nachgelassen, dass ich beim Lesen wirklich Probleme bekommen habe !

  • It´s very tragic indeed what happend to Königsberg and Breslau usw.
    Could still have been great places if they belonged to Germany.

  • Tarsis : Danke für den Hinweis, korrigiert. Wenn Du meinen letzten Beitrag für verklärend hältst, wüßte ich schon gern, wie Du "Metropole" definierst.


    hoeppel : Die Bausubstanz fehlt nicht völlig, siehe meine Photos. Die ergänzenden Informationen zu Königsberg sind interessant, aber weiterhin kein Beleg dafür, daß die Stadt eine Metropole war oder ist. Der Vergleich mit Leipzig ist insofern unpassend, weil auch Leipzig kaum als Metropole bezeichnet werden kann. Eine Universitätsstadt zu sein, hebt Königsberg auch nicht heraus.


    Den Vergleich mit Bielefeld und Wuppertal meinte ich natürlich provokativ - aber Autobahnen und Flughäfen hatten und haben viele Städte in Europa, Königsberg hat andererseits keine Schwebebahn.


    Rexer : It's tragic indeed, in particular as regards the center of Kaliningrad/Königsberg. But consider how Breslau looks today, and how some other cities look like that still belong to Germany (e.g. Cologne, Mannheim, Kassel). In comparison, I think that Breslau is quite okay, and even Kaliningrad might be nicer than some German cities that were "reconstructed" after the war!

  • @T.W. : D hast meinen Beitrag falsch vestanden. Ich beziehe mich nicht auf den Punkt ob Metropole oder nicht, sondern auf den Beitrag von hoeppel. Meiner Auffassung nach wird Königsberg dort etwas überhöht dargestellt. Die Tatsache, dass in Königsberg jedes 5. Brrot Deutschlands hergestellt wurde, Ostpreussen die Kornkammer Deutschlands war und die Ostmesse dort abgehalten wurde etc. ist sicherlich richtig. Das hebt diese Stadt aber keineswegs so weit von anderen Städten des damaligen Reiches ab. Zumal die Ostmesse ja auch künstlich von den Nationalsozialisten initiiert wurde und auch incht diese überragende Bedeutung hatte.


    Was sich ohne den Krieg etc. entwickelt hätte vermag man nicht zu beurteilen. Vermutlich würde diese Region heute eher als strukturschwach gelten, da vorwiegend agrarisch geprägt etc. Es ist aber müßig darüber zu sinieren.


    Königsberg war sicher eine beeindruckende Stadt mit großer Geschichte, aber man sollte nicht der Versuchung unterliegen mehr aus ihr zu machen als sie tatsächlich war. Aus Wehmut über den Verlust ( o.ä.) neigt man bisweilen dazu etwas als besser darzustellen als es wirklich war. Und den Eindruck hatte ich bei jenem Beitrag schon. Nebenbei sollte man auch nicht den Grund vergessen, warum denn diese Stadt heute zu Russland gehört....

  • Na ja Ostpreussen war vor dem Krieg schon weiter als Mecklenburg,Pommern oder Holstein;),da die Region zusammen mit Oberbayern zu den schönsten deutschen Ländern gehörte wäre wohl heute der Tourismus sehr bedeutend.Das Samland wurde 1927 als schönste "Norddeutsche Landschaft" ausgezeichnet.


    @T.W.


    Bei aller Liebe aber die gesamte Innenstadt von Königsberg ist so gut wie ausgelöscht:
    Kneiphof,Steindamm,Rossgarten,Lastadie,KönigsStrasse,Sackheim und Tragheim waren vor dem Englischen Luftangriff im August 1944 auf Königsberg engbebaut.Das heutige Kaliningrad erlebt einen Aufschwung vielleicht bauen ja die Russen wenigstens das Schloss wieder auf.
    Aber danke für die schönen Bildern...
    .
    Tarsis


    Die Deutsche Ostmesse Königsberg gab es schon weit vor 1933;)
    Übrigens bestelle ich bei uns in der UB gerade die Könisgberger Allgemeine Zeitung auf Microfilm,die deutsche Ostmesse war schon gewaltig,gerade auch wichtig für die Baltischen Staaten.

  • Dann mag ich mich geirrt haben was die Messe betrifft. Der Hinweis auf einen gewissen Hang zur Verklärung dieser ehemals deutschen Region mag ich mir aber nicht verkneifen.

  • Ostpreussen ist mein Hobby:) (40 Bücher etc...)
    meine Liebe Oma kommt doch von dort.....ja ich liebe dieses Land auch wenn ich bis jetzt nur den südlichen Teil kenne der 1945 von Deutschland an Polen fiel !!!

  • mal was zur deutschen Ostmesse Königsberg:


    Mühlpford schreibt in sein Königsberg Lexion:


    "Am 26.9 1920 wurde die erste deutsche Ostmesse die der Intinative von Oberbürgermeister Lohmeyer zu danken ist,durch Reichspräsident Ebert im tiergarten eröffnet(50000m2).1921 Messebauten von Hans Hopp fertiggestellt.1922 Frühjahrsmesse: 1650 Firmen,22000 Käufer.Herbstmesse Königsberg 1923: 2500 Austeller.1925 "haus der Technik" als Messehalle für Fimen der technik.18te Deutsche Ostmesse 1930: 1873 austellende Firmen und 65000 Besucher.1933:120000 Besucher (20000 Ausländer),1937 schon 204000 Besucher."Des ganzen Ostens Presse meist/Die Königsberger Messe preist",Im Oktober 1941 fand die 29te (letzte) deutsche ostmesse statt."


    zugeben für heutige Besucherzahlen wenig,aber für damals wohl ne ganze Menge

  • Nach Königsberg kommt ja auch die Fussball-WM 2018. Viele Südwestskandinavier und Polen lassen sich das bestimmt nicht entgehen. Zumal das Stadion eines der schöneren der Russland-WM werden wird:


    http://medwedew.de/wp-content/…-in-Kaliningrad-45000.jpg


    Im Zuge dessen kann man nur hoffen, dass sich die Stadt hier und da herausputzen wird, was Architektur betrifft.


    Übrigens: Die Frau von Putin wurde dort geboren (btw: eine ihrer Töchter in Dresden O_o). ;)

  • Auf https://www.facebook.com/KoenigSkyline gibt es von Arthur Sarnitz fantastische Visualisierungen vom alten Königsberg, mit denen wohl auch für Rekonstruktionen geworben wird. Das Architekturbüro setzt sich für die Rekonstruktion der Königsberger-Altstadt ein.