Rund um die Königsallee

  • Görres-Gymnasium & Hotel- und Bürogebäude

    "Hotel- und Bürogebäude
    an der Westseite der Königsallee
    Die geplante Baumaßnahme umfaßt den Baublock zwischen Königsallee (Westseite), Bastionstraße, Breite Straße und Karl-Theodor-Straße / Graf-Adolf-Platz. Es werden folgende Bereiche geplant:


    * Bürobereiche
    * 5 Sterne Hotel mit 286 Zimmern
    * Fitness und/oder Einzelhandelsbereich
    * Erneuerung des angrenzenden Görres-Gymnasiums mit Abbruch und 7 geschossigem Neubau sowie Sanierung alter Gebäudeteile


    Zugänge zum 5 Sterne Hotel sind an der Königsallee und der Breite Straße angeordnet. An der Königsallee befindet sich die Vorfahrt. Im glasüberdeckten Atrium des Hotels sind die öffentlichen Funktionsbereiche wie z.B. Konferenzbereiche, Bar und Lounges angeordnet. An die Lobby des Hotels schließen die gastronomischen Bereiche des Hotels an. Das Hotel verfügt über insgesamt 286 Zimmer. Im Untergeschoß des Hotels befindet sich ein Ballsaal für ca. 800 Personen.
    Die Büroflächen, mit 9.000 qm BGF in 5 Geschossen, werden im Erdgeschoß unmittelbar von der Königsallee über einen separaten Eingang erschlossen.
    Der ca. 4.500 qm große Fitnessbereich wird erdgeschossig von der Königsallee sowie direkt aus dem Atrium des Hotels separat erschlossen.


    Zum Görres-Gymnasium:
    Die beiden vorhandenen nach 1945 errichteten Erweiterungsbauten entlang der Breite Straße und der Königsallee werden abgebrochen und durch einen 7-geschossigen Neubau entlang der Breite Straße ersetzt. Die Nutzung des Dachgeschosses des Altbaus wird durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Dachform einschließlich der Giebelscheiben, die sich an der ursprünglichen historischen Form orientieren, wieder möglich."


    Seite Königsallee:



    Seite Breitestr.:



    Modellübersicht:



    Quellen:


    http://www.duesseldorf.de/plan…/koenigsallee/index.shtml
    http://www.ebertz.de
    http://www.hpp.com

  • Kö-Bögen

    Zwar noch eine Vision die aber doch hoffentlich bald umgestetz wird.


    "...Der Bebauungsvorschlag sieht auf dem Jan-Wellem-Platz zwei ellipsoide 7 bis 10 geschossige Baukörper mit kreisförmig eingeschnittenen Atrien vor, deren Abschluss zum Hofgarten einen Bogen darstellt, nach dem das gesamte Projekt benannt wird: Kö-Bogen..."



    Quelle und mehr Infos zur Umgestaltung der Infrastruktur gibt es hier: http://www.duesseldorf.de/plan…sgeb/koebogen/index.shtml

  • Zur Zeit sieht es am Görres-Gymnasium so aus.





    Ein weiteres Projekt befindet sich am Anfang der Königsalle. Der Neubau liegt genau neben dem Juweliergeschäft dass vor ein paar Wochen überfallen wurde.


  • Zitat von LuckyLuke

    Der Neubau liegt genau neben dem Juweliergeschäft dass vor ein paar Wochen überfallen wurde.



    ...und was bauen sie? Noch einen Juwelierladen!
    :lol5::lol5::lol5::lol5::lol5:

  • Naja, aber bei diesem Bau, vor allem wenn nebenan so eine Schönheit steht, schon verständlich..


    Insgesamt ein sehr interessantes Thema, danke dafür!


    p.s. Der Kö-Bogen ist noch weit von der Realisierung entfernt?

  • Zitat von sebastian c

    Naja, aber bei diesem Bau, vor allem wenn nebenan so eine Schönheit steht, schon verständlich..


    Das Rendering lässt noch nicht viel erkennen...

    Zitat von sebastian c


    Insgesamt ein sehr interessantes Thema, danke dafür!


    Gerne! ;)

    Zitat von sebastian c


    p.s. Der Kö-Bogen ist noch weit von der Realisierung entfernt?


    Ja. Es ist ja ein gewaltiges Projekt, dort wo der Bogen gebaut werden soll ist heute ein großer Straßenbahn-/Busbahnhof! Die Gebäude sind nur ein kleiner Teil des Ganzen: Mehrere Hauptverkehrsstraßen und Straßenbahnlinien müssen unter die Erde verlegt werden.

  • @ LuckyLuke: Nö, gegen Düsseldorf habe ich absolut keine Antipathie, mag die Stadt, vor allem die Gründerzeitviertel, die Altstadt und das Rheinufer, sogar die Gehry-Bauten im Medienhafen mag ich. Was allerdings momentan gebaut wird finde ich eher schlecht und häßlich, z.B. GAP 15, Capricorn, dieses Gebäude, die Kö-Bögen.


    Außerdem wird in Düsseldorf noch viel Altes kaputt gemacht, so der Altbau der Deutschen Bank, später Städtebauministerium, oder die Lichtburg, eines der ältesten Kinos Deutschlands, das in ein Modegeschäft umgewandelt wurde. Okay, vielleicht waren die Mieten am Ende zu hoch, aber dann hätte man es m.M. nach subventionieren sollen, ist schließlich ein Kulturgut.
    Wo gibt's denn sonst noch Filmtheater von vor 1920 in NRW? Wohl nur noch in Bonn.

  • ^ Obwohl mir der Neubau and der alten Stelle der Deutschen Bank gut gefällt muss ich dir hier recht geben. Man hätte das Gebäude sanieren und die Vorkriegszeit-Fassade wiederherstellen sollen.
    Der Lichtburg trauer ich ehrlich gesagt nicht nach. Das Kino war wirklich schlecht. Übrigens ist dort jetzt Starbucks. Was aber auch keine Verbesserung ist aber wenigsten sieht die Fassade jetzt besser aus.
    Ansonsten gibt es nicht viel Zerstörung von alten Gebäuden zu sehen. Eher im Gegenteil wenn man sich die Stadtteile Ober- oder Niederkassel anschaut.

  • Die Lichtburg war nicht zu retten: Entweder man hätte sie saniert - wirtschaftlich nicht vertretbar, außerdem hätte sie ihren Charakter verloren ( den sie schon lange verloren hatte: Der Großteil der Ausstattung stammte aus den 80ern).
    Oder man hätte sie so belassen und zugeschaut wie sie verfällt - für Bonn wäre das vielleicht ne Option... ;)


    PS: Der starbucks/stefanel ist mehr als gelungen. Ich habe dort gestern nen Capuccino geschlürft...

  • Durch den Verlust der Lichtburg hat die Kö erneut an Charme verloren. Geschäfte wie Starbucks haben dort nichts zu suchen.


    Ich finde, das Kö-Center (im 70er Style) sollte dringend restauriert werden!