Klosterwall - Hochhäuser der Fünfziger

  • Gut, dass du schon einen Thread aufgemacht hast. Wollte das sonst noch erledigen. ;)


    Als ich vor ein paar Tagen mal auf der Ecke war, hatte ich mir auch schon Gedanken über diese hässlichen Blöcke gemacht. Das hinterste Hochhaus sieht man sogar von der Spitze des Chilehauses, was ich wirklich schrecklich finde. Ich würde mir dabei eine Blockrandbebauung auf Traufhöhe wünschen, bei dem der südlichste Block mit einem Hochhaus abgeschlossen wird. Das alles natürlich aus dunklem Backstein. Und dezente Architektur bitte. Denn meines Erachtens sollen diese Blöcke nicht vom Chilehaus ablenken, sondern sich harmonisch ins Quartier einfügen.

  • schön, gerade heute habe ich mit samuel im zuge eines kleinen rundganges über die hässlichkeit der gebäude gesprochen...meine idee: das geplante alsterquartier einfach hier zu realisieren-die 4 türme stehen ja schon und müssten lediglich umgebaut/saniert werden :D
    an sonsten lieber ein abriss und neubau!



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  • was verstehst du unter "Alsterquartier"? tobert?
    Ja,sie sind so hässlich, dass man nicht mal merkt, wenn ma vorbei geht.
    dunkler Backstein ist aber nicht so schön, es sei denn in Hamburg ist ab sofort nur noch Sommer - denn bei Regen wird der dunkle Backstein noch dunkler.


    Man könnte ja aussentreppen, brücken und balkone anbauen mit diesem grauen Stahl und den hübsch blau anstreichen, wie die eine Elbbrücke. Aber: Streifen im Sinne von eine Idee voraus lieber nicht am Beton.
    Aber mit Farbe könnte man schon einiges tun. Und für ein Behördenhaus ist das völlig ausreichend, die sitzen ja nur innen.

  • Es ist wirklich bitter nötig, in dieser Ecke etwas zu unternehmen! Gerade, wenn in einigen Jahren die Strecke vom Hauptbahnhof in die Hafencity häufiger begangen wird, sind diese Häuser ein echter Schandfleck.
    Zitat Allday:

    Zitat

    Ich würde mir dabei eine Blockrandbebauung auf Traufhöhe wünschen, bei dem der südlichste Block mit einem Hochhaus abgeschlossen wird. Das alles natürlich aus dunklem Backstein.


    Ganz meine Meinung! Damit würde das Konorhausviertel nach Osten vervollständigt.
    Im Übrigen könnte man dabei noch die große leerstehende Fläche unterhalb des Hühnerpostens bebauen, auf der sich momentan ein Parkplatz befindet.

  • Max, ich bin nicht allday. :D


    allday, das "Alsterquartier" ist ein Projekt, welches nach dem Wunsch der Investoren in St.Georg an der Stelle des sogenannten "Horrorhauses" (alte DAK-Geschäftsstelle) errichtet werden soll. Gibt auch nen Thread dazu hier irgendwo.

  • Zitat von Samuel

    Bei der Gelegenheit könnte man gleich noch das Saturnparkhaus mit vernichten.


    Das wurde doch erst gebaut/renoviert. Aber man könnte eine Klinkerfassade ranklatschen.

  • ein parkhaus entfernen...böööse idee...
    aber das gelände um den klosterwall könnte in den nächsten jahren durchaus interessantes terretorium für unser forum werden...zumindest ist hier platz für große ideen!

  • wie sieht es denn da von innen aus?
    Ich hatte die Aussentreppe aufgenommen und dahinter war ein Hof - das ist schon mal ganz schön.
    Unten im Parterre sind kleine Läden mit Blick zum Deichtorplatz. die liegen schön kühl, was verschwitzte Passanten zu schätzen wissen.


    Wenn das Gebäude intakt ist, die Raumaufteilung modern oder veränderbar, würde ich wie gesagt auch Klinker anbacken und weiteres wie oben.
    Die neuen "Kästen" sind zwar etwas maritimer, aber die 60er auslöschen ist auch nicht das Richtige.

  • Ich finde den Siegerentwurf sogar ziemlich schwach. Die Verteilung der Massen und die Entscheidung zur Blockrandbebauung sind zwar recht gelungen, aber diese polygonalen Volumina und die unregelmäßigen Fensterbänder sind absoluter Mainstream und werden der stadträumlichen Bedeutung des Ortes nicht gerecht. So wird zur Zeit überall entorfen, wenn etwas Modernes, Zeitgemäßes gewünscht ist.


    Warum wird so ein Entwurf ausgewählt? Vermutlich aus der Überzeugung heraus, das sei jetzt eben modern - und man will sich natürlich modern und zeitgemäß zeigen. Genau das gleiche hat man sich vermutlich in den 60ern bei den Hochhäusern gedacht, die dort jetzt stehen. Ob der jetzige Entwurf eine längere stilistische Halbwertszeit haben wird?


    Etwas strenges, klassisches mit Backstein täte dem Ort sicherlich besser und würde auch bei den Bürgern auf mehr Zustimmung treffen. Aber das hieße ja für den Architekten, sich dem Bestehenden unterzuordnen, statt sich künstlerisch auszuleben. Das ist aber offenbar zuviel verlangt. Die Ironie dabei ist, dass sich dieser Entwurf sich ebenfalls unterordnet - nämlich unter die aktuelle architektonische Mode, derzufolge polygonale Einheiten, unregelmäßige Fensterschlitze und "kristalline Kuben" en vogue sind.


    Hans Kollhoff hat mal gesagt, wir sollten endlich wieder anfangen, Häuser als Häuser zu sehen und nicht als Flugzeugflügel, Kristalle oder Prismen.

  • das ist doch die gleiche Machart, wie "An der Alster" mit diesen geschwungenen wellenähnlichen Fensterbändern.
    Mann o Mann un ddaneben das Haupthaus von Theherani - statisch kühl.

  • Aus dem Auslobungstext ist zu entnehmen, daß der Wettbewerb eine Aktion gegen eine bereits exestierende Planung der Stadt war. Von daher ,musste estwas "ausgefallendes" gewinnen. Wenn ein Entwurf gewonnen hätte, der sich an der Umgebung architektonisch und tektonisch orientieren hätte, käme dies einem Zugeständniss für die bereits existierende Planung gleich.

  • Ich hoffe nur, dass wir noch mal ein Bildchen mit der endgültigen Farbgebung bekommen, denn das vorhandene ist mir schon ein Bisschen realitätsfern von der Farbgebung. Ganz allgemein bin ich aber für einen neuen Entwurf. :Nieder:

  • Dass man das Grundstück nicht in viele Parzellen teilt sondern erneut den Fehler begeht dort 4 identische Blöcke hinzustellen ist mir vollkommen unverständlich. Diese Wand wird man in spätestens 15 Jahren ebenso hässlich finden wie den Bestand.


    Da hat Hamburg eine grosse Chance verpasst!

  • Weiss eigentlich einer näheres was nun mit den City Hof Gebäuden passieren soll?
    Und wann?


    City Hof


    Wenn ich mich recht dran erinnere, lief der Pachtvertrag 2006 aus. und es gab auch einen Wettbewerb Februar 2006 oder so.
    Irgendeine Behörde ist schon ausgezogen.


    Ich weiss auch das der Heinrich-Bauer-Verlag vor 2 Monaten umgezogen ist.


    Es gab irgendeine Schwierigkeit mit nem Parkhaus das einen Mietvertrag bis ~2010 :confused: hatte.


    Wer hat Infos??


    Edit:
    So soll es aussehen
    http://www.traegerverbund-innenstadt.de
    Hier der Wettbewerb:
    http://www.traegerverbund-inne…ettbewerb_Preigericht.pdf