Sofitel Praterstraße 1 (70m), Eröffnung 2010 geplant

  • Sofitel Praterstraße 1 (70m), Eröffnung 2010 geplant

    www.orf.at vom 9.2.2005:



    Neue Hochhauspläne am Donaukanal


    Am Wiener Donaukanal soll das alte "Bundesländer"-Hochhaus an der Taborstraße durch zwei neue Büro- und Hoteltürme ersetzt werden...

    ...Internationale Stararchitekten von Jean Nouvel über Wilhelm Holzbauer bis Hans Hollein sollen laut "Presse" in einem geladenen Wettbewerb ihre Ideen einbringen. Auftraggeber sei die Uniqa...


    ...Bis Mai oder Juni sollen erste Ergebnisse des Wettbewerbs vorliegen...

    ...Unklar ist daher auch noch, wie hoch die Türme werden könnten. Das derzeitige Haus ist rund 50 Meter hoch, die umliegenden Türme nicht höher als 75 Meter...


    Werde heute noch ein Foto raussuchen, wo man schön sieht, um welches Gelände es sich handelt.

  • che bello!
    jetzt haben wir als pausenfueller bis zum perrault entwurf fuer die donaucity so nebenbei zwei weitere hochhaueser auf die wir warten koennen. mir kommt vor wie wenn jedes monat ein neuer irgendwas-komplex praesentiert wird ... :cool:

  • Hier ein Bild des Gebäudes und der Umgebung:



    Das Gebäude steht gegenüber vom Schwedenplatz, also gleich an der Grenze zum 1.Bezirk. Gleich nebenan (links im Bild) ist der Media-Tower mit 71m. Ganz in der Nähe noch ca. 6 weitere HH zwischen 60 und 80m.

  • UNIQA-Hotel, Praterstr. 1, 75m

    http://www.vienna.at:


    Am Wiener Donaukanal entsteht ein neues Hochhaus - und zwar am Standort der früheren UNIQA-Konzernzentrale in der Praterstraße 1-7.


    Den von der UNIQA ausgeschriebenen Wettbewerb hat nun der französische Architekt Jean Nouvel für sich entschieden. [...] Der Neubau im Bezirk Leopoldstadt soll demnach vor allem als Hotel genutzt werden.
    [...]
    Das Siegerprojekt wird sich [...] in Sachen Höhe am benachbarten Media Tower orientieren und soll etwa 70 bis 75 Meter hoch werden. Termine für Baubeginn bzw. die geplante Fertigstellung wurden noch nicht genannt. [...] Neben der Nutzung als Hotel soll das Gebäude auch Platz für ein Restaurant im obersten Turmgeschoss, eine repräsentative Einkaufspassage im Erdgeschoss, Büroräumlichkeiten und ein Tagungszentrum bieten.


    --


    Hier gibt's auch ein Rendering dazu:
    http://derstandard.at/?url=/?id=2090386

  • Da freut man sich natürlich für die Wiener :)
    Zum rendering kann man wenig sagen, ausser dass es wohl eine bolide und massive Form haben wird.

  • sehr schoen wenns nouvel macht kanns gar nicht schlecht werden. jetzt muss man abwarten bis ordentliches bildmaterial geliefert wird.
    ab jetzt werden die homepages von dominique perrault und jean nouvel kontrolliert werden muessen. :)

  • Danke für die Renderings.
    Also mir ist es zu massiv, hätte man den Turm etwas schlanker gestaltet, würde das ganze meiner Meinung nach in sich schlüssiger aussehen und sich auch besser in die Umgebung einfügen.


    Wird es eine reine Glasfassade sein?

  • Ist mir auch zu massiv. Und schwer zu sagen, ob es eine reine Glasfassade wird. Wenn man sich das erste Rendering in meinem letzten Post anschaut, glaube ich es fast nicht.

  • ich seh das so.
    auf das ergebnis war ich aeusserst gespannt und zwar weil,


    1. der wettbewerb hochkaraetig besetzt war und
    2. der bauplatz so schwierig ist.


    direkt daneben ist dass aeusserst extrovertierte news-hochhaus und unweit davon das uniqua hochhaus. beide lassen mit ihrer architektursprache im grunde keinen nachbarn zu.


    wie soll man darauf reagieren, wenn man keine aneinanderreihung von solitaerbauten will? kollhoff wuerde einen seiner klinkerbauten hinstellen, gehry eines seiner geschwungenen dinger und am ende wuerde der donaukanal aussehen wie eine architekturausstellung.


    das ergebnis bestaetigt mich darin nouvel fuer einen der besten architekten zu halten die es derzeit gibt. er verzichtet dabei vollkommen ein highlight zu setzen oder ein persoenliches markenzeichen dort hinzustellen.


    besonders im 2. uniqua bild sieht man es sehr schoen. er versetzt den baukoerper nach hinten und laesst ihn mit dem news-hochhaus abschliessen. gleichzeitig ist er aus der achse gedreht und abgeschraegt, und bildet so mit dem news-hochhaus vom donaukanal gesehen eine art trichter in die taborstrasse. der baukoerper uebernimmt dabei die architektursprache des news-hochhauses. im erdgeschoss wird es oeffentliche wege und atrien geben. wichtig werden details und die ausfuehrung der fassade sein. aber dabei ist nouvel ohnehin einer der besten. insgesamt ein sehr routinierter entwurf, der das feine haendchen des meisters zeigt, dessen ego nicht ueber seinen entwuerfen steht.

  • Um das hier komplett zu haben:


    In der Bildmitte sieht man schön das alte UNIQA-Gebäude (hinter dem gelben Altbau) welches abgerissen wird. Das neue Gebäude wird dann ungefähr so hoch wie der Media-Tower rechts daneben (71m ohne Aufbauten) und nicht ganz so breit wie das alte Gebäude:


    Die beiden Hochhäuser ergeben dann mit Sicherheit vom Schwedenplatz aus einen schönen Toreffekt in die Taborstraße hinein.


    Das Restaurant wird hoffentlich öffentlich zugänglich sein, denn vom obersten Stock hat man 100%ig eine wunderschöne Aussicht über die Innenstadt - und in die andere RIchtung - auf die Donaucity.

  • Dieser scan ueberzeugt mich, das Gebaeude scheint sich trotz seiner massivitaet in die umgebung einzuordnen. Die 2 ueberhaengenden fassaden an beiden seiten muessen einen interessanten trichter ergeben. Nur dieser Dorfkirchturm in der mitte erscheint reichlich deplaziert zu sein.

  • Heute wurde bekanntgegeben, dass der Baubeginn 2007 ein soll - geplante Fertigstellung 2010. Bleibt die Frage ob mit Baubeginn der Abriss des Altbaus gemeint ist, oder der wirkliche Beginn des neuen Gebäudes.


    EDIT:
    Weiter Details:
    - 19 Stockwerke
    - Gesamtfläche: 47.031 m²
    - Hotelteil: 165 Zimmer
    - Panormarestaurant im 18 Stockwerk
    - Tiefgarage mit 255 Abstellplätzen

  • Ein paar Aussagen vom UNIQA-Chef Klien:


    Das Gebäude, soll besonders durch die unterschiedliche Fassade auffallen.


    Auch die Dachlösung, die sowohl an das Dachmuster der Stephanskirche als auch an den "Geist von Klimt und Schiele", erinnert, ist eine der detailreichen Facetten des neuen Gebäudes.


    Die frühere UNIQA-Konzernzentrale wird demnächst abgerissen, um dem neuen Gebäude Platz zu machen.



    Gefällt mir immer mehr!

  • Ich habe vor mir die Ausstellung morgen oder Freitags anzuschauen. Da bringe ich sicher ein paar Fotos mit. :)


    Wie groß ist denn die Ausstellung? Braucht man länger um alles zu sehen?