Entwicklungsgebiet Freiham (10.000 WE) [im Bau]

  • Freiham Nord: Beurkundung für das Stadtteilzentrum erfolgt; Rathaus Umschau 117 / 2018, veröffentlicht am 22.06.2018


    Das Stadtteilzentrum für Freiham Nord wird Realität: Das Kommunalreferat hat nach einer Ausschreibung die entsprechenden Grundstücke verkauft. Nachdem die Vertragsverhandlungen mit dem Investor, Munich Future City West – eine Projektgesellschaft der Münchener Grundbesitz Verwaltungs GmbH, die zur Rosa-Alscher Gruppe gehört – zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen waren, fand jetzt die Beurkundung des Verkaufs statt. Die Entscheidung zum Verkauf der städtischen Grundstücke hatte der Stadtrat bereits im März diesen Jahres gefällt. „Über diesen Grundstücksverkauf freue ich mich besonders,“ erklärt Kommunalreferent Axel Markwardt. „Die erste Ausschreibung war leider kurz vor Beurkundung gescheitert. Doch nun kann auf den vier städtischen Grundstücken ein urbanes Stadtteilzentrum mit einem breiten Nutzungsspektrum entstehen, das zu unterschiedlichsten Tageszeiten eine hohe Frequentierung sicherstellt.“


    Das Nutzungsspektrum für das Stadtteilzentrum soll sich an gewachsenen innerstädtischen Vorbildern mit den Funktionen, „Wohnen – Arbeiten – Freizeit – Versorgung“ orientieren. Die Handelsnutzungen sollen einheitlich gemanagt werden und sich in die urbane Stadtstruktur als offenes Einkaufszentrum integrieren. Das Stadtteilzentrum ist als Entrée von Freiham am S-Bahnhof Freiham an zentraler Stelle situiert und als zusammenhängender Stadtplatz mit insgesamt vier Gebäuden unterschiedlicher Höhe geplant. Der Stadtplatz am Stadtteilzentrum ist zugleich als Marktplatz, Treffpunkt und Aufenthaltsort für den gesamten Stadtteil Freiham mit entsprechend hoher Aufenthalts- und Gestaltungsqualität konzipiert. Auf einer Fläche von insgesamt 350 Hektar entsteht mit Freiham am westlichen Stadtrand von München ein neuer Stadtteil für rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie rund 7.500 Arbeitsplätze. Großzügige Grünflächen sowie eine gute soziale und kulturelle Infrastruktur machen Freiham Nord zu einem attraktiven Wohnstandort für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen.


    Quelle: https://ru.muenchen.de/2018/11…teilzentrum-erfolgt-79120

  • Offenbar sind die Grundstückspreise in Freiham zu hoch für genossenschaftliche Wohnungsbau. Auf die ersten sechs Grundstücke, die die Stadt für Genossenschaften ausgeschrieben hat, gibt es keinen einzigen Bewerber. Auch das erst vor einigen Jahren eingeführte Instrument des "konzeptionellen Mietwohnungsbaus (KMB)" scheint keine Lösungen zu bieten, da hier die Grundstücke zum gängigen Verkehrswert verkauft werden müssen. Eigentlich hatte die Stadt geplant, dass in Freiham insgesamt ca. 1.000 Genossenschaftswohnungen entstehen sollen.


    http://www.sueddeutsche.de/mue…dstueckspreisen-1.4023057

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    Die Büros 03 Architekten, AllesWirdGut, Steidle, Hierl Architekten, Sattler Wappner, HSA, OSA etc. also im Prinzip alle Büros, die sonst die halbe Stadt bebauen dürfen, sollten dafür gesperrt werden.


    Es muss endlich mehr offene, internationale Wettbewerbe geben.

  • Ja, darauf hoffe ich auch. Bin ja gespannt, was folgendes Zitat vom Unternehmenschef dann letztendlich bedeutet?


    "Wir lassen uns dabei von unserer Markenphilosophie leiten und setzen auf hochkarätige Namen mit internationaler Strahlkraft."

  • Liebe Forumsmitglieder,


    bin gestern nach Jahren durch Freiham gefahren.
    Es tut sich immer noch nix wesentliches.
    Vor 20 Jahren wurde begonnen mit archäologischen Ausgrabungen.
    Für mich zeigen sich dadurch die Prioritäten bzw. Interessen oder auch das Desinteresse .........


    So, jetzt könnt ihr mich gerne rügen, aber das ist definitiv nicht meine Welt....

  • Warum, stimmt doch.


    In der Regierungszeit von Ude wurde Stillstand praktiziert. Alibiprojekte, die jährlich immer wieder zu Neujahresansprachen angekündigt wurden, wurden auf Entwicklungszeiten von 20-40 Jahren gestreckt und Aktivität vorgetäuscht, wo in Wahrheit Verhinderung und Bedenkenträgertum herrschte.
    Reiter scheint hiervon etwas Abstand zu nehmen, aber ich kann noch nicht erkennen, dass er merkbar die Schlagzahl erhöht, um auch nur etwas Druck aus dem heiß gelaufenen Markt herauszunehmen. Alibiprojekte, wie die schnelle Überbauung eines Parkplatzes helfen da nicht wirklich viel.
    Dazu bräuchte es Entwicklungen, wie z.B. um Madrid vor dem Zusammenbruch der Immobilienblase, wo auf einmal wirklich viele Projekte angestoßen wurde und auch in einem begrenzten Zeitraum umgesetzt wurden. Projekte, wie die Entwicklungszonen im Norden oder Nordosten bräuchte es gleich nochmal 5 mehr um München, und das mit einem Entwicklungshorizont, dass auch wirklich innerhalb 10 Jahren hier nennenswert Wohnungen entstehen werden. Im Gegensatz zu Madrid, wo die wirtschaftlichen Kennzahlen einfach nicht zum Bauboom gepasst haben, muss man in München noch lange keine Angst haben, dass eine Baublase entsteht, wo zu viele Wohnungen gebaut werden könnten.

  • Wie so vieles hat auch das lange Warten auf Tätigkeiten in Freiham zwei Seiten. Hätte man damals gleich gebaut, hätte man 5.000 Einwohner weniger wie nach aktuellen Planungen. In der Regel wird jetzt auch in München dichter und höher geplant/gebaut als noch vor ein paar Jahren. Trotzdem Stimme ich euch natürlich zu, dass es sträflich ist, so lange Laufzeiten für die Verwirklichung von Projekten zu haben. Mehr Dichte ist kein absoluter Trost für zu langes Warten.

  • Hieß es nicht vor Jahren, 2018 werde mit den ersten Wohngebäuden im Nordteil begonnen? Denke im Frühherbst geht es los, nachdem die ersten Bauträger seit längerem mit der Vermarktung aktiv sind.


    Zuerst die Schulen (fertig bzw. in Bau), dann die Wohnungen - anders macht es keinen Sinn.

  • Natürlich Flachdach, alles andere wäre leider viel zu unwirtschaftlich. Bei gleichzeitig horrenden Baukosten wären die Wohnungen dann selbst am Stadtrand in Freiham nur noch für Schwerreiche bezahlbar.


    Die bisher entschiedenen Wettbewerbe sind in Summe soo schlecht aber nicht und eine deutliche Steigerung im Vergleich zu Riem, da dichter, farbiger und mit mehr Geschäften.

  • Zwei Stockwerke höher an einer Gebäudelängsseite brächten vielleicht etwas mehr Schwung in die Kiste und entspräche der unmittelbaren Nähe zum ÖV-Haltepunkt besser. Überhaupt: Microappartements. Was meint Ihr? Große Nachfrage? Ich denke schon. Da gibt's dann wohl 20qm für 400 Euro oder wie? Für die zu erwartende Nachfrage wären wohl auch zehn Stockwerke sofort vermietet. Aber diese Dichte gibt der B-Plan sicher nicht her. Wohlgemerkt 10 Stockwerke in anderer Architektur. Sonst wäre die Kiste ja noch unerträglicher.

  • Die Wohnung zeigst du mir bitte, die möbliert 700€ warm kostet :) Denke Du bist in der falschen Stadt?


    https://www.kwag.de/detail/510


    https://www.kwag.de/detail/513


    Ok, 3qm mehr :). Auf Immobilienscout findest Du noch weitere, möblierte Wohnungen in diesem Preissegment.


    Achja, auf so eine Wohnung kommen ca. 100 Anschreiben. Man bekommt sie also nicht mal! Jaja, München hat kein Wohnungsproblem :). Daher bleibt auch der Zuzug aus.


    Für den Preis bekomme ich in Leipzig, etc. 3 Zimmer mit 110-130qm, warm!

  • Also, wir werden mal schauen später, was die Micro-Appartements dann dort so kosten. Jetzt dachte ich 400 €uro wären schon viel für 20 qm...ich wohne in 60qm Altbau für 900 warm. Daher rechnete ich es runter und hab noch was drauf gelegt, da Neubau- und sehr kleine Wohnungen eh immer teurer sind. Aber ihr habt wohl recht, 400 langen wahrscheinlich nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sagen wir mal 20qm mehr als 600 Euro kosten. Leute, das wären 30 €/qm. Täusche ich mich wirklich? Was kosten die kleinen, renovierten Wohnungen im Olydorf? Die haben auch so um die 20qm.