Wohnquartier "Stadtgärten am Henninger Turm" (in Bau)

  • Holzlamellen -> Brandschutz!

    Wenn du die Achsen Optik, Pflege, Kosten, Sicherheit und Brandschutz aufziehst, hat das Edelstahlnetz nur auf einer ein Defizit und das ist die Optik. Die Alternativen Glas, Holz, mehr Beton, gestaltetes Stahlblech sind alle schlechter.

  • Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Nutzer dieser Gebäude (Kinder) sich für architektonische Details oder Farbgebungen rein überhaupt nicht interessieren.

    Diese assoziieren allein sozialen Erlebnisse in und um dieses Gebäude mit positiven bzw. negativen Eindrücken.


    Von daher darf die äußere Erscheinung solcher Einrichtungen durchaus den gängigen modeerscheinungen zeitgenössischer Architektur folgen.


    PS:

    Was allerdings auffällt, dass jeglicher Sonnenschutz im Außenbereich komplett fehlt. In dieser Form sind die Außenflächen im Sommer nicht nutzbar.

    Da werden vermutlich wieder die üblichen, bunten Wochenmarktschirme für farbliche Tupfer sorgen.

    Warum hat man das Thema Beschattung nicht gleich durch, ich nenne es mal, "architektonisch geschicktere" Lösungen in die Planung bzw. Bauphase einfließen lassen?

    Auch ein Bereich mit Wasserspielen, zumindest eine Handpumpe, ist DAS Highlight in jedem Kindergarten, der damit ausgestattet ist.

    Fehlt hier auch.

  • Eine Handpumpe ist übrigens vorhanden, über einer hölzernen Ablaufrinne.

    Was mich aber immer wieder bei neuen Kindergärten wundert und damit auch hier, warum kommt man dem Bedarf nach einer großzügigen Vorfahrt nicht entgegen. Die absehbaren familiären Kindershuttledienste werden vor den Pollern auch hier in der schmalen Strasse den Verkehr stilllegen.

    Man könnte doch eine großzügige Vorfahrt mit einplanen, ähnlich einer klassischen Hotelzufahrt. Zumal ein Kindergarten auch tagsüber jede Menge Andienungsverkehr anzieht, Wäscheservice, Essenservice, Kuriere, sonstige Ver- und Entsorgungsdienste und auch ab und an mglw- eine Notfallambulanz.


    Ach und übrigens, die Nähe des Außenspielbereiches zu den angrenzenden neuen Wohnhäusern und da vor Allem zu Erdgeschossbereichen ist beachtlich. Menschen mit Tagesfreizeit ist diese Wohnlage nicht zu empfehlen.

  • Zumindest die Muttitaxis sind etwas was bei den Planern einer Kita oder Schule etwa so erwünscht ist. wie ein Wespennest in einem der Gruppenräume.

    Daher wird man das, außer in Einrichtungen mit spezifischem Bedarf, nicht noch durch entsprechende bauliche Einrichtungen fördern.


    BTW: In meinem Mietvertrag steht explizit drin, dass Kinderlärm in dem zur Wohnanlage gehörenden Park, von den Spielplätzen und auch aus benachbarten Wohnungen kein Beschwerdegrund ist. Ich finde das sogar gut. Witzigerweise ist es trotzdem viel ruhiger als anderswo, vielleicht weil Eltern auf Geschrei nicht panisch reagieren müssen und dieses damit verstärken.

  • Eine Handpumpe ist übrigens vorhanden, über einer hölzernen Ablaufrinne.

    Dann ist ja gut, die hatte ich auf den Fotos nicht gesehen.


    Die absehbaren familiären Kindershuttledienste werden vor den Pollern auch hier in der schmalen Strasse den Verkehr stilllegen.

    Das ist leider eine Unsitte, der zum Glück immer mehr Riegel (bzw. Poller) vorgeschoben werden.

    Tatsächlich werden Eltern bei uns inzwischen persönlich von Erziehern und Stadtpolizisten angesprochen, ob es wirklich nötig ist, die Kinder bis in die Spielgruppe zu fahren.


    Und das Bundesimmissionsschutzgesetz stellt neuerdings fest, dass Kinderlärm keine schädliche Umwelteinwirkung mehr darstellt. Der Gesetzgeber hat damit bewusst Klagen gegen Kinderlärm erschwert, egal ob dieser aus einer Nachbarwohnung heraus, vom Spielplatz hinter dem Haus oder von einem Kindergarten stammt. Maßgebend ist, dass Kinder die Ursache sind.

  • Dadurch dass die dahinter befindlichen Bereiche offen liegen muss man sich nicht um Heizung und Belüftung und Feuerschutz kümmern, kann aber durch die vollflächige Absturzsicherung die Kinder relativ frei laufen lassen.

    Hi Xalinai,

    Ich würde dir im Punkt der Belüftung widersprechen. Nur weil die Bereiche offen liegen heißt das nicht, dass die Luft auch vollständig zirkuliert. Ich hatte nämlich auf der Arbeit mit einer halboffenen Terasse zu tun. Der Kunde zeigte mir eine von mehreren Beraterseiten die das Lüften beschrieben haben. Und wann es nicht erforderlich wäre. Das hängt je nach Fall und Konstruktion ab, ob die Luft vollständig ausgetauscht werden kann. Ich kann da nur jedem ein geschlossenes Konzept über ein offenes oder halboffenes zu wählen. Da man dann immer die Luftzirkulation/Heizung etc. selbst bestimmen kann. Der Trugschluss ist der das man an diesen Ecken sparen kann. Das was man spart ist relativ gering zu dem was man verliert. Deswegen plädiere ich immer auf geschlossene Räume/Hallen oder meinetwegen auch Lager. Aber dann immer Stoß zu lüften. Und wer nicht mehr weiß wie das geht kann sich auf der Seite

    genau durchlesen, wie man stoßlüftet. Das hört sich erstmal nach Kleinigkeiten an, aber ist ein ungemeiner Unterschied.


    Ich hoffe ich habe dir damit nicht vor den Kopf gestoßen.

    Aber das Thema Lüften liegt mir sehr am Herzen.

    Grüße