Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • Das Müllentsorgungsproblem ließe sich ja auch durch „innovative“ Änderungen lösen, die woanders mitunter schon jahrzehntelang praktiziert werden: Öffentliche (Unterflur-)Müllsammelstellen. Gibt es hier in NBG in MS, in AMS innerstädtisch fast flächendeckend, in Madrid (und etlichen spanischen Kommunen) ausschließlich, wenngleich meist nicht Unterflur.

    Alle hundert Meter findet sich so eine Stelle, der Müllwagen hält kurz, dafür täglich& sämtliche Häuser haben on top das Problem nicht mehr, dass x-Tonnen irgendwo hingeschleppt werden müssen, Platz wegnehmen, Gestank verbreiten& Ungeziefer in die Höfe oder Keller locken.

  • sehr schönes Projekt!


    Das wird unheimlich vielen Menschen neue Verbindungen ermöglichen.


    Da der Wrangelkiez bald eh autoarm ist, passt eine Tram wunderbar zur Erschließung.


    ich hoffe natürlich das die Falkenstein und die Glogauer dann für den Autoverkehr gesperrt werden? Gibt es da konkrete Pläne?

  • Wenn das auf meinen Beitrag bezogen ist: was ist dann genau mit dieser Aussage gemeint?

    Es hatte mit Dir nichts zu tun sondern bezog sich auf die aggressive Aussage von DerBe. Ich finde es schwierig, wenn hier im Forum jemand gegen politische Positionen polemisiert und diese Person dann selbst massiv angegriffen wird. Es ist ein Unterschied ob man Amtsträger oder irgendwelche Gruppen kritisiert, oder wenn wir im Forum gegenseitig aufeinander losgehen, denke ich.

  • ^Wo siehst Du denn den Unterschied zwischen irgendwelchen Gruppen und Mandatsträgern? Gehört nicht allen ein wenig Respekt entgegengebracht?

    Und wenn ich mich zu den "irgendwelchen Gruppen" zähle? - Ja, da fühl ich mich auf den Schlips getreten.

    Wenn du schon Kritik an den Umgangsformen übst, dann bitte in beide Richtungen. Sonst wird es zur Einbahnstrasse und damit unglaubwürdig.

  • Straßenbahnpläne scheinen gerade beliebt zu sein beim Berliner Senat: Jetzt soll eine Straßenbahn von TXL zum Rathaus Spandau gebaut werden. Der Anstoß dazu wurde mit dieser öffentlichen Ausschreibung (Vergabe für eine Grundlagenermittlung für die Straßenbahnverbindung im Korridor zwischen Urban Tech Republic und Rathaus Spandau) gegeben. Das berichtet der Tagesspiegel in diesem Artikel.

    Obwohl weder Route noch Depots feststehen, wird immerhin der Eröffnungstermin kolportiert: 2029.

  • Straßenbahnpläne scheinen gerade beliebt zu sein beim Berliner Senat

    Du hast wohl die letzten 5 Jahre der aktuellen Legislaturperiode verschlafen.


    Im Großen und Ganzen ist die Trassenführung relativ vorgegeben. Nördlich vom Rathaus geht es entlang des Wröhmännerparks hin zur Streitstraße bis zur Wasserstadtbrücke, die für die Tram bei ihrem Bau Ende der 90er bereits vorbereitet ist. Die Wasser-Überquerung zur Insel Gartenfeld steht mittlerweile auch fest, da die nördliche Variante verworfen wurde und stattdessen die Querung in Verlängerung der Rhenanianstraße als Vorzugsvariante festgelegt wurde. Der Verlauf auf der Insel Gartenfeld selbst liegt zwar noch nicht fest, muss sich aber an der geplanten Bebauung orientieren, die aber ebenfalls noch nicht final feststeht, soweit ich weiß. Der weitere Verlauf der Trasse bis zum U Paulsternstraße folgt logischer Weise dem weiteren Verlauf ebendieser.


    Spannender wird der nördliche Abschnitt auf das TXL-Gelände. Da steht noch nicht fest, wohin genau der Straßenbahnbetriebshof kommen soll, der ganz zentral für jegliche Spandauer Tram-Ideen ist.


    2029 als Starttermin ist natürlich reine Spekulation, bei dem Berliner Planungs- und Umsetzungstempo...

  • Würde die Straßenbahn über die Wasserstadtbrücke auf die Insel Gartenfeld un dann zur U Paulsternstraße gebaut, bedeutet das ja wohl das Ende der angedachten Verlängerung der Siemensbahn in die Wasserstadt.

  • Nein, wie kommst Du darauf? Falls die S-Bahn-Verlängerung nicht kommt, dann weil sie zu teuer bei zu geringem Nutzen bringen würde. Aber sicher nicht, wegen der Tram, die a) völlig andere Verkehrsbedürfnisse befriedigt und b) völlig andere Korridore bedienen würde.

  • ^ Das ist so pauschal nicht korrekt. Gesetzt den Fall, die S-Bahn-Verlängerung hat einen positiven K/N-Index, dann bleibt die Frage zu klären, ob für den verbleibenden Oberflächenverkehr die für eine Straßenbahn notwendige Zahl an Fahrgästen erreicht wird oder der Bus ausreicht. Die Verkehrsbedürfnisse sind unterschiedlich, aber die Fahrgastströme verändern sich mit dem S-Bahn-Bau trotzdem grundlegend. Die Korridore beider Verkehrsmittel sind zwischen Hakenfelde und Gartenfeld deckungsgleich.

  • Der Kampf um die A 100 geht weiter.


    Jetzt wollen die Grünen und die Linke den Bau stoppen und die bisherigen Vorarbeiten "umnutzen". Der Tagegsspiegelartikel dazu liegt leider hinter der Bezahlschranke. Ein paar Aspekte sind aber hier auch nachzulesen. Demnach wollen die SPD den 16. BA beenden und über den 17. (von Treptower Park bis Friedrichshain) die Bevölkerung abstimmen lassen. Die Grünen wollen schon den 16. BA nicht vollenden, sondern Bundesmittel (!) für dessen Rückbau einsetzen. Die Linke wollen aus dem 16. BA eine Stadtstraße mit Radschnellweg machen. Hier berichtet auch die Berliner Zeitung darüber.

  • Schon skurril, was den Parteien der Regierungskoalition knapp fünf Monate vor der Wahl so alles einfällt. Man reibt sich ja ein wenig verwundert die Augen, wenn man liest „SPD will...“ „Grüne und LINKE wollen...“
    Man kann sich aber auch fragen, wer regiert eigentlich seit 4 1/2 Jahren in Berlin? Und warum habe ich in diesen 4 1/2 Jahren von alledem nichts gehört. Aber gut, kann man wohl alles unter dem Begriff "Wahlkampf" verbuchen.
    Wobei ich die U10 nach Weißensee richtig gut finden würde. Das Problem ist nur, dass ich einer SPD, die seit 20 Jahren in dieser Stadt regiert, zahlreiche Verkehrs- und Stadtentwicklungssenatoren gestellt hat, und bis zuletzt auf Bezirksebene gegen die U-Bahn war, nicht recht glauben will, dass sie jetzt plötzlich ganz entzückt von der Idee einer U10 nach Weißensee sind. Aber vielleicht ist das ja nur mein Gefühl...

  • "Wir wollen, dass das schneller geht als 30 Jahre", meint der Kollege der SPD auf die Kritik von Grünen und Linken bezüglich der Planungs- und Bauzeit hin.

    Das kann man wollen, aber es scheint wohl nicht nur mir unrealistisch wenn man sieht, dass die aktuelle Koalition es ja noch nicht einmal schafft, lumpige hundert Meter Straßenbahn in der Sonntagsstraße durchzusetzen.

    Die SPD sagt, man solle das mal realistisch betrachten. Aber wie sieht denn die Realität aus? Unsere Gesetze machen es doch im Grunde unmöglich, heutzutage solche Projekte noch mittelfristig durchzukriegen. Das ist pures Wahlkampfgetöse!

  • Die Tatsache, dass U-Bahnen in der Vergangeheit oft sehr lange gebraucht haben zur Umsetzung, darf ja kein Argument sein, es in Zukunft nicht besser zu machen.

    Die Gesetzeslage bzw. der juristische Rahmen ist ja nur zum Teil das Problem. Das Andere ist die "schläfrige" Herangehensweise der Politik was die Betreung bzw. das Vorantreibung solcher Vorhaben angeht. Dies liegt zum Teil auch daran, dass es oft keine Koordinierung des gesamten vorhabens bzw. vorantreiben von oberster Stelle gibt. An anderer Stelle wurde hier im Thread schon mal als positives Gegenbeispiel das U-Bahn Baureferat in München genannt.


    Eine Machbarkeitsstudie für ein solches Vorhaben kann man auch in 6 Monaten umsetzten. Keine Ahnung, warum sowas in der Vergangeheit oft 2 Jahre oder länger gedauert hat.

    Im Flächennutzungsplan ist die Strecke ja schon seit langem entahlten und die Trasse wird auch vorgehalten. Nach Durchführung der Machbarkeisstudie ist die Herausforderung, das Planfeststellungsverfahren schnell und effizient zu bearbeiten. Da sowohl der Streckenverlauf als auch die Lage der Bahnhöfe schon seit 60 Jahren im Prinzip feststehen, und im Gegensatz zu einer Strassenbahn bei einer U-Bahn keine Anwohner dauerhaft belästigt werden, kann man sowas , mit den richtigen Firmen, in einem überschaubaren Zeitraum durchbekommen.

    Hierzu müssen dann aber auch die Ämter und Behörden mitarbeiten, und Anträge etc. dort nicht Wochenlang rumliegen, sondern aufgrund der Wichtigkeit des Vorhabens bevorzugt bearbeitet werden. Dies zu organisieren wäre wiederum Aufgabe der Politik


    Die eigentliche Bauzeit ist ironischerweise fast schon das Kürzeste, wenn man mit den Baufirmen die richtigen Verträge abschliesst und die Finanzierung gesichert ist.


    Da ich ja nun schon eine ganze Reiher derartiger Projekte beobachtet habe und mich auch darin engagierte wäre folgender Zeitrahmen unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorgangsdauer möglich :

    6 Monate Machbarkeisstudie, 6 Monate Beschlussfassung der Politik/ Einleitung Planungsverfahren. 3 Jahre Ausarbeitung Planfeststellungsunterlagen, 2 Jahre Einspruchs- und Überarbeitungszeitraum, ggf. 2 Jahre für Gerichtsverfahren. Nochmals 6 Monate für finale Entschlussfassung der Politik. Parallel(!!) dazu Ausschreibung und Vergabe der Bauleistung, 5 Jahre Bauzeit (ja, so schnell kann man das bauen...).

    Macht in Summe mit etwas Puffer knapp 15 Jahre.


    Wenn man wirklich will. Wenn die Machbarkeisstudie 2 Jahre dauert und die Politik aufgrund wechselnder Regierungsverantwortung ständig vor und zurück rudert und der Streckenverlauf 5 mal geändert wird und man den Bau wie bei der U5 künstlich in die länge zieht...ja, dann dauerts 30 Jahre.


    Zwei Gedanken noch zur Streckenführung:

    1. man kann die U10 über den neu eröffneten U5 Tunnel ja bis zum Hauptbahnhof durchfahren lassen, wodurch der Verkehrswert sogar nochmal höher sein dürfte. Man müsste die Signaltechnik auf die enge Zugfolge anpassen (U5+U10)

    2. Man könnte sich ernsthaft überlegen, im Bereich zwischen Alex und Greifswalder Strasse ca. 3 Stationen entfallen zu lassen, da der dortige Verkehr durch die ja parallel verlaufende Tram aufgenommen wird. Somit wäre die Fahrzeit der U-Bahn kürzer, der Bau einfacher und günstiger.

  • Wolke Eins

    Da muß ich dir widersprechen.

    Ubahnbau scheitert bisher am politischen Willen der betreffenden Parteien, bestimmt nicht weil Bürger dagegen sind und klagen, zumindest solange sie im Untergrund geführt wird.

    Die Ausführung der U5 lag dann - neben der technischen Schwierigkeiten - an der bewußt langgestreckten Finanzierung und den eingesetzten Ressourcen.

    Theoretisch hätte man das auch in der halben Zeit hinbekommen, da bin ich sicher.

    Ein entsprechend großes U Bahn Referat kann Planungsarbeiten beschleunigen und je schneller man baut, desto weniger Anwohner werden dagegen sein. Abgesehen davon klagen diese meist nicht gegen das Projekt sondern um Entschädigung wegen der Bauzeit, anders als beim Straßenbahnbau.

    Am Geld ist noch nie etwas gescheitert, wenn man etwas will. Abgesehen davon, zahlt ein Großteil der Bund.


    Straßenbahnen sind mit Abstand und absolut nachvollziehbar der Supergau für jeden Anwohner. Daher werden immer alle rechtlichen Mittel bis zum letzten ausgeschöpft und das verursacht jahrelange Verzögerungen ähnlich wie bei der Bahnstrecke zum Flughafen.

    In Adlershof durchs Gewerbegebiet mag das noch möglich sein, aber in einem eng gewachsenen Innenstadtkiez wie Sonntagstrasse oder Görlitzer Park völlig unmöglich. Dazu kommt, dass diese Linien wegen Nachfrage alle paar Minuten und am Wochenendende nachts durchfahren. Vergleichbar im Lärm nur mit einem Flughafen, allerdings steigert der den Immobilienwert, anders als eine vor die Haustür gebaute Straßenbahn.


    Und da ist es völlig egal ob das Grüne am Görlitzer Park sind oder CDU ler in Charlottenburg. Wenn du 24 Stunden vom Lärm gepiesackst wird, nie mehr ein Fenster im Sommer aufmachen kannst, eine enge Straße noch enger wird und noch das Unglück hast in einer Kurve oder - Gott behüte - einer Stelle, an der ein zweites Gleis abgeht, wohnst, dann wird dir klar, dass Lebensqualität vor - in diesen Fall unsinnigen- politische Überzeugungen steht.

  • Zwei Gedanken noch zur Streckenführung:

    1. man kann die U10 über den neu eröffneten U5 Tunnel ja bis zum Hauptbahnhof durchfahren lassen, wodurch der Verkehrswert sogar nochmal höher sein dürfte. Man müsste die Signaltechnik auf die enge Zugfolge anpassen (U5+U10)

    2. Man könnte sich ernsthaft überlegen, im Bereich zwischen Alex und Greifswalder Strasse ca. 3 Stationen entfallen zu lassen, da der dortige Verkehr durch die ja parallel verlaufende Tram aufgenommen wird. Somit wäre die Fahrzeit der U-Bahn kürzer, der Bau einfacher und günstiger.

    Zu 1: Die Zugsicherungsanlagen dort lassen einen 2-Minuten-Takt zu, ein 4-Minuten-Takt auf beiden Ästen wäre möglich und entspricht dem, was man im Bestandsnetz gerne fahren würde, wenn die Fahrzeuge da wären. Auf den Stammstrecken in München funktioniert das so seit Jahren auf deutlich größerer Länge. Perspektivisch besser wäre ein Ende im Vorratsbauwerk am Potsdamer Platz.

    Zu 2: Dazu gibt es Untersuchungen. Zwischen Alex und Weißensee gäbe es dann die Bahnhöfe Am Friedrichshain, Danziger Straße, S Greifswalder Straße, Antonplatz, Buschallee und Gehringstraße.

  • Straßenbahnen sind mit Abstand und absolut nachvollziehbar der Supergau für jeden Anwohner.

    [...]

    Vergleichbar im Lärm nur mit einem Flughafen, allerdings steigert der den Immobilienwert, anders als eine vor die Haustür gebaute Straßenbahn.

    Rofl, so langsam wird es wirklich pathologisch. Deswegen vermutlich die immensen Leerstände an Ostsee-, Greifwalder oder Bornholmer Straße, die unglücklichen Gesichter der Menschen an Danziger oder Petersburger, die im direkten Vergleich lächerlichen Boden- und Immobilienpreise im Umkreis der Berliner Straßenbahnstrecken, die im Gegensatz zu einem direkt anliegenden Flughafen den Immobilienwert nicht steigern? So etwas muss man sich echt erstmal aus den Fingern saugen.

  • ^^^ich wohne direkt an der M10 und kann beurteilen wie laut sie ist. Der MIV und Lastwagen übertönen sie bei weitem. Woanders wird immer beklagt dass die neuen Züge zu leise sind und akustische Signale haben sollten.


    Mein Favorit wäre eine Modernisierung der M4 Strecke, z.B. Mittelbahnsteige in der Greifswalder so wie schon lange in der Warschauer zu sehen. Das geht schneller und kostet weniger.


    Es sollte mal eine Machbarkeitsstudie erstellt werden wie man die M4 unterirdisch an die Bahnsteige der U5 führt um niveaugleich Richtung Hbf umzusteigen.

    Die Führung über den Alex im Schneckentempo und die sinnlose Weiterfahrt zum Hackeschen Markt könnte dann entfallen.

  • Rofl, so langsam wird es wirklich pathologisch. Deswegen vermutlich die immensen Leerstände an Ostsee-, Greifwalder oder Bornholmer Straße, die unglücklichen Gesichter der Menschen an Danziger oder Petersburger, die im direkten Vergleich lächerlichen Boden- und Immobilienpreise im Umkreis der Berliner Straßenbahnstrecken, die im Gegensatz zu einem direkt anliegenden Flughafen den Immobilienwert nicht steigern? So etwas muss man sich echt erstmal aus den Fingern saugen.

    Jeder, der an die Ostsee-, Greifswalder oder Bornholmer zieht, weiß, dass dort eine Strassenbahn auf einer äußerst großen Straße fährt.

    Dein Vergleich mit einem Neubau in einer kleinen Kiezstraße, die vorher ruhig war, ist absolut verfehlt.


    Es gibt nirgends Leerstand in Berlin unabhängig der Lage, deine Ironie ist daher ebenso unangebracht.


    Was die Immobilienpreise angeht, ist nicht der absolute Wert entscheidend sondern die Veränderung.

    In Schönefeld und Umgebung stiegen diese nach dem Bau des BBR weit überdurchschnittlich, weil eben die Lagen als wesentlich attraktiver angesehen wurden.

    Wenn dagegen eine Straßenbahn genau 10 Meter vor deiner Eigentumswohnung im Kiez gesetzt wird, wo vorher keine war, dann kannst Du davon ausgehen, dass der Wert stagniert oder rückläufig ist im Vergleich zur Umgebung.


    Pathologisch ist daran nur Deine Unkenntnis oder Verweigerung diesen Sachverhalt objektiv zu beurteilen.