Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • Fahrrad-Boxen & Co / Hauptbahnhof

    Nach einem privaten Anbieter ("Bike and Ride Box": https://www.morgenpost.de/bezi…etzt-am-Hauptbahnhof.html) und der Deutschen Bahn (ebenfalls „Bike+Ride“: https://www.deutsches-architek…p?p=618217&postcount=2091) zieht nun der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in einem Pilotprojekt mit 24 "Radboxen" - ebenfalls auf der Westseite des Hauptbahnhofs - nach: https://www.berliner-woche.de/…rtet-pilotprojekt_a206698
    Für acht der Fahrradboxen ist demnach die VBB-Fahr-Card für Zeitkarten-Abonnenten der Schlüssel. Die Karteninhaber sollen von günstigeren Preisen zwischen fünf Euro pro Tag und 170 Euro pro Jahr profitieren.


    Pedelecs und E-Bikes können demnach aufgeladen werden; der Zugang mittels "Schlüssel" und die Abrechnung etc. ist wohl noch nicht einheitlich geregelt, eine Art Standardisierung steht hier wohl ebenso aus wie bei E-Autos..

  • Fahrrad-Abstellflächen an ÖPNV-Stationen / Berlin-weit

    ^ Nicht nur am Hauptbahnhof tut sich was, im Übrigen auch seitens des Senats:

    ..
    Seitens des Landes wurde hierzu unter dem Dach der landeseigenen Unternehmensgruppe Grün Berlin (GB) die GB infra Velo GmbH gegründet; u.a. zu letzterer siehe: http://www.deutsches-architekt…p?p=592075&postcount=1884


    ..
    Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wiederum wolle gemeinsam mit den Bezirken und der neu gegründeten Infra Velo GmbH eine gesamtstädtische Untersuchung durchführen, um geeignete Flächen für Fahrradboxen, Sammelschließanlagen, Fahrradstationen und Fahrradparkhäuser an Stationen des öffentlichen Personennahverkehrs zu suchen; mit der Deutschen Bahn sei man über Flächen für entsprechende Anlagen im Gespräch.


    Einzelheiten zu besagter Untersuchung: https://www.infravelo.de/projekte/fahrradparken/
    Untersuchungsstandorte waren demnach bisher: S Grünau, S+U Hermannstraße, S+U Jannowitzbrücke, S Karlshorst, S Mahlsdorf, S Priesterweg, S+U Schönhauser Allee, U Senefelderplatz, S Spandau, U Rathaus Spandau und S+U Warschauer Straße.
    An rund 60 weiteren Standorten sollen ab Frühjahr 2019 demnach weitere Standort- und Potenzialanalysen durchgeführt werden.


    Hierzu auch noch eine PM vom 24.01.2019: https://www.berlin.de/sen/uvk/…essemitteilung.777875.php
    Demnach stellt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Bezirken wieder Gelder für den Bau zusätzlicher Fahrradabstellanlagen zur Verfügung; noch bis zum 31. Mai 2019 können die Bezirke dafür finanzielle Mittel anmelden. Gefördert werden demnach klassische Fahrradbügel und Doppelstockparker.


    ..
    Der Hauptbahnhof gehöre neben den Bahnhöfen Zehlendorf, Gesundbrunnen und Ostkreuz zu den Standorten in Berlin, an denen wiederum der *Senat* bereits große Fahrrad-Parkhäuser nach holländischem Vorbild plane; eine konkrete Projektvorbereitung gebe es bislang aber nur für das Parkhaus in Zehlendorf. Die Anlage am Hauptbahnhof solle erst nach Ende der S21-Bauarbeiten (nicht vor 2021) errichtet werden - also wohl auf der östlichen Seite, an der dortigen Straße Friedrich-List-Ufer. ..


    Um ein Radparkhaus am Bahnhof Gesundbrunnen & Bahnhof Wedding geht's in: http://www.abendblatt-berlin.d…arkhaus-in-gesundbrunnen/
    Erste Ergebnisse seitens besagter infraVelo GmbH sollen im August vorliegen.


    Der Bau des ersten Fahrradparkhauses Berlins sei im vergangenen Herbst beschlossen worden: Der S-Bahnhof Zehlendorf soll 122 Abstellplätze erhalten; Baubeginn sei allerdings erst im Jahr 2020, die Eröffnung für 2021 avisiert. Werden die geplanten Rad-Parkhäuser gut angenommen, könnten weitere an den S-Bahnhöfen Pankow und Ostkreuz folgen.

  • Überbauung von (Stadt-)Autobahnen & "Bahngräben"?

    Nach Hamburger Vorbild wolle man einzelne Abschnitte überdeckeln und mit Grünflächen, Sportanlagen und Wohnungen überbauen: https://www.rbb24.de/politik/b…-deckel-gruenanlagen.html
    Als Pilotprojekte sollen die Autobahn 100 in Charlottenburg sowie deren Verlängerung vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park dienen. Als Projekt zur Deckelung von Schienenstrecken in Troglage sei der "Bahngraben" der Ringbahn zwischen Schönhauser Allee und Prenzlauer Allee vorrangig zu untersuchen.


    In den Kommentaren weist dort einer darauf hin, dass die A100-Verlängerung bereits seit Jahren gebaut wird und die Planung seit über einem Jahrzehnt durch ist; siehe auch: https://www.deutsches-architek…p?p=616781&postcount=2086


    Über die Finanzierung dieser "Idee" habe ich nichts gefunden; der 1,30 Meter dicke "Deckel" auf fast fünf Kilometern Stadtautobahn (A7) in Hamburg soll durch den Verkauf ehemaliger Laubenpieper-Grundstücke finanziert werden: https://www.bz-berlin.de/lande…rten-ueber-die-a100-bauen


    Aus dem "BG Simplon + Revaler Spitze"-Thread in Sachen "Bahngraben"-Überbauung:

    ..
    Wo ich mir eine Überbauung vorstellen könnte wäre nördlich und südlich der Lichtenberger Brücke.
    Südlich über den Bahnsteigen um einen ZOB im Osten der Stadt zu schaffen und nördlich um den Einschnitt zu überwinden und die Wohngebiete miteinander zu verbinden.


    Bevor man in Berlin zu solchen Überlegungen kommt, sollte man lieber das Potenzial des in die Höhe bauens ausschöpfen.

  • Über die Finanzierung dieser "Idee" habe ich nichts gefunden; der 1,30 Meter dicke "Deckel" auf fast fünf Kilometern Stadtautobahn (A7) in Hamburg soll durch den Verkauf ehemaliger Laubenpieper-Grundstücke finanziert werden: https://www.bz-berlin.de/lande…rten-ueber-die-a100-bauen


    Soweit ich weiß entstand die Überdeckelung der A7 in Hamburg zusammen mit dem achtspurigen Ausbau der Strecke. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen und der Bund wird das finanziert haben.

  • Ufersanierung am Schiffbauerdamm

    Zuletzt mit Fotos: https://www.deutsches-architek…p?p=622499&postcount=2151


    PM mit Fotos: http://www.wsa-b.de/aktuelles/…rung_Schiffbauer_Damm.pdf
    (Q: http://www.wsa-b.de/aktuelles/index.html)
    Weiterführende Bauarbeiten erfolgen demnach nun über die Sommermonate überwiegend von der Wasserseite aus, wofür vorübergehend eine Arbeitsebene in die Spree eingebaut wurde - die "gastronomische Sondernutzung des spreeseitig gelegenen Gehweges" sei somit für mehrere Biergärten der Restaurantstrecke entlang des Schiffbauerdammes wieder möglich.


    Siehe auch: https://www.berliner-woche.de/…m-schiffbauerdamm_a194485

  • Mühlendammbrücke

    Der Zustand der Brücke muß echt dramatisch sein, wenn nun zum eingeschränkten Autoverkehr auch der Fußgängerverkehr eingeschränkt werden mußte.


    In der Mitte der Brücke, auf dem Gehweg, wurden Absperrgitter errichtet um eine Überlastung durch "herumstehende Touristengruppen" zu verhindern.
    Da nach derzeitigem Stand ab 2022 erst die Baumaßnahmen (abreißen) erfolgen sollen, wird diese Einschränkung nun sicher eine mehrjährige Realität sein.


    Genaueres in der Berliner Woche, mit Foto...
    https://www.berliner-woche.de/…r-taeglichen-last_a217723


    Was ich bei solchen Maßnahmen immer bemerkenswert finde ist, daß einerseits "schwere" LKW und Busse weiterhin die Brücke passieren dürfen, andererseits aber wie hier "herumstehende Touristengruppen" (in Bremen waren es in ähnlichem Fall auf der Stephanibrücke Fußgänger und Radfahrer) für eine nicht vertretbare Mehrbelastung sorgen können.
    Aus eigener Erfahrung wissen bestimmt die meisten, welche Erschütterungen / Vibrationen schwere Fahrzeuge auf einer Brücke erzeugen können.
    Aber die Statiker werden es sicher besser wissen.



    Gruß, Jockel

  • Neues Wehr / Abriss Wehr unter der Mühlendammbrücke

    Das alte Wehr direkt unter der Mühlendammbrücke soll wegkommen: https://www.berliner-woche.de/…hr-am-muehlendamm_a215698
    Stattdessen soll 200 Meter stromauf, auf Höhe der Schleuse direkt vor dem Hochhaus Fischerinsel 2, ein neues Wehr errichtet werden.


    Die Anwohner haben demnach noch bis 20. Juni die Gelegenheit, Einsprüche einzulegen, die Planfeststellungsunterlagen für das Bauvorhaben „Herstellung der Ökologischen Durchgängigkeit einschließlich Ersatzneubau des Wehres Mühlendamm, Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) - km 0,020 bis km 0,310“ liegen im Bezirksamt Mitte aus.


    Der Neubau soll 2021 starten und sich über zwei Jahre hinziehen.

  • Das alte Wehr direkt unter der Mühlendammbrücke soll wegkommen


    Weiß jemand, was mit dem alten Wehr passiert, kompletter Abriss?


    Unter diesem Wehr liegt ein mit Magerbeton verfülltes Tunnelstück von 90 m Länge für die geplante U-Bahnlinie F von Weißensee, dass aber in jedem Fall nicht mehr nutzbar ist.


    Stromaufwärts an der Jannowitzbrücke gab es erhebliche Strömungen, die die Schiffahrt behinderten. Dafür wurde das Wehr errichtet. Zuvor beim Bau des Waisentunnels und der Linie D (heute U8) mussten deshalb Schiffe für den Bugsierdienst vorgehalten werden. Später sollte dann eine größere Dampferanlegestelle mit direktem Zugang zum U/S-Bahnhof Jannowitzbrücke errichtet werden, nachdem das Wehr fertig wäre. Daraus wurde nichts.

  • Tram-Neubaustrecke, u.a. Hbf – U-Bf. Turmstraße

    Zuletzt: https://www.deutsches-architek…p?p=617776&postcount=2090


    Dass die Tram M10 doch im 5 (also nicht nur im 10)-Minuten-Takt auf der Neubaustrecke vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße fahren soll, berichtet: https://www.bz-berlin.de/berli…ung-in-berlin-verspaetung
    Demnach rechnet man mit 30 Mio. Euro. Kosten. Es gab 40 Einwendungen gegen das Projekt, möglicherweise muss demnach aktualisiert werden, weil wegen höherer Fahrgastzahlen die Taktfrequenz erhöht werden soll. Baubeginn soll dennoch 2020 sein, Inbetriebnahme im Herbst 2021.


    Bis 2024 soll die Tram auch in der westlichen Turmstraße rollen und in Richtung Mierendorffplatz und Bahnhof Jungfernheide führen: https://www.morgenpost.de/bezi…soll-umgebaut-werden.html



    Außerdem sollen demnach die Tram-Linien 21, 22 über eine neue Strecke direkt über den Vorplatz vom Ostkreuz fahren, Pläne sollen noch in diesem Jahr erörtert werden. Ziel: Streckenstart ebenso noch 2021.


    Und schließlich in Adlershof die Verlängerung der Tram-Linien M17, 61, 63 von Karl-Ziegler-Straße zum S-Bahnhof Schöneweide bei Kosten von 30 Mio. Euro. Baurecht soll demnach Ende des Jahres vorliegen, die Einweihung noch vor der Wahl im September 2021 klappen.


  • Demnach rechnet man mit 30 Mio. Euro. Kosten. Es gab 40 Einwendungen gegen das Projekt, möglicherweise muss demnach aktualisiert werden, weil wegen höherer Fahrgastzahlen die Taktfrequenz erhöht werden soll. Baubeginn soll dennoch 2020 sein, Inbetriebnahme im Herbst 2021.


    Für den zweifellos sinnvollen 5-Minuten-Takt müssen Lichtsignalanlagen an Kreuzungen anders ausgelegt werden und das muss neu geplant und nachgewiesen werden. Ebenso muss die Endhaltestelle an der Turmstraße für den Takt ausgelegt sein. Wobei man sich darauf hinausreden wird, dass man die Strecke eh zur Jungfernheide verlängern möchte. Dann kommt die Verlängerung nicht und es bleibt beim 10-Minuten-Takt wegen fehlender Kapazität an der Endstelle. Gab es alles schon in diesem unseren Berlin.


    Weitere Fehler:
    Die Berechnung der Fahrzeit in der Planfeststellung war falsch. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Und last but not least: Die Untersuchung der Trassenvarianten ergab, dass die Tram entlang der Straße Alt-Moabit sinnvoller wäre (höherer Kosten-/Nutzenfaktor). Es sollten damals schnell Fakten geschaffen werden und es musste die Turmstraße sein. Stark anzunehmen, dass auch dieses Thema wieder hochkommt. Zu Recht.

  • Wieso denn?
    Wenn ich das Verkehrskonzept dieses Senats richtig verstehe, will man ja Ubahn und Strassenbahn parallel bauen, vielleicht als Backup? Alexanderplatz zum Potsdamer Platz wird ja auch eine Strassenbahn gebaut, also sind mit dem Strassebahnbau zur Turmstrasse die Chancen einer U5 Verlängerung größer denn je.

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    Äh nee....eben genau nicht. Die Zuständige Senatorin setzt hier maximal auf die Tram....U-Bahn ist für sie kein Thema.


    Die U-Bahn-Ideen kommen meist aus der SPD. Im Falle Turmstraße verläuft die jetzt geplante Tram direkt über der Trasse der U5.


    Bei der Tram zum Potsdamer Platz sieht es genauso aus. Die Tram verläuft entlang der Leipziger Straße ebenfalls genau über der Trasse der geplanten U3/U10.


    Sind die Tramstrecken erst mal fertig ist das auf Jahrzehnte der StatusQuo. Man wird es einem Bürger wohl kaum erklären können warum wenige Jahre nach Eröffnung einer Tramstrecke diese wieder für den U-Bahnbau stillgelegt werden müsste.


    Im Falle der U5 ist es wegen der Anzahl der vielen Vorratsbauten (Tunnel nördlich Hauptbahnhof unter den Fernbahngleisen hindurch, Kreuzungsbahnhof Turmstraße, Doppelbahnsteig Bahnhof Jungfernheide, Tunnel Jungfernheide und Trassenfreihaltung Tegel) einfach nur noch dumm die Erschließung des TXL Geländes über eine Tram vom Nord-Osten her (M13 Virchow Klinikum) zu erschließen.
    Welchen erfolg soll das Gelände dann haben?
    Die Tram kann auf dem riesigen Gelände nur den Zweck des lokalen Verkehrs erfüllen.


    Von der Erschließung des Geländes über einen U6 Abzweig halte ich gar nichts. Berlin hat bei der U-Bahn den großen Vorteil der Linienreinheit, den sollte man sich nicht mit Abzweigstrecken zerstören.

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    Die U-Bahn-Ideen kommen meist aus der SPD. Im Falle Turmstraße verläuft die jetzt geplante Tram direkt über der Trasse der U5.


    Volle Zustimmung. Bei der aktuellen Kompetenz des Senats würde ich aber nicht einmal bösen Willen unterstellen wollen. Das wäre übrigens auch ein Aspekt im Planfeststellungsverfahren. Die Trasse der U5 ist im FNP festgelegt. Dann muss im Planfeststellungsverfahren zumindest dargestellt werden, wie nach dem Bau der Straßenbahn eines Tages eine U-Bahn überhaupt noch vernünftig realisiert werden kann. Mit der Tram auf der Straße Alt-Moabit und der U5 unter der Turmstraße wäre jedes Verkehrsmittel da, wo es hingehört. Mal sehen...

  • U7-Verlängerung zum BER

    Zuletzt im März 2018 unter #1936 bis #1943 da: https://www.deutsches-architek…hread.php?t=4128&page=130


    Im November 2018 sei durch die Flughafengesellschaft (FBB) und die Gemeinde Schönefeld eine gemeinsame Erklärung zur engeren Zusammenarbeit unterzeichnet worden: https://www.morgenpost.de/berl…kt-ein-Stueck-naeher.html
    Enthalten ist demnach auch eine Absichtserklärung, die U-Bahnlinie 7 von Rudow in zwei Schritten zunächst bis zum S-Bahnhof Schönefeld und danach bis zum Flughafen zu verlängern.


    Auch Treptow-Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel verlange gemeinsam mit Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel den Ausbau der Strecke: http://www.abendblatt-berlin.d…7-bis-nach-schoenefeld-2/


    Entscheidungen sowohl zur Strecke nach Schönefeld als auch zu der nach Tegel werde es aber erst geben, wenn die Eröffnung des BER wirklich sicher ist: https://www.morgenpost.de/berl…ngert-werden-koennte.html


    Planungen für die Verlängerung der U7 seien endlich auf den Weg zu bringen, um ein Verkehrschaos in der Zukunft zu vermeiden, meint Neuköllns Hikel: https://www.morgenpost.de/bezi…erung-der-U7-bis-BER.html
    Täglich rund 38.000 Fahrgäste würden die U7 zum BER nutzen, so eine Prognose.

  • Tja, in anderen Ländern wäre die U-Bahn zum neuen Flughafen vermutlich schon fertig, und da sich BER mit seiner Eröffnung ja Zeit lässt, hätte man sogar ganz gemächlich buddeln können. Aber in einer Stadt wie Berlin, in der der andere funktionierende Flughafen sogar nur mit einem Bus zu erreichen ist, wird sogar die logische Verlängerung der U7 in Frage gestellt. Das macht doch optimistisch für den sonstigen Ausbau des U-Bahn-Netzes in Berlin. Man kann nur noch den Kopf schütteln. Wer Polemik findet darf sie behalten.

  • Tja, in anderen Ländern wäre die U-Bahn zum neuen Flughafen vermutlich schon fertig...


    Man muss zwei Abschnitte gesondert betrachten. Bereits heute würde eine Verlängerung der U7 zum aktuellen Endpunkt der S-Bahn am Flughafen Schönefeld eine Zeitersparnis von 10 Minuten bringen. Schönefeld will zudem massiv Wohnungen bauen. Das lohnt sich also schon jetzt.


    Bei der weiteren Verlängerung entlang der A115 zu den Terminals muss man sehen, dass bahnseitig der derzeit geplante Anschluss mit S-Bahn und Flughafen-Express erst einmal ausreichend ist (Für die Fluggäste des T1 und T2). Deshalb erwähnt Hikel auch den Verkehr durch die entstehenden Arbeitsplätze entlang einer potentiellen Trasse der U7. Diese würde dann in einem noch geplanten Terminal 3 enden.


    In diesem Sinne kann man sagen: U7 bis S-Bhf. Schönefeld kann man schon mal planen, die Fortführung zum T3 kommt dann später.

  • ^ In Schönefeld (also im Land Brandenburg) entstehen sogar komplett neue Wohn-Quartiere: https://www.deutsches-architek…d.php?p=598968#post598968


    Außerdem gilt aktuell:

    ..
    Der Aufsichtsrat hat sich am 8. März getroffen und dazu möchte ich folgende Punkte posten:


    Terminal 3: Der Aufsichtsrat beauftragte die Geschäftsführung, im Mai 2019 entsprechende Verträge zur Gründung einer Projektgesellschaft den Gesellschaftern und dem Aufsichtsrat vorzulegen, also grünes Licht die Vorbereitungen für den Bau des T3 weiterzuführen. ..



    Was den 1. BA der U7-Verlängerung bis S-Bhf. Schönefeld betrifft, kann man obigem "Abendblatt"-Artikel entnehmen, dass in Neukölln der Platz für einen neuen (unterirdischen) U-Bahnhof am Lieselotte-Berger-Platz freigehalten wurde.


  • Was den 1. BA der U7-Verlängerung bis S-Bhf. Schönefeld betrifft, kann man obigem "Abendblatt"-Artikel entnehmen, dass in Neukölln der Platz für einen neuen (unterirdischen) U-Bahnhof am Lieselotte-Berger-Platz freigehalten wurde.


    Im Frauenviertel ist die komplette Trasse der U7 mit Grundstücken von Bebauung freigehalten, was auch in den Bebauungsplänen so vermerkt ist. Auf Schönefelder Seite wird aktuell ein Bebauungsplan erstellt, ebenfalls mit vorgesehener Trassenfreihaltung für die U7. Entlang der Waltersdorfer Chaussee besteht auf der westlichen Straßenseite freigehaltener Platz, vor Jahrzehnten vielleicht einmal für einen Ausbau der Straße mit Straßenbahn gedacht. Die Anlieger nutzen die Fläche, sie muss aber frei von Bebauung bleiben. Somit würden für den Bau der U-Bahn bauzeitig diese Flächen und ein Teil der westlichen Fahrbahn der Waltersdorfer Chaussee in Anspruch genommen.