Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • ^ "Changing Cities" sieht die Straße des 17. Juni als einen von zwei "Abstellräumen" vor, und zwar bei einer "Abstellkapazität in Reisebus-Stunden" von 16.800 gegenüber 5.544 wiederum bei der Karl-Marx-Allee; d.h.:
    der Str. des 17. Juni käme mehr als die 3-fache "Bedeutung" zu als der Karl-Marx-Allee.


    Problem: Die Str. des 17. Juni wird sehr oft für Veranstaltungen etc. gesperrt:
    https://www.berlin.de/tourismu…des-17-juni-gesperrt.html
    Ob und inwieweit sich das mit dem von "Changing Cities" vorgesehenen "Abstellraum" zwischen dem Großen Stern und S-Bahnhof Tiergarten verträgt, weiß ich nicht.
    Kurioserweise sollen dem Verkehrskonzept zufolge die beiden "Abstellräume mittelfristig außerhalb des S-Bahn-Rings" angelegt werden - klingt so, als vertraue man seinem Konzept selber nicht, sondern als wolle man den "Abstellraum West" an den Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) verlegen: https://zob.berlin/de
    Der ZOB wird gerade aufwendig modernisiert, warum dann nicht gleich..?!?

  • ^^ Das Konzept löst auch in keiner Weise das Problem des Ein- und Ausstiegs in unmittelbarer Nähe des HF bzw. der Museumsinsel. Oder sollen die Leute dann von den Abstellflächen mit S- u. U-Bahn weiterfahren?


    Das würde natürlich dem Bus einen großen Vorteil nehmen, nämlich den, dass er eine Menge Leute individuell ganz nah an die Sehenswürdigkeiten heranbringen kann.


    Wenn man touristische Belange akzeptieren will, wird man das kaum machen können.


    Mich stören langsam fahrende Busse in der Innenstadt weniger als manch anderes schnell fahrendes Auto oder Motorrad, aber es ist ärgerlich, wenn sie den Blick auf eine Sehenswürdigkeit verstellen. Ich finde es aber nicht problematisch, wenn einige Busse neben oder hinter dem Alten Museum stehen, da ich es noch nicht erlebt habe, dass man dort vor lauter Bussen nicht mehr laufen kann.

  • Ich bin zwar auch dagegen, Busse weiterhin auf die Museumsinsel zu lassen, aber es muss schon noch möglich sein, Busse in der Nähe zum Ein/Aussteigen halten zu lassen.
    Man sollte nicht unterschätzen, dass auch viele ältere, gehbehinderte Menschen gerade Busreisen nutzen um sich Städte zu erschliessen!


    Und der ZOB??? Ja wird gerade saniert aber erstens sieht man dem bisherigen Ergebnis die enormen Kosten nicht an und wirklich barrierefrei ist da auch nichts, vor Allem wenn man von dort in die S-Bahn und U2 umsteigen will, das geht mit Rollstuhl oder Rolator gleich gar nicht!


    Ist auch viel zu weit von Mitte entfernt, dann fahren die Leute lieber direkt nach Potsdam weiter...

  • Verkehrsplanung in Spandau / "Siemensbahn"

    Zuletzt: https://www.deutsches-architek…p?p=618851&postcount=2133 ff.


    Die Siemensbahn solle vor dem Jahr 2030 und somit vor Eröffnung des Siemenscampus wieder fahren ("Abendschau"-Video vom 15.02.2019): https://www.rbb24.de/politik/b…che-bahn-berlin-2030.html
    Man sei bei den Vorplanungen sehr gut unterwegs und habe den Ehrgeiz fertig zu sein, deutlich bevor Siemens seinen Campus eröffnet, sagte demnach der Konzernbevollmächtige der Bahn, Alexander Kaczmarek; die Kosten für die Reaktivierung werde am Ende wohl der Steuerzahler (mit Ausnahme einer Brücke über die Spree, die das Wasser- & Schifffahrtsamt übernehme) zahlen müssen - Berlin habe sich wohl gegenüber Siemens in einem Vertrag zur Erschließung verpflichtet.
    (In den 1920ern habe im Übrigen Siemens die Kosten für den Bau zunächst gegenüber der Reichsbahn vorfinanziert, letztere musste die dann an Siemens "abbezahlen". Die mit 5 Jahren damals kurze Bauzeit sei heute nicht zuletzt aufgrund gestiegener Vorschriften wie Bürgerbeteiligung nicht mehr machbar.)


    Von Schallschutz oder gar Regionalexpress war in dem Video keine Rede; es läuft wohl auf eine S-Bahn hinaus..

  • Thema Busabstellflächen: Kann es sein, dass hier der Eine oder Andere nicht versteht, was eine Abstellfläche ist? Niemand will Rentner auf Kaffeefahrt per U-Bahn vom ZOB auf die Museumsinsel schicken, es geht darum, wo sich die Busse zwischen Aus- und Einstieg, mithin also einem Zeitraum, der auch mal ein paar Stunden betragen kann, aufhalten. Und mehrere statt vereinzelter zentraler Dropoff- und Pickup-Punkte dürften auch Dauer doch auch gar nicht so verkehrt sein.

  • Der ZOB war nicht mein Vorschlag. Davon ab kann man die Abstellflächen der Busse auch nicht zu weit vom „Drop Off“ planen weil dann sämtliche Busse durch halb Berlin kreiseln, was sicher nicht im Sinne der Verkehrsplanung sein kann!

  • Das sehe ich auch so. Es kann doch kein sinnvolles Konzept sein, wenn die Busse ständig hin und her fahren sollen. Dann können sie besser, statt den privaten PKW, kontroliert in einigen der vielen Nebenstraßen stehen.

  • zu: Verkehrsplanung in Spandau / "Siemensbahn"

    Ich denke, dass für die Reaktivierung der Siemensbahn kein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlich ist. Das BVerwg hat in etlichen Entscheidungen zu allen möglich Aspekten der Reaktivierung entschieden. Ob die Voraussetzungen in diesem Fall vorliegen, ist ohne genaue Kenntnis der örtlichen Umstände nicht möglich, aber es spricht doch sehr viel dafür, dass die Reaktivierung rasch vollzogen werden kann.


    - Klar ist nach BVerwG, dass bauliche Maßnahmen an einer Eisenbahnbetriebsanlage, die nicht über Instandsetzungs- oder Unterhaltungsmaßnahmen hinausgehen, keine planfeststellungsbedürftige Änderung im Sinne von § 18 Satz 1 Alt. 2 AEG darstellen.


    - Diese zur Wiederinbetriebnahme zuvor teilungsbedingt stillgelegter Bahnstrecken ergangene Rechtsprechung ist ohne weiteres auf den Fall der Reaktivierung einer nach § 11 AEG stillgelegten Strecke übertragbar. Die Stilllegungsgenehmigung nach § 11 AEG lässt nur die Betriebspflicht entfallen, ändert aber nichts an dem planungsrechtlichen Status als Bahnanlage. Um ihn aufzuheben, bedürfte es einer Freistellung der Flächen und Anlagen von Bahnbetriebszwecken gemäß § 23 AEG. Da wäre hier die Frage, ob es nach der Betriebseinstellung 1980 eine Freistellung der Trasse von Bahnbetriebszwecken gab. Das wissen die Berliner Foristen vermutlich aus dem FF.


    - Bei der Ertüchtigung oder Sanierung einer vorhandenen, zwar stillgelegten, aber nicht freigestellten Schieneninfrastruktur handelt es sich demnach nicht um den Neubau einer Betriebsanlage im Sinne von § 18 Satz 1 Alt. 1 AEG.


    - Laut BVerwG kann eine Eisenbahnbetriebsanlage ihre planungsrechtliche Zweckbestimmung außer durch rechtsgestaltenden Verwaltungsakt auch dadurch verlieren, dass die bestehende Fachplanung einer Fläche als Bahnanlage infolge der tatsächlichen Entwicklung funktionslos und damit rechtlich obsolet wird. Eine solche Funktionslosigkeit setzt einen Zustand der Bahnanlage voraus, der die Verwirklichung der bestehenden Planung auf unabsehbare Zeit ausschließt.
    Das wäre etwa der Fall, wenn hinsichtlich der betreffenden Fläche ein Rechtsträgerwechsel stattgefunden hat oder eine dauerhafte anderweitige Nutzung zugelassen worden ist, z.B. durch Überbaung der Trasse. Hingegen rechtfertigt bloßer Zeitablauf (das BVerwG hatte mal über eine etwa 20-jährige Stillegung entschieden) seit Stilllegung des Streckenbetriebs und eine dadurch bedingte, durch Sanierung aber ohne weiteres behebbare Verschlechterung des Erhaltungszustandes der Betriebsanlagen nicht die Annahme, die Wiederaufnahme der ursprünglichen Nutzung sei durch die vorgegebene tatsächliche Situation ausgeschlossen und daher planungsrechtlich nicht mehr gedeckt.


    - Auch die vollständige oder teilweise Demontage der Gleise, der Verfall der Bahnanlagen und ihre Überwucherung durch Vegetation begründen keine Funktionslosigkeit, wenn sie rückgängig gemacht werden können. Das Gleiche gilt für die Unterbrechung der Trasse durch eine Straße. Danach kann auch die Abtragung und völlige Erneuerung des gesamten alten Gleiskörpers eine Instandsetzungs- und Unterhaltungsmaßnahme sein.


    Das BVerwG hat all dies ganz schulmäßig in einem Beschluss vom 28.12.2017 - 3 B 15.16 - zusammengestellt unter Verweis auf seine wesentlichen Entscheidungen dazu.


    Ich würde meinen, es sieht doch ganz gut aus, die Siemensbahn rasch und ohne Öffentlichkeitsbeteiligung wiederzuleben.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Ich denke, dass für die Reaktivierung der Siemensbahn kein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung erforderlich ist...
    - .. Da wäre hier die Frage, ob es nach der Betriebseinstellung 1980 eine Freistellung der Trasse von Bahnbetriebszwecken gab. Das wissen die Berliner Foristen vermutlich aus dem FF. ...


    Im Post #2088 sind hierzu aufschlussreiche Artikel verlinkt, u.a.:
    https://www.tagesspiegel.de/be…n-verbunden/23257374.html
    Immerhin ist demnach diese Strecke nach der Stilllegung 1980 nicht als Eisenbahnanlage entwidmet worden laut besagtem Berliner Bahnchef Kaczmarek; ob sie aber tatsächlich „reaktiviert“ werden könne, sei rechtlich noch nicht abschließend geklärt. Für die Anbindung der Stichstrecke an den Nordring sei aber auf jeden Fall ein – zeitraubendes – Planfeststellungsverfahren erforderlich: Beim Wiederaufbau der ebenfalls 1980 im Westteil Berlins stillgelegten Ringbahn seien nämlich die alten Ausfädelungen der Siemensbahn nicht berücksichtigt worden. Wegen fehlender Vorleistungen prüfe die Bahn jetzt, ob eine Anbindung nach Westend sinnvoller sein könne als die historische Anbindung an den Nordring im Bahnhof Jungfernheide.


    In einem jüngeren Artikel (https://www.morgenpost.de/bezi…-zum-Vorzeigeprojekt.html) heißt es andererseits, da die alte Einfädelung im Bereich des Bahnhofs Jungfernheide nicht mehr vorhanden sei, habe die Bahn bereits Varianten untersucht, wie ein neuer Anschluss erfolgen könnte. Denkbar sei eine Direktlinie, die von Siemensstadt über den Ring und die City-S-Bahn (Projekt S21) zum Hauptbahnhof und später weiter bis zum Potsdamer Platz führt.

  • Umbau Zentraler Omnibus-Bahnhof (ZOB)

    Aus 2016:

    Heute haben die Umbaumaßnahmen am ZOB begonnen. Die Bussteige werden dabei neu geordnet und ihre Zahl um 6 auf 33 erhöht. Sie sollen in Zukunft nicht mehr wie bisher in Längs- und Senkrechtaufstellung angeordnet sein, sondern sägezahnartig und so unabhängig voneinander angefahren werden können. ..


    Aus 2018:

    Schöner-größer-teurer-später: So lässt sich ein Artikel im Tagesspiegel zusammenfassen, der den Ausbau des ZOBs beschreibt. Es soll eine neue Wartehalle mit Glasfassaden und Gastronomie entstehen. Statt der ursprünglich vorgesehenen 14 Millionen Euro sind jetzt Gesamtkosten in Höhe von 30 Millionen im Gespräch. Statt 2019 soll der Umbau jetzt 2021 abgeschlossen sein. Kleine Pointe am Rande: Möglicherweise wird der ZOB dann mit einer Kapazität von 409.000 An- und Abfahrten pro Jahr viel zu groß sein. 2017 waren es gerade noch 166.000


    Die "Abendschau" berichtet im Video vom 17.02.2019 über die Bauarbeiten im laufenden Betrieb: https://www.rbb-online.de/aben…0/zwischenbilanz-zob.html
    Passagiere befinden die komplett neue Gestaltung (inkl. neuer Wartehalle, barrierefreie Toiletten & Fahrgastinformationssystem) des 1966 eröffneten ZOB für überfällig. Letzte alte Haltestellen werden demnach gerade abgerissen, bereits neue im hinteren Bereich schon angefahren.
    Ca. 6 Mio. Passagiere (Tendenz steigend) sollen den ZOB 2018 genutzt haben; die Um- bzw. Neubaukosten sollen nun bei knapp 37 Mio. € liegen; die Fertigstellung der Verkehrsanlage soll im Nov. 2019 erfolgen; ganz fertig soll der ZOB nun erst Mitte 2022 sein...



    Und von wegen (weiterer) ZOB am neuen Flughafen:

    ..
    Köln hat Fernbusse aus der Stadt komplett verbannt, FlixBus & Co müssen am Flughafen Köln/Bonn - an einem neu errichteten Bahnhof - Halt machen; andere Städte [u.a. Stuttgart] wollen dies ebenso praktizieren (von wegen DIESEL!).
    Insofern ist der ZOB-Ausbau ein guter Kompromiss - und ein neuer Halt am BER wäre ergänzend dazu gut, direkt neben der nun wieder ins Gespräch gebrachten Verlängerung der U7 nebst neuem U-Bahnhof am BER. ..



    Aus einem Artikel von 2017 (https://www.berliner-zeitung.d…lbahn-ab-zum-ber-28937844 --- "auf Stelzen"/als Hochbahn ist dort nun *kein* "Cable Liner", sondern die U7 im Gespräch..) geht hervor, dass man in der künftigen "Airport City" in Höhe der Kienberger Brücke ein "Airgate" – eine Verkehrsdrehscheibe mit einer Fernbushaltestelle, einem Mietwagencenter und einem Parkhaus – plant.


  • ... geht hervor, dass man in der künftigen "Airport City" in Höhe der Kienberger Brücke ein "Airgate" – eine Verkehrsdrehscheibe mit einer Fernbushaltestelle, einem Mietwagencenter und einem Parkhaus – plant.


    Ja, dem ist so. Direkt im Bereich der Terminals ist kein Platz für einen Busbahnhof. Diese Verkehrsdrehscheibe am Airgate kann dann durch die zu verlängernde U7 oberirdisch angeschlossen werden. Gerade aus Polen würde ich einen regen Busverkehr zum BER erwarten.

  • J... Gerade aus Polen würde ich einen regen Busverkehr zum BER erwarten.


    Warum das? Polen baut seinen eigenen Großflughafen mit einer Kapazität von 45 Mio. Fluggästen und modernen Bahn- und Autobahnanbindungen. Ich glaube nicht, dass man da auf ein Busangebot an einer Verkehrsdrehscheibe in Berlin zurückgreifen möchte. Ausserdem wird Polen inklusive Osteuropa schon bestens durch die Eurolines Busgesellschaft versorgt die den ZOB als ihren Hauptstandort in Berlin hat.


    https://www.aerotelegraph.com/…ll-asien-drehkreuz-werden

  • ^ Die Pläne für einen neuen Flughafen in Warschau haben recht wenig Bedeutung für den Busverkehr aus Polen an einem Busbahnhof am zukünftigen BER.
    Schon heute fliegen über zwei Millionen Polen ab Schönefeld und Tegel (die Zahl ist ein paar Jahre alt und vermutlich in der Zwischenzeit gestiegen). Für große Teile Westpolens liegt Schönefeld näher als Warschau oder ein neuer Airport 45 km westlich, der ohnedies mehr polnisch-nationalistischen Großmannsträumen entspringt als realistisch-wirtschaftlich Abwägungen.


    Die Österreicher in Tirol und Salzburger Land fliegen auch lieber ab MUC als ab Schwechat, weil es näher liegt.


    Der Bedarf für einen Busbahnhof am BER für Fernbusse ist sicher gegeben, für Fluggäste aus Sachsen, Westpolen, etc., und für Reisende mit Berlin als Ziel aus Richtung Südosten ist Schönefeld mit der Anbindung auch verkehrsgünstiger als erst zum ZOB am Funkturm zu fahren. (Die Verkehrsprognosen für die A100 und A113 sind ja selbstsredend).

  • Neuer Nahverkehrsplan / Planungen bis 2035

    Zuletzt: https://www.deutsches-architek…p?p=614013&postcount=2045


    Morgen wolle der Senat das umfangreiche Papier beschließen, das sich zunächst auf die Jahre 2019 bis 2023 beziehe, aber viele weiterreichende Vorhaben enthalte: https://www.rbb24.de/politik/b…-senat-neues-konzept.html
    https://www.morgenpost.de/berl…s-und-Bahn-ausgebaut.html
    Einzelheiten: https://www.bz-berlin.de/berli…busse-und-bahnen-bis-2023


    Zur künftigen Finanzierung des ÖPNV werde im Konzept ein sogenanntes Bürgerticket zur Debatte gestellt. Die Idee sei, dass jeder Berliner eine ÖPNV-Abgabe zahlen und dann Zeitkarten kaufen könne, die billiger wären als heute. Allerdings sei bei einem solchen Konzept mit Widerstand etwa von Wenigfahrern zu rechnen; einer Studie zufolge seien 44 Prozent der Berliner für einen solchen umlagefinanzierten ÖPNV - 25 Prozent dagegen.


    Gut "versteckt" finden sich darin auch Verzögerungen..:)
    So bei der S21: statt 2020 irgendwann "zu Beginn der 2020er Jahre", dann als neue Linie S15 (Hbf.–Gesundbrunnen). Erst "Mitte der 2020er Jahre" rollen S46, S85, S15 die Strecke bis Hbf.
    "Bis 2021" (statt 2020) in Betrieb gehen solle die Verlängerung der M10 vom Hauptbahnhof bis zur Turmstraße etc.pp.


    Andererseits soll bereits bis 2025 (!) die Siemensbahn von Gartenfeld bis S-Bhf. Jungfernheide reaktiviert werden.


    Über mögliche Verlängerungen von U-Bahn-Linien streite die Koalition, die Machbarkeit solle in Studien ermittelt werden: z.B. für die U7 von Rudow zum Bahnhof Schönefeld (geschätzte Kosten 900 Millionen Euro) usw.

  • S21 aka "City S-Bahn" / 1. und 2. BA

    ^

    .. bei der S21: statt 2020 irgendwann "zu Beginn der 2020er Jahre", dann als neue Linie S15 (Hbf.–Gesundbrunnen). Erst "Mitte der 2020er Jahre" rollen S46, S85, S15 die Strecke bis Hbf. ...


    Die Deutsche Bahn stellte nun klar, dass man an einer Inbetriebnahme des 1. BA der S-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Wedding bzw. Westhafen im Dezember 2020 festhalte: https://www.berlin.de/tourismu…wedding-zum-hauptbah.html


    https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-s21
    --> "Mediagalerie" mit Visu/Lageplan des Interimsbahnsteigs unter der Invalidenstraße: https://bauprojekte.deutscheba…20160317_vectorvision.jpg

    Aktuelle Fotos des Interimsbahnsteigs im Tunnel und Zugänge/U5-Übergänge (im Rohbau): http://www.baustellen-doku.inf…ubau_s-bahn_s21/20181026/
    (Visus des "Interimsbahnsteigs": https://www.bahninfo-forum.de/…,573565,603197#msg-603197)


    Aktuelle Fotos & Infos: https://www.bahninfo-forum.de/read.php?9,573565,page=28



    Unterdessen steht noch immer eine Entscheidung darüber aus, ob und ggf. wann ein neuer S-Bahnhof "Perleberger Brücke" errichtet wird:
    https://www.deutsches-architek…p?p=618564&postcount=2103


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    Zum 2. BA, Hauptbahnhof - Potsdamer Platz:


    In obiger "Mediagalerie" ist nun auch ein Video verfügbar,
    darin sind die geplanten Tunnelbauarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor animiert und erläutert.

    ... Artikel vom April 2017: http://www.berliner-zeitung.de…r-wird-gebuddelt-26744800
    Demnach werden 2 neue, separate Tunnelröhren den Reichstag "in die Zange nehmen", offene Baugruben dafür sollen neben dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof und im Bereich Dorotheenstraße/Scheidemannstraße/Brandenburger Tor entstehen.
    Dort soll der Anschluss an den schon vorhandenen, dicht unter der Oberfläche verlaufenden Tunnel aus den 1930er Jahren hergestellt werden; dieser - derzeit teilweise zum Abstellen von Zügen genutzte - Bestandsbau ist als "Heuboden" bekannt und wie auch weitere Bestandsbauten in folgender Bilderstrecke von 2011 zu sehen: http://www.tagesspiegel.de/med…enftigen-s21/4338852.html
    (13 Fotos, u.a. vom - noch "versiegelten" - Zugang der S21 zum Hauptbahnhof; Quelle: http://www.tagesspiegel.de/ber…haufeln-das/14510652.html)


    Siehe auch:
    https://www.deutsches-architek…p?p=604079&postcount=1996


    https://www.berlin.de/senuvk/v…nv/planungen/de/s21.shtml