Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • Tram Haltestelle am Hauptbahnhof


    Die Beleuchtung der Haltestelle finde ich mit dem Bau insgesamt nicht schlecht.


    Im Bild mit dem gerade erst fertigen Ibis Hotel:
    Hier ist die Architektur soweit in Ordnung.


    Wenn die Baustelle der neuen S21 fertig ist, geht es hier am Straßenzug/Invalidenstraße sicher rasch weiter.



    Darf ich anmerken, das die Rückseite (Europaplatz) des Hauptbahnhofes schon jetzt Urbanität versprüht.
    Die Vorderseite am Hauptbahnhof das gesamte Gegenteil ist.
    Der Washingtoner Platz selbst erscheint einen wie eine kleine Wüste. (Nicht gut verwirklicht, dieser Platz vor dem Hauptbahnhof)


    Im Bild (Weiss) Motel One:



    Windschutz an der Haltestelle:



    Noch kein Grafitti



    Blick vom S-Bahnsteig im HBF in Richtung Haltestelle/Baustellenbereich der Europa-City:



    ...Wo die Baustelle für die künftige neue S-Bahntrasse (Tunnel) entsteht.
    Mit Total Towerchen, der aber eine gute Figur aus diesem Blickwinkel macht.
    Auch die 50Hertz Zentrale (rechts am Rand im Bild) kommt gut von der Sichtachse der Invalidenstraße zur Geltung.


    50Hertz wird ein wichtiges Merkmal in der Berliner City werden.
    Vielleicht folgen ja noch andere, die sich in die Welt heraus tragen lassen wollen?



    Januar 2016

  • ^ Dass selbst der wirtschaftsfreundliche Tagesspiegel mal ein paar kritische Töne zu Kosten-Nutzen-Verhältnis bringt...
    Nach Eröffnung der Trasse wird sich das Stadtautobahn-Verkehrsdrama dann auch dorthin ausdehnen. Verkehrsbelastungsbedingte Sperrungen des Britzer Tunnels, Flughafentunnels und anderer Abschnitte sind ja heute schon "normal":


    Artikel Berliner Zeitung

  • U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße (Hellersdorf)

    Der schlichte und etwas runtergekommene U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße wird "Eingangsbahnhof" für die IGA 2017. Von dort wird eine Seilbahn über den Kienberg zum künftigen Besucherzentrum am Blumberger Damm gebaut. In diesem Beitrag habe ich dazu Bilder eingestellt.


    Der U-Bahnhof wird dafür saniert und modernisiert. Die Arbeiten haben bereits begonnen, auf dem Bahnsteig sind dazu auch einige Visualisierungen zu sehen, wie die Station anschließend aussehen soll. Sie wird Ende 2016 in "Kienberg - Gärten der Welt" umbenannt.


    Bilder:





    Gegenüber an der Hellersdorfer Straße entsteht die Seilbahnstation zur IGA:


  • Auf dem Grundstück vor dem S-Bahnhof Jannowitzbrücke laufen Tiefbauarbeiten, deren Ziel ich leider nicht kenne. Vielleicht die Verlagerung des U-Bahn-Ausganges zur Baufeldfreistellung?


  • ^^
    Ich habe die bauleute gefragt: Dort soll ein weiterer Ausgang mit Fahrstuhl entstehen. Der PLatz wude ja erst im letzten Jahr gestaltet. Es handelt sich aber dabei nicht um das Grundstück, um das es im diesen Thread eigentlcih geht. ich denke, die abgebildete Ecke bleibt bis auf Weiteres unbebaut.


    Dürfte hier dann wohl besser aufgehoben sein.
    Bato

  • ^ so nahm ich es auch an. Allerdings nicht als neuen zusätzlichen Ausgang, sonder als Ersatz für den Ausgang auf der anderen Seite, damit dort gebaut werden kann, weshalb ich es in den entsprechenden Strag eingefügt habe.


    Dies würde stark auf die Realisierung des Turms hindeuten. Der lange Tunnel zum jetzigen Ausgang der U-Bahn macht auch wenig Sinn und steht dem Vorhaben im Weg.

  • Das wird ein Aufzug mit Treppenanlage. Planung siehe hier (pdf), weitere Infos zum Umbau der Holzmarktstraße dort. Der CentralTower-Strang ist für den CentralTower angedacht. Das von Fortress angedachte Hochhaus wurde schon vor Jahren verworfen. Möglich aber, dass die Planung irgendwann nochmal aus der Schublade gekramt wird.

  • Ein weiterer Ausgang im Süden des Bahnsteigs könnte ja sowieso kein Ersatz für die beiden Ausgänge im Norden sein, denn genau solche Sackgassen im Untergrund wollte die BVG durch ihr 2-Ausgänge-Programm nach dem Brand im Bahnhof Deutsche Oper ja tilgen. Es geht hier tatsächlich hauptsächlich um die Barrierefreiheit des U8-Bahnsteigs, eine schier unendliche Geschichte, über die der Tagesspiegel bereits 2014 berichtete.

  • Brückenbauwerk für die S21-Anbindung an den Nordring

    Zuletzt #1695


    Das neue Überwerfungsbauwerk für die S21 über die Perleberger Brücke wird allmählichb fertig - zumindest der südliche Teil:




    Richtung Nordufer hingegen ist nach wie vor nicht so richtig zu sehen, ob hier an der Anbindung gearbeitet wird. Immerhin steht schon ein Pfeiler:


  • Heute war das Licht im S-Bahn Tunnel südlich des Potsdamer Platzes eingeschaltet. Deswegen war die in den 30er Jahren errichtete und nie genutzte Ausfädelung für die nun geplante S21 Richtung Gleisdreieck gut zu erkennen.



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    Bild von mir

  • Die Initiative Volksentscheid Fahrrad hat heute ihre Unterschriften für ein Volksbegehren bei der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung überreicht.
    Notwendig sind dafür in der ersten Stufe 20.000 Unterschriften wahlberechtigter Berliner innerhalb von sechs Monaten; gesammelt wurden über 105.000 Unterschriften in etwas mehr als drei Wochen.:daumen:
    Senator Geisel und Staatssekretär Gaebler sehen sich jetzt genötigt, (sicher auch angesichts der bevorstehenden Wahlen) am 18. Juli ein Gespräch mit den Radaktivisten führen zu müssen.;-)

  • ^ Hab ich auch schon gelesen, das ist doch schon mal eine Ansage. Unabhängig davon, ob der Volksentscheid am Ende zustande kommt und evt. auch "gewonnen" wird, macht das dem Senat in Sachen Fahrradpolitik hoffentlich Feuer unterm Ar... :) :daumen:

  • Das "Feuer unterm Ar..." ist in meinen Augen auch überfällig nach Jahrzehnten autogerechter Stadtplanung, ich habe jedenfalls auch unterschrieben, wohl wissend, dass die Forderungen Utopiedenken sind, aber wie gesagt, die 100-Prozent-Auto-Stadtplanung damit vielleicht um ein, zwei Prozent in eine andere Richtung zu drücken, wäre
    schon ein Gewinn.

  • ^ Als täglicher Radfahrer zu jeder Jahreszeit sehe ich den Druck auch positiv. Zumal nachweislich den vielen Versprechungen kaum Taten folgten und überschaubare Investitionen jahrelang verschleppt werden.


    Ich sehe jedoch weniger den Autoverkehr als Hauptkonkurrenten, sondern den massiven Investitionsstau in der staatlichen Infrastruktur. Hier konkurrieren Zukunftsinvestitionen in Bildung, Verkehr und Wirtschaftsförderung mit einem gigantisch aufgeblähten und in der post-Schröder-Ära immer weiter wachsenden Sozialsektor. Hier liegt das Fleisch bei den Schlagen. Viel Spaß bei Verteilungskampf!

  • ... wohl wissend, dass die Forderungen Utopiedenken sind ...


    Völlig utopisch sind vielleicht 1 oder 2 Forderungen, z. B. Ziel 2: Zwei Meter breite Radverkehrsanlagen an jeder Hauptstraße - mit Pufferzone und unabhängig von Busspuren. Da glaube sogar ich, dass dies nicht immer möglich ist. ;)


    Die anderen Punkte sind teils sehr ambitionert, aber denkbar. Über einzelne Zahlen in den Forderungen kann man sicher dikutieren.


    Ich denke, der Senat sollte jetzt unbedingt ein attraktives Gegenangebot machen mit verbindlichen Maßnahmen, die mehr als Alibi sind und wirklich zeigen, dass er es ernst meint. Das Risiko, ansonsten erneut durch einen Volksentscheid vorgeführt zu werden, ist so gering nicht. Ich würde mir eine vernünftigen Kompromiss wünschen, dadurch wäre eher ein gewisser Konsens möglich als durch ein erzwungenes Gesetz.


    Zwei aktuelle Artikel dazu: Ein guter Kommentar in der Berliner Zeitung (Tenor: Der Senat sollte die Initiative ernst nehmen) und ein weitere Artikel im Tagesspiegel, der die Professionalität der Initiatoren erwähnt.

  • Ich sehe das so wie Rotes Rathaus.
    Das Problem bei diesem Senat ist einfach, dass nicht nach einem Konzept gearbeitet wird, sondern der was bekommt der am lautesten schreit.
    Und das sind in den letzten Jahren so wie es aussieht die Mieter gewesen, die Schulen usw.
    Bevölkerungsgruppen die nicht aktiv werden oder Anliegen die auch absolut essentiel für die Stadt wären (ICC Sanierung z.b) werden einfach mangels 'Lautstärke' und Fürsprecher vernachlässigt.
    So wichtig Sozialpolitik ist, ist es letztendlich Verwaltung der Armut und der Senat sollte mehr daran setzen mit Investitionen, Innovation und Anreizen die Stadt attraktiver zu machen und sich de verschiedenen Anliegen der sehr heterogenen Bevölkerungsstrukturen anzunehmen.
    Die Fahrradfahrer haben sich gut organisiert und ein absolut berechtigtes Anliegen massiv angesprochen und den zudem den Senat bloßgestellt.
    Das ist begrüßenswert, aber viele andere notwendige Probleme oder Dinge finden keine Fürsprecher und da passiert dann auch nichts weiter.


    Natürlich ist es ein Verteilungskampf, aber von einer Regierung kann man ein Programm erwarten das vernünftig auf alle objektiv wichtigen Herausforderungen dieser Stadt eingeht und nicht nur auf die Anliegen die vielleicht vordergründig am meisten medial bearbeitet werden. Das ist schon extrem opportunistisch.