Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • Tunnel S21 am Hauptbahnhof


    Ich war heute mal am Hauptbahnhof und habe ein Bild von der Baugrube des S21 Tunnels gemacht. Die Baugrube soll noch in diesem Jahr ausgehoben werden, so dass man damit beginnen kann den eigentlichen Tunnelrohbau zu erbringen. In gut 4 1/2 Jahren sollen hier die S-Bahnen fahren.

  • Alex ist aus beiden Richtungen (Ost/West) mittels S-Bahn innerhalb von 5 Minuten vom nächsten Regionalbahnhalt erreichbar.


    nur ganz kurz, ohne die diskussion weiterzutreiben....der gemeine tourist kennt nun mal den alex und möchte dort aus- und einsteigen und eben nicht in köpenick.

  • ^ Nun baut die Bahn hoffentlich nicht in erster Linie für den "gemeinen Touristen" (der hätte nämlich Zeit und Muße, einmal mehr umzusteigen), sondern für die Bewohner Berlins und Umgebung. Für diese ist der Alex natürlich ein sehr sinnvoller Regionalbahnhof - er wäre sogar ein guter Standort für einen weiteren Fernbahnhalt, wofür dort leider kein Platz ist.


    Niemand wird ernsthaft den Alex als Regio-Halt infrage stellen. Es geht um einen sinnvollen weiteren Regionalbahnhof im riesigen Berliner Südosten.

  • Regionalbahnen werden in erster Linie von Pendlern außerhalb der Reichweite der innerstädtischen Verkehrsmittel genutzt. Ein weiterer Bahnhof in Stadtrandlage würde nur bei entsprechenden Umsteigemöglichkeiten Sinn machen. Das ist in Köpenick wohl eher nicht der Fall.

  • In Berlin Köpenick kann zu mehreren Tram- und Buslinien umgestiegen werden; mit ihnen kann ein Großteil des Ortsteils Köpenick mit fast 70.000 EW direkt erreicht werden.

  • Der Ausbau der Dresdner Bahn könnte sich bis 2022 hinziehen. Auf Grund eines Urteils zum Bau der U5 müssen auch hier schärfere Maßnahmen beim Lärmschutz während der Bauphase eingehalten werden. Deshalb müssen zusätzliche Unterlagen erstellt, eingereicht und geprüft werden. Wie lange dann sie Genehmigung dauert ist nicht absehbar. Außerdem wird zusätzlich mit zahlreichen Klagen der Anwohner gerechnet, die den Bau weiter verzögern werden.

    Artikel aus der Berliner Zeitung


    Das wären dann 32 Jahre nach der Wiedervereinigung. Immer wieder wahnsinn wie rasant sich Berlin entwickelt ;)
    Mal sehen, ob der Flughafen bis dahin überhaupt fertig ist, erst dann wird die Strecke für den Aiport-Express dringend benötigt.

  • In Berlin Köpenick kann zu mehreren Tram- und Buslinien umgestiegen werden; mit ihnen kann ein Großteil des Ortsteils Köpenick mit fast 70.000 EW direkt erreicht werden.


    Das ist schön. Die eigentliche Frage sollte aber sein, wie viele dieser Köpenicker Einwohner tatsächlich regelmäßig mit dem Regio unterwegs sind bzw. welche Pendlerzahlen nach Köpenick zu erwarten sind... Bus- bzw. wo vorhanden Tramhaltestellen sind wohl kaum ein Hinweis auf überdurchschnittlich hohen Publikumsverkehr, sondern eher die Norm.

  • In Kürze wird es am Bhf. Köpenick zwei große Einkaufszentren geben. Auch so erscheint mir der bahnhof der wichtigste auf der Linie östlich von Ostkreuz zu sein, und durch die recht großen Stationsentfernungen würde sich ein Haltepunkt für die Regionalbahn echt anbieten. Es muss doch auch nicht gleich ein ganzer Bahnhof sein, und es muss doch auch nicht jeder Regionalexpress dort auch anhalten, auch wenn das logisch wäre. Die Haltepunkte Karlshorst und Erkner sind deutlich weniger attraktiv. Ich denke das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen.

  • In Kürze wird es am Bhf. Köpenick zwei große Einkaufszentren geben. Auch so erscheint mir der bahnhof der wichtigste auf der Linie östlich von Ostkreuz zu sein, und durch die recht großen Stationsentfernungen würde sich ein Haltepunkt für die Regionalbahn echt anbieten.


    Wo sollen diese Einkaufszentren entstehen?


    Der Bahnhof ist allein auch schon wegen des Fussballstadions an der Alten Försterei recht hoch frequentiert und wichtig.
    Gerade bei Heimspielen würde es Sinn machen die Sonderzüge der "Gäste" in Köpenick Enden zu lassen. Abstellanlagen zum Parken der Sonderzüge sind östlich von Köpenick ausreichend vorhanden. Man bräuchte dann nicht immer den halben Südring und Spindlersfeld für die Sonder-S-Bahnen sperren.


    Kaum auszudenken was da mal los ist wenn Union in die erste Bundesliga kommt und das Stadion fit für die erste Liga ist.


  • Die Eisenbahnüberführung Alt-Stralau wird bald wieder für den Autoverkehr freigegeben. Es fehlt die letzte Asphalt Deckschicht.



    Eine Kehrmaschine reinigt vor dem Asphaltieren den Bereich gründlich.



    Die Kynaststraße sowie die Ampelanlage ist bereits komplett fertig. Links der Radweg wurde irgendwie mit den falschen Streifen abmarkiert.



    Oben auf der Bahntrasse werden die S-Bahngleise der Ring- und Görlitzer Bahn in ihre Endlage gebracht.

  • Neuer Nord-Süd-Tunnel für die S-Bahn

    Laut einem Bericht des Tagesspiegels soll die derzeit im Bau befindliche Strecke der S 21 bis zum Potsdamer Platz weitergeführt werden. Bahn und Senat hätten sich darauf geeinigt, dass das Land die Planungskosten übernehme und das Genehmigungsverfahren für den noch fehlenden Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz einleite. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 175 Millionen Euro.


    http://www.tagesspiegel.de/ber…r-die-s-bahn/7977352.html

  • Nordufer: S-21 Verbindung Hbf-Nordring

    In Beitrag #1038 hatte ich über den Beginn der Arbeiten zur S-Bahn-Anbindung des Nordrings an den Hbf berichtet.


    Hier ein paar aktuelle Bilder von Stand der Arbeiten. Am Nordufer selbst wird schon ordentlich gebuddelt:



    Blick von der Tegeler Str. nach Süden auf das "Tor", durch das die S-Bahn-Rampe später durchgefädelt wird:



    Blick von der Tegeler Str. nach Norden auf den längst fertigen Tunnelmund Richtung S-Bf. Wedding.



    Die Straße Nordufer, im Hintergrund u. a. die Ausländerbehörde:



    Auch beiderseits und unterhalb der Perleberger Brücke sind erste Bauvorbereitungen zu erkennen:



  • Bild zwei, das ist mir neulich erst aufgefallen: Da muss die S-Bahn ja unter der Fern-/Regionalbahn hindurch, weshalb die Stütze dort ne Grätsche macht...

  • Neubau Erna-Samuel-Straße

    siehe zuletzt #173 bei Schnee


    Die Anbindung der neuen Erna-Samuel-Straße an die bereites bestehende Ellen-Epstein-Straße ist fast schon fertig. Der neuen Straße fehlen noch die letzte Asphaltschicht und die Gehwege:


    hamacher_moabit01.jpg


    Rechts neben der Mauer befindet sich der neue Stadtgarten Moabit:


    hamacher_moabit02.jpg


    Hier das Grundstück für die zukünftige Hamacher Großmarkthalle. Im Hintergrund die Wohnhäuser an der Quitzowstraße:


    hamacher_moabit03.jpg


    Das westliche Ende der neuen Straße und damit die Anbindung an die Kreuzung Quitzow-/Beusselstraße fehlt noch. Hier ist noch etwas Kleingewerbe im Weg. Zudem muss noch eine "Rampe" hinauf zur Quitzowstraße gebaut werden:


    hamacher_moabit04.jpg


    hamacher_moabit05.jpg


    Google-Earth-Karte mit dem Straßenverlauf:


    hamacher_moabit_karte.jpg

  • ^^ Ein wichtiges Infrastrukturprojekt natürlich... umstritten ist relativ gesehen und abhängig davon ob man, um es mal überspitzt zu formulieren einen werktätigen Pendler oder einen kiezhospitalisierten Öko fragt.


    In ein paar Jahren wird vermutlich kaum jemand mehr die Aufregung verstehen und wie selbstverständlich die bessere Anbindung des Südostens nutzen.

  • ^ eher in ein paar Jahrzehnten. Und natürlich musst du mal wieder alle, die den A100-Weiterbau kritisch sehen, diffamieren.


    Es wird sicher nur ein Bruchteil aller "werktätigen Pendler" diesen Abschnitt nutzen, sofern dieser mal fertiggestellt wurde.


    Auf alle Fälle ist das Ding exorbitant teuer und bringt nur relativ wenigen Menschen etwas. Da kann man durchaus darüber nachdenken, ob das Geld nicht sinnvoller eingesetzt werden kann - ganz ohne kiezhospitalisiert zu sein. ;)

  • ^^ Ökos zu diffamieren gehört zu meinen dreizehn Lieblingsbeschäftigungen, das weisst du doch mittlerweile. ;)


    Teuer ist relativ, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Autobahn in der Stadt handelt und nicht auf dem platten Land, oder? Außerdem, wie kommst du darauf, dass sie 'nur wenigen Menschen' nützt? Solche Aussagen sind doch genauso aus der Luft gegriffen wie alles andere. Fakt ist, dass die A100 im Südosten eine neue Verbindung schafft, die die momentanen Verkehrströme in neue Bahnen lenkt. Da kann man davon ausgehen, dass nicht nur die direkten Anwohner davon profiteren. Die Ökos die nicht aus ihrem Kiez rauswollen, mal ausgenommen.

  • umstritten ist relativ gesehen und abhängig davon ob man, um es mal überspitzt zu formulieren einen werktätigen Pendler oder einen kiezhospitalisierten Öko fragt.


    Ich habe mal in einem Artikel gelesen, daß Berufsfahrer und Pendler zunehmend auf Stadtstraßen ausweichen, weil der Ring einfach zu voll ist. Mit dem Weiterbau wird er wohl noch voller.


    Hans Stimmann ist nach eigenem Bekunden ebenfalls gegen den Weiterbau. Es gibt also auch nicht kiezhospitalisierte Ökos, die gegen die Verlängerung des Stadtringes sind.


    Die Meinungen von "Ökos" sind sicherlich gleichwertig mit denen anderer Menschen. So ist jedenfalls unsere Demokratie ausgelegt.