Berliner Stadtverkehr (Straße, Bus und Bahn, Gebäude)

  • Moabit Nord: Anbindung Erna-Samuel-Straße

    Mal was anderes.


    Zurzeit erfolgt die Anbindung der neuen Erna-Samuel-Straße an die Kreuzung Beusselstraße/Siemensstraße (s. zuletzt #155). Lage Google Maps


    Die Erna-Samuel-Straße dient als nördliche Umgehungsstraße in Moabit. Sie soll die Siemens- und Quitzowstraße vom Durchgangsverkehr entlasten, so wie es weiter östlich die schön seit längerem fertige Ellen-Epstein-Straße macht.


    Derzeit wird der Autoverkehr Richtung Beusselstraße bereits über die neue Erna-Samuel-Straße geführt, Richtung Osten wird hingegen noch für einige Tage die Siemensstraße genutzt. Die Komplett-Anbindung dürfte in Kürze abgeschlossen sein.


    Die Quitzow- und Siemenssrtraße werden verkehrsberuhigt mit Tempo 30 und dem Einbau von "Moabiter Kissen". An der östlichen Quitzowstraße wurden diese bereits errichtet, allerdings wurden sie zu flach ausgeführt, um die Autofahrerer zum Abbremsen zu animieren. Dies führte bereits zu Kritik, wie u. a. die Berliner Woche berichtete. Da ist auch was dran, wie jeder vor Ort feststellen kann.


    In OpenStreetMap ist die Straße schon eingezeichnet:



    © OpenStreetMap-Mitwirkende (www.openstretmap.org/copyright)

  • Wie viel Gewinn ists denn so? Ich habe keine Ahnung von Benzinverbrauch/km. Für 2,50 würde zumindest ich auf die Beifahrer verzichten. Habe nichts dagegen, allein zu fahren, statt mit Fremden, die dann eh nur auf der Rückbank pennen, laut telefonieren, stinken oder sonstwas. Ist eben auch eine Art Service. Der kostet. Wir leben wie gesagt nicht in einer Gesellschaft der reinen Nächstenliebe. Oder würdest du 2,50/Person oder was auch immer der Benzinverbrauch/Person/km betrüge? Dann bist du wohl zu gut für diese Welt ;). 10€ waren immer noch weniger, als 30-55, die ich für die Regionalbahn mit 2-3x umsteigen hätte zahlen dürfen und schneller wars auch. Das wars mir wert, auch wenn ich mehr zahlen musste, als es die Fahrerin wirklich wirklich gekostet hat.


    Also, was das Thema Flexibilität angeht, wurde ich gestern enttäuscht. Sie hätte nur Dreilinden kurz von der Autobahn runter gemusst und mich aussteigen. Dauert mit wieder Rauffahren 1 Minute. Leicht zickig wurde sie auch. So durfte ich um 00 (war inzwischen noch woanders) noch mal von Rathaus Steglitz bis Wannsee fahren mit der S-Bahn, um mein Auto zu holen. Mit dem Zug wäre ich natürlich auch wieder dort angekommen. Dabei meinte sie davor noch, dass man ja dann mal schauen könne. Ich hätte es ohne Diskussion gemacht. Bin eben auch zu gut :D.


    Unzuverlässig war hingegen ein weiterer Mitfahrer. Durch den haben wir ne halbe Stunde verloren (waren "zu früh" am Treffpunkt, und haben dann noch etwas gewartet) und letztendlich isser nicht aufgetaucht.


    Aber egal...

  • Anbindung Erna-Samuel-Straße

    ^^ Es zieht sich. Die Gegenfahrbahn ist immer noch nicht angebunden. Es haben zwar die entsprechenden Asphaltierungsarbeiten stattgefunden, aber noch muss der Autoverkehr Richtung Osten durch die Siemensstraße fahren.


    Hier die aktuelle Situation. Siemensstraße Richtung Beusselstraße, von rechts kommen die Autos bereits aus der Erna-Samuel-Straße:



    Blick von der Kreuzung Beussel-/Siemensstraße nach Osten:



    Blick von der Beusselstraße/-brücke Richtung Moabit:



    Blick von der Siemensstraße nach Norden, hinten der "Einbahn-Autokorso" auf der neuen Erna-Samuel-Straße, dahinter der Westhafen. Vorne baut demnächst Hamacher seine Halle:



    Gleicher Blick etwas weiter nach Nordwesten Richtung Beusselbrücke:


  • ^ja diese dichtbesiedelte Gegend muss auch wirklich verkehrsberuhigt werden :D... Mal sehen ob es irgendeinen Effekt auf das alltägliche Chaos an der Perleberger Straße haben wird.

  • ^ Auf den Bildern mit Blick auf die (Noch-)Brache nördlich der Siemensstraße sieht es sicher dünn besiedelt aus, am Straßenzug Siemens- und Quitzowstraße stehen aber auf der Südseite durchgehend Wohngebäude (überwiegend Altbau). Für die dortigen Bewohner ist die Verlegung des intensiven Durchgangsverkehrs mit hohem LKW-Anteil, der in Stoßzeiten zu regelmäßigen Staus führt, sicher eine große Erleichterung.


    Der Bereich zwischen dieser nördlichen Moabiter "Kiezkante" und den Ringbahngleisen ist Gewerbegebiet, das in Zukunft auch weiterentwickelt wird. Dass man dieses jetzt über eine neue Straße abseits der Wohnbebauung erschließt, ist m. M. mehr als sinnvoll.


    Auf das "alltägliche Chaos an der Perleberger Straße" wird es nur geringe Auswirkungen haben, aber das war auch nicht das erste Ziel dieser Straßenplanung.

  • A100 länger und teurer?

    Nachdem gerade erst mit dem Teilstück Neukölln-Treptow der A100 begonnen wurde, sieht es nun sehr danach aus als wenn auch das nächste Stück ernsthaft vorangetrieben wird - und es soll nun wohl sogar doch länger werden als zuletzt geplant: 4,1 statt 3,1 km sollen es werden, sodass es dann bis zur Storkower Straße reicht (dafür entfiele dann die verbindende Stadtstraße). Die Kosten dürften dann gut 500 Mio betragen. Bauvorbereitungen für das neue Teilstück im Umfang von 16 Mio laufen sogar schon: Am Ostkreuz und auf Kosten des Bundes...


    http://www.berliner-zeitung.de…er,10809148,25605514.html
    http://www.berliner-zeitung.de…on,10809148,25607644.html

  • "...und auf kosten des bundes"


    natürlich, denn autobahnbau ist bundessache und wird von diesem finanziert, das war schon immer so, denn eine autobahn wird immer "bundesautobahn (BAB) " genannt. das so eine autobahn in einer millionenstadt teurer wird als auf dem platten land war von anfang an klar....ich frag mich allerdings, wie das ding ab treptower park aussehen soll...verläuft es neben der elsenbrücke? wenn ja...wo? das wird doch gruselig. nach der elsenbrücke ist durchaus platz hier und da...dennoch....wird es ein tunnel bis kurz nach dem ringcenter??

  • Kann mir ein Bau-Ing erklären wie diese Bauvorleistungen am Ostkreuz passieren?
    Die Schlitzwände verstehe ich aber wie bekommt man technisch da einen Deckel drauf ohne die Gleise weg zu buddeln?

  • Bin zwar kein Bau-Ing...


    Es werden nicht nur die Schlitzwände erstellt, sondern der unter den Gleisen liegende spätere Deckel des Tunnels wird gleich mitbetoniert, praktischerweise brauch man diesen dabei nicht von unten einschalen, er liegt ja erstmal auf dem Boden auf. Der Deckel wird in Teilstücken gebaut. (Man brauch nicht die ganze Fläche auf einmal zu gießen) Die Gleise am Ostkreuz werden samt Unterbau ja eh alle erneuert, also ist immer ein kleiner Bereich frei. Wenn dann der Autobahntunnel wirklich gebaut wird, baggert man die Erde einfach zwischen den Schlitzwänden und Deckel nach unten weg. Die Gleise obendrauf können dabei liegen bleiben. Anschließend baut man in diesen Hohlraum die richtige Tunnelröhre ein.


    Wie Teilstücke des Deckels erstellt werden müsste auch irgendwo im Tread zum Umbau des Ostkreuzes zu sehen sein, einfach mal da nachblättern.:)

  • verläuft es neben der elsenbrücke? wenn ja...wo? das wird doch gruselig. nach der elsenbrücke ist durchaus platz hier und da...dennoch....wird es ein tunnel bis kurz nach dem ringcenter??


    Die Elsenbrücke wird dann quasi zur Autobahnbrücke und in einer Schneise über den Markgrafendamm bis zum Ostkreuz verlängert. Dort taucht das Ganze in 2 Ebenen unter dem Bahnhof hindurch, unter der Gürtelstraße entlang und wird dann mitten im Wohngebiet Frankfurter Allee Süd wieder an die Oberfläche geführt. Von da will man dann irgendwie wieder der S-Bahntrasse folgen. Wie das jemals funktionieren soll, bleibt rätselhaft (massiver Abriss von Wohnbebauung, Mauritiuskirche und Ringcenter?).

  • ^
    Ich bin zwar auch kein Bauingenieur aber ich versuche es dennoch.


    Die Vorleistung am Ostkreuz wird in einzelnen Abschnitten erstellt.
    Es sind immer Abschnitte die Gleisfrei sind, also ist es auch möglich problemlos den Deckel zu setzen.
    Zur Zeit arbeitet man an dem Abschnitt im Bereich des ehemaligen Bahnsteigs D, der in diesem Sommer restlos abgerissen wurde.
    Letztes Jahr hat man den südlichsten Teil der Vorleistung erbracht...vom Markgrafendamm bis an die Gleise der Fernbahn. Mittlerweile rollen über dem ersten Abschnitt nun die Fernzüge.
    Ist der Abschnitt im Bereich des Bahnsteigs D fertig, geht es an den im Bereich des Bahnsteigs E, der bis dahin ausser Betrieb geht. Somit werden die ersten beiden Abschnitte miteinander verbunden.


    Mehr Infos auch im PDF der Deutschen Bahn auf Seite 11


    Zur Veranschaulichung, der zweit Abschnitt im Bereich des alten Bahnsteig D


    Hier der erste Abschnitt als bereits die ersten Gleise der Fernbahn auf dem Deckel verlegt wurden


    Hier als der Deckel im ersten Teil fast fertig war


    Hier die Baugrube während man den Deckel gerade erst begonnen hat. Sichtachse in etwa Verlauf der A100 bis nach hinten in die Lücke zwischen den Häusern hinein

  • Die Elsenbrücke wird dann quasi zur Autobahnbrücke und in einer Schneise über den Markgrafendamm bis zum Ostkreuz verlängert.


    Das ist so nicht ganz richtig. Die A100 verläuft im Bereich der Elsenbrücke da wo heute noch keine Brücke ist. Also zwischen S-Bahn- und Elsenbrücke. Ein Teil der Elsenbrücke muss dann weichen, sie kann dann sowieso schmaler werden.


    Die A100 verläuft dann weiter direkt auf das ehemalige Gebäude des Neuen Deutschlands zu, welches abgerissen wird, ebenso die Wohnhäuser. Es geht dann über die Brachflächen immer weiter parallel zur S-Bahn bis man kurz vor erreichen des Bahnhofs Ostkreuz in einem Tunnel verschwindet. Der Markgrafendamm wird dabei nicht berührt, bekommt jedoch eine eigene Anschlussstelle.

  • Das ist so nicht ganz richtig. Die A100 verläuft im Bereich der Elsenbrücke da wo heute noch keine Brücke ist. Also zwischen S-Bahn- und Elsenbrücke. Ein Teil der Elsenbrücke muss dann weichen, sie kann dann sowieso schmaler werden.


    Die A100 verläuft dann weiter direkt auf das ehemalige Gebäude des Neuen Deutschlands zu, welches abgerissen wird, ebenso die Wohnhäuser. Es geht dann über die Brachflächen immer weiter parallel zur S-Bahn bis man kurz vor erreichen des Bahnhofs Ostkreuz in einem Tunnel verschwindet. Der Markgrafendamm wird dabei nicht berührt, bekommt jedoch eine eigene Anschlussstelle.


    arghhhh....aber hat man nicht gerade die elsenbrücke erst vor nicht allzu langer zeit umfangreich saniert??? erst die eine spur, dann die andere.....ich dachte mir schon, das irgendwo zwischen elsenbrücke und sbahn das ganze verlaufen muss, da sonst kaum platz ist, aber....warum erst die großartige sanierung???:confused:

  • ^
    Gut...vor 2022 kann man mit einem Bau des 17. Abschnittes bis zur Frankfurter Allee sowieso nicht gerechnet werden...von daher hat die Brücke noch ein paar gute Jahre vor sich.

  • Zum einen wird es ohnehin noch recht lange dauern bis es so weit ist und zum anderen ist es ja mW trotz den angesprochenen Vorleistungen am Ostkreuz überhaupt noch nicht völlig sicher, dass das letzte Stück überhaupt ja kommt. Auf jeden Fall wird es sicher wieder viel Opposition dagegen geben, gerade wenn auch noch die Kosten steigen. Es gab ja auch immer wieder bauvorbereitende Maßnahmen die dann nie wieder aufgegriffen wurden (mW u.a. bei diversen U-Bahn-Projekten). Zudem konnte die Sanierung vielleicht nicht gar mehr so lange warten und konnte andererseits nicht schon jetzt eine zukünftig völlig andere Situation mit vorwegnehmen.


    Edit: Ostkreuz war schneller ;)

  • Bald mögliche S-Bahn-Verlängerung?

    Es ist schon etwas länger her, da verkündete die Deutsche Bahn, dass die ICE-Züge von Berlin in Richtung Hamburg seit der umfassenden Streckensanierung und Ertüchtigung für höhere Geschwindigkeiten im Jahre 2004 mit am besten im gesamten Netz ausgelastet seien, teils zwischen 10.000 und 12.000 Passagieren täglich. Kein Wunder also, dass die Bahn darüber nachdenkt, die Frequenz der ICEs ab 2017 auf einen 30-Minuten-Takt zu erhöhen. Die Hamburger Bahn ist aber größtenteils nur zweigleisig ausgebaut, folglich könnte es Kapazitätsprobleme mit den übrigen Zügen, vor allem in Brandenburg mit Regionalbahnen und Regionalexpresszügen geben, die teilweise in Stoßzeiten ebenfalls knackevoll sind und öfter fahren sollen. Da dies eventuell zu überlappenden Interessenslagen führt, kam eine Verlängerung der S-Bahn von Spandau bis nach Falkensee oder sogar weiter nach Finkenkrug oder Nauen (wie zu DDR-Zeiten geplant) wieder ins Gespräch, sogar vom Falkenseeer Bürgermeister. Die Landesregierung von Brandenburg plant aktuell nur mit Regio-Zügen und nicht mit S-Bahnen, wisse aber auch noch nichts von den Plänen der Deutschen Bahn für den Fernverkehr. Der Bund hat der Verlängerung der S-Bahn zumindest auf Berliner Gebiet bereits einen hohen Kosten-Nutzen-Effekt bescheinigt, meines Wissens bis nach Staaken und Albrechtshof, also für zwei unterschiedliche Strecken. Nur die Strecke über Albrechtshof führt nach Falkensee, die andere in Richtung Dallgow-Döberitz und Wustermark. Bisher scheitert es wie immer am lieben Geld.


    Quelle 1: http://www.tagesspiegel.de/ber…ammenruecken/8656290.html
    Quelle 2: http://www.tagesspiegel.de/ber…-fuer-s-bahn/8660934.html


    Es gibt in diesem Zusammenhang auch Überlegungen, den S-Bahn-Verkehr in und um Berlin neuzuordnen. Hierfür sollen vermehrt Wechselstrom-S-Bahnen eingesetzt werden, die ohne den Bau neuer Strecken auf den existierenden fahren könnten und innerhalb Berlins eine Art Express-S-Bahn bilden könnte, die nur in Spandau, Gesundbrunnen, Jungfernheide, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz hält, unter optimaler Nutzung des Nord-Süd-Tunnels. Zwei kluge Menschen haben sich darüber Gedanken gemacht und ich bin durch Zufall auf ihre Ideen gestoßen, die ich anhand ihrer Homepage und ihrer Netzspinnen hier einmal präsentieren möchte, was hoffentlich niemand bereits getan hat.


    Quelle: http://www.sx-bahn.de/was.htm


    Sie nennen ihr Express-S-Bahn-System "SX-Bahn". Da die Macher sicher daran interessiert sein dürften, dass sich ihre Idee verbreitet und diskutiert wird, denke ich, dass es in Ordnung ist die Netzideen hier zu posten:


    http://www.sx-bahn.de/img/sx_liniennetz_klein.png
    © by Gumprecht/Walf, http://www.sx-bahn.de


    http://www.sx-bahn.de/img/sx_streckennetz_klein.png
    © by Gumprecht/Walf, http://www.sx-bahn.de


    Was haltet ihr davon?


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    Bato

  • Und warum brauch man für die gezeigte Netzspinne neue Wechselstrom S-Bahnen? Die gezeigten Linien werden auch heute schon alle von RE Linien bedient, nur nicht in dieser exakten Kombination. Wenn der Wille für diese Linienführung da ist, kann der VBB das zum nächsten Fahrplanwechsel bestellen.
    Außerdem löst diese Netzspinne nicht die Kapazitätsprobleme auf der Hamburger Bahn. Da müssen einfach S-Bahn Gleise bis nach Nauen her! Ansonsten wird das nichts mit ICE und RB/RE im dichten Takt!

  • Wechselstrom-S-Bahnen sind im Endeffekt ja ganz normale Züge mit Stromabnehmer auf dem Dach, wie sie auch für Regios von der Deutschen Bahn benutzt werden. Wichtig war in diesem Zusammenhang nur, dass es S-Bahnen sein sollen, denn diese fahren in Berlin mit Gleichstrom und seitlichen Stromabnehmern in einem separaten Netz. Es handelt sich bei diesem Netzplan aber tatsächlich größtenteils um RB- bzw. RE-Linien, die neu geordnet und vor allem für die S-Bahn umgelabelt worden sind. Auf der Homepage wird ja beschrieben, dass SX-Bahnen die hohe Reisegeschwindigkeit des Regionalverkehrs mit den Merkmalen einer S-Bahn (u. a. dichter Takt) vereinen sollen. Es gibt jedoch keine detaillierten Informationen zu den Zügen oder Ähnliches, da es sich um eine Konzeptstudie handelt, mehr nicht.


    Und ja, die Kapazitätsprobleme auf der Hamburger Bahn werden natürlich durch dieses System nicht gelöst, aber das ist auch nicht intendiert gewesen. Ich wollte es einfach nur zur Diskussion stellen.

  • Ich bin ja kein Fan von Express-S-Bahnen.
    Eigentlich sind das ja Regionalzüge. Die halten nicht überall und sind schneller. Vielleicht verstehe ich dieses System jetzt nicht ganz, aber ich finde es absolut nervig, wenn Züge in der Innenstadt nicht an jeder Station halten. Wenn diese Express-S-Bahnen auf der S-Bahn-Trasse fahren, ist es doch total verwirrend, wenn man immer gucken muss, ob der Zug nun überall hält oder manchmal vorbei fährt ... Wenn die aber auf der Trasse der Fernbahn fahren sollen, können es doch genau so gut wieder Regionalbahnen sein. Dann ist das für mich nur ne "neue Bezeichnung", nichts weiter.

  • Wenn diese Express-S-Bahnen auf der S-Bahn-Trasse fahren, ist es doch total verwirrend, wenn man immer gucken muss, ob der Zug nun überall hält oder manchmal vorbei fährt


    Die neuen Züge sollen ja Wechselstrom-S-Bahnen sein und nicht Zweiwegesystembahnen - sie würden daher auf den Fernbahngleisen fahren. Sicherlich ist es erstmal vor allem ein neuer Name. Der Name "Regionalbahn" wird ja meist mit Bummelzügen mit geringer Taktfolge verbunden. Wobei die Regionalbahnen neueren Datums nichts mehr mit den klapprigen echten Bummelzügen von vor noch 10/20 Jahren zu tun haben. Aber man will halt vom alten Image weg.


    Eine Neuordnung und Taktverdichtung ist sicher keine schlechte Sache - so einfach ab dem nächsten Fahrplan dürfte das wohl auch nicht gehen, da müssten wohl an einigen Stellen die Gleise dafür neu geordnet und ausgebaut werden.


    Wenn eine solche Express-S-Bahn unter gemeinsamen Label und einheitlichem Wagenmaterial aufträte würde sie auch anders wahrgenommen und eine Verwechslungsgefahr mit den normalen "Bummel"-S-Bahnen wäre dann nicht mehr gegeben. Letztendlich wird man sich auch an die Veränderung gewöhnen.


    Planungen für Express-S-Bahnn gibt es ja nun in Deutschland in mehreren Ecken - sei es die zweite Stammstrecke in München, der RXX hier im Ruhrgebiet - oder nun die SX für Berlin, alles aber nisher nur in der Planungsphase und es wird wohl leider noch einige Zeit ins Land gehen, bis davon die erste fährt.