Mülheim/Ruhr: Ruhrbania [Planung&Bau]

  • März 2015

    Die nordwestliche Ecke scheint die geplante Höhe erreicht zu haben:





    Der südwestliche Teil wurde eingehüllt, auch dort werden jetzt Fenster eingesetzt:







    Während im Februar noch zwei Baukräne zu sehen waren, mittlerweile ist nur ein übrig geblieben.


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    Am 15.03 scheint der nordwestliche Teil fertig betoniert zu sein:





    Am Innenhof:



  • Ende März 2015

    Die Ostfassade wird bereits verputzt, möglicherweise ist sogar die letzte Schicht drauf. Es wäre ein Leichtes gewesen, besonders diese exponierte Fassade zum Markt hin in ein paar Teile zu gliedern, mit verschiedenen Farbtönen zu verputzen. Es muss nicht grellbunt sein, wenigstens ein paar dezente Farben wie auf dem vorletzten Bauabschnitt - beige, hellbraun, gelb vielleicht - die Farblosigkeit hier ist ein Rückschritt:





    An der zuletzt als Rohbau betonierten Nordwest-Ecke werden bereits Fenster eingesetzt:





    Man sieht hier ganz gut die Betonbalken über den Loggien des Staffelgeschosses, die es auch am südlichen Baukörper gibt. Irritierend - sowas überflüssiges wird gemacht, aber eine fröhlichere Verputzung - nicht?

  • Ende April 2015

    Es ist mehrere Wochen her, seitdem der Bau zuletzt vom Westen gezeigt wurde. Links vom Baukran sieht man das Richtfest-Zeichen - die Verputzung dieser Fassade scheint weit fortgeschritten zu sein:







    Die enthüllte fertig verputzte Fassade wirkt leider so öde, wie anhand der Visualisierungen befürchtet. Ein Absturz verglichen mit dem vorherigen Ruhrbania-Abschnitt - zum Vergleich habe ich diesen auf dem letzten Foto rechts mit-aufgenommen. Mir fiel noch auf, dass die Fenster des 3. OG schmaler sind als der beiden Geschosse darunter - keine Ahnung, welcher Logik dies folgt:







    Das Staffelgeschoss scheint auf vollem Umfang verputzt zu sein:



  • 22. April 2015

    Bevor das gesamte vordere Gebäude in den nächsten Wochen sein Gerüst verliert, noch eine letzte verhüllte Aufnahme aus der üblichen Perspektive:




    Bilder: NX1701

  • Ende Mai 2015

    Der östliche Teil wurde bereits vollständig verputzt (bis auf das EG, wo dennoch Fenster eingesetzt wurden) und weitgehend entrüstet. So sieht man, wie verheerend öde die Wirkung der Fassade ohne Differenzierung oder wenigstens vernünftige Gliederung ist:









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    02.06 - die Ostseite ist inzwischen komplett entrüstet:





    Der Blick vom Süden - auch hier sieht man die fertige Verputzung hinter Gerüsten:



  • StadtQuartier Schloßstraße

    Die Projektgesellschaft StadtQuartier Schloßstraße GmbH hat gemeinsam mit der Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB) seit Anfang 2015 ein Umnutzungskonzept für den seit fünf Jahren leerstehenden Kaufhof entwickelt.




    Bild: AIP Düsseldorf | Stadt Mülheim | Ansicht "StadtQuartier Schloßstraße" von oben


    Durch die Ansiedlung eines Hotels im drei bis vier Sterne Bereich mit 140 Zimmern, Einzelhandel für die Nahversorgung, attraktiven Wohnungen mit Blick auf den Stadthafen und einem Mix aus Büroflächen und altengerechtem, betreuten Wohnen bietet sich die Chance, den seit mehr als fünf Jahren leerstehenden Gebäudekomplex mit cirka 25.000 m² Geschossfläche städtebaulich so zu ordnen, dass die gewünschte Anbindung der Innenstadt an die Ruhrpromenade mit urbanen Nutzungen und funktionsfähigen Wegebeziehungen realisiert werden kann.


    Durch eine neu geschaffene Passage werden Fußgängerzone Schloßstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Stadthafen verbunden. Die schon heute vorhandenen Wohn- und Freizeitaktivitäten in diesem Bereich werden durch weitere gastronomische Einrichtungen ergänzt und damit die Attraktivität dieses innerstädtischen Quartiers verstärkt. Die baulichen Maßnahmen sehen vor, dass ab der Decke über dem Erdgeschoss der ehemalige Kaufhof komplett abgetragen und durch 5-geschossige Neubauten, die durch einen Lichthof gegliedert werden, ersetzt wird. Das vorhandene Parkhaus bleibt in seiner Grundsubstanz in den Geschossen erhalten, lediglich die Zufahrten werden an einer neuen Stelle positioniert. Die obersten zwei Geschosse des Parkhauses werden zu einem Fitness-Center. Durch die Nutzung des Untergeschosses als Tiefgarage und die Beibehaltung des Parkhauses entstehen etwa 200 Stellplätze.



    Bild: AIP Düsseldorf | Stadt Mülheim | Ansicht vom Stadthafen / Ruhrpromenade


    Der gesamte Kaufhofkomplex wird architektonisch aufgelöst in Einzelbaukörper mit einer hochwertigen Fassadengestaltung. Dabei werden alle dem städtischen Raum zugeordneten Fassaden mit einer Kombination aus großflächigen Verglasungen, Fensteranlagen und Natursteinverkleidungen ausgestattet. Die Fassaden zu dem Atrium erhalten helle Putzflächen, die durch Fenster- und Balkonelemente gegliedert werden. Gestalterisches Element der Innengärten sind Begrünungen, Wasserflächen und Ruhezonen. Die neu geschaffene offene Passage zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und dem Stadthafen wird als Fußgängerzone ausgewiesen und erhält neben einer stadtraumorientierten Begrünung gastronomische Außenflächen. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Investoren in Zusammenarbeit mit der Mülheim & Business GmbH die Vermarktungsgespräche mit den geplanten Nutzern intensivieren und weitere Nutzungsinteressenten für noch verfügbare Mietflächen ansprechen.


    Pressemitteilung: Stadt Mülheim



    Bild: AIP Düsseldorf | Stadt Mülheim | Ansicht Schollenstraße / vorm Historischen Rathaus

  • StadtQuartier Schloßstraße


    Bild: AIP Düsseldorf | Stadt Mülheim | Ansicht Innenstadt / Haltestelle Stadtmitte (mit Rathausturm)



    Bild: AIP Düsseldorf | Stadt Mülheim | Ansicht bei Nacht mit Parkhaus

  • ^ Vor allem der große weiße Bauriegel neben dem Rathausgebäude wirkt denkbar öde. Nach dem misslungenen Ding anstelle des Stadtbads gelang der nächste Versuch nördlich von der Marina etwas besser - wieso kehrt man dennoch mit aller Gewalt zu alten Fehlern zurück?


    Überraschend erblickte ich heute in der bislang leeren Marina vier Boote, darunter zwei relativ größere (solche wie rund um Nizza werden wir eh nie sehen). Die EGs im einzig wenigstens halbwegs gelungenen Teil des Gesamtprojekts füllen sich mit Leben, rechts von den Außentischen sieht man sogar Strandkörbe (2. Foto):







    Ein Blick vom Westen in den Hof des fast fertigen neuen Abschnitts, wo es leider den Rückschritt zur Farblosigkeit gibt:





    Die Tiefgarage unter den Rathausmarkt wird derzeit renoviert - ich habe gehört, dass es intensive Diskussionen gibt, ob die Parkplätze darüber verschwinden sollen. Der zurückgebaute Zugang:



  • Überraschend erblickte ich heute in der bislang leeren Marina vier Boote, darunter zwei relativ größere (solche wie rund um Nizza werden wir eh nie sehen). Die EGs im einzig wenigstens halbwegs gelungenen Teil des Gesamtprojekts füllen sich mit Leben, rechts von den Außentischen sieht man sogar Strandkörbe (2. Foto):

    So ganz verstehe ich deine Überraschung nicht. Es war nur eine Frage der Zeit, bis hier die ersten Boote anlegen. Wir befinden uns schließlich erst im ersten Sommer nach der vollständigen Eröffnung.
    Generell wird die Gastronomie sehr gut besucht, auch das ist kein plötzliches Phänomen. Man kann von der Architektur halten, was man will, aber dieser Bereich wird von vielen Menschen positiv angenommen.



    Die Tiefgarage unter den Rathausmarkt wird derzeit renoviert - ich habe gehört, dass es intensive Diskussionen gibt, ob die Parkplätze darüber verschwinden sollen.

    Umgekehrt: Es gibt eine Diskussion, das Parken - nach dem im August folgenden Umbau des Rathausmarktes - wieder teilweise zu erlauben. Die Abschaffung der Parkplätz ist, nach einem über zwei Jahre andauernden Planungsprozess, an dem auch die umliegenden Geschäftsleute beteiligt waren, offiziell beschlossen. Allerdings haben sich diese Geschäftsleute nun spontan - nach abschließendem Baubeschluss im Planungsausschuss- dazu entschlossen, dass sie doch nicht auf die Plätze verzichten können.

  • ^ Einigermassen fertig war die Marina bereits im Herbst 2012, im Sommer 2013 sahen die Ufer auf jeden Fall genauso wie jetzt aus. Dennoch sieht man erst unter #90 die ersten Boote, die ich je dort gesehen habe.


    Schon wieder denken die Rathausmarkt-Geschäftsleute nur an Parkplätze und nicht daran, dass eine interessantere Fassade des Neubaus mehr Passanten (= Kunden) anlocken könnte. Wenigstens mit ein paar Kübeln verschiedener Farben könnte man weit mehr als jetzt erreichen.


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    Zur Veranschaulichung die Ostseite am 21.06 - zumindest der Teil mit abweichenden Geschosshöhen rechts hätte eine andere Fassadenfarbe bekommen sollen:





  • ^ Einigermassen fertig war die Marina bereits im Herbst 2012, im Sommer 2013 sahen die Ufer auf jeden Fall genauso wie jetzt aus.

    Ich schrieb ja auch Eröffnung und nicht Fertigstellung. Am 11. Mai 2014 - damit muss ich mich korrigieren, wir befinden uns also im ersten kompletten Jahr nach der Eröffnung, nicht im ersten Sommer - wurde die Marina mit einem Fest eröffnet, vorher hätte man an einem umzäunten Platz angelegt.

  • Juli 2015

    Es scheint, dass auch der südliche Teil bald enthüllt wird, die oberen Geschosse sind bereits gut sichtbar - nicht anders gestaltet als die Ostfassade:





    Das EG wird mit Naturstein-Platten belegt - zumindest das, ich habe bereits mit grauer Verputzung gerechnet:



  • Baustellenbesichtigung 29. Juli 2015

    Heute hatte ich die Möglichkeit, die Baustelle des Ruhrquartiers auch einmal ausführlicher zu besichtigen. Bis Ende des Jahres soll das Projekt weitestgehend fertiggestellt und bezogen werden.
    Im folgenden einige Fotos und die Verlinkung zu weiteren Aufnahmen.


    Blick in den Innenhof:


    Tiefgarage mit 143 Stellplätzen:


    Rathausmarkt und Innenstadt aus dem Obergeschoß gesehen:


    Fassadendetails:

    Bilder: NX1701


    Weitere Fotos hinter diesem Link auf Photobucket: Klick

  • August 2015

    Der letzte Baukran wurde abgebaut, das EG wird jetzt auch auf der Markt-Seite mit Naturstein belegt - obwohl das Ergebnis dadurch etwas besser wirkt, richtig schön wird es nicht:







    Die Rückseite des Ostflügels - die großen Balkone sind wohl für jeweils zwei Wohnungen bestimmt und werden in der Mitte zweigeteilt:





    Der Südflügel wurde enthüllt - man sieht, dass er genauso gestaltet wird wie der Ostflügel:





    Besonders große Balkone mit Ruhrblick:



  • Stadtquartier Schloßstraße

    Die WAZ schrieb am 19.08 über die Unterzeichnung der Verträge, die den Weg frei für den Kaufhof-Abriss und die 55-60 Mio. EUR kostenden Neubauten machen. Die Gestaltung auf der Visualisierung ist leider ähnlich öde wie der derzeit fast fertige Teil - nur der nördlich von der Marina am Rathausgebäude ist etwas interessanter.
    Anfang 2018 sollen die Neubauten fertig sein. Von den 33.000 Qm Fläche wird ein 4*-Hotel 5000 beanspruchen, der Handel 4800 und Gastronomie 1800.

  • September 2015

    Die Naturstein-Belegung am EG des östlichen und des südlichen Teils scheint fast fertig zu sein:







    Im Innenhof wurde eine breite Freitreppe angelegt:





    Der nordwestliche Teil wurde enthüllt - auch hier wird das EG mit Naturstein belegt, Weißputz darüber:







    Der nordöstliche Teil:





    Der Blick in den Innenhof vom Norden:





    Der Säulengang an der Ostseite:





    Hier wurden kürzlich Artikel verlinkt, die u.a. architektonische Vielfalt fordern - von dieser zeigt der aktuelle Ruhrbania-Teil wahrlich nichts.

  • Oktober 2015

    Der Blick von der Schlossbrücke - die Neubauten werden weitgehend von den Bäumen verdeckt:





    Einige Blicke aus der Nähe - die EG-Fassaden scheinen komplett mit Naturstein belegt zu sein:







    Die Arkaden der Ostseite:





    Die Marina wurde zur Heimat kleiner Boote. Man muss zugeben, dass ich die Uferpromenaden heute reichlich bevölkert erlebt habe: