Oberhausen: Bauprojekte und Stadtplanung

  • Neubau des Finanzamtes Oberhausen (in Planung)

    Die derzeitigen 2 Standorte der Finanzämter Nord und Süd sollen laut der Oberfinanzdirektion in Düsseldorf zusammengelegt werden.


    Der neue Standort des Oberhausener Finanz und Servicecenter soll in unmittelbare Nähe des Metronomtheaters an der Neuen Mitte entstehen.


    Die Fläche in Sterkrade wird warscheinlich anschliessend für Wohnbebauung freigeben, was mit der Fläche des Finanzamts in Alt-Oberhausen passiert ist noch offen.


    Q: DerWesten

  • ehem. O-Vision Gelände

    #12,13
    Auf dem ehemaligen O-Vision Areal sind erste "Ansiedlungserfolge" zu verzeichnen. Mit LIDL und einer Grossspielhölle wurden die ersten 08/15 Unternehmen gefunden, die bereit sind auf dem 60ha Filetgrundstück zu investieren. Weitere Discounter werden wohl folgen und so das visionäre Areal zu einem respektablen Ansiedlungsbreicluster verdichten.
    Glückwunsch nach Oberhausen!


    Quelle:
    ruhrbarone


    EDIT 03.06.2009:
    Die Ansiedlung der Großspielhalle ist nun auch beschlossene Sache:
    Jetzt kommt auch das Kasino - DerWesten

  • Frauenhofer Institut erhält zusätzliches Gebäude

    Pressemitteilung:


    Zitat: "Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen expandiert. Das Institut weihte jetzt seine neuen Räume in einem Gebäude des ehemaligen Thyssen-Stahlwerks ein, das für sieben Millionen Euro umgebaut wurde. Darin untergebracht sind Bibliothek, Rechenzentrum sowie Büro- und Veranstaltungsräume."


    Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr

  • Aquapark

    Glasdom mit Förderturm und Palmen... Hier sind wohl alle gängigen Klischees vermengt worden.
    Ein Spaßprojekt, bei dem kein Spaß aufkommt....

  • Runderneuerung des RWO Stadiums

    Im Zuge des Klassenerhaltes von RWO in der zweiten Liga, und den Lizenzauflagen des DFB, bekommt das RWO-Stadium bis zur nächsten Saison eine Runderneuerung im Kostenbereich von 15 Millionen Euro.


    Im Zuge des Umbaus werden u.a. die Zuschauerbereiche hinter den Toren an das Spielfeld herangerückt. Insgesammt soll ein Fassungvermögen von 17300 überdachten Plätzen entstehen.


    Quelle: DerWesten

  • Renovierung Bert Brecht Haus + Saporoshje Platz

    Das 1928 nach Entwürfen des Kölner Architekten Otto Scheib im Stil des Backsteinexpressionismus errichtete Bert-Brecht-Haus [heute: VHS und Stadtbibliothek]soll nun mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II renoviert werden. Hierfür sind 2,5 Mio. EURO vorgesehen. Eine weitere Millionen EURO soll in die Umgestaltung des angrenzenden Saporoshje Platz fließen. Ferner ist angedacht einen zweistöckigen Glaskubus von 8X18m vor das Gebäude zu stellen. Von denkmalpflegerischer Seite her wird dieses Vorhaben jedoch kritisch beurteilt.
    Eine entgültige Enscheidung über das Bauvorhaben ist jedoch nicht vor der Ratssitzung vom 29. Juni. 2009 zu erwarten.


    Quellen:
    Eins, zwei, drei im Sauseschritt- DerWesten
    Gläserner Anbau sorgt für Stirnrunzeln - DerWesten
    Kein Kleinod - DerWesten
    Kristallisationspunkt der Stadt - DerWesten


    EDIT 11/09/2009:
    Der Saporoshje Platz soll nun doch, durch eine veränderte Verkehrsführung, direkt an das Bert-Brecht-Haus geführt werden. [siehe: Dritte Chance für den Saporoshje-Platz - DerWesten]
    siehe auch: Erinnerung an die Zukunft - DerWesten

  • Sanierung Verwaltungsgebäude Gutehoffnungshütte

    Das zwischen 1921 und 1926[nach den Entwürfen von Peter Behrens] im Stil der klassischen Moderne errichtete Verwaltungsgebäude und Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte wird derzeit saniert.
    Einige Fakten:


    • 1920 erhielt Peter Behrens von der GHH den Auftrag, als Gegenstück zur Hauptverwaltung ein Ensemble aus Lager- und Verwaltungsgebäude zu errichten.
    • Nachdem das Verwaltungsgebäude 1943 durch einen Bombentreffer erheblich beschädigt wurde und die beiden Obergeschosse ausbrannten, erhielt es 1957 durch das Büro Jung seine heutige Fassung.
    • Bedingt durch die Schließung der Gutehoffnungshütte büßte das Hauptlager seine Funktion ein. Nachdem sich mehrere Umnutzungspläne nicht realisieren ließen, erwarb der Landschaftsverband Rheinland 1993 weite Teile des Komplexes. Das Hauptlager und das Lager Öle und Fette wurden unter den Gesichtspunkten maximaler Substanzerhaltung saniert und dienen seit 1998 dem Rheinischen Industriemuseum [RIM] als zentrales Depot und temporäre Ausstellungsräume.
    • Die aktuellen Sanierungsarbeiten umfassen: Austausch nahezu der gesamten Fensterfront, Reparatur der Dachflächen, Errichtung eines Cafes, Überarbeitung der Ausstellungsräume, Sanierung der Frei- und Wegeflächen. Bis Ende 2009 sollen die Renovierungsrbeiten beendet sein.


    Quellen:
    Rheinische Industriekultur
    baukunst-nrw
    DerWesten

  • Zentralfinanzamt in der Neuen oder der alten Mitte?

    Wie die NRZ schreibt, es sei ein Neubau des Finanzamtes in der CentrO-Nähe geplant, den der NRW-Finanzminister soeben stoppte. Stattdessen denke man an eine Erweiterung des Finanzamtes-Süd anstelle des in zwei Jahren schließenden Gefängnisses (Google-Map). Diese Lösung würde ich befürworten, denn auch wenn mir die Gestaltung von CentrO gefällt, das Prinzip des neuen Retortenzentrums der Stadt habe ich nie wirklich verstanden.


    Dafür wird am CentrO ein Kasino mit 600 Spielautomaten gebaut, welches die dortige Gastronomie und die Unterhaltungsbetriebe irgendwie ergänzt - die Baugenehmigung sei bereits vorhanden.

  • Bautätigkeiten Sterkrade Grundstück 2 (in Bau)

    Nachdem das neue Parkhaus auf dem Gelände schon geöffnet hat, sind nun die Ausschachtungsarbeiten für das 20 Millionen-Projekt in Sterkrade fertig.


    Die Neuapostolische Kirche baut ein Pflegeheim, Restaurant, Kindergarten und 60 Einheiten in vier Häusern, sowie einem Veranstaltungszentrum mit 200 Plätzen.


    DerWesten.de spricht von einem historischen Tag bei der Übergabe des Geländes - für mich als Kirmesfan ist es ein schwarzer Tag ;(

  • Spiel-Station

    Der Spielstätten-Betreiber Schmidt-Gruppe wird für 5 Mio. Euro eine 1.600 m² große Spiel-Station in Form eines Ufos direkt neben dem Oberhausener Einkaufszentrum Centro. Die Baugenehmigung sei erteilt, die Bagger rücken im kommenden Frühjahr an. Einen kleinen Eindruck, wie das ganze ausschauen soll, findet ihr in der Dienstagsausgabe der Messezeitung auf Seite 8.
    http://www.immobilien-zeitung.de/mz-2009-02/zeitung.html

  • Aquapark eröffnet am 19.12.2009

    Pressemitteilung:


    Zitat: "Nasse Hommage ans Ruhrgebiet: Der Aquapark Oberhausen eröffnet am 19. Dezember. Mittelpunkt des neue Spaßbades ist der 18 Meter hohe Nachbau eines Förderturms mit integrierter Fallrutsche. Auch Bubi, das Grubenpferd, Fotos von Bergleuten und Industrielandschaften sowie andere Gestaltungselemente erinnern in der 25.000 Quadratmeter großen Anlage an die Bergbaugeschichte der Metropole Ruhr. Rund 20 Millionen Euro wurden in das Bad investiert."
    Infos: www.ogm.de/aquapark.html


    Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr


    Bildserie vom Baufortschritt: DerWesten
    weiterführende Informationen:
    Förderturm unter der Aquapark-Kuppel - DerWesten
    Glück auf - DerWesten
    Dieses Bad weckt Badelust - DerWesten
    Geparkter Ozeanriese - DerWesten

  • Baubeginn: Sanierung Bert-Brecht-Haus


    Das neue Foyer Quelle: DerWesten / UKW Innenarchitekten


    Die Umbauarbeiten am Bert-Brecht-Haus haben begonnen!


    Pressemitteilung: "Der Umbau des Bert-Brecht-Hauses und die Neugestaltung des Saporoshje-Platzes werden durch das Konjunkturpaket II finanziert. Beide Bauvorhaben sind die größten über die Einmalhilfe finanzierten Projekte. Vier der 25,4 Millionen Euro werden dort verbaut. Die geplante Gastronomie im Erdgeschoss des Bert-Brecht-Hauses wird bis auf den Platz reichen und den zukünftigen Anspruch für das „Haus für Bildung und Kultur“ unterstreichen. Durch die Umbauarbeiten bekommt das Areal rund um den Saporisha-Platz deutlich mehr Aufenthaltsqualität. Weitere drei Millionen Euro werden zudem für Arbeiten im Umfeld, etwa für die Kanalerneuerung an Goeben- und Paul-Reusch-Straße, die von den Anwohnern mitgetragen wird, benötigt.
    Bis Ende 2011 müssen die Arbeiten in der Oberhausener Innenstadt fertig gestellt und abgerechnet sein. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die den Fortschritt miterleben wollen, plant das CityO.-Management in Zukunft Führungen."


    Quelle: Stadt Oberhausen
    siehe auch: Architektur: Wie ein Haus und ein Platz wieder zueinander finden sollen - DerWesten


    EDIT Baufortschritt März 2010:
    Bert-Brecht-Haus in Oberhausen im September fertig - DerWesten
    Fotos Baufortschritt Bert-Brecht-Haus - DerWesten
    Fotos Baufortschritt Saporoshje-Platz - DerWesten
    Uppdate Juni 2011: Zurück ins Bert-Brecht-Haus - Oberhausen - DerWesten

  • Oberhausen: Sport- und Freizeitzentrum [in Planung]

    In Oberhausen soll ein riesiges Sport- und Freizeitzentrum entstehen.
    Geplant ist unter anderem eine 450 Meter lange Skihalle und ein Eisstadion in der Nähe des Einkaufszentrums Centro.
    Dabei soll eine vom Fraunhofer Institut entwickelte Technik es ermöglichen, kostengünstig und umweltfreundlich Schnee zu produzieren.
    Neben den Wintersport-Aktivitäten soll eine Disco, eine Erlebnisgastronomie sowie ein Hotel mit Kongresszentrum entstehen.
    Baubeginn könnte Ende 2010 sein, Weihnachten 2011 soll das Freizeitzentrum stehen.
    Es werden 85 Millionen Euro in das Projekt investiert.
    Bis zu 600 Arbeitsplätze sollen entstehen.


    Quelle: WDR

  • Es gibt weitere Informationen zum geplanten Wintersport-Erlebnispark.
    Demnach habe das Unternehmen bereits vor drei Monaten ein 68 000 Quadratmeter großes Grundstück im hinteren Bereich des Riesenareals vom Eigentümer Euro Auctions (EA, Nordirland) für das Vorhaben reservieren lassen.


    Dort sollen eine 400 Meter lange Indoor-Skihalle und ein Eisstadion gebaut werden. Angegliedert seien Ski- und Snowboard-Schule, Ski-Kindergarten und eine Kinder-Erlebniswelt. Geplant sind außerdem: Gastronomie samt eigener Brauerei, ein Sportgeschäft, ein Vier-Sterne-Hotel mit 200 Zimmern und eine Tagungsstätte für bis zu 1000 Personen.


    Vorbild für das Projekt ist die Skihalle in Neuss. Angepeilt werden 1,2 Millionen Besucher pro Jahr. Eine Übersättigung des Marktes und negative Folgen für die Skihalle in Bottrop erwartet man nicht
    Konkret vorgestellt werden soll das Projekt noch Ende Mai.


    Quelle: WAZ

  • Die ersten Reaktionen der ''Nachbarn'' auf die Skihallen-Pläne am Oberhausener Centro sind vorsichtig positiv aufgenommen worden.
    Nur die Grünen haben Zweifel, dass die Skihalle gebaut wird.


    Zudem ist nun auch noch ein WDR Video zum Bauvorhaben online.


    Video


    Quelle: WAZ

  • Interessante News. Mit dem Magneten Centro nebenan könnte so eine Halle gut funktionieren, vielleicht gibts dann auch ein paar spontanere Besucher.
    Ob insgesamt genug Potential für die Halle in Oberhausen und in Bottrop da ist sollte der künftige Betreiber hoffentlich vernünftig durchgerechnet haben. Im Endeffekt könnte ein wenig Konkurrenzkampf für die Besucher ja sogar ganz gut sein, wenn das ganze Vergnügen dann vielleicht ein wenig günstiger wird als bisher.


    Um so eine große (Brach-)fläche würde man sich in unserer Region übrigens sprichwörtlich schlagen und so schnell wie möglich ein Gewerbegebiet vor allem für Industrieunternehmen darauf schaffen. Immer wieder interessant, wie unterschiedlich doch die Voraussetzungen der verschiedenen Regionen sind.

  • Das stimmt schon, im Ruhrgebiet werden auf großen Brachflächen in erster Linie
    Betriebe aus dem Dinestleistungssektor, Forschung und Kreativwirtschaft angesiedelt, mit Industrieunternehmen hat man zum Teil schlechte Erfahrungen gemacht.

    Dazu gekommen sind in den letzten Jahren Betriebe aus der Tourismus- und Freizeitwirtschaft wie z.B der Movie Park, die Skihalle in Bottrop, das neue Zoo in Gelsenkirchen oder das Sea Life in Oberhausen.


    Wenn es wirklich zum Bau des Sport- und Freizeitzentrums kommt, dann wird das ein weiterer großer Wurf für Oberhausen und das Ruhrgebiet sein ;)

  • Die Winter-Erlebniswelt wird tatsächlich realisiert.

    Nun ist es amtlich, die Winter-Erlebniswelt soll auf dem Gelände des ehemaligen Elektro-Stahlwerks an der Osterfelder Straße realisiert werden.


    Heute hat Joachim Herden, Geschäftsführer der am Dienstag gegründeten Grand Alpin GmbH, das rund 65 000 Quadratmeter große Filetstück des Areals gekauft und Interesse an mehr angemeldet. Man halte sich die Option auf weitere 100 000 Quadratmeter offen.


    Man rechnet damit, dass der Bau in den kommenden Monaten genehmigt werden wird.
    Im Dezember sollen dann die ersten Bagger anrollen. Was auf der eventuell hinzukommenden 100 000 Quadratmeter großen Fläche angesiedelt werden wird, dazu wollte man sich noch nicht äußern. Man würde aber in Verhandlungen mit zwei Großunternehmen aus der deutschen Industrie stehen.


    Quelle: WAZ

  • Alpin-Center offiziell vorgestellt

    Am 27 Mai wurde das Projekt offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.
    Mit einer Höhe von 87 Metern soll sich die auf Stahlträgern liegende Winterlandschaft ab November 2011 in die Skyline von Oberhausen eingliedern, aber den Gasometer nicht überragen.


    Die 400 Meter lange Skipiste wird verschiedene Ebenen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden haben. Münden wird sie in einen Vorplatz, in den auch das Eisstadion eingelassen sein wird. Dort sollen nicht nur Familien ihrer Runden drehen, sondern auch die Profis. Das Stadion mit rund 200 Sitzplätzen wird kein Austragungsort für Eishockeyspiele werden, doch die Topmannschaften der Region könnten hier aber Lehrgänge durchführen.
    Eine Tageskarte für den kompletten Bereich soll 32 Euro kosten.


    Das Vorgebäude mit dem gastronomischen Teil wird 8 000 qm einnehmen. Auch die Fläche unterhalb der Piste könne ins Nutzungskonzept einbezogen werden. Mit dem Bau des Komplexes soll ein internationaler Großkonzern beauftragt werden.


    Quelle: WAZ

  • Spiel-Station

    Wie bereits hier berichtet, errichtet die Schmidt-Gruppe zur Zeit am Centro auf einem 100 Hektar großen Baugrundstück ein 4000 Quadratmeter großes Spielcasino. Die Eröffnung des fünf Millionen Euro teuren „Spiel am Centro“ soll noch in diesem Jahr gefeiert werden.
    Das Casino wird eine 150 Meter lange Schieferwand besitzen, an die ein Gebäude in futuristischer Ufo-Optik andocken wird. Dort soll es neben zwölf Spielstätten auch eine ausgesuchte Gastronomie geben.


    Man verspricht sich sehr viel vom neuen Vorzeigeobjekt, da dieses in der Nähe von zwei Autobahnen liegt und dadurch über einen Riesen-Einzugsgebiet verfügen wird.


    Man sei auch zum Dialog mit allen Kritikern bereit. Ziel sei es, „ganz normales Mitglied der städtischen Gemeinschaft zu sein“. Man könne sich deshalb die Nutzung eines Raumes im „Ufo“ als Kulturstätte vorstellen, für Konzerte, Ausstellungen und ähnliches. Auch Sponsoring will das Unternehmen betreiben, der hiesige Fußballverein habe schon angefragt.


    Quelle: WAZ


    Hier ein Rendering zum Projekt.



    Hoersch & Hennrich Architekten, Köln