Unter den Linden

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Für die Hauptstadt und Deutschlands berühmtesten, international bekannten Boulevard ist die für die Umgestaltung benötigte Zeit viel zu lang. Das ist sehr enttäuschend. Ich habe den Eindruck, dass man dazu neigt, die perfekteste Allee der Welt bis auf den letzten Zentimeter gestalten zu wollen...

    Ich finde, dass die lange Zeit zur Umgestaltung zu verschmerzen wäre, wenn dann wenigstens ein respektables Ergebnis rauskommen würde. Aber das ist ja leider nicht der Fall. Stattdessen hat man bei dieser "perfekten Allee" - zumindest im Bereich westlich der Friedrichstraße - mit deutscher Perfektion jegliche Repräsentativität unterbunden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ Ich kann diese pseudo-originellen Abwertungs-Suadas nicht ertragen. Ist es Dir nicht möglich, Deine Kritik sachlich zu formulieren? Vor allem mit weniger Adjektiven? Und – ich mag es nicht zu glauben wagen – differenziert?

    Architektenkind, ich schätze deine Beiträge sehr. Aber in diesem Fall liegst du falsch. Denn das Problem besteht nicht in den Abwertungs-Suadas, sondern im lieblosen Umgang mit Deutschlands berühmtesten Boulevard. Bei den beteiligten Stadtplanern und Architekten scheint es keinerlei Verständnis dafür zu geben, dass Under den Linden keine x-beliebige Straße ist, sondern als Prachtstraße konzipiert ist. Da kann man schon erwarten, dass bessere Qualität abgeliefert wird als diese seltsam uninspirierten Fassadenraster. Und dann könnte man auch auf die negativen Kritiken verzichten.

  • Ich denke nicht dass es die Schuld der Stadtplaner und Architekten ist. Die liefern doch nur was der Bauherr wünscht, und falls es einen Wettbewerb gab (bei diesem Projekt hier weiß ich das gerade nicht), wählt dieser sogar aus mehreren Entwürfen aus. Der Schuldige ist also wie so oft auf Seiten des Bauherren zu suchen. Umso schlimmer in diesem Fall...

  • ^ Der Bauherr lässt sich normalerweise vom Architekten seines Vertrauens beraten. Der Bauherr wählt das aus, was ihm von einem oder mehreren Architekten vorgelegt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei Bauprojekten in solch prominenter Lage am Kostendruck oder irgendwelchen schlechten Rahmenbedingungen liegt. Nach meinem Verständnis ist es das Unvermögen des oder der Architekten.

    Es ist logisch, dass es am Ende wieder niemand gewesen sein will. Alle zucken mit den Schultern. Und niemand ist für diese ästhetische Katastrophe verantwortlich.

    Wenn ich es entscheiden dürfte, würde JEDES Gebäude zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße wie Varianten bzw. Abwandlungen des Hotel Adlon aussehen.

    Umsetzung: Jedes einzelne Bauprojekt nur mir vorabenbezogenem B-Plan. Erteilung der Baugenehmigung nur dann, wenn eine Fassadensprache a la Hotel Adlon sichergestellt ist. Wer nicht mitzieht, darf nicht bauen. Baurechtlich ist das ohne weiteres möglich, wenn die Politik mitspielt. Aber dummerweise spielt die Politik nicht mit.

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    … Wenn ich es entscheiden dürfte, würde JEDES Gebäude zwischen Pariser Platz und Friedrichstraße wie Varianten bzw. Abwandlungen des Hotel Adlon aussehen. …


    …. Was haben wir doch für ein ausgesprochenes Glück, dass dies andere Menschen entscheiden dürfen.

    Was Dir vorschwebt wäre in der Anhäufung mindestens so ernüchternd und fantasielos wie das bisher gebaute.

    Das Problem liegt in der Länge der Fassaden. Ein Gebäude nimmt nicht selten einen ganzen Block entlang der UdL ein. Das war vor dem Krieg wesentlich kleinteiliger und das hat den Esprit ausgemacht.

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    Das Problem liegt in der Länge der Fassaden.

    Das ist sicher eines der Probleme, aber wie kommst du darauf, dass es das einzige ist? oder habe ich dich da missverstanden?

    Im Prinzip kann man auch sehr lange Fassaden interessant und abwechslungsreich gestalten, es ist nur etwas schwerer als bei kürzeren Abschnitten.

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    Ich denke nicht dass es die Schuld der Stadtplaner und Architekten ist. Die liefern doch nur was der Bauherr wünscht, und falls es einen Wettbewerb gab (bei diesem Projekt hier weiß ich das gerade nicht), wählt dieser sogar aus mehreren Entwürfen aus.

    Ha! Ha! Der war gut. Seit wann wählen bei Wettbewerben die Bauherren die Entwürfe aus, noch dazu, wenn es ein öffentlicher Bauherr ist?

    Und welcher der Entwürfe hätte es denn sein sollen? Meiner Ansicht nach sind sie alle gleichermaßen katastrophal gesichtslos:

    https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Wettbew…/verfahren.html

    Ne, auch bei "Unter den Linden" darf sich die versammelte Fachwelt, von der Hochschulausbildung bis zum Jury-Zirkus mal an die hoch getragene Nase fassen. Macht sie aber nicht. Deshalb ist Besserung, wenn überhaupt, nur in kleinsten Schritten zu erwarten. Eines Tages werden die Brutalo-Bauten, deren Entstehung wir hier im Strang begleiten dürfen, überformt oder abgerissen. Ich bin jung genug, um es zumindest teilweise noch zu erleben. Hoffentlich wird dann der alte Schrott nicht durch neuen Schrott ersetzt, so wie man es aktuell handhabt, sondern es gibt zwischenzeitlich mal eine echte Reformbewegung, so wie es das Bauhaus war, nur diesmal unter entgegengesetzten Vorzeichen.

  • ^ … längere Fassaden gehen auch mit monothematischer Nutzung über eine größere Länge einher. Kleinteiligkeit in den Grundstücken, Kleinere und abwechslungreicherere Fassaden und vielfältigere Nutzung ermöglichen ein ganz anderes Flair.

    Und das nicht alles im selben Stil! Jetzt weniger missverständlich?

  • ^ Die Attraktivität des historischen Zustands allein darauf zu reduzieren, dass die Parzellen kleinteiliger waren, ist doch Unsinn. Das Elisabeth-Selbert-Haus sähe auf halber Länge mindestens genauso einfallslos aus. Auch kann mir keiner erzählen, dass weitere Fassaden dieser Art im Ensemble auf einmal zu einem spannenden Stadtbild führen. Umgekehrt gibt es historische Bürogebäude, wie zum Beispiel der Zollernhof, die auf ähnlicher Länge ein Vielfaches attraktiver aussehen.

    Das Problem liegt in der fehlenden gestalterischen Tiefe. Es gibt keine Hierarchie, kein interessantes Fassadenrelief, kein Dach oder wenigstens ein Gesims als Gebäudeabschluss. Das konnten Modernisten wie Erich Mendelsohn vor 100 Jahren schon besser. Auch die Proportionen sind für die Ansprüche am Boulevard ungenügend: statt emporstrebende Vertikalen oder sonstige ausdrucksstarken Geometrien gibt es nur richtungslose, quadratische Fensterlöcher. Die Ecksituation wird vom Architekten sogar bewusst negiert, indem der Trakt in der Seitenstraße zurückspringt und der Kopfbau freigestellt wird. Und zack, schon sieht es aus wie ein belangloser 50er Jahre Riegel mit Abstandsgrün.

  • Geschlossene Stadtbilder im gleichen Stil können durchaus hohen Reiz haben und selbst dann zum Schlendern einladen, wenn es keinerlei öffentliche Nutzung der Gebäude gibt. Ich vermute, jede/r hier hat so etwas in seinem Urlaub schon mal genossen.

    Aber ja, vielfältige Nutzungen wären Unter den Linden zweifellos angebracht und genau das war auch wesentlicher Kritikpunkt von Endell an den aktuell entstehenden Verwaltungsschließfächern.

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    Ha! Ha! Der war gut. Seit wann wählen bei Wettbewerben die Bauherren die Entwürfe aus, noch dazu, wenn es ein öffentlicher Bauherr ist?

    Und welcher der Entwürfe hätte es denn sein sollen? Meiner Ansicht nach sind sie alle gleichermaßen katastrophal gesichtslos:

    https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Wettbew…/verfahren.html

    [...]

    Ich will diesen Würfelhusten absolut nicht verteidigen, und auch nicht die Architekturbüros die sowas fabrizieren. Aber gerade wenn jeder der Entwürfe fast gleich aussieht, wird das doch vermutlich an Vorgaben gelegen haben? Und die letzte Entscheidung trifft doch der Bauherr, wer sonst? Wenn es ihm wichtig wäre irgendwas anderes als diese Minecraft-Fassade dort hinzustellen, hätte man das so beauftragt oder eben alle Entwürfe abgelehnt und den Wettbewerb erneut ausgelobt. Vielleicht bin ich zu naiv weil ich nicht vom Fach bin und nur ein interessierter Bürger, aber ich dachte so läuft das ab. Der der das Geld zahlt gibt den Ton an und so. ;)

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    Geschlossene Stadtbilder im gleichen Stil können durchaus hohen Reiz haben und selbst dann zum Schlendern einladen, wenn es keinerlei öffentliche Nutzung der Gebäude gibt. Ich vermute, jede/r hier hat so etwas in seinem Urlaub schon mal genossen.

    Ja, geschlossene Stadtbilder im gleichen Stil genießen wir Deutschen, wenn wir in anderen Ländern im Urlaub sind. Nur in unserem eigenen Land wollen wir sowas partout nicht umsetzen. Wir Deutschen sind schon ein komisches Volk.

    Immerhin hat man es durch den Verzicht auf Figurenschmuck an den Fassaden erfolgreich geschafft, dass in diesem Bereich des Staatsboulevards die obligatorische Political Correctness wieder zu ihrem Recht gekommen ist. Schließlich ist Demut auch in architektonischer Hinsicht die erste Bürgerpflicht! Figurenschmuck an den Fassaden ist sowieso ewig gestrig und rückwartsgewandt. Sowas wollen wir in Deutschland nicht haben.

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    … Figurenschmuck an den Fassaden ist sowieso ewig gestrig und rückwartsgewandt. Sowas wollen wir in Deutschland nicht haben.

    … da hast Du völlig recht lieber Architektur-Fan .

    Wieso sollte es dem Elisabeth-Selbers- Haus oder den Linden helfen wenn da Figurenschmuck an der Fassade kleben würde?
    Attraktiver im Sinne von nutzbar, erlebbar, Käffchentrinken, oder Martinischschlürfen wären die Linden dadurch auch nicht. Es sei denn Dein gepriesener Figurenschmuck wäre aus Zuckerwerk oder Lebkuchen …:/

    Es ist natürlich auch die öde Nutzung als Verwaltungsgebäude, etc. Die ein eher unattraktives Ambiente schaffen und nicht gerade zum Schlendern einladen. aber auch das waren die Linden schon immer. Kein Prachtboulevard á la Champs Élysée … wie Du ihn herbeizaubern willst.
    Ich weiss beim besten Willen nicht WARUM Du das willst. Wahrscheinlich geht es Dir auch nur um Geltung.

  • "Ich weiss beim besten Willen nicht WARUM Du das willst. Wahrscheinlich geht es Dir auch nur um Geltung."

    Geltungsdrang eher weniger. Es geht mir um Stadträume mit Aufenthaltsqualität für die Menschen. Innen der Fußgängerstreifen mit gastronomischen Angeboten. Seitlich schöne, groß gewachsene und Schatten spendenden Linden. Das Ganze wird flankiert mit schönen Fassaden mit Figurenschmuck. In diesem Stile wären die Linden ein hervorragender Ort, um Käffchen zu trinken und Martini zu schlürfen. : -) Im modernen Europaviertel am Bahnhof möchte ich jedenfalls keine Außengastronomie in Anspruch nehmen. An den Linden aber sehr wohl.


    "Wieso sollte es dem Elisabeth-Selbers- Haus oder den Linden helfen wenn da Figurenschmuck an der Fassade kleben würde?"

    Weil der Figurenschmuck das Wichtigste an der Architektur ist. Aber das verstehst du leider nicht. : -)

  • Soweit nicht unrichtig.

    … die Linden und auch die kreuzenden Magistralen wie die Friedrichstraße, waren auf einem guten Weg. Die beste Zeit war zur WM 2006.

    Dann kam diese unsäglich lange Dauerbaustelle für die U-Bahn die die besten sich gerade konsolidiereden Boutiken, Bars, Restaurants etc. In die Knie zwang, bis zur Aufgabe. Von dieser jahrelangen Baustelle haben sich die Linden und die Friedrichstraße bis heute nicht erholt. Was sich danach, versucht hat zu etablieren, dem hat Corona den Garaus gemacht.
    Der gesamte Bereich muss sich in einer Interessengemeinschaft neu erfinden, und ich glaube, Fassadenschmuck ist deren geringste Ambition.

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    Fassadenschmuck ist deren geringste Ambition.

    Nein, es ist umgekehrt. Fassadenschmuck ist kein Zusatz, sondern das entscheidende Element, das ein Bauwerk überhaupt erst zur Architektur macht.

    Hierzu der Literatur-Tipp: John Ruskin - The Seven Lamps of Architecture (1849)

    An der Stelle beenden wir besser die Diskussion, weil keine Schnittmengen vorhanden sind und damit auch keine Einigung möglich ist. Wir haben halt ganz unterschiedliche Auffassungen von Architektur. Das ist auch grundsätzlich nicht schlimm. Man muss halt irgendwie versuchen, die Auffassung des Anderen zu akzeptieren.

  • ^ich empfehle dringend, die eigene Definition von Architektur zu überdenken. Der Mangel an Diskurs-Schnittmengen liegt möglicherweise im eigenen Dogmatismus begründet.

    Wenn ich mir die diversen Posts vor mir durchlese, möchte ich fast immer ein wenig zustimmen und trotzdem widersprechen. Eine kleinteiligere Parzellenstruktur hätte helfen können, den ein oder anderen architektonischen Ausfall auszugleichen. 50 Meter an einem tristen Gebäude entlang zu schlendern macht wenig Freude. Andererseits ist der Boulevard zu einem großen Teil bestimmt durch große Parzellen mit entsprechend großen - aber eben auch prächtigen Gebäuden, sowohl östlich mit Museen, Universität und Oper als auch westlich mit Botschaften und Hotels. Funktional ist der Boulevard herrlich vielfältig - und dennoch geht man über lange Strecken an nicht einladenden Fassaden vorbei. Und es macht einen Unterschied, ob sich das Gebäude zur Straße als Verwaltungsgebäude öffnet oder als Haus der Kultur. Und meiner Meinung zeigt sich das Fehlen einer durchsetzbaren Gestaltungsvereinbarung, das Fragen zu Materialität, Dachabschluss, Sockelgestaltung usw. klärt. Vielleicht, weil man die Streitereien am Pariser Platz nicht wiederholen wollte? Vielleicht, weil es für den Boulevard an Selbstbewusstsein mangelt, was es denn eigentlich sein soll?

    Einmal editiert, zuletzt von klangraum (15. April 2026 um 08:53) aus folgendem Grund: Korrektur Rechtschreibfehler

  • Ich möchte im Zuge der Diskussion heute Abend hier, vielleicht als ein Schmankerl zur Guten Nacht, ein Model auf Basis eines relativ unbekannten Entwurfs des Niederländischen Architekten Cornelius van Eesteren aus dem Jahr 1925 zur Umgestaltung Unter den Linden, vorstellen.
    Das Modell wurde von Tan Shu und Katsu Tsuboi 2010 aufgrund des Plans von van Eesteren, angefertigt.

    Vielleicht ganz interessant für den geneigten Foristen zu sehen wie unvorstellbar radikal eine Planung seinerzeit sein konnte.

    Hier der Link:

    http://www.universitaetssammlungen.de/modell/1799

  • ^ Danke, sehr interessant!


    Selbst diese radikale Idee hätte bei guter Ausführung etwas beeindruckendes werden können. Unter dem Einfluss des Expressionismus hätte uns ein Peter Behrens sicher etwas faszinierendes hingestellt.


    Natürlich spielen Kleinteiligkeit und Nutzungen eine große Rolle. Dennoch muss auch nicht an der ganzen Straße gesoffen werden, auch wenn’s Martini sein sollte. Staatstragende Verwaltungsarchitektur der Bundesrepublik Deutschland und Botschaften finde ich in Ordnung. Da kann die Fassade auch etwas länger werden. Nur nicht so öde und austauschbar.


    Die Linden starten mit dem Schloss und enden am Brandenburger Tor. Dahinter Marienkirche und Fernsehturm bzw. Großer Tiergarten. Dazwischen altes Museum, Bebelplatz, Oper, Universität. Inzwischen auch eine U Bahn. Dann aber am westlichen Ende diese öden Kisten der BRD. Da ist was schiefgegangen und zwar architektonisch.

  • Nach Styroporstuck kommt jetzt also Figurenschmuck. Auch aus Styropor?

    Was soll der da, an irgendeinem Gebäude, selbst wenn es ein Cafehaus wäre und kein Bürogebäude und wer sollte da figürlich dargestellt werden?

    Was mich auch bei Unter den Linden massiv stört, ist die schier unendliche Bauphase. Jetzt also nochmal drei Jahre, dann ist hoffentlich, 40 Jahre nach der Wiedervereinigung, endlich Mal eine Zeit lang Ruhe und dann kann vielleicht wirklich dort auch flaniert werden. Übrigens dann auch 90 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkriegs, d.h. die Zeit wo dort mal so richtig flaniert werden konnte ist auch schon ne ganze Weile her.

    Ich denke, dieses Thema wird hier völlig überbewertet. Die Straße erfüllt ihren Zweck auch ohne das dort Bürger von Cafehaus zu Cafehaus schlendern können.

    Es gibt halt keine lange Meile im Gesamten sondern drei Hotspots, den Pariser Platz, die Kreuzung mit der Friedrichstraße und das Forum Friedricianum, die dann aber ihren Zweck gut erfüllen.

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    Nach Styroporstuck kommt jetzt also Figurenschmuck. Auch aus Styropor?

    Was soll der da, an irgendeinem Gebäude, selbst wenn es ein Cafehaus wäre und kein Bürogebäude und wer sollte da figürlich dargestellt werden?

    Vielen Dank für diesen Hinweis, dass unsere Vorfahren über Jahrhunderte hinweg richtige Esel waren! Was haben die sich bloß dabei gedacht, ihre Gebäude so auszuschmücken. Allein, was das bei der Instandhaltung der Altbauten für sinnlose Kosten verursacht. Wen der Figurenschmuck darstellt, weiß man oft auch nicht so richtig. Es wäre mal wieder an der Zeit für ein breit angelegtes Entstuckungsprogramm.

    Und dann immer dieses Gerede von wegen Prachtstraße und Boulevard. Zweckmäßigkeit ist doch völlig ausreichend für „Unter den Linden“. Man erreicht die anliegenden Plätze, was will man mehr. Nur die Baustellen sind hinderlich für die reibungslose Mobilität im Verkehrsraum UdL.

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    Was haben die sich bloß dabei gedacht, ihre Gebäude so auszuschmücken. Allein, was das bei der Instandhaltung der Altbauten für sinnlose Kosten verursacht. Wen der Figurenschmuck darstellt, weiß man oft auch nicht so richtig. Es wäre mal wieder an der Zeit für ein breit angelegtes Entstuckungsprogramm.

    Hat Baukörper nicht geschrieben. Unterstellst Du ihm einfach. Was für ein vergifteter Strang. Ich wiederhole mich: Ich ertrage das alles nicht mehr.