Projekte am/um den Marktplatz

  • Rein architektonisch betrachtet gar nicht schlecht gelöst, wenn Wahrung des Charakters UND größere Fensterflächen miteinander zu vereinbarende Ziele waren.


    Dadurch allerdings auch ein Kompromiß mit der Folge nun weder - wie von einigen gewünscht - Original und noch nicht einmal mehr 50er Wirtschaftswunderoriginal zu haben. Wirkt jetzt eher nach besseren 60er/70ern.


    Stuttgart könnte es also schaffen, in einigen Jahrzehnten, etwa gegen 2030-2040, sein 50er Ensemble auf 70er upgegraded zu haben. Rathaus-Marktplatzseite wurde ebenfalls schon entsprechend bearbeitet.


    Man kann eben alles außer Hochdeutsch.

  • Auch nach der Modernisierung fügt das Gebäude gut in das Ensemble ein. Mit der Erneuerung des früheren Spielwaren-Kurtz-Gebäudes hatte ich da mehr Probleme.


    Max BGF:

    Zitat

    Was Frankfurt angeht. Einfach mal Kommentare zum Dom-Römer-Projekt lesen, Bilder ansehen. Das Projekt ist in ähnlich reicher und modernistischer Stadt um so viel größer als was es in Stuttgart am Marktplatz bräuchte. und trotzdem geschieht hier NICHTS, allenfalls Kaschierung.


    Bei meinen Frankfurt-Besuchen schaue ich mir das Gelände natürlich jedesmal an. Dort war die Situation eine völlig andere. Das Technische Rathaus, ein an dieser Stelle unpassender Betonbau von 1974 konnte letztlich abgerissen werden und das Gelände neu bebaut werden.


    Am Stuttgarter Marktplatz hat man es ja mit vielen Eigentümern zu tun und manche Gebäude wurden inzwischen auch modernisiert.


    Ich finde das fünfziger Jahre Ensemble in Stuttgart gar nicht so schlecht und würde es auch in seiner Farbigkeit belassen. Ein aktuelle Aufnahme von 18. Juli:



    Ich finde das ganze hat schon seine erhaltenswerte Qualitäten.


    Die Probleme die man heute damit hat liegt vor allem daran wie mir scheint, dass dieser Baustil nur weniger Jahre aktuell war, deshalb sehr den Zeitgeist wiederspiegelt und es deshalb heute nicht gefällt. (Gebäude wie die Cloud No.7 oder Z-up wird es ähnlich ergehen, dort können dann die Fassaden ausgetauscht werden).


    Beim Wiederaufbau damals gab es grob gesagt vier Wege:


    - Rekonstruktion der Vorkriegssituation
    - Wiederaufbau in traditioneller Architektur (Stuttgarter Schule), diesen Weg ging Freudenstadt und man hat den Eindruck dort, es hätte dort immer schon so ausgesehen
    - Wiederaufbau im damals aktuellen modernistischen Stil unter Beibehaltung des Stadtgrundrisses (wofür man sich hier entschieden hatte)
    - moderner Wiederaufbau auf verändertem Stadtgrundriss.


    Auf dem Dom-Römerberg-Areal in Frankfurt hat man wohl einen Weg gewählt mit Wiederaufbau des historischen Stadtgrundrisses mit Rekonstruktion einzelner Gebäude und Ergänzung durch neue Gebäude in neuer Architektur, die sich aber gut einfügen.
    Falsch halte ich Pseoude-Rekonstruktionen, die nur so tun, als würde ein alter Zustand wiederhergestellt, wie in Frankfurt die Römer-Ostzeile.

  • Also was da am Marktplatz herum steht, spiegelt für mich überhaupt keinen Zeitgeist wider, sondern steht (wie überall auf der Welt zu sehen) für zumeist banale, sachlich-funktionale Architekturen, zu oft ohne jeglichen gestalterischen Anspruch und möglichst schnell und billig (hier: in der Nachkriegszeit) hingepflanzt, nur um ein Dach über dem Kopf zu haben bzw. um Geschäfte (weiter) betreiben zu können. Für eine Übergangszeit war das sicher richtig und wichtig. Heutzutage sollte man sich aber doch mehr Mühe geben, nachdem der Druck wie oben so nicht mehr vorhanden ist, d.h. man darf und sollte sich durchaus auch Gedanken machen (dürfen), diese Übergangslösungen nach und nach durch nachhaltigere und vor allem schönere Lösungen zu ersetzen.

  • Das ist eben der Punkt. Wenn dein Haus abbrennt (im Krieg) willst du schnell ein Dach über dem Kopf. Wenn du aber wieder Oberwasser hast, baust du dein altes Haus wieder auf, oder du baust ein noch schöneres Haus, aber du wohnst nicht länger als nötig in deinem provisorischen Bretterverschlag. Unerträglich wird es dann noch wenn ein übertriebener Opferkult hinzukommt à la "wir müssen es als Mahnung für nachfolgende Generationen erhalten" etc.
    Ich halte auch nichts davon wegen ein paar Architekturinteressierten dieses Ensemble zu erhalten, damit diese dann in ferner Zukunft sagen können "Aaah, so war das also damals". Wohlgemerkt wird keiner jemals sagen "Aaah, war/ist das aber schön".
    Du ma-frey sagst ja selbst, dieser Baustil war nur wenige Jahre aktuell! Und warum wohl? Ästhetik ist meist zeitlos. Dieser Stil hatte bedingt durch gravierende Umstände eine kurze Zeit lang seine Berechtigung. Dies ist nun aber lange vorbei. Wie lange will man die Bewohner und Besucher mit diesem Schrott noch belästigen.


    Deine Ausführungen bezüglich der Eigentumsverhältnisse & Modernisierungen sind ja bekannt, wurden hier auch schon thematisiert und machen unsere Träumereien sicher nicht wahrscheinlicher!


    Und was deine Ablehnung gegenüber "Pseudo-Rekonstruktionen" angeht, einerseits betonst du (und das in dem Fall völlig berechtigt) dass es heute nun mal andere zeitgemäße Ansprüche gibt an Raumhöhe, Raumaufteilung, Schnitt etc., ob jetzt bei Wohnen oder Büro. Andererseits lehnst du es dann eben ab, wenn man bei Rekos diesen Bedürfnissen Rechnung trägt und es dann natürlich Abweichungen gibt bei der Ausführung. Auf der anderen Seite verteidigst du gern Architekten wenn sie sich an Vorgaben halten müssen und am Ende nicht das heraus kommt, was wir uns hier gern wünschen. ;)

  • Zitat

    Das ist eben der Punkt. Wenn dein Haus abbrennt (im Krieg) willst du schnell ein Dach über dem Kopf. Wenn du aber wieder Oberwasser hast, baust du dein altes Haus wieder auf, oder du baust ein noch schöneres Haus, aber du wohnst nicht länger als nötig in deinem provisorischen Bretterverschlag.


    Die Häuser waren damals ganz gewiss nicht als Provisorium gebaut worden. Man muss sich mal die Architektur der damaligen Zeit vorstellen, überwiegend Gebäude in traditioneller Bauweise, wenn sie nicht zerstört waren. Bewusst wollte man Stuttgart modernistisch wiederaufbauen, auch weil modernes Bauen im Dritten Reich nicht erlaubt war um man auch baulich neu anfangen wollte. Es gab da aber immer auch den Streit zwischen Modernisten und Traditionalisten. Wo hätte sich die Mehrheit des Forums damals positioniert?


    Nach Fertigstellung dieser Bauten, muss das ganze wohl sehr fortschrittlich gewirkt haben, auch wenn sie recht schnell und im Vergleich zu später in einem einfachen Standard errichtet wurden. Provisorien sehen anders aus. Die Häuser wirken sehr bewusst geplant und gestalterisch aufeinander abgestimmt, was sicher nicht umsonst zu haben war.


    Zitat

    Du ma-frey sagst ja selbst, dieser Baustil war nur wenige Jahre aktuell! Und warum wohl? Ästhetik ist meist zeitlos. Dieser Stil hatte bedingt durch gravierende Umstände eine kurze Zeit lang seine Berechtigung. Dies ist nun aber lange vorbei. Wie lange will man die Bewohner und Besucher mit diesem Schrott noch belästigen.


    Die Bautechnik hat sich in der Nachkriegszeit sehr schnell weiterentwickelt und ganz neue Möglichkeiten haben sich aufgetan, wie das industrielle Bauen, und vieles Mehr. Und so hat sich die Architektur immer schneller verändert. Die fünfziger Jahre Architektur hat schon was, wenn ich da an die elegant geschwungene Treppe früher bei Spielwaren-Kurtz zum Beispiel denke. Wir beurteilen heute oft die früheren modernen Bauten, die damals noch was Neues und Besonders waren oft zu sehr aus unserer Erfahrung der vielen schlechten rein funktionalen Gebäude nachfolgender Zeit, die völlig unsensibel in ihr Umfeld gesetzt wurde.

  • Wenn die Gebäude am Marktplatz so wie die Beispiele bei Baunetzwissen aussehen würden mit einfachen, verputzten Lochfassaden und Satteldächern, dann könnte man von einer provisorischen Bebauuung sprechen. Da sie aber eine aufwändigere Rasterfassaden, wie man sie viel an Büro- oder Schulgebäude jener Zeit sieht, war hier doch eine wesentlich ambitionierte Planung der Hintergrund, als bloßes Erstellen von Gebäude um wieder ein Dach über den Kopf zu haben.


    Ein Teil meiner Grundschuljahre verbrachte ich in Gschwend in einem Schulbau aus jener Zeit. Ich fand in damals Anfang der siebziger Jahre schon altmodisch, ein daneben entstehende Schule in Betonfertigteilbauweise fand ich wesentlich moderner. Ich war damals in der dritten Glase. Diese Erweiterung wurde vermutlich inzwischen umgestaltet und mit einem flachen Satteldach versehen. Heute kann ich die Qualität des älteren Baues schätzen.

  • Schillernde Bauten sind es sicher nicht, aber die Qualität liegt hier in der Ensemble-Bildung. So empfinde ich in dieser Situation die behutsame Erneuerung und Beibehaltung der Gesamtwirkung hier den richtigen Weg.


    Ein gemeinsame Rekonstruktion der alten Marktplatzbebauung aller Eigentümer zusammen ist wohl als unrealistisch anzusehen. Eine Ersetzung einzelner Häuser in individueller Architektur würde das immerhin vorhandene Ensemble zerstören und zu völliger zusammenhangloser Beliebigkeit führen, wenn man nicht einen neuen gefälligen Gesamtplan hätte, an den sich alle halten müssten. Aber dann müssten auch alle entsprechend neu bauen bzw. umbauen, um wieder ein stimmiges Ganze zu erhalten.


    Die Schulstraße war übrigens eine der ersten Fußgängerzonen Deutschlands, durch ihre Enge hat sie etwas von einem Bazar.

  • Frankfurt Römer
    Man muss doch mal neidlos anerkennen, dass Stuttgart erst seit wenigen Jahrzehnten/Jahrhunderten eine prosperierende Stadt ist und auch nie den Stellenwert von Frankfurt mit ihrer Paulskirche hatte.


    Wer unsere ehemaligen historischen Häuser wieder will, wird nicht mal an Tübingen herankommen, das gilt auch für das Rathaus, das weniger spektakulär wäre wie z.B. das Rathaus Steglitz ist/wäre.


    Man sollte sich auf seine stärken konzentrieren bzw. auf Alleinstellungsmerkmale wie z.B. das ehemalige Bunkerhotel, dass schnellstmöglichst aus der Versenkung herausgeholt werden sollte.


    Und auch ich finde unsere 50ziger Ensemble schön und sie sind eben keine lieblosen schnell aufgebauten Gebäude sondern haben insbesondere durch ihre Galerien in der obersten Etage so etwas was danach schreit die nächste Meisterschaft des VfB :D von dort aus zu bejubeln.


    Ich finde auch toll das es bald eine Kochschule im 4.OG des Tritschlergebäudes gibt um die dortige Terasse zu bevölkern.
    http://www.stuttgarter-zeitung…91-bb55-cfb48b18b3ce.html
    http://www.stuttgarter-zeitung…91-bb55-cfb48b18b3ce.html

  • ma-frey
    Inwieweit die Fassaden am Marktplatz noch als "aufwändiger" bezeichnet werden können, möchte ich dahingestellt lassen, aber die Ensemble-Wirkung verstärkt - Du mögest mir da bitte verzeihen - in meinen Augen eher noch die mangelnde architektonische Qualität. Für andere ist das Ensemble wiederum Kult, ähnlich wie bei den Conradi-Hochhäusern. Ich kann nur ganz ehrlich sagen, dass ich mich schäme, wenn ich auswärtigen Besuchern unseren Marktplatz zeigen muss, der regelmäßig bei diesen auch Entsetzen auslöst, angefangen schon beim Rathaus, Breuninger alt.... Ich denke, diese Erfahrung dürften viele teilen. Gruselkabinett. Für mich. Da wäre wirklich alles andere besser als der Bestand, selbst "Pseudo-Reko".

  • Ich denke bei der Beurteilung von Architektur und deren Qualitäten sollte man sich nicht allein vom persönlichen Geschmack leiten lassen, sondern gerade bei so exponierten Situationen sich intensiv mit der Entstehung (den damaligen Auseinandersetzungen) und den weiteren Hintergründen befassen um letztlich zu einem Urteil zu kommen. Dann kann auch seinen Besuchern beim Vorübergehen Informationen bieten, die eine solche ungeliebte Bebauung doch etwas erklärt und vielleicht auch verständlich macht. Und vielleicht werden dann die doch auch vorhanden Qualitäten ein Stück weit erkennbar.


    Ähnlich wie in der Gründerzeit nehmen sich hier die Einzelhäuser als solche zurück, sondern bilden mit den Nachbarhäusern ein stimmiges, zusammenhängendes Gesamtbild in der Sprache der damaligen Zeit unter Rückgriff auf den Vorkriegs-Stadtgrundriss und -Parzellierung. Auch ich bin jetzt kein so großer Fan dieser Architektur, aber für mich wird hier schon ein geschichtlicher und städtebaulicher Wert sichtbar.

  • Du kannst ja gerne Deine persönlichen oder "professionelle" Kriterien heranziehen. Auch "stimmig" mag es im Kontext sein. Wobei auch andere, aus meiner Sicht noch dazu gefällligere, Gestaltungen ebenso stimmig sein könnten.


    Die Überladung bzw. Relativierung mit architektonischer Theorie oder Fachbegriffen scheint mir hier hingegen wenig stimmig, wenn dutzende bis hunderte andere Marktplätze ihre Funktion als belebte, attraktive Perle des Stadtzentrums durch ganz andere historische Schwerpunktlegung nach landläufiger, quasi demokratischer, Meinung bzw. Abstimmung mit den Füssen besser erfüllen.

  • Die Umgestaltung des Marktplatzes wird konkreter:
    https://www.stuttgarter-zeitun…2a-b571-909f4f08fda1.html
    Ich sehe aber nicht, dass sich irgendwas wesentlich ändert. Wenn man diesen Platz attraktiv machen möchte, muss man die Rathausfront wiederherstellen, die Gebäude zwischen Bären- und Schulstrasse rekonstruieren und die hässlichen Bausünden aus den 70ern restlos abreißen und durch Gebäude ersetzen die dann in die Umgebung passen.


    Insgesamt fehlt auch noch Grün und Bäume!

  • Mut- und Visionslos – mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein! Die größte Frage die momentan im Raum steht ist ob man jetzt entweder hellgraue, oder doch lieber beige Bodenplatten nimmt. Die größte Vision – vielleicht kommen 4 Bäume vors Rathaus. Kein Wort zu Sitzgelegenheiten, Beleuchtungskonzept und und und – von der fehlenden Gastro mal ganz zu schweigen. Ganz nett ist lediglich die Idee eines begehbaren Springrunnen(feldes) am Platzende zur Schulstraße hin. Im Prinzip ist es lediglich eine kleine Instandsetzung des arg in die Jahre gekommenen Platzes. Mehr ist von den Grünen allerdings auch nicht zu erwarten, und ich gehe stark davon aus das auch dieses minimal-Plänle noch scheitern, oder zumindest noch Jahre dauern wird.

  • ^ In der Tat nichts Halbes und nichts Ganzes! Der Marktplatz wird auch nach der "Umgestaltung" ein hässlicher Fleck in Stuttgart bleiben.


    Leider ist das so Tradition in Stuttgart und durch einen Grünen-Bürgermeister ändert sich da nix! Ich hätte da mal mehr Impulse erwartet wie auch bei der Umgestaltung der B14 (=anderes Thema) aber es kommt überhaupt nix!

  • Die Grünen sind doch schon zufrieden, wenn sie mit ein paar Blumenkübeln und Bionade Stellplätze in der Innenstadt besetzen. Mit Städtebau hat das alles wenig zu tun (nein, so toll war es unter Schüschterle auch nicht).

  • StN - Bezirksbeiratsvorsitzende will weniger Außenbewirtung im Marktplatz


    Glaube ehrlich gesagt immer noch nicht was ich gelesen habe, da bietet Breuniger an großzügig den Marktplatz zu beleben, indem sie auch freistellen ihre Liegestühle zu nutzen um mitgebrachtes zu drinken/essen und der Bezirksbeirat lehnt das ab und ist auch noch Stolz darauf...

    Zitat

    Klaus Volkmar vom Stadtplanungsamt meinte dazu nur: „Die Gastronomiefläche darf nicht zu klein sein, sonst lohnt es sich für Breuninger nicht.“ Konter von Kienzle: „Man kann auch mit zwei statt drei Flächen Geld verdienen.“


    welch Posse, welch Verständnis und ich teile den Einwurf dass hier viele die Firma Breuniger wohl eins auswischen wollten einzig die Partei des Fortschritts hat sich für die Außenbewirtung eingesetzt.


    Sonst wird noch bemerkt das die Entenklemmer im Gemeinderat in der Mehrzahl sind...


    diesen Gemeinde-/Bezirksrat kann man getrost in der Pfeife rauchen...:dooby:

  • Ohje, was eine gemurkse. Was soll denn dieser Blödsinn mit dem von Bürgern betriebenen Cafe-Pavillion? Wie stellt man sich das denn vor? Stehen dann da Rentner nach Lust und Laune und schenken Kaffee aus der Thermoskanne aus? Die Richtung die man hier einschlagen will ist mir schon klar. Mann will weniger "Kommerz" und mehr "Bürgerbeteiligung". Nur ehrlich gesagt bin ich nicht gerade begeistert von Flohmarktatmosphäre auf dem Marktplatz! Insgesamt kann man nur sagen das sich der Bezirksrat mit seiner hintlerwäldlerischen Haltung treu bleibt. :nono:

  • Wäre der Marktplatz architektonisch nicht so ein Desaster, kämen bei dieser hervorragenden Lage Belebung und Außenwirtschaft von ganz allein und das dauerhaft. Das, was jetzt diskutiert wird, ist ein einziges und klassisches Armutszeugnis.

  • Tja, und wenn dann ein solides Unternehmen kommt und ein vernünftiges Konzept vorstellt um den Marktplatz zu beleben wird dieses auch noch abgewatscht. Eigentlich bekommt dieser Bezirksrat doch nichts, aber auch garnichts gebacken. Was haben die denn jemals tolles für die Stadt erreicht? Breuninger täte gut daran die Pläne für den Marktplatz einfach zu begraben, dann kann der Bezirksrat ja mit seinem Rentner Cafe-Pavillion auf die Schauze fallen!