Rund um Kudamm und Tauentzien

  • Ich finde es merkwürdig dass hier immer der Architekt vorprescht, von der Familie Pepper, der das EZ gehört, aber entweder gar nix kommt oder nur nebulöse Ankündigungen kommen.


    Am ER passiert auch nix obwohl es schon berichtet wurde dass Pepper das Gebäude saniert.


    Ich sehe hier eindeutig die Immobilienbesitzer am Zug!!


    Ja und zum Einzelhandel: Vor wenigen Jahren wurde geschrien, Berlin braucht mehr Verkaufsfläche und nochmal 5 EKZs...und nun oh Wunder, Kommando zurück, jetzt geht alles in Bürofläche.


    Ich warte auf die Meldung dass die Immobilienwirtschaft den nächsten Trend ausruft: Bürofläche zu Seniorenresidenzen!

  • Ach sei doch nicht immer so verbissen und angenölt wenn man deine geliebte Linkspartei oder einen Vertreter von ihr mit etwas Polemik beschreibt. 0


    Vielleicht wärst du bei Stadtbild Deutschland besser aufgehoben, da geht es ja zu 70% nur um "Politik".
    Ich finde solche Beiträge haben in einem Architekturforum nichts verloren (dieser hier übrigens auch nicht)

  • ^ Der Langhoff-Turm ist nur auf der falschen Seite platziert. auf der anderen Seite in Richtung BVG Betriesbhof und TU sieht es meiner Meinung nach viel besser aus für ein Gebäude dieser Größenordnung.


    Sehe ich ähnlich, würde dort aber Höhe dort nicht als wichtigstes Merkmal sehen. Wichtiger ist, dass der BVG-Pausenhof verschwindet (bzw. überbaut wird, was ja geplant ist), und das ein dichtes, neues Viertel entsteht. Dieses Ziel scheitert derzeit an den verstreuten, kleinen Unibauten Richtung Landwehrkanal. Einen Hochpunkt nördlich des Zoos fände ich auf jeden Fall gut. Ob es 200 Meter sein müssen, weiß ich nicht. Upper West und Zoofenster betonen die Bedeutung des Breitscheidplatzes, solange sie die Dominanten sind. Ein 200-Meter-Turm direkt daneben würde diese Wirkung stören. 90 bis 100 Meter fände ich passender.

  • Knesebeckstraße 62 / 63

    Büros & Einzelhandel im Neubau "NEO", mit Visus von Nöfer Architekten: https://www.becken.de/project/knesebeckstr/


    http://www.auxenia.de/RE/de/Pr…kauf-knesebeckstrase.html
    Auf der Knesebeckstraße 62 in Berlin-Charlottenburg steht demnach derzeit noch ein Hotel; zusammen mit dem bereits 2015 erworbenen Nachbargrundstück Knesebeckstraße 63 entstehe nun auf insgesamt 2.000 qm Fläche der Büroneubau.


    https://www.becken.de/unkatego…r-bueroneubauentwicklung/
    Nach Ablauf der Bestandsphase des Hotels aus 1971 sollen dort kleinteilige, hochwertige Büroflächen entstehen.

  • Sehr schick, obwohl die Visualisierung leider abgeschnitten ist und man daher leider nicht das Erdgeschoss sieht. Sieht aber wirklich in jeder Hinsicht top aus. Die Fassade hat meiner Meinung nach genau das richtige Verhältnis von Glas und Stein, wobei der (Kunst?-)Stein in Kombination mit den dunklen Fensterrahmen sehr edel wirkt. Die Lisenen und Gesimse gliedern die Fassade zusätzlich zu den Erkern und sind eine echte Bereicherung. Dank ihrer verfügt die Fassade über genug Gestaltungselemente um interessant, aber nicht schon überladen zu wirken, stattdessen strahlt diese schlichte Eleganz aus. Die Kurven gefallen mir auch sehr gut und verstärken meiner Meinung nach zusätzlich die Eleganz des Entwurfes. :cool:


    Kurz, eine für meinen Geschmack rundum gelungene Fassade. Besser kann man es eigentlich kaum machen. Daran könnte sich so mancher Architekt ruhig eine Scheibe abschneiden.

  • Kurfürstendamm 68 - Umbau Alhambra

    Das Alhambra war heute von Gerüsten befreit. Allerdings ist der obere (modern gestaltete) Teil des Gebäudes noch nicht fertig gestellt. Ich gehe also davon aus, dass hier in Kürze wieder ein neues Gerüst errichtet werden wird.


    Der untere, rekonstruierte Teil des Gebäudes ließ dennoch bereits erahnen, dass hier bald ein neues bzw. altes Schmuckstück an den Kudamm zurückkehren wird. Vorausgesetzt, der modern gestaltete Teil wird den Gesamteindruck des Gebäudes nicht komplett versauen.

  • Das Alhambra sieht in der Tat hervorragend aus. Auch der moderne, gläserne Aufsatz macht in Natura einen relativ angenehmen Eindruck und bildet einen interessanten Abschluss, obwohl mir eine historische Ausformulierung wohl besser gefallen hätte. Jedoch ist das Ergebnis richtig gut geworden.



    Vorzustand

  • Der untere Teil ist - wie zu erwarten - wunderschön.


    Der obere Teil hätte - aus meiner Sicht - wirken können, aber nur bei entsprechender Höhe. So wirkt das ganze wie ein zu klein geratender Glasstumpen.


    Wenn schon die Moderne vertreten wird, sollte dies auch in ausreichender Dimension passieren.

  • Eher erdrückend. Wirkt so, als sei der untere Teil so niedrig, weil der obere so schwer ist. Obwohl ersterer höher ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Ben ()

  • Chapeau !

    Es ist natürlich immer eine Herausforderung ein historisches Gebäude modern zu erweitern. Die gegenwärtig vorherrschende Herangehensweise ist deshalb meist eine deutlich sichtbare Trennung zwischen alt und neu hervorzuheben, auch weil eine historisierende sinnvolle Weiterführung der ursprünglichen Architektur innerhalb eines Gebäudes selten formvollendet gelingt und das eigentliche Denkmal zu sehr verfremdet.


    Zunächst einmal verdient es jedoch ein großes Lob, daß ein Investor mit großem Aufwand und Geschmack das zuletzt als Ausbildungshotel fungierende schmucklose Hotel am Kurfürstendamm nicht einfach abgerissen und durch einen üblichen modernen Zweckbau mit einfallsloser Lochfassade ersetzt hat, sondern in nahezu alter Pracht wie aus dem Dornrößchenschlaf wieder das ALHAMBRA erwachen läßt.


    Das ursprüngliche Vorkriegsgebäude war ja auch nur so hoch, wie jetzt der Altbausockel.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…urf%C3%BCrstendamm_68.jpg


    Die moderne Aufstockung ist sicher auch der Wirtschaftlichkeit geschuldet, nimmt sich aber durch die Glasfassade angenehm zurück. Insgesamt ein bedeutendes bürgerschaftliches Engagement, das deutlich zur Verschönerung des mittleren Kurfürstendamms, ähnlich wie das kürzlich fertig gestellte PALAIS HOLLER, beiträgt.


    Es ist auch ein Beispiel, das ein Wiederaufbau oder jedenfalls einem solchen nahekommende hochwertige Gestaltung auch heutzutage noch möglich ist, wenn man denn will.

  • Hier hätte man ausnahmsweise mal auf ein Staffelgeschoss zurückgreifen können. Aber jut, ist jetzt, wie es ist und wenn die Bäume Blätter tragen, sieht man den Aufbau vielleicht nicht so.

  • Der obere Teil nachts durchgehend beleuchtet wäre, könnte ich mir das als interessanten Hingucker gut vorstellen. Lobenswert jedenfalls, dass die historische Fassade rekonstruiert wurde.

  • Olivaer Platz: Nach langem Streit soll der Umbau starten


    Außerdem ein (nicht sonderlich aussagekräftiges) Interview mit Baustadtrat Schruoffeneger.


    Verstehe gar nicht, was es da zu diskutieren gab. Das alte Aussehen, mit diesen Mauern, dunkeln Ecken und Gestrüpp war doch ziemlich unattraktiv und altmodisch. Wirkliche Gründe bringt der Fischer auch nicht. Die neue Gestaltung ist zwar auch nicht der Renner, scheint etwas einfallslos, aber es kann ja nur besser werden. Der Bodenbelag sieht auf dem Bild ganz interessant.


    Ich hätte nur den Spielplatz nicht an der Lietzenburger, sondern an der Südseite gebaut. Und schade, dass es kein Wasser mehr zu geben scheint, wie auf dem hist. Platz und bisher auch mit diesen kleinen Brunnen

  • Bei Einsparung nicht zu sehr ins Gewicht fallender Quadratmeter hätte man die Glasfassade auch neigen können, zu einer steilen, hohen Dachform.
    Der untere Teil ist Wahnsinn, der Glasteil nicht soo übel. Hat was Kudamm-typisches, siehe Hotel Frühling am Zoo am oberen Kudamm.

  • Henriettenplatz

    Die Morgenpost berichtet über das Bauvorhaben am Henriettenplatz am oberen Ende des Kudamms bzw. am S-Bahnhof Halensee.


    Insgesamt entstehen neun Wohnhäuser mit 185 Wohnungen in der Seesener Straße und zwei Büro-Türmchen von je sieben und acht Stockwerken mit einem sechsgeschossigen Verbindungsteil am Henriettenplatz. Das Bürogebäude soll mit dem gegenüberliegenden Gebäude von Architekt Jahn einen Eingang in die Innenstadt definieren und u.a. einen Edeka-Markt aufnehmen.


    Das Projekt soll Ende 2021 fertig gestellt sein. Auch der Platz und die Verkehrsführung sollen ggf. neu gestaltet werden.


    https://www.morgenpost.de/bezi…-zum-Kurfuerstendamm.html


    Projektseite mit zusätzlicher Visualisierung:
    https://mueller-reimann.de/pro…ogebaeude-henriettenplatz

  • Der "Torbau" ist jetzt nicht gerade spannen und Kudamm-Typisch (naja, langsam vielleicht schon), aber besser als die bisherige Brache. Die Neubauten in der Straße scheinen ja halbwegs ansehnlich zu werden. Wieder eher eine Frage der Ausführung.


    Immer das Gejammer wegen ein paar Bäumen...Dass dafür neue gepflanzt werden müssen, ist ja nichts neues. Und die Aussicht auf das Bahngelände und das Bauhaus stelle ich mir jetzt auch nicht gerade spannend vor?


    Fänds schade um den Buswartebereich. Der ist zwar eine optische Barriere zw. den beiden Platzhälften, aber eben doch ganz schick und anders. Vielleicht kann man das ganze ja umfunktionieren und verlegen. Einzeln als "Bäume" mit so runden Bänken drumherum oder so.