Ex-Siemenswerke: Südseite, Campus Süd (2.300 WE) [im Bau/Planung]

  • Es geht voran an der Südseite. Das erste Wohngebäude ist im Rohbau fast abgeschlossen und für die weiteren Bauten werden gerade die Baugruben ausgehoben. Die durch das Areal führende Koppstraße ist mittlerweile aufgrund der Bauarbeiten komplett durchschnitten und für den Verkehr gesperrt.





    Beide Bilder von mir.

  • Grundriss Hochaus

    So siehts bei der Fa. Klaus im Tower Nord aus - noch keine Ahnung was das kostet.


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    Ich finde die "Wohnkanzeln" attraktiv wegen Panarama-View und die etwas rundliche Form hat für mich was 70er-mäßiges. Der eingeschränkte Wohnraum (wahrsch. > 8k€ je qm) erinnert mich aber auch etwas an ein enges 70er-Jahre-Hochhaus. Habe zeitweise in München im Hypo-Hochhaus gearbeitet, da gibt es auch mondäne Präsentationsflächen - aber auch kleine/enge Ecken, insb. für Infrastruktur (WC, Küche etc.).


    Die relativ kleinen Balkone sind wahrsch. ein guter Kompromiß, da Balkone in Hochhäusern relativ selten und wahrsch. auch wegen der Windverhältnisse nur als Loggia ausführbar (oder wegen Höhenangst?).


    Irgendwie hat so eine Hochhauswohnung schon etwas - aber vielleicht eher dann "Schwabinger-Tor/Hurler", und nicht Siemensallee mit normalen Wohnhäusern und ländlichem Ambiente?

  • Ein Hochhaus voller Dinks, na prima. Unter 10 Yuppies und alten Junggebliebenen pro Etage dürfen immerhin 3 Einzelkinder wohnen. Guter Schnitt.
    Nobel geht die Welt zugrunde (oder auch nur Deutschland).

    2 Mal editiert, zuletzt von Andi_777 () aus folgendem Grund: nachgezählt

  • Neben der 42 qm Wohnkanzel gibt es nur noch Platz für einen Gast 9qm. Der Begriff "Kinderzimmer" wurde schon mal ganz aus dem Gebrauch gestrichen und durch "Schlafen 2" ersetzt! So was gibt es wirklich NUR in Deutschland.

  • Haben die Tuerme eigentlich alle gleich viele Stockwerke? Wenn das so geplant ist finde ich es fast schade da es sicher etwas aufgelockerter aussehen wuerde wenn die Hoehe zB zwischen 15 und 20 Stockwerken variiert..

  • ^^


    Einverstanden. Das was hier an Dichte umgesetzt wird, ist für die Lage recht ordentlich. Schon verkehrte Welt, wenn man sich dahingehend die Entwicklung innenstadtnaher Areale ansieht. Dort muss man sich schon mit maximal 5 stöckiger Blockrandbebauung zufrieden geben. Wenn man Pech hat werden's nur 4 Stockwerke oder sogar Punkthäuser!

  • Der 'Kranwald' an der Südseite ist zwischenzeitlich auf die stattliche Anzahl von elf Kränen angewachsen. Es werden zwar immer wieder mal Kräne ab- und andere wieder aufgebaut, es ist jedoch unbestritten, dass es immer mehr werden (aber aufgrund der Größe des Areals nicht alle auf ein Bild passen).
    Zudem wird mittlerweile an den Bodenplatten von vier weiteren Gebäuden gearbeitet; im Moment scheint hier vor allem die Randbebauung im Mittelpunkt zu stehen. Von den Hochpunkten ist noch nichts zu sehen, bzw. es werden hier auch noch keine bauvorbereitenden Maßnahmen getroffen.


  • im Moment scheint hier vor allem die Randbebauung im Mittelpunkt zu stehen. Von den Hochpunkten ist noch nichts zu sehen,


    Erstmal dürfen die München-Modeller einziehen. Vielen von denen macht dann nochmal der Baulärm zur Erstellung der Luxuswohnungen nichts aus.

  • ^^


    Die Wohnungen nach dem München-Modell befinden sich ausschließlich an den Bauten, die direkt an der S-Bahn Linie liegen. Es wird derzeit aber auch schon heftig an sämtlichen anderen Randbebauungen gearbeitet, preislich eher näher an den Türmen als am München-Modell liegen.

  • ^^


    Ich konnte mich erinnern, dass hier Preise von 4.000 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter verlangt werden. Ein Preis den man in Anbetracht des Wahnsinns in München durchaus als neutral bis - für so ein Projekt mit Luxusimage - günstig sehen muss.


    Man muss mal in den Neubaukompass reinschauen. Projekte in der Preisklasse unter 4.000 Euro gibt es praktisch gar nicht mehr in München.

  • Also die Wohnungen von Klaus Wohnbau ("rundlich") kosten zwischen knapp 6k und 8k je qm. Finde ich für gehoben/Luxus ok. Die rundliche Architektur (geht es hier darum in diesem Forum :) ? ) bei Klaus Wohnbau finde ich deutlich ansprechender als die eckigen Blöcke von Terrafinanz, die sich preislich auch in dieser Größenordnung bewegen.


    Für mich ist Obersendling zu weit draussen, aber ich finde das Gesamtkonzept sehr stimmig (alternativ wäre es eine E+5 Flachdach-Bebauung wie Parkstadt Schwabing oder die ehemalige Kaserne bei der Cosimastrasse). Und ein neues Perlach wird das wohl nicht, alleine schon wegen der Preise und der Lage.


    What do you think?

  • Ich würde mal für München schon mit folgender Abstufung zufrieden sein:


    unter 2500 Euro / m³ -> geförderter Wohnungsbau
    2500 bis 3500 Euro / m³ -> einfach
    3500 bis 5000 Euro / m³ -> gehoben
    über 5000 Euro / m³ -> Luxus

  • "Südseite"

    Ich gehe mal davon aus, dass die Bezeichnung "Südseite" ein Marketing-Begriff ist, aber der Stadtteil hinterher anders heißt. "Südstadt" ließe ich mir eingehen, aber Südseite möchte ich nicht auf dem Stadtplan lesen, solch Werbeagentur-Jargon hat da nichts zu suchen. Eigentlich braucht es gar keinen Namen. Ideal wäre, wie hier schon diskutiert, die Verlagerung des S-Bahnhofes nach Norden zum U-Bahnhof Obersendling, um dann den gemeinsamen U/S-Bahnhof ebenso zu nennen wie auch das neue Stadtquartier. Obersendling halt. ;)

  • Selbstverständlich ist 'Südseite' ein Marketingbegriff. Was sollte es auch sonst sein? Wie Du vielleicht festgestellt hast, ist mittlerweile fast jedes Neubauvorhaben mit einem mehr oder weniger einfallsreichen Namen ausgestattet.
    Selbstverständlich wird dieses Neubaugebiet (von einem Stadtteil kann hier nun wirklich keine Rede sein) keinen eignen offiziellen Namen bekommen. Es ist ein Teil Obersendlings.
    Warum muss der S-Bahnhof nach Norden verlegt werden, um ihn Obersendling nennen zu können? Ein Übergang von der S- zur U-Bahnstation ist bereits vorhanden und selbst wenn diese beiden (was mit dem Neubaugebiet auch sehr viel Sinn macht) weiterhin etwas weiter auseinanderliegen, können sie doch trotzdem den gleichen Namen tragen.