Rund um den Ostbahnhof / Werksviertel (1.150 WE/6.700AP) [in Bau]

  • " Es stehe für Münchens berühmte Symbiose von Tradition und Moderne und biete Menschen gut 30 Minuten "Abheben vom Alltag" " heißt es im o.g. Zeitungsartikel. Ich weiß wirklich nicht, ob das Riesenrad der Tradition oder der Moderne zuzuordnen sei. Letztlich ein alter Hut so ein Riesenrad. Ich möchte das aber auf keinen Fall schlecht reden, es wird sicher noch mehr Interesse auf das neue, spannende Werksviertel ziehen und vielen Menschen Freude bereiten, sei es als Betrachter oder als Benutzer. Allerdings sehe ich hiermit kein neues Wahrzeichen für München, denn solcherart Riesenräder in Stadtgebieten gibt es zigtausende weltweit von London in England über den Wiener Prater bis Sewan in Armenien. Keine Alleinstellung für München, sondern ein kulturübergreifendes, internationales, kommerzielles Vergnügungsmöbiliar. Und wenn es nach zwei Jahren wieder abgebaut werden soll, wie es im Bericht weiter heißt, taugt es ohnehin nicht zum Wahrzeichen. Unter einem Wahrzeichen verstehe ich etwas Beständiges.

  • Update 28.12.2018:

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    Diese Promotion und den Stolz muss man dem Maurer SE Geschäftsführer schon lassen ;).



    Bilder vom Freitag:


    Die Kräne müssen bald aufgestockt werden:



    Baugrube für das Alpina Rock & Peak:



    Plaza:




    Werk-17:









    Neuer (provisorischer) Weg durch das Optimol Areal; nördlich davon entsteht das Nieto Sobejano Projekt, südlich davon hat noch kein Wettbewerb stattgefunden:



  • Danke für die Bilder. Die Fassade mit den versetzten, roten Ziegeln find' ich schön. Mit ganz einfachen Mitteln etwas Relief reingebracht. Vorbild: 1920er Jahre.
    Wirkt von etwas weiter weg beinahe wie Falun-Rot gestrichene Holzlatten, also reichlich Schwedisch.

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    Auf dem letzten Bild erkennt man die Brandmauer, an die demnächst ein Bürogebäude anschließt. 2021 soll es fertig sein, erste Mieter gibt es dafür auch schon. Bilder habe ich noch keine gefunden.

  • I-Campus von Rohde und Schwarz


    Ich weiß nicht ob es hierzu schon Visualisierungen gab, aber die AZ berichtet heute darüber:


    https://www.abendzeitung-muenc…aa-b212-61a13bc7ed8c.html


    Die denkmalgeschützte Rhenania Villa an der Friedenstraße wird saniert und drumherum entstehen loftartige Bürogebäude.


    Die Neubauten werden von Henn Architekten gestaltet, die Sanierung der Villa wird von Landau+Kindlbacher verantwortet.


    Das ganze Vorhaben geht von der R&S Immobilienmanagement GmbH aus, einer Rohde und Schwarz Tochter. Diese hat auch geplant, in der Villa Gastronomie oder Einzelhandel anzusiedeln. Das scheint aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit aber schwierig zu werden. Ein neuer Aufzug ist aus Denkmalschutzgründen wohl ausgeschlossen.


    Bis Mitte 2022 soll alles stehen und ab Mai rollen laut AZ die Bagger an um die Flächen um die Villa zu räumen.


    Sonderlich aufregend finde ich die Gestaltung nicht... Wie so oft in München: Besser wie bisher, aber leider auch nicht mehr.
    Die schwarze Gitterfassade der Neubauten ist zwar interessant, in dem Ausmaß erschlägt es aber meiner Meinung nach den Altbau, bzw. bindet ihn zu wenig ein.
    Dass zumindest etwas Leben in den Komplex kommen soll, ist allerdings positiv. Mal abwarten was in die Villa einzieht.

  • Update 27.02.2019

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    Zitat

    Projekt Rhenania:
    Bis Mitte 2022 soll alles stehen und ab Mai rollen laut AZ die Bagger an um die Flächen um die Villa zu räumen


    Die Bagger haben ihre Arbeit schon verrichtet. Der Autohandel ist weg, Bäume wurden gefällt, Gerümpel entsorgt.


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    Der Aufbau des Riesenrads hat bereits begonnen. Hier wird die spätere Drehachse inkl. Antrieb aufgestellt:




    Die Grundschule südlich des Hamberger geht nun auch in Bau:



    Dem Werk-17 fehlt noch ein Geschoss:



    Werk-4 wächst in die Höhe, aktuell wird das auskragende 13. OG betoniert. Die Gäste der unteren Jugendherberge werden den Büroangestellten später bei der Arbeit zusehen können, so gering wie der Abstand ist; überdacht ist er durch das 13. Geschoss. Über Werk-3 ragt das oberste Geschoss des HighRise One hervor. Und wer sich fragt, wie es den Walliser Schwarznasenschafen auf dem Dach des Werk-3 ergeht, eines hat jüngst seltene Drillinge zur Welt gebracht :).





    Bei Werk-12 ist äußerlich während der letzten Monate kein sichtbarer Fortschritt festzustellen, zahlreiche Handwerker waren allerdings im Inneren am werkeln. Bin schon sehr gespannt auf die Buchstaben. Die Geschosshöhen des Werk-12 im Vergleich zu einem Transporter:



    Hier soll bis 2021 ein Bürobau entstehen, nun frage ich mich allerdings, ob nicht doch anstelle des Gebäuderiegels. Dort scheinen Abbrucharbeiten zu laufen (offiziell nicht mehr Werksviertel):



    Büroabschnitt des Projekts auf dem Holzkontor-Areal z.T. bereits abgerüstet. Der Technikaufbau ist noch nicht vollständig verkleidet:



    Und zum Schluss: Beim Atlas ist bereits ein Fenster in die Brüche gegangen...:lach:


  • MiaSanMia : Vielen Dank für die updates und Fotos. Wenn das Riesenrad steht, werd ich mit meinem Sohn im Mai/Juni wohl auch mal wieder ins Werksviertel.


    Wäre schön, wenn das Werk 4 bis dahin noch ein bißchen gewachsen wäre und beim Werk 12 evtl. die Großbuchstaben leuchten (für Kinder spannend).


    Insgesamt geht alles doch ganz gut vorran.


    Kommen dann noch Rock One und Anzinger HH dazu, eine nette Ansammlung an modernen Türmchen.


    Warte allerdings noch auf eine Überraschung. Einen richtigen Bürotower, der mit ca. 105-115m mal wieder die 100m Marke durchbricht. Sozusagen der absolute Hochpunkt des Werksviertels.


    Aus rein optischer Sicht wäre das schon wünschenswert, da doch fast alles zwischen 65-85m Höhe liegt.


    Bzw. eigentlich sogar eher +- 70m. Da täte das schon sehr gut. Aber wer weiß?

  • Da stimme ich dir zu. Vielleicht kommt so ein Turm mal anstelle des Hamberger oder R&S trauen sich künftig mehr. Wird aber wohl auch vom Hochhausrahmenplan abhängig sein.


    Auf das Projekt an der Anzingerstraße bin ich auch sehr gespannt, wie die Fassaden in der Realität wirken werden. Die Visualisierungen sind mMn schon sehr vielversprechend.


    Zitat

    Kommen dann noch Rock One und Anzinger HH dazu


    sowie das HH auf dem Optimol-Areal.

  • Orleanshöfe:

    Für das schmale, 500 Meter lange Areal zwischen Orleansstraße und Gleistrasse auf dem heute noch einige Gebrauchtwagenhändler residieren, soll demnächst ein städtebaulicher Wettbewerb ausgelobt werden. Platz finden sollen neben Büroflächen / Einzelhandel / ggf. Hotel auch etwa 450 Wohneinheiten.
    Der Investor zeigt sich weiter offen für die erneute Einrichtung eines Gedenkorts für Sophie Scholl. Der BA wünscht sich im Zuge des Projekts auch eine Umgestaltung des Haidenauplatzes. Dort finden allerdings auch Arbeiten für die 2. Stammstrecke statt (z.B. Abriss Zollgebäude im Herbst), sodass das Projekt in Abschnitten realisiert werden muss.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…-die-geschichte-1.4351023

  • Warum? Der Standort steht doch schon fest. Da, wo es jetzt steht. Eines kann ich zu 100% sagen. Der Sargdeckel wid dort jedenfalls nicht gebaut.


    Ob es an anderer Stelle eine Alternative gibt? Jedoch wird dort, meiner Meinung nach, nicht dieser Konzertsaal entstehen.


    Wer weiß, wer weiß...was H&dM im Hirschgarten mit einbinden werden :))))


    Mod.: weiterer Austausch zum Areal am Hirschgarten hierhin verschoben. Bitte in Zukunft die Inhalte etwas sorgfältiger auf Threadzugehörigkeit abstimmen. Danke.

  • @Mods:


    Die letzten sieben Beiträge bitte in den Paketpost-Thread verschieben. Passt dort thematisch besser.


    Done. Danke. iconic


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    Mittlerweile steht vom Riesenrad exakt ein Viertel.


    @ Friedenstraße 4:


    Offiziell nicht mehr zum Werksviertel zugehörig, gibt es nun auch eine kleine Visualisierung des geplanten siebengeschossigen Bürogebäudes. Später wird man davon allerdings nicht viel sehen, da es von allen vier Seiten zugebaut wird:


    Lage:

    copyright: Google


    Grafik: https://gs-schenk.de/wp-conten…nstr.-M%C3%9C-400x300.jpg

  • Da wird es in der Tat sehr eng zugehen. Daher meine große Hoffnung, daß man noch eine sehr große Bürofläche (gerne auch Mischnutzung) in einem sehr schlanken 90-110m Tower unterbringt.


    Als Pendant zum Werk 4 bzw. als absoluter Hochpunkt des Werksviertels. Würde das Ganze schön abrunden.