Erweiterungsbau Bundesinnenministerium [in Bau]
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Der Neubauturm ist nun komplett fertig. An der südlichen Zufahrt von der Alice-Berend-Str. wurde noch ein zweites torartiges Kontrollgebäude errichtet:


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Die Arbeiten ziehen sich dahin. Nach wie vor sind die Gerüste im EG Bereich noch da. Der Eingangsbereich sieht allerdings recht cool aus, vor allem die Lichtaugen im Durchgang gefallen mir.


Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Strasse wirklich schön hergerichtet wurde, das sieht jetzt richtig ansehnlich aus

Der zusätzliche Hochpunkt ist dem ursprünglichen Gebäudeteil sehr ähnlich, aber irgendwie sieht man bei genauerem Hinsehen, dass er nachträglich dazugekommen ist. Die Farbgebung ist etwas unterschiedlich, die Gliederung der Fenster eine etwas andere und die Höhenproportionen passen letztlich auch nicht, jedenfalls nach meinem Empfinden.

Und hier noch Kunst am Bau.
Was es genau darstellen soll, konnte mir der Sicherheitsbeamte auch nicht erklären. Es stelle eine Menschenmenge dar, meinte er jedenfalls. Na ja.

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^ Danke für die Bilder und das genaue Schauen. Was die Kunst am Bau angeht: Eine Kunst, bei der man erklären kann, was genau sie darstellen soll, ist keine. Kunst lebt gerade davon, nicht auf einen bestimmten Begriff gebracht werden zu können.
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Die Installation „Zusammenhalt“ von Roland Fuhrmann besteht aus 30 Stelen mit Farbschichten und erzeugt durch unterschiedliche Perspektiven ein sich veränderndes Bild von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Aus zehn Metern Entfernung betrachtet, fügen sich die vertikalen Streifen der Stelen zu Porträts zusammen, während die seitlichen Farbstriche an Strichcodes erinnern. Das Kunstwerk symbolisiert gesellschaftlichen Zusammenhalt und appelliert an das BMI, dies trotz seiner vielfältigen Aufgaben nicht zu vernachlässigen.
Eine ausführliche Beschreibung findet ihr hier.
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Ich bin ja normalerweise kein Fan von Rasterfassaden, und bin auch hier nicht wirklich ein Fan, aber die starke Plastizität der Fassade und die Wertigkeit der Kalk(?)steinverkleidung macht schon irgendwie etwas her.
Nur zwei Fragen an alle, die sich auskennen:
1) Ist die Bahntrasse, die direkt am bzw. überm Gebäude verläuft nicht eine massive Sicherheitslücke?
2) War der Erweiterungsturm immer schon geplant und nur verspätet umgesetzt, oder fiel dem Ministerium erst später auf, dass es eigentlich viel mehr Platz benötigt. -
^ Bei der erste Frage kann ich beantworten mit: ein Teil Ja da ist ein Abstand zwischen Bahntrasse und das Bundesministerium.
Hier ein Bild ( Google Street) als es noch in Bau war. Hier.( Lücke - Abstand) .Gut auch bei Google Earth auch zu sehen. Das Objekt ist auch streng bewacht und gut umzäunt. Groß ist der Abstand nicht beim hohren Gebäude mit der Bahntrasse.
Vorallem beim neuen Eingang ehr kaum. ( 5 Bild) Der Rest ehr Ja
Bei deiner 2 Frage, das weiß ich Leider nicht.
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Als Ergänzung dazu sind weiteren Informationen über die Geschichte des BMI-Neubaus auf der Moabiter Werder in Berlin hier zu finden:
https://www.bmi.bund.de/DE/min…/dienstgebauede-node.html
In Beantwortung von Frage 2: Ja, eine Erweiterungsbau ("Bauteil C") war immer geplant (s. Link).
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Wenn ich nicht hier lesen würde, dass dies ein Neubau ist, würde ich es nicht glauben wollen. Die Rasterfassade erinnert an die schlimmsten architektonischen Auswüchse des 20. Jahrhunderts. Das kann doch nicht ernsthaft die Antwort auf die Probleme des Städtebaus und des verlorenen Stadtbildes sein. Das geht selbst unter modernistischen Entwürfen deutlich besser. Immerhin ist die Wirkung im Nahbereich durch das wertige Material und die Plastizität besser als die unfassbar monotone Fernwirkung.
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Ein Update am Abend kurz vor 18 Uhr. ( Dämmerung )
© Johannes_9065

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