Ausbau HAM [Projekte, Chancen, Spekulationen]

  • In Hamburg gibt es sicherlich genug Aufkommen um eine Nonstop-Verbindung zu einem der beiden New Yorker Hubs zu füllen und wirtschaftlich zu betreiben. Für sich alleine gesehen. Und hier liegt das Problem. Es gibt (das für mich fragwürdige) Joint Venture zwischen der LH und United, und dies sorgt dafür, dass es sich in der Summe für United lohnt die Flieger in den LH Hubs mit Umsteigern zu füllen.


    Dazu kommt noch, dass das Aufkommen in Hamburg von US-Seite nicht so groß ist wie z. B. in Berlin oder München.


    Es bleibt abzuwarten, ob der A321XLR hier zu einer Art Gamechanger werden könnte und z. B. United die Strecke EWR-HAM-EWR wieder nonstop anbieten wird. Die Passagiere eines solchen Fluges würden z. B. in FRA fehlen.


    Jet Blue wäre eine alternative Möglichkeit, allerdings steht hier HAM in Konkurrenz zu anderen Städten, die sich auch eine solche Verbindung wünschen und für US-Bürger interessanter sind als Hamburg.


    Ähnlich ist die Situation bei American Airlines oder Air Canada bei der Frage nach der Streckenplanung für die A321XLR.


    Ich persönlich halte United noch für am wahrscheinlichsten.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dunning-Kruger () aus folgendem Grund: Korrektur

  • Im Grunde sollten solche Verbindungen von einer deutschen Fluggesellschaft angeboten werden.

    LH sollte 40 a321xlr ordern, diese auf Berlin, Düsseldorf und Hamburg verteilen und damit United (und Air Canada) Hubs bedienen.


    Denn auch hier gilt da Henne-Ei-Prinzip. Ist Hamburg für Nordamerikaner uninteressant weil es keine Direktverbindungen gibt oder umgekehrt.

  • ^^ Jetzt sind wir aber fast schon im Taka-Tuka-Land angekommen, wenn DAF-Foristen tatsaechlich der Lufthansa sagen wollen welche Flugzeuge sie 'zu kaufen hat' und welche Routen sie damit gefaelligst 'zu fliegen hat' - nur weil man das eben gern so haette. Noch Wuensche, was es an Bord zu Essen geben soll?


    Back on topic:


    Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft ha heute ihre jaehliche 'Bilanz Fluglärm' fuer 2023 veroffentlicht:


    Zitat


    Im zweiten Jahr nach Ende der COVID-19-Pandemie haben die Flugbewegungen weiter zugenommen, allerdings nicht annähernd in dem Maße wie von 2021 auf 2022. Die Zahl stieg aktuell von 110.000 in 2022 auf jetzt 120.000, das ist weniger als vor der Corona-Pandemie. 2019 gab es noch 155.462 Flugbewegungen, somit liegt der Rückgang jetzt bei rund 22 Prozent. Die Zahl der verspäteten Nachtflüge ist mit 809 etwas geringer als im Vorjahr, übertrifft das letzte Vor-Corona-Jahr aber deutlich. 2019 waren 678 Flüge verspätet, 2022 dagegen 873.


    Zitatende


    Zum Thema Beschwerden wegen Fluglaerm, Zitat:


    Die rund 18.000 namentlichen Beschwerden aus Hamburg wurden von 1.178 Personen abgegeben, im Schnitt haben sich Hamburger Beschwerdeführer damit 15-mal pro Jahr beschwert.Regionaler Spitzenreiter in der Beschwerdestatistik ist in Hamburg der Stadtteil Poppenbüttel.


    Mit etwa 8.000 kommen 45 Prozent aller namentlichen Beschwerden 2023 in Hamburg allein aus diesem Stadtteil, abgegeben allerdings nur von 40 Personen


    Zitat


    Es gibt also einen kleinen Kreis von organisierten Buergern die die Anzahl der Beschwerden insgesamt kuenstlich hoch halten weil sie sich hunderte Male ueber Laem beschweren. Wir erinnern uns at Martin Mosel, den 'Endgegner des Corfu Grills' und Fluglaerm-Aktivisten:


    Seinerzeit die Bild-Zeitung: 'Dass jetzt wieder registriert werden soll, wer sich wie oft beschwert, findet Mosel nicht gut und kündigt an: „Ich schalte den Datenschutzbeauftragten ein.“' Unterstützung erhält er von seinem Mitstreiter Rene Schwarz aus Ahrensburg. Der hatte im Juni 3,933 Beschwerden gesammelt und eingereicht.


    Quelle

  • ^^

    Midas wieder. Erst kräftig mitmischen (z.B. #581) aber wenn andere mitmachen ist das nicht in Ordnung.


    Und was Beschwerden über Fluglärm angeht, warum sind die mehr topic, als Spekulationen über Langstreckenverbindungen?


    Das Problem würde ich (offtopic) damit lösen, dass ich auf dem Beschwerdeformular das Feld "Wohnhaft seit" einfügen würde.

    Beschwerden wo das Datum nach der letzten Bahnerweiterung liegt, können umgehend in die Rundablage verschwinden.