Ausbau HAM [Projekte, Chancen, Spekulationen]

  • Auch wenn ich es eher als Verhandlungsstrategie von Emirates halte, so möchte ich die Aussage von Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum hier einstellen. Er hat gesagt, er sei bereit eine andere deutsche Destination aufzugeben, um nach Berlin fliegen zu dürfen und gleichzeitig hat er die Einschränkungen durch das aktuelle Luftverkehrsabkommen kritisiert.

    Q: Tagesspiegel

    Was der Scheich nicht gesagt hat, ist das die Verhandlungen der VAE über ein neues Luftverkehrsabkommen erst kürzlich gescheitert sind, auch weil die VAE kaum kompromissfähig waren.

    Ich halte Hamburg im unwahrsheinlichen Fall, dass die Aussage des Scheichs Realität würde, für die Destination, die von EK aufgegeben würde. Gleichwohl betrachte ich es eher als Druckmittel gegenüber den jetzigen Destinationen von Emirates in D.

  • Es ist der Zaunpfahl mit dem in Richtung HAM gewedelt wird, wenn in BER - sollte es so kommen - deutlich mehr Potenzial gesehen wird, soll bitte niemand glauben, dass Emirates auch nur eine Sekunde zögern wird und HAM den Laufpass gibt.

    Zumal Emirates ja 5th Freedom Rechte hat und ex BER dann auch Transatlantikflüge anbieten dürfte.

    14 Jahre Tradition hin, HSV Sponsor her...und nebenbei: Hertha spielt eine Liga höher ;-))

    Aber baulich hätte das ja eher weniger Auswirkungen, höchstens, dass weitere Ausbauplanungen wie Shuttle-Gates oder Pier-Süd noch länger auf Eis gelegt werden würden.

  • Die Auslastung und der Ertrag in Hamburg sind für Emirates zufriedenstellend. Der Scheich sagt, er habe viel in die vier Standorte investiert und es benötige "some kind of incentive", also einen Anreiz um für Berlin einen anderen Standort aufzugeben.


    Es ist meiner Meinung nach auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Hamburger Flughafengesellschaft was Gebühren und Anreize an einen selber, aber auch eine mögliche zukünftige Ankunft von Qatar Airways am HAM angeht.


    Ein Artikel: Arabian Business