Ausbau HAM [Projekte, Chancen, Spekulationen]

  • naja man könnte auch das bestehende einfach spiegeln. Sprich statt der heutigen Mauer "links" die gleichen Glaswände wie "rechts" und da ein paar Stühle dahinter hinstellen ;)


    Mit der Frage war eher gemeint ob da "mehr" kommt, außer ein paar Wartebereiche mit angebauter Gangway.

  • ^^ ich vestehe nicht, was du von einem Flughafenpier grossartig 'mehr' willst als die aktuellen Einrichtungen, sprich:


    > Schalter


    > Wartebereiche


    > ein Cafe / Kiosk


    > WCs


    > Pass- und Sicherheitskontrollen (an den Non-Schengen-Gates)

  • Also ich stelle mir den neuen Mitteltrakt an der Pier in etwa so vor wie in Stuttgart.
    Da kann man recht entspannt auf das Boarding warten, denn es sind immer Sitzeplätze frei.


    Was mich allerdings wundert ist, dass man das nicht gleich beider Vorfelderneuerung mit gemacht hat.

  • ^^ Na, weil der Flughafen haenderingend jede Park-Position benoetigt die es gibt, und weil man die langfristige Sperrung die der Bau eines Solchen Vorbaus benoetigt sicherlich erst dann in Angriff nehmen will wenn die sechs neuen Gates an der Rueckseite des Piers fertig sind und Entlastung bringen.


    Ausserdem: Es empfielt sich nicht einfach so ohne Baugenehmigung* oder Planferstellungsbeschluss irgendwelche Anbauten an Flughaefen vorzunehmen. Vielleicht doch besser zu warten bis man eines davon in der Tasche hat ;-)


    *Edit: Obwohl angeblich Teile des Ausbaus schon auf vereinfachtem Wege genehmigt wurden.

  • ^^ Die Vorfeld-Sanierung ist eine Bauphase weiter nach Nordwesten gezogen. Die neuen Widebody-Gates werden jetzt auch entsprechend genutzt*. Emirates mit ihren zwe taeglichen B773 nach Dubai ist nun zum Gate 6A/6B gezogen, wo nun ueber zwei separate Jet-Piers geboarded wird.


    Hab' leider kein Bild...


    * Die Positionen waren schon laenger fertig, wurden aber noch nicht voll genutzt weil die Baustelle daneben Widebody-Pushbacks von 6A/6B schwierig oder gar unmoeglich gemacht hat.

  • Im Abendblattist heute ein Artikel erschienen in dem Herr Braasch ernsthaft vorschlägt die Option eines Flughafenneubaus in Kaltenkirchen nochmal zu prüfen.


    Kann man diesen Herrn noch ernst nehmen?


    Die jetzt geplanten Ausbauten sollen dem Flughafen eine Kapazität von 25 Millionen PAX ermöglichen. Das soll bis 2030 reichen.
    Auch über eine "Entkreuzung" der Bahnen wurde gesprochen und von Herrn Dressel (SPD Fraktion) nicht dementiert, dass es solche Überlegungen gibt, diese aber sehr unwahrscheinlich ist.

  • Kann man diesen Herrn noch ernst nehmen?


    Nein. Man konnte ihn eigentlich nie ernst nehmen.


    Auch über eine "Entkreuzung" der Bahnen wurde gesprochen...


    Voellig utopisch und zudem unnoetig wie ein Kropf. Ein reines Sommerlochthema. Wenn 2018 die Bagger die Elbe vertiefen braucht der BUND ein neues Reizthema um auf Spendenfang zu gehen. Daher werden aktuell allerhand alberne Faesser aufgemacht und man ist sich beim BUND noch nicht mal zu schade fuer eine Stammtisch-Allianz mit der Hamburger CDU (ausgerechnet!)

  • Die neuen Widebody-Gates werden jetzt auch entsprechend genutzt*. Emirates mit ihren zwe taeglichen B773 nach Dubai ist nun zum Gate 6A/6B gezogen, wo nun ueber zwei separate Jet-Piers geboarded wird.


    Heute kann ich zwei Bilder nachreichen:



    Bild:ich



    Bild:ich


    Die Vorfeld-Sanierung ist eine Bauphase weiter nach Nordwesten gezogen.


    Wie man auf diesem Bild von heute sehen kann.



    Bild:ich

  • Angeblich will Hainan Airlines ab Herbst 2018 regelmaessig nonstop von Peking nach Hamburg fliegen.


    Durchgefuehrt werden sollen die Fluege, anfangs zweimal woechentlich, mit einem Airbus A332 (36 + 186 = 222 Plaetze) oder mit einer Boeing 788 (36 + 177 = 213 Plaetze).

  • Ein zufaellig im Netz gefundenes Foto (aus Copyrightgruenden nur als Link) zeigt recht gut den aktuellen stand der Vorfeld-Sanierung am Hamburg Airport.


    Die grosse Lufthansa Maschine zeigt auch recht schoen wie die neuen Gates genutzt werden koennen, naemlich jeweils fuer einen Widebody (Position 7 - LH B748) oder zwei Narrowboodies (Positionen 6a und 6b dahinter: Turkish A321 / leere Position).


    Ebenso gut erkennbar sind die Bereiche die bald abgerissen werden fuer das neue Vorfeld mit den neuen Positionen hinten am Pier Sued.

  • Back on topic - Der NDR berichtet heute ueber die naechste Phase der Vorfeld-Sanierung. Neben dem Vorfeld werden bis zum Sommer auch einige Rollwege erneuert, auf denen Flugzeuge zu den Start- und Landebahnen fahren.


    Was den Fluglaerm angeht berichtet das Abendblatt (Paywall): Letztes Jahr hat es in Hamburg erstmals mehr als 100.000 Beanstandungen gegeben, ein Anstieg von 24% zu 2016.


    Allerdings geht ein sehr sehr grosser Teil der Beschwerden auf einige wenige 'Dauerbeschwerer' zureuck die gezielt das System mit Eingaben fluten um die Statistik hoch zu halten. Die Behoerde fuer Umwelt und Energie sagte dem Abendblatt:


    "Aus der Statistik geht auch hervor, dass wir eine relativ stabile Anzahl an Beschwerdefuehrern haben, die sich 2017 hauufiger beschwert haben", sagte Jan Dube, Sprecher der Behoerde.


    Das Wort 'Querulant' darf die Behoerde natuerlich aus Appeasement-Gruenden nicht in den Mund nehmen. #MartinMosel #Querulant #CorfuGrill

  • Warum so bösartig, Midas? Ich nehme mal an, Du hast keine Wohnung in der Eingflugschneise an der Langenhorner Chaussee. Aber wer es sich nicht anders leisten kann, ist dort dem Fluglärm ausgesetzt.


    Du weißt genauso gut wie ich, dass Hamburg es seit den 60er Jahren nicht auf die Reihe gekriegt hat, den Großflughafen Kaltenkirchen zu bauen. Und irgendwann dazu übergegangen ist, das eigentlich unhaltbare Provisorium eines innerstädtischen Flughafens als Plus für die Stadt zu preisen. Eigentlich eine recht dreiste Geschichte.

  • ^Also erstens ist Hamburg Airport kein innerstädtischer Flughafen wie Tegel, die New Yorker Flughäfen, Chicago oder Miami, sondern ein stadtnaher.
    Zweitens ist der Flughafen mit seinem Bahnsystem schon solange an dem Ort, das jeder der dort hingezogen ist dies im vollen Bewusstsein der Lärmituation getan hat. Und drittens sind die Flugzeuge heute sehr viel leiser als noch vor 30 Jahren, als noch Caravelle und B727 das vorherrschende Fluggerät waren.
    Von daher ist die Betiitelung der Power Beschwerdeführer als Querulant noch milde ausgedrückt.

  • ^Der Flughafen Fuhlsbüttel ist fast komplett von Siedlungsflächen eingeschlossen. Ihn als "stadtnah" zu beschrieben, ist ein schöner Euphemismus. Dass es gegen den dortigen Flugbetrieb Beschwerden geben wird, so lange der Airport noch in Betrieb ist – nach Lage der Dinge leider noch sehr lang – liegt auf der Hand. Das mit dem Wort von "Querulanten" abzutun, zeugt doch schon von einem gerüttelt Maß Arroganz.


    Das Argument, der Flughafen sei dort so auch schon in den 50er, 60er oder 70er Jahren dagewesen, zählt für mich dabei nicht wirklich: Guck Dir mal die Verkehrszahlen im Laufe der Jahrzehnte an. Und Flüsterjets sind die heutigen Teile auch nicht.

  • Das Argument, der Flughafen sei dort so auch schon in den 50er, 60er oder 70er Jahren dagewesen, zählt für mich dabei nicht


    Aehm... Warum haeltst Du es fuer noetig 'Alternative Facts' (auf Deutsch auch Fehlinformationen genannt) zu verbreiten? Warum musst Du ueber eine Spanne von 30 Jahren 'raten' wie lange es den Flughafen gibt? Die Antwort ist doch eindeutig: Seit 1916, also seit 102 Jahren. Je nachdem welche Deiner falschen Antworten man 'gelten laesst' ...


    schon in den 50er Jahren...


    ...liegst du also zwischen 40 und 60 Jahren daneben. Absicht? Keine Lust zur Recherche? Odes passt das Ergebnis nicht ins Argument?

  • ...das eigentlich unhaltbare Provisorium eines innerstädtischen Flughafens...


    Wie kommst Du darauf der Hamburger Flughafen sei ein 'Provisorium'? Gibt es dafeuer eine Quelle oder sind das - schon wieder - 'Alternative Facts'? Das Gegenteil ist der Fall: Ich kenne keinen anderen Flughafen auf der Welt an dem so lange kontinuierlich (seit ueber 100 Jahren) Flugbetrieb herrscht. Was veranlasst Dich ausgerechnet hier von einem 'Provisorium' zu sprechen?


    Achja, und 'Querulant'? Nunja... Und, Aehm... Und vor allem...

  • ^Der Flughafen Fuhlsbüttel ist fast komplett von Siedlungsflächen eingeschlossen. Ihn als "stadtnah" zu beschrieben, ist ein schöner Euphemismus. Dass es gegen den dortigen Flugbetrieb Beschwerden geben wird, so lange der Airport noch in Betrieb ist – nach Lage der Dinge leider noch sehr lang – liegt auf der Hand. Das mit dem Wort von "Querulanten" abzutun, zeugt doch schon von einem gerüttelt Maß Arroganz.


    Die von mir aufgezählten Stadtflughäfen sind bis auf Tegel deutlich größer und verkehrsreicher. Alle sind von allen Seiten von der Stadt eingeschlossen. Hamburg ist nur von drei Seiten von der Stadt eingeschlosen, und nur eine Anflugrichtung führt über Gebiete mir stadttypischer Einwohnerdichte. Die Mehrzahl der Starts erfolgt nicht über die Stadt und nur wenige Landungen kommen über dicht besiedeltes Stadtgebiet rein. Ich arbeite in der City Nord, bei geschlossenen Fenster hört die Flugzeuge nicht, obwohl nur ein Paar Hundert hoch.


    Das Argument, der Flughafen sei dort so auch schon in den 50er, 60er oder 70er Jahren dagewesen, zählt für mich dabei nicht wirklich: Guck Dir mal die Verkehrszahlen im Laufe der Jahrzehnte an. Und Flüsterjets sind die heutigen Teile auch nicht.


    Die die Zahl "Fluglärmbetroffenen" ist in Hamburg geringer als in vielen anderen Städten, sogar in Deutschland! Und sogar eine A380 ist so leise, dass man deren Landung verpassen kann, wenn man auf dem Vorfeld der Lufthansawerft steht. Ist mir mal passiert.