Bauprojekte in der Innenstadt & Neustadt

  • Ein Schwimmbad in der Außenalster wäre sicher angebrachter und das gab es ja auch schon.

    Alles in allem eine tolle Planung, aber wie man die ängstlichen Kritiker in Hamburg kennt, kommt da wohl nur sehr wenig bei raus.

  • Die Binnenalster gehört zu den absoluten Kronjuwelen Hamburgs und sollte auf gar keinen Fall durch Gebäude verkleinert werden.

    Das Schwimmbad ist aus meiner Brille kein integraler Entwurfsbestandteil und ich verstehe Vorbehalte für an der Binnen- wie an der Außenalster gelegene Bäder. Der Kern der Idee liegt für mich in der Möglichkeit zu der Kunsthalle, vielleicht auch weiteren Museen zu gelangen, ohne eine Vekehrsachse wie den Glockengießerwall queren zu müssen. Zudem ist der Entwurf der zusätzlichen Halle durch das Osloer Büros leicht und würde ein architektonisches Ausrufezeichen setzen. Die Hamburger Innenstadt benötigt diese möglichen Ikonen, die einer Einladung an die vielen Bürger entspricht, die noch nicht zu den regelmäßigen Besuchern der Museen gehören. Der Entwurf baut nachgeradezu bildliche Brücken.

  • in der planung von snohetta ist kein betonklotz IM wasser zu sehen.

    der museumsneubau befindet sich über einer vorhandenen, dreispurigen phase.
    es ist auch kein freibad, der holzbau hat eher den charakter eines naturschwimmbades.


    allerdings hätte ich es persönlich besser gefunden, wenn der museumsbau eher wie ein eingeschossiger pavillonbau von SANAA entworfen wäre, der von grün umgeben ist.

    für die aussenalster gab es im august bereits einen vorschlag von störmer murphy and partners.

  • Zur Erweiterung der Kunsthalle:


    Charmante Idee, leider ist die konkrete Lösung nicht so dolle.


    Die Tunnel unter dem Haus werden ziemlich dunkel und unfreundlich sein. Besser wäre es den Auto-Verkehr an der Stelle zu beschränken und dadurch Flächen für einen Neubau und/oder mehr Grün zu schaffen.


    Am besten fände ich aber einen Satelliten der Kunsthalle auf der anderen Seite des Glockengießerwalls, z.B. im ex-Karstadt Sport/Jupiter oder anstelle von Saturn/Mediamarkt.

  • Offenbar müsste für die Planung auch ein Teil der Binnenalster zugeschüttet werden (gut erkennbar beim Abgleich mit Google Maps o.ä.). Selbst bei einem Verzicht auf das Schwimmbad würde die Binnenalster also auf jeden Fall beeinträchtigt werden.


    Weiterhin : Um die gewünschte Überdeckelung des Glockengießerwalls zu erreichen, müsste ein Hügel von erheblicher Höhe aufgeschüttet werden, der künftig den Blick vom Jungfernstieg über die Binnenalster nach Norden dominieren würde.


    Ich bin gegen das Projekt und hoffe, dass es nicht realisiert wird.

  • Offenbar müsste für die Planung auch ein Teil der Binnenalster zugeschüttet werden (gut erkennbar beim Abgleich mit Google Maps o.ä.). Selbst bei einem Verzicht auf das Schwimmbad würde die Binnenalster also auf jeden Fall beeinträchtigt werden.

    Ich würde eine oder mehrere Flussbadeanstalt(en) in Hamburg durchaus begrüßen, sehe es hier jedoch ebenso: Die Binnenalster ist dafür nicht der richtige Ort. Nicht umsonst favorisiert z. B. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing derzeit eine Badeanstalt im Billebecken (Entwurf von Störmer, Murphy and Partners; siehe: https://www.abendblatt.de/hamb…er-doch-an-der-bille.html, ggf. Paywall).


    Einer Überbauung des Bereichs Ferdinandstor/Glockengießerwall stehe ich auch eher skeptisch gegenüber. M. E. wäre es sinnvoller, darüber nachzudenken, das Gleisfeld zwischen Hauptbahnhof und Galerie der Gegenwart mit einem großzügigen Deckel zu versehen. So ließe sich jede Menge Platz (nicht nur) für eine Erweiterung der Kunsthalle gewinnen.

  • M. E. wäre es sinnvoller, darüber nachzudenken, das Gleisfeld zwischen Hauptbahnhof und Galerie der Gegenwart mit einem großzügigen Deckel zu versehen. So ließe sich jede Menge Platz (nicht nur) für eine Erweiterung der Kunsthalle gewinnen.

    Sehr gute und eigentlich viel näherliegende Idee.

  • Ich würde eine oder mehrere Flussbadeanstalt(en) in Hamburg durchaus begrüßen, sehe es hier jedoch ebenso: Die Binnenalster ist dafür nicht der richtige Ort. Nicht umsonst favorisiert z. B. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing derzeit eine Badeanstalt im Billebecken (Entwurf von Störmer, Murphy and Partners; siehe: https://www.abendblatt.de/hamb…er-doch-an-der-bille.html, ggf. Paywall).

    Diese Flussbadeanstalten sind reine Phantasie und werden in der Realität genau so scheitern wie das Flussbad in Berlin auf der Schlossinsel. Trotz extrem guter politischer Vernetzung und starker Kampagnenfähigkeit konnte auch nach 20 Jahren Planung die technische Machbarkeit nicht unter Beweis gestellt werden. Das Konzept, schmutziges Flusswasser vor Ort zu reinigen, idealerweise mit biologischer Anmutung, ist einfach nicht tragfähig.


    Sinnvollerweise müsste man sich an Paris orientieren, wo im Vorfeld der Olympiade in großem Stil unterirdische Rückhaltebecken gebaut wurden, um verschmutztes Oberflächenwasser vor der Einleitung in den Fluss zu reinigen. Dann ist man auch bei dem Standort für eine Flussbadeanstalt sehr viel flexibler.

  • Diese Flussbadeanstalten sind reine Phantasie und werden in der Realität genau so scheitern wie das Flussbad in Berlin auf der Schlossinsel.

    Sofern ich das richtig sehe, geht es bei dem Bille-Projekt um eine Badeanstalt auf dem Fluss mit separaten Becken, für die das Flusswasser dann gefiltert wird. Das hat in der Praxis mehr mit dem Spree-Badeschiff als dem (auch aus meiner Sicht eher fragwürdigen) Flussbad auf der Museumsinsel zu tun. Im Stadtparkbad wird heutzutage ja auch schon gefiltertes Alsterwasser (Flusswasser, nicht Biermix ;) ) verwendet. Ist hier aber eher off-topic.


    Bezüglich des Paris-Verweises: d'accord.


    dann machen wir hier einmal eine Pause und konzentrieren uns wieder auf das eigentliche Thema

  • An einem Erweiterungsbau der Kunsthalle an dieser Stelle würde mich stören, dass er die Sicht vom Jungfernstieg auf die Dachlandschaft des Hotel Atlantik verdecken würde (auch, wenn dieses derzeit teilweise schon von Bäumen verdeckt ist).


    Ein direkter Zugang vom Kunsthallen-Plateau zur Binnenalster und auch eine Erweiterung der dortigen Grünfläche ist ja grundsätzlich begrüßenswert, aber das ginge auch ohne Verkleinerung der Wasserfläche, nämlich indem man die Verkehrsführung in diesem Bereich ändert. Warum nicht eine Einbahnstraßen-Regelung oder besser Kreisellösung über Kennedybrücke (Richtung Westen) und Lombardbrücke (Richtung Osten)? Dann könnte man die überdimensionierten Kreuzungen an beiden Enden wegen reduzierter Fahrbeziehungen deutlich zurück bauen und so Fläche gewinnen (auf die Straße Ferdinandstor und den Kreisel nördlich davon könnte man verzichten, die Straße zwischen Lombardbrücke und Ferdinandstor näher nach Norden an den Bahndamm heranziehen und auch westlich der Brücken am Neuen Jungfernstieg Verkehrsflächen reduzieren). Vergleichbar wäre das mit dem Frankfurter Forsthauskreisel, da reichen auch 3 Fahrspuren plus Abbiegespur aus.


    Auf der Lombardbrücke ließe sich dann der südliche Gehweg verbreitern und ein Abstandsstreifen zu den Fahrspuren schaffen. Für den Kfz-Verkehr wäre der Hauptnachteil dieser Verkehrsführung die längere Fahrbeziehung von An der Alster Richtung Ballindamm/Glockengießerwall, aber das halte ich für verkraftbar, denn der, den es stört, wird sich im Zweifel einen anderen Weg über Gorch-Fock-Wall oder Mühlendamm suchen, was den Verkehr in der Innenstadt nebenbei noch reduziert. Außerdem verringert eine Kreisellösung vermutlich die Ampelzeiten an den Kreuzungen, d.h. weniger Stillstand und Abgase.


    Als Erweiterungsfläche für die Kunsthalle sehe ich ebenfalls das Gleisvorfeld, das man zumindest teilweise überbauen könnte - wenn auch sicher verbunden mit höheren Baukosten aufgrund notwendiger Anpassungen an Eisenbahnanlagen (OLA) und Sperrpausen.

  • Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Fritz-Schumacher-Baus der Finanzbehörde am Gänsemarkt.

    zuletzt hier


    Ein Blick auf die Finanzbehörde-- Bauarbeiten finden alle im Gebäude statt.


  • Levantehaus- Conrad Hotel hat eröffnet.


    Am 18. September wurde das neue Luxus-Hotel Conrad im Levantehaus eröffnet. Die 283 Zimmer und Suiten, darunter 28 Studios mit voll ausgestatteter Kitchenette und 29 großzügige Suiten vereinen Jugendstilelemente mit zeitloser Eleganz. Die 232 Quadratmeter große Präsidentensuite beeindruckt mit eigenem Balkon, Kamin und privater Sauna. Alle Zimmer sind mit kuratierter zeitgenössischer Kunst ausgestattet.




    Bildrechte: Munic-Hotel-Partners


    Und einige eigene Bilder.



    Hereinspaziert...




    Verbindung zum Levantehaus