Bauprojekte in der Innenstadt (Neustadt etc.)

  • das war nämlich auch mein letzter Stand. Deswegen war ich etwas verwundert.


    Danke für die Links!


    P.S.: genau an dieser Stelle wurde ich mal auf dem Fahrrad von einem PKW angefahren , der rückwärts mit Tempo in eine Parklücke fahren wollte und mich übersah. Daher begrüße ich so eine Abgrenzung

  • Hallelujah!


    Das wurde auch Zeit: Das Abendblatt berichtet: Hamburg reißt erstes City-Parkhaus für Wohnungen ab (Artikel, Paywall). Anstelle der 546 Stellplaetze sollen 75 Wohneinheiten entstehen.



    Bild: Google Maps

  • "Mayer" Neubau am Bismarckdenkmal

    Weiß jemand wir hier der Status ist? Auf https://www.mayer-neustadt.de steht Baujahr 2017. Sieht top aus finde ich. Was mich auch interessieren würde: wenn jemand weiß wie das rechtlich läuft, denn ich war überrascht, dass man da überhaupt bauen kann. Über hamburg.de findet man einen alten B-Plan aus dem Jahr 1960 der die Fläche als Schule ausweist, aber vermutlich ist die Website einfach nicht aktuell und es wurde zwischenzeitlich ein neuer Plan erlassen.


  • FritzTheBat


    Das Hamburger Geoportal wird sehr gut gepflegt und ist im wesentlichen immer aktuell.


    Der Teilbebauungsplan 158 von 1960 gilt grundsätzlich immer noch. Allerdings wird im vorliegenden Fall entweder von den Festsetzungen des Plans befreit worden (§ 31 Abs. 2 BauGB) oder, was ich eher glaube, die Funktionslosigkeit der Festsetzungen erkannt worden sein, da die festgesetzte Nutzung "Bleibende Fläche für besondere Nutzung (Schule)" bereits aufgegeben wurde und ggf. nach Rücksprache mit dem Schulbau oder der Schulbehörde festgestellt wurde, dass auch absehbar nicht die Absicht besteht, die Fläche wieder einer Schulnutzung zuzuführen. Mit dem Erkennen der Funktionslosigkeit konnte bzw. musste das Vorhaben nach § 34 BauGB beurteilt werden, d.h. danach, ob es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung etc. in die Umgebung einfügt.
    Und da es sich um einen Wohngebäude handelt, das von anderen Wohngebäuden umgeben ist und das den baulichen Maßstab der Umgebung nicht sprengt und zu dem außerdem eine umfangreiche Abstimmung zwischen dem Vorhabenträger und dem Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung und dem Oberbaudirektor stattgefunden hat, hat man es auch bei einem fortgeltenden Teilbebauungsplan, der eine Schulnutzung festsetzt, genehmigen können.


    Teilbebauungspläne wurde vor allem in den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren aufgestellt und befassten sich meistens mit öffentlichen und gemeinwohlbezogenen Nutzungen wie Schulen, Kindergärten und Kirchen.

  • Was heisst hier "an den Kragen"?
    Wenn das schlimme Nachkriegsdach dem Orignialzustand näher gebracht werden würde, wäre es ein Gewinn. Ich würde auch davon ausgehen, dass vom Orignal hinter der Fassade eh nicht allzuviel übrig geblieben ist nach dem 2.WK, so wie beim Görtz-Palais oder der Alten Post.


    So wird es wohl nicht wieder, aber zumindest ein paar Spitzen sollten drin sein.

  • Original ist beim Hamburger Hof doch gar nichts mehr, außer eben die Fassade. 1917 hat er gebrannt und danach wurde er zum Kontorhaus, 1944 fielen Bomben drauf und zerstörten Dach und Giebel und in den 70ern dann wieder modernisiert. Aber ein paar neue Türmchen in Richtung Jungfernstieg wären mega klasse, hat bei den Stadthöfen mit der Kuppel ja auch geklappt.


    Das Projekt hegt bei mir die Hoffnung, dass auch die Rückseite der Einkaufspassage dann mal schön saniert wird. Da ist die Backstein-Fassade aktuell mit weißer Farbe überpinselt, von dem Dach mal ganz zu schweigen.


    Google Streetview Ansicht / Historische Ansicht (auch da fehlen diverse Giebel :( )

  • Das Projekt Hamburger Hof weckt Hoffnungen. Eine gelungene Revitalisierung könnte dem Jungfernstieg sehr gut tun. Eine Rekonstruktion der Giebel und Türme wäre traumhaft, muss meiner Meinung nach definitiv nicht dogmatisch dem historischen Vorbild folgen. Das Stadthaus hat uns gezeigt wie man absolut taktvoll das vorhandene Alte mit moderneren Elementen verbinden kann, um so ein würdevolles Produkt zu liefern.

  • Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Mitte hat auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, dass die Fassaden der City-Parkhaeuser begruent werden sollen. Als erstes soll das Parkhaus an der Grossen Reichenstrasse begruent werden, welches man zudem aufstocken will. Eigentuemer ist die stadteigene Sprinkenhof GmbH.


    Das Abendblatt berichtet (Paywall).


    Das Abendblatt hat den Hamburger Architekten Andre Poitiers zum Thema befragt der gegen eine Begruenung ist. Poitiers (sinngemeass): Diese Nachrkiegs-Beton-Parkhaueser in der Innenstadt sind nicht mehr zeitgemaess. Abreissen und Wohnungen Bauen - parken gehoert unter die Erde.


    Recht hat der Mann!

  • Die Kioske unter dem Gewölbedach sind wirklich häßlich aber das obere Glasgewölbedach muss man nur mal putzen und es sieht wieder super aus. Ohne die Kioske kommt die eigentliche Konstruktion auch viel besser zur Geltung. Dann offene Marktstände mit Gemüse, Obst, Fisch , Fleisch und Käse darunter wie in südlichen Städten z.B. Venedig oder Ibiza-Stadt. Die Linien-Busse und die dazugehörigen Haltestellen in die Bergstraße verlegen und schon hat man eine neue Attraktion für alle (Touristen und Hamburger)!!!:) Nebeneffekt: die gefährliche Buseinfahrt am Jungfernstieg würde entfallen.


    Meine Idee wird teilweise umgesetzt, zumindest sollen die Busse in die Bergstraße verlegt werden: :)


    Hamburger Rathausmarkt soll attraktiver werden
    SPD und Grüne in der Bürgerschaft arbeiten deshalb an einem neuen Nutzungskonzept für die maroden Pavillons. Nach der geplanten Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude soll dort unter anderem hochwertige Gastronomie einziehen, heißt es. Außerdem sollen am Rathausmarkt künftig keine Busse mehr fahren. Nach der Sommerpause will die rot-grüne Koalition ihre Forderungen in einem Antrag formulieren und in die Bürgerschaft einbringen.


    https://www.abendblatt.de/hamb…m-Rathausmarkt-plant.html

  • Hier an der Domstrasse tut sich etwas:



    Bild: google maps


    Unklar was genau gebaut werden soll, aber die Bauherrin AUG Prien Immobilien hat offenbar schon einen Wettbwerb ausgelobt (ca. 18.800 qm oberirdische Nutzflaeche).


    Beitraege (unterlegene?) sind unter anderem von...



    Bild: Florian Fischoetter Architekt



    Bild: Florian Fischoetter Architekt



    Bild: Florian Fischoetter Architekt


    mehr Bilder - Ein anderer Entwurf:



    Bild: Tim Hupe Architekten