Potsdam: Stadtbad am Brauhausberg

  • Hasso Plattner hat den PNN ein Interview zum Minsk-Projekt gegeben. Wenn man zwischen den Zeilen liest, wird es eher eine Rekonstruktion als eine Renovierung: Außer dem tragenden Kern bleibt wenig übrig. Das Innere wird komplett anders ausgebaut (eben als Kunsthalle statt als Restaurant), Asbest muss entfernt werden, und die inzwischen ruinierten Fassaden werden (nach altem Vorbild) neu gemacht. Die Terrassen bleiben erhalten und sollen evtl. auch wieder einem Café Platz bieten.


    Auch die Umgebung soll dem status quo ante angenähert werden. Auf der Freifläche zwischen Bahnhof und Minsk soll es wieder Springbrunnen geben. Ich fürchte, das wird nicht reichen, um aus dieser autogerechten Wüstenei einen echten Stadtplatz zu machen – aber eine Verbesserung ist es auf jeden Fall.


    P.S. für die Kunstfreunde: Wie bereits vermutet, sollen Plattners Ostkunst-Bilder ins Minsk umziehen. Der freiwerdende Flügel im Barberini soll für eine neue Dauerausstellung der plattner'schen Sammlungen genutzt werden. Hach, Milliardär müsste man sein... ;)


    P.P.S.: Vielleicht wäre es sinnvoll, diesen Strang umzuwidmen. Das neue Stadtbad ("blu") ist fertig, aber in der Umgebung wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Neben dem Minsk und dem Wohnungsbau auf dem Gelände des alten Stadtbades steht ein komplettes neues Viertel zwischen "blu" und Havel an. Da wird es einiges zu diskutieren geben.