Historisches Museum - Sanierung und Neubau (realisiert)

  • Interessant, die schwarzen dicken Quader scheinen Dämmplatten zu sein. Dass Gebäude von unten gedämmt werden, habe ich zum ersten Mal auf dem Turmpalast-Areal gesehen. Warum nicht, wenn nur die Kellerbodenplatte und keine tragenden Bauteile auf dem Material ruhen. Die schwarze Farbe könnte außerdem auf eine wasserundurchlässige Schicht hindeuten, bei dem hohen Grundwasseraufkommen an dieser Stelle ist eine wasserhemmende Schicht bestimmt sehr nützlich.

  • Die schon angesprochenen Fassadenmuster wurden geändert, nicht mehr einfach rot (wie von Beggi hier gezeigt) und nur noch waagerechte Fugen, senkrecht werden die Steine direkt aneinander gesetzt. Außerdem wird es wohl (wie im ersten Bild zu sehen) glatte Fassadenbereiche geben und aufgeraute.





    Bilder: thomasfra

  • Erfreulich rasch geht es bei dieser Baustelle in die Höhe. Um den Kran herum wächst ein Betonzylinder, und einige der hohen Tiefgeschosswände stehen bereits. Beton fließt gerade von links aus dem langen Rüssel der Betonpumpe quer durchs folgende Bild durch einen Schlauch in die werdende Bodenplatte um den Zylinder herum:



    Nachfolgend ein Blick über den Großteil der Baustelle von Nordost nach Westen gesehen:



    Bilder: epizentrum

  • Nachdem ich es nach fast 10 Jahren in Frankfurt endlich mal geschafft habe, auch mal das Historische Museum zu besuchen, sind hier mal ein paar aktuelle Bilder der Baustelle von Samstag von der Wendeltreppe im Burnitzbau aus geschossen. Ich bitte die Handyqualität und die Tatsache, daß ich durch eine Scheibe photographiert habe, zu entschuldigen.






    Bilder: sipaq

  • Update gut eine Woche spaeter. Recht schnell naehert man sich der Erdoberflaeche:



    Schon stehen die ersten Waende des 1. UG:



    Das Runde muss ins Eckige:


  • Zwar erst 4 Tage her seit den letzten Fotos, daher eine andere Pespektive von Ost und eine (fast)Gesamtübersicht von Nord. Für die Größe des Objekts geht es hier m.M.n. sehr schnell voran, wenn das Erdgeschoss mal erreicht ist geht es in der Regel noch schneller aufwärts




    Bild: thomasfra Vergrößern: bitte ins Bild klicken

  • Ein ähnlicher Blick über die gesamte Baustelle wie in Thomas' erstem Bild des Vorbeitrages:



    Es fließt reichlich Beton. Die Betonmischer quälen sich in Konkurrenz mit den Touristen das Fahrtor hoch und stauen sich. Die Betonpumpe ist so engagiert bei der Sache, dass sie ihren Fuß vorne links kaum noch halten kann. Siehe hier im Vordergrund.

  • ^^ Die Rohre einer Fußbodenheizung verlaufen eigentlich immer im Estrich, wenn man den Bildern im Internet glauben kann. Beim Historischen Museum werden sie aber in die Bewehrung und somit in die Betondecke eingebaut, was eher auf eine Funktion in Verbindung mit einer Wärmepumpe hindeutet. Ähnliche Rohre sind manchmal sogar in Bohrpfählen zu finden.

  • BKT - BetonKernTemperierung...

    Wird Wasser durchgejagt und ist dann "Kühldecke" im Sommer und Heizung im Winter.
    Auf der gezeigten Decke wurde heute gegrillt - leider keine Kamera zur Hand.
    Sieht sehr interessant grade aus da die Decke mit "Zinnen" verziert wurde - schöne Altstadt :lach:
    Dient aber glaub ich als Schablone für Fertigteil-Träger die in Kürze eingelegt (eingehoben) werden.

  • Neubau im Zeitplan; Richtfest im Oktober

    Der Neubau des Historischen Museums liegt im Zeitplan, Richtfest soll im Oktober sein. Die Untergeschosse sind fertiggestellt, die Bauarbeiten spielen sich jetzt über dem Straßenniveau ab. Anfang 2017 soll Eröffnung des neuen Museumsbaus sein.


    Das alles und noch viel mehr steht heute in der FNP.

  • Entwurf verändert

    Der Entwurf für das Historische Museum wurde leicht verändert. Die Sandsteinfassade hat jetzt einen dunkleren Sockel erhalten, was mir perönlich nicht eindeutig zusagt. Sehr schön ist, dass der ursprünglich schon einmal geplante und dann gestrichene gläserne Erker wieder vorhanden ist. Die relativ große Giebelwand wirkt somit aufgelockerter und plastischer.


    Quelle: FNP



    Grafik: Lederer Ragnarsdóttir Oei

  • Durch die Überarbeitung hat die nordwestliche Ecke des Eingangsbauwerks und vor allem die westliche Giebelwand des Ausstellungsgebäudes klar gewonnen (vorher). Aus meiner Sicht gilt das auch für die hinzugekommenen Sockel, die aus Basaltlava bestehen dürften, demnach auf den historischen Baustil der Frankfurter Altstadt Bezug nehmen und entsprechend auch 2010 in die Gestaltungssatzung für das Dom-Römer-Areal (§ 4) aufgenommen wurden. Weitere Ansichten des überarbeiteten Entwurfs gibt es am Bauzaun, den epizentrum fotografiert und hier eingestellt hat.


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    Diese Visualisierungen der geplanten Präsentation des Stauferhafens hatten wie noch nicht (Pressebilder zur Grundsteinlegung im Dezember 2013):




    Bilder: Lederer Ragnarsdottir Oei / Historisches Museum Frankfurt