Erweiterungen U-/ S-Bahnen

  • Erweiterungen U-/ S-Bahnen

    Fürth: neuer U-Bahnhof "Fürth-Klinikum"


    vor kurzem wurde ein weiterer Bahnhof der Nürnberg-Fürther U-Bahn in der Nähe des Fürther Klinikums eröffnet und ist damit die vorläufige Endhaltestelle der U1. Der Weiterbau Richtung Hardhöhe ist geplant und soll 2007 fertig sein.


    Zur Gestaltung:


    "Studenten der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, Fachbereich Gestaltung hatten die U-Bahnstation bei einem Design-Projekt konzipiert. Der Sieger-Entwurf von Hartmut Victor Brüchert wurde schließlich zusammen mit den betreuenden Professoren Ethelbert Hörmann und Ortwin Michl umgesetzt. Die Ausgestaltung ist an die Struktur der menschlichen DNA angelehnt" Quelle: Fürth Stadtzeitung


    Frage mich, warum der Bahnhof den Namen Klinikum bekommen hat, wo er doch direkt am DB-Bahnhof Unterfarnbach (zukünftiger S-Bahnhof) liegt. Bis zum Klinikum ist es dagegen noch ein weiter Fußmarsch...


    Ein paar eigene Bilder vom Eröffnungstag:
    http://www.imagevenue.com/img.…izeofu-bhf-klinikum03.jpg
    http://www.imagevenue.com/img.…zeofu-bhf-klinikum01a.jpg

  • Vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, den neuen U-Bahnhof finde ich auch sehr gelungen. Wobei man sagen muß, dass alle neuen U-Bahnhöfe mittlerweile sehr gelungen sind (jeder sieht anders aus).


    Mehr Infos über den Bau des neuen Abschnittes und des Bahnhofes sowie über die neue U3 findet man unter: cityverkehr.de - Die U-Bahn und S-Bahn in Nürnberg


    Wer noch mehr Infos über die erste deutsche Führerlose U-Bahn bzw. die erste weltweite Führerlose U-Bahn im Mischbetrieb findet dies unter: Rubin Nürnberg (Realisierung einer automatisierten U-Bahn in Nürnberg)

  • Ja ist wirklich sehr gelungen. Neue U-Bahnhöfe sehen in Deutschland zumeist recht gut aus. Ich erinnere mich da gerade an München.

  • Zitat von JinStuttgart

    Der Bahnhof Gustav Adolf Strasse gefällt mir, der andere ist Konfektionsware.


    Beim Bahnhof Gustav-Adolf-Straße lässt sich jetzt schon sehr gut erahnen, welche Stimmung durch die Lichtinszenierung später dort sein wird. Finde ich auch sehr gelungen.


    Beim Bahnhof Sündersbühl muss man sich momentan wohl noch auf Visualisierungen des Architekturbüros (s. http://www.hannewald-strobl.de…age=22&block1=9&block2=13) verlassen, um die spätere situation einschätzen zu können.

  • Nicht nur die architektonische Ausgestaltung, auch konzeptionell finde ich die U-Bahnhöfe gelungen: übersichtlich, klar strukturiert und - teilweise - natürlich beleuchtet. Dem subjektiven Sicherheitsgefühl dürfte auch zuträglich sein, daß auf eine Zwischenebene offensichtlich verzichtet wird.

  • Fürth: Baubeginn U-Bahn-Strecke bis Hardhöhe

    Zeitungsartikel der FN vom 29.06.2005 - Zitatanfang:
    Der vorerst letzte Akt des Fürther U-Bahn-Baus Richtung Westen ist im Gang: Gestern fiel der Startschuss für die Arbeiten an der nur 440 Meter langen Strecke, die mitten hinein ins Zentrum des bevölkerungsreichen Stadtteils Hardhöhe führen wird. Eröffnung soll im Dezember 2007 sein.
    [...]
    Von den weiteren 440 Metern, die unterhalb der Komotauer Straße bis zur Soldnerstraße führen werden, entfallen 175 Meter auf den künftigen Bahnhof Hardhöhe. In diesen, so viel steht bereits fest, wird durch Lichtkuppeln Tageslicht fallen; für die detaillierte optische Gestaltung sorgen wie schon bei den Bahnhöfen Stadthalle und Klinikum Studenten der Fachhochschule Nürnberg.


    Den kompletten Artikel können Sie unter folgender Adresse nachlesen:
    Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten

  • Wagahai: Ja, dies ist KORREKT. Fürth und Nürnberg sind eben zusammengewachsen und deshalb haben Sie eine U-Bahn. Die Planungen machen soweit ich weiß auch die Nürnberger.....

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    Aber wahrscheinlich ist damit gemeint, kleinste Stadt mit "unterirdischer, vollwertiger" U-Bahn, denn Garching bei München oder Fellbach oder Gerlingen bei Stuttgart haben ja auch "U-Bahn-Stationen", nur oberirdrisch.

  • Womit wir hier (mal wieder) eine Diskussion um den Begriff "U-Bahn" anfangen könnten. Eine U-Bahn im engeren Sinn des Wortes haben in Deutschland nur Berlin, Hamburg, München und Nürnberg (http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn#Deutschland). Dabei dürfte sich das Berliner und das Hamburger Netz jeweils auf das Stadtgebiet beschränken. In München fährt die U-Bahn tatsächlich über die Stadtgrenze hinaus, allerdings, wie von Wagahai erwähnt, nur oberirdisch (und das auch erst wenige Jahre), was sich aber demnächst mit der Verlängerung der U6 ändern wird (oder täusche ich mich hier?). Vor wenigen Jahren war Fürth also auf jeden Fall die kleinste deutsche Kommune mit echter U-Bahn, heute ist sie (noch) die kleinste mit einer unterirdischen echten U-Bahn.
    Vielleicht kommt ja doch noch irgendwann mal die U2-Verlängerung nach Stein, dann kommt der "Titel" wieder nach Franken. Ich glaube aber eigentlich nicht dran, denn Stein kann sich den Betriebskostenzuschuß nicht leisten (daran scheitert wohl der Weiterbau, nicht an den Baukosten). Die Zugehörigkeit zum Nürnberg-Fürther Tarifgebiet belastet die Stadt schon jetzt sehr stark.

  • Die Hamburger U-Bahn wird ja sinnigerweise von der Hamburger Hochbahn AG betrieben. Man sollte das "U" wohl weniger als "Untergrund" oder "unterirdisch", sondern als "unabhängig" deuten.
    Die Nürnberger U-Bahn fährt auch teilweise als Hochbahn, z. B. in der Fürther Straße. Die Haltestelle Maximlianstraße ist noch unterirdisch, dann kommt Eberhardshof (oberirdisch ebenerdig), dann auf der Hochbahnstrecke Muggenhof (Achtung! Drücken des Links nur bei starken Nerven ratsam) und Stadtgrenze (schon auf Fürther Stadtgebiet, Ende der Hochbahnstrecke). Dann geht es wieder in den Untergrund. Im Gegensatz zu den etwa 100 Jahre alten Hochbahnstrecken der Hamburger und Berliner U-Bahn ist diese Betonbrücke aus den 60ern (ursprünglich von der Straßenbahn benutzt, aber schon in Hinblick auf die geplante U-Bahn gebaut und seit 1982 von dieser befahren) aber alles andere als eine Augenweide.

  • Zitat von Wagahai

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    Aber wahrscheinlich ist damit gemeint, kleinste Stadt mit "unterirdischer, vollwertiger" U-Bahn, denn Garching bei München oder Fellbach oder Gerlingen bei Stuttgart haben ja auch "U-Bahn-Stationen", nur oberirdrisch.


    Garching wird allerdings ab Ende 2006 einen eigenen unterirdischen U-Bahnhof haben.


    Trotzdem finde ich unter u-Bahnstaedten sollte man nur die meinen, die auch so ein Netz begruendet und aufgebaut haben und zB eigene Linien haben...


    Sowas wie Garching eine U-Bahnstadt zu nennen ist etwa laecherlich (genauso wenn man es eine Universitaetsstadt nennt..)

  • Zitat von Norimbergus

    Dabei dürfte sich das Berliner und das Hamburger Netz jeweils auf das Stadtgebiet beschränken.


    Für Hamburg ist das nicht richtig. Die U1 mit ihren drei Endhaltestellen überschreitet an vier Stellen die Grenze zu Schleswig Holstein. Mit Garstedt gibt es eine echte unterirdische Station in der Stadt Norderstedt, die mit ca. 73.000 Einwohnern kleiner als Fürth zu sein scheint.


    Das Hamburger U-Bahnnetz ist recht weitmaschig, d.h. im Innenstadtbereich sind einige Stadtteile immer noch ohne Schnellbahnanschluss, während die wenigen Linien teilweise weit hinaus fahren. Etwa zwei Drittel der 101 km U-Bahn sind oberirdisch. In den letzten 30 Jahren wurden in Hamburg nur 9 km hinzugebaut, und schon 2007 wird das kleinere München ebenfalls 101 km erreichen.

  • micro:
    Aus Hamburg habe ich immer wieder nicht nur Klagen über den von Dir oben beschriebenen Mißstand gehört, sondern auch darüber, daß U- und S-Bahn teilweise fast "ländliche" Gebiete in der Stadt anfahren, aber dicht besiedelte Gegenden in Schleswig-Holstein links liegen lassen. Ob das stimmt habe ich allerdings nie überprüft, und auch nicht, ob es davon Ausnahmen gibt. Anscheinend hat es aber eben auch Fälle gegeben, in denen die beiden Länder gut zusammengearbeitet haben.
    Und: Fürth ist mit ca. 110.000 Einwohnern tatsächlich ein gutes Stück größer, aber Garching ist natürlich viel viel kleiner als Norderstedt.

  • Um weiter offtopic zu sein... :)
    wenn die U6 im Sueden auch nach Matrinsried verlaengert wird, wird dann sogar Garching wieder unterboten.


    (Gemeinde Planegg, wo Martinsried dazu gehoert hat um die 10 000 Einwohner, Garching 15 000 )