Neue U-Bahn-Linie 4 [im Bau]

  • Wie das HA heute berichtet sollen die Vorplanungen für die Verlängerung zum Grasbrook wieder aufgenommen werden.
    Erschreckend finde ich wieder den Zeithorizont. Vor 2030 ist damit wohl nicht zu rechnen. Mit der Geschwindigkeit wird Wilhelmsburg nicht vor 2040 erreicht.
    Aber schon 2030 werden dort bis zu 20000 weitere Menschen leben, die dann an der Station Veddel vergeblich einen Platz in der S3 zu ergattern versuchen.

  • Wie das HA heute berichtet sollen die Vorplanungen für die Verlängerung zum Grasbrook wieder aufgenommen werden.
    Erschreckend finde ich wieder den Zeithorizont. Vor 2030 ist damit wohl nicht zu rechnen. Mit der Geschwindigkeit wird Wilhelmsburg nicht vor 2040 erreicht.
    Aber schon 2030 werden dort bis zu 20000 weitere Menschen leben, die dann an der Station Veddel vergeblich einen Platz in der S3 zu ergattern versuchen.


    Immerhin überhaupt Fortschritt! Nach Olympia hieß es ja, dass die U-Bahn dorthin auf Eis gelegt ist.
    Ich hätte ja die U-Bahn Station "Elbbrücken" gleich auf die andere Seite der Elbe verlegt, auf den Veddeler Markt. Dafür eine U-Bahn Station Chicago Square in etwa dort, wo die Rechtskurve beginnt kurz vor der Tunnelausfahrt.


    Die S-Bahn hätte am Veddeler Markt ebenso eine Station bekommen können, oder gar Veddel um ca 800m verschieben, und die 13 bis dorthin verlängern.
    Damit könnten die Leute vor "Veddel" bereits in die U4 ausweichen und das größte Problemstück der S3 wäre entschärft.
    So wie es jetzt gebaut ist, wird das Problemstück nur von Veddel-Hammerbrook auf Veddel-Elbbrücken verkürzt, im Endeffekt ist keinem geholfen.


    Und es ist zu befürchten, dass die U4 die S3 vor Wilhelmsburg gar nicht mehr berühren wird. Bedeutet: so lange die U4 nicht bis alt Wilhelmsburg hinein gebaut wurde, bleiben die Probleme auf der S3 bestehen.

  • ^ Hätte man die Verlängerung der U4 über die Elbe gleich in Angriff genommen, hätte man die Umsteigemöglichkeit nicht an den Elbbrücken, sondern an der Veddel realisieren können. Die S-Bahn hätte kein weiteren Halt benötigt. Aber hätte hätte ...


    Jetzt ist die S-Bahnstation dort im Bau. Der Zug ist abgefahren.


    Von daher ist die Linienführung der U-Bahn jetzt okay so und ein weitere Umsteigemöglichkeit nicht mehr notwendig. Die U-Bahn sollte jetzt vor allem den Westen Wilhelmsburgs erschließen und dann über den Binnenhafen bis nach Harburg (Rathaus?) weitergeführt werden. Ob das in diese Jahrhundert etwas wird, da habe ich so meine Zweifel, schon wegen des Geldes ...
    Aber bis Alte Mitte Wilhelmsburg sollte sie schon durchgeplant werden damit sie die S3 entlasten kann.

  • Es ist echt zum Verzweifeln, wenn man im Süden von Hamburg lebt. Jedes Jahr werden die Preise erhöht, auch Harburg und Umgebung wächst. Doch eine Aufwertung, bzw. ein Schritthalten an diesem Wachstum findet eigentlich nur nördlich der Elbe statt. Da kann man fast noch von Glück sprechen, wenn man in Harburg oder Neugraben einsteigt, bevor es dann in Wilhlemsburg/Veddel richtig voll wird.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das eine tragbare Taktik ist. Vor allem da ja nun auch ordentlich in den Harburger Hafen (Hamburg Innovation Port) investiert wird und es Projekte gibt, bei denen nun mehr als 200 neue Wohnungen entstehen. Das kann noch ordentlich ungemütlich werden...

  • Die Verlängerung zum Grasbrook soll nun immerhin bis Ende der 2020er gebaut werden: https://www.abendblatt.de/hamb…nen-Grasbrook-fahren.html


    Also vielleicht geht's ja doch etwas früher als 2040 ;)


    Kurzer Auszug:

    Auf einen Zeitplan oder gar eine Kostenschätzung will man sich vor Beginn der ersten Planungen zwar weder in der Koalition noch bei der Hochbahn einlassen. Es heißt aber, der U-Bahn-Bau könne gegen Ende 20er Jahre beginnen. Wenn alles reibungslos läuft, sei von einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag für den Anschluss auszugehen, hieß es. Valide Aussagen seien aber dazu heute noch nicht möglich.

  • ^ Hätte man die Verlängerung der U4 über die Elbe gleich in Angriff genommen, hätte man die Umsteigemöglichkeit nicht an den Elbbrücken, sondern an der Veddel realisieren können. Die S-Bahn hätte kein weiteren Halt benötigt. Aber hätte hätte ...


    Jetzt ist die S-Bahnstation dort im Bau. Der Zug ist abgefahren.


    Von daher ist die Linienführung der U-Bahn jetzt okay so und ein weitere Umsteigemöglichkeit nicht mehr notwendig. Die U-Bahn sollte jetzt vor allem den Westen Wilhelmsburgs erschließen und dann über den Binnenhafen bis nach Harburg (Rathaus?) weitergeführt werden. Ob das in diese Jahrhundert etwas wird, da habe ich so meine Zweifel, schon wegen des Geldes ...
    Aber bis Alte Mitte Wilhelmsburg sollte sie schon durchgeplant werden damit sie die S3 entlasten kann.


    Nur ist den Leuten - besonders denen auf der Elbinsel - damit nicht geholfen. Und die Abhilfe ist auf 20 Jahre mindestens nicht in Sicht, solange die Hamburger Verkehrspolitik sich nicht grundlegend ändert.
    Vielleicht verlängert man ja zumindest die 13 bis zur U4 Kleiner Grasbrook, wenn diese fertig ist.

  • so noch mein Beitrag zu der Haltestelle bei meinem letzten Besuch im Februar.


    Musste feststellen, dass hier bereits Touristenhorden ankamen, um sich die Haltestelle anzugucken. Ist auch toll!





    Blick vom Skywalk

    Bilder (c) Häuser

  • ^ Schöne Fotos! Die ganze Hafencity-Strecke ist derzeit im Wesentlichen eine Touristen- und Ausflugsbahn. Würde sich wahrscheinlich in dem Moment ändern, wenn man den viel beworbenen, aber nie vollzogenen "Sprung über die Elbe" doch wagt.