Neue U-Bahn-Linie 4 [im Bau]

  • U4 - Linienplanung

    Zitat

    Die neue U-Bahnlinie fädelt in der U2-Haltestelle Jungfernstieg aus
    und führt unter dem Alsterfleet - Binnenhafen – Sandtorhafen – Grasbrookhafen zunächst hin zum Überseequartier im Zentrum der HafenCity.


    Derzeit sind zwei Haltestellen in der HafenCity geplant:
    - Im Überseequartier entsteht die zentrale Haltestelle,
    - eine zweite Haltestelle ist östlich des Lohseparks geplant
    (da wird gebuddelt schon - sieht jedenfalls danach aus, nach Bahn


    Damit ist die Linienführung ja weitestgehend festgelegt -
    In der alten Speicherstadt werden als Busse verkehren.

  • Zur Linienführung habe ich einen Gesamt-Streckenplan gefunden :


    http://www.u4-hamburg.de/main.htm


    Auf dem Oberen Plan ist die Alte Streckenführung für eine U4 vom Flughafen / City-Nord,/ Hauptbahnhof / Osdorf / Schenefeld zu sehen. Dafür sind ja am Hauptbahnhof und Jungfernstieg schon Bahnsteige vorhanden.


    Für die Neu Planung gehts von Billstedt / Hauptbahnhof / HafenCity / Wilhelmsburg / nach Harburg.

  • Interessante Infos zu den U4-Planungen aus den 70er Jahren. :daumen:
    Das Hamburger Streckennetz würde kaum noch Wünsche offen lassen wenn alle damals und heute geplanten Trassen gebaut wären/ würden. Eine Menge weiterer Stadtteile (Lurup, Osdorf, Bramfeld, Rahlstedt, Tonndorf, Wilhelmsburg) und Vorstädte (Schenefeld, Ahrensburg) wäre auf einmal gut an den Rest angebunden.

  • wmeinhart : Danke! Sehr guter Link.


    Übrigens scheint das Motto der „wachsenden Stadt“ des Senats gar nicht so überzogen zu sein.


    Durch den Klimawandel ist bekanntlich mit einem Temperaturanstieg zu
    rechnen. Das kann eine spürbare Veränderung der Lebensbedingungen
    bis zum Jahr 2080 zur Folge haben.
    (http://www.pik-potsdam.de/pres…lease/pm_vulneurope_d.htm)
    In dem Zusammenhang wird in Europa eine Wanderbewegung vom Süden in den Norden erwartet. (Quelle: Süddeutsche Zeitung, Okt./Nov. 2005; - den Artikel konnte ich nicht mehr finden.)


    Trotz des hierzulande stattfindenden demografischen Wandels (Überalterung) ist demnach das Anwachsen der Bevölkerung in Hamburg wahrscheinlich. Auch deshalb wäre ein Ausbau des Schnellbahn-Netzes sinnvoll. – Egal, ob durch U- oder S-Bahn.


    Im Falle des Baus der alten U4-Strecke gäbe es direkt in der Innenstadt
    durch die Parallelität zur S-Bahn ein Überangebot (Station „Axel-Springer-Platz“). Das könnte aber auch als Stärkung des Zentrums gesehen werden.
    Im Bereich der Holstenstraße kann eine U-Bahn-Station („Thadenstraße“)
    zur Aufwertung des Quartiers führen! Man müsste wohl den Streckenverlauf und die Haltepunkte leicht an die aktuelle Situation anpassen. Auf jeden Fall halte ich die Anbindung von Osdorf und Winterhude/Uhlenhorst für überfällig.



    ----------------
    Nachtrag:
    http://www.sueddeutsche.de/sz/…1-aUC7gT7H4Znsg1gzIBVAcg/
    (E-Paper-Abo)

  • ***grins - bis dahin ist der Freischwimmer Pflichtfach ab erste Klasse -
    und selbstverständlich wird sich in der U-Bahn angeschnallt - weil sie dann nämlich schon über den Gleisen schwebt, statt zu rollen -
    und sollte Wasser da sein - für Schwimmwestenwird gesorgt sein -
    oder vielleicht auch für kleine Ballons, die mit der Geschwindigkeit wunderbar in die Luft steigen ob des Fahrtwindes /bis dahin sind selbst die Jüngsten hier nicht mehr am Leben:nono: ***

  • Wer weiß? Mein Biologielehrer meinte mal in der 7. Klasse, dass wir in 40 Jahren alle Tod sind, da das ganze Land überflutet sei, die Leute nichts mehr zu Essen hätten, usw. Der hat mir echt Angst gemacht mit seinen Horrorszenarien! Von Überflutung bis Eiszeit war alles dabei. Glaube aber trotzdem nicht, dass es in der näheren Zukunft so extrem werden wird.:nono:

  • tja, dann bleibt aber die Frage WIE - Ober - oder Unterirdisch um mit dem zunehmenden Wasser Bestand zu haben?
    Unterirdisch müsste dann erhöhter Druck ausgehalten werden können? Oder wie funktioniert das physikalisch mit dem Wasser? 1 Liter macht nicht soviel Druck wie 10 Liter Elbwasser? Da bin ich eine absolute Niete


    sie reden im Artikel aber auch von 2080.

  • Scheint ja wieder mächtig Streit zu geben! Wie wär's, wenn die sich mal halbsoviel streiten würden und doppelt so schnell mit dem Bau beginnen? Baut einfach eine U-Bahn und alle sind zufrieden (jedenfalls wenn sie erst mal fertig ist).

  • ich meine auch, dass dieser Teil dazugehört:

    Zitat

    Die Kammer will erreichen, daß "die Erschließung der HafenCity und eine Erschließung des Südens mit einer Hochbahn - geführt auf der Ostseite des Kaispeichers A - statt der unterirdischen U 4 einer öffentlichen nachvollziehbaren Prüfung unterzogen" wird.

  • Wenn die Planer so einen Unsinn verzapfen, ist der Streit doch vorprogrammiert.


    Schön wär's, wenn Hamburg endlich neue U-Bahnstrecken bekäme, aber doch nicht so unsinnig wie derzeit geplant! Ich bin froh, dass sich gegen diese Schildbürger-U-Bahn endlich Widerstand regt!


    Von Meßberg sind es nur 600 oder 700 m bis zum Überseezentrum. Warum also nicht einfach eine unterirdische Abzweigung von Meßberg bauen? Das hätte den Vorteil einer geraden Streckenführung.

  • mich interessiert eine sache: ich dachte immer, der bau der u4 sei vom senat beschlossene sache. kann das ganze tatsächlich noch irgendwie gestoppt werden? oder ist die möglichkeit rein theoretischer natur, praktisch aber eigentlich nicht vorhanden? eine hochbahn vor dem fenster wäre ja das grauen.

  • kidloco, vermutlich hast Du Recht, dass bereits alles fest geplant ist,
    deshalb kann man sich hier ja doch mal auslassen, über Sinn oder Unsinn der Planungen.


    Donjon schrieb am 11.11.

    Zitat

    Am östlichen Ende der Hafencity könnte die U4
    überirdisch weitergeführt werden. Neben den Fernbahngleisen
    würde die Geräusch-Kulisse durch die U4 wohl nur unwesentlich
    verstärkt.


    Für die Führung über die Elbe - müssen zu A die Elbbrücken das noch aushalten können. Und, die Brücken müssen so hoch sein, dass der Wasserverkehr nicht behindert wird.
    Kosten Kosten Kosten.
    Das andere ist, das grad in der Zeitung stand dass der Harburger (Bille? ich erinnere das grad nicht genau - und finde auch den Link nicht)Teil zum Museumshafen werden könnte.


    Dann weitere Querspangen die aber wohl eher den wirtschaftlichen Interessen gelten für den LKW-Verkehr durch das Gebiet
    Hafenquerspange: 2010 soll mit dem Bau begonnen werden


    Stadtentwicklungssenator Michael Freytag (CDU) setzt sich energisch für den Bau der Hafenquerspange ein.


    Autobahnzubringer: Investoren sollen Projekt realisieren. Auch für die Köhlbrandbrücke ist Mautgebühr geplant, damit sie nicht zur Ausweichstrecke wird. [MEHR...]


    * Hafenquerspange kommt - Maut für Köhlbrandbrücke
    * Seit 30 Jahren in der Planung
    * Wirtschaft sagt Unterstützung zu

  • Zitat von allday

    Für die Führung über die Elbe - müssen zu A die Elbbrücken das noch aushalten können. Und, die Brücken müssen so hoch sein, dass der Wasserverkehr nicht behindert wird.
    Kosten Kosten Kosten.


    Ich denke die Elbbrücken wurden so gebaut, dass sie noch eine U- oder S-Bahnlinie aufnehmen können? Außerdem kann man notfalls einfach eine weitere Brücke direkt daneben bauen (im gleichen Baustil natürlich). Dürfte immer noch günstiger sein als ein Tunnel unter die Elbe.

  • Günstiger wäre es allemal, aber wenn Herr Freytag beschlossen hat, dass er da eine U/-Bahn haben will, wird es sehr schwierig sein, ihn davon wieder abzubringen. Andere Frage: Kann die U-Bahn nicht auch auf den S-Bahn-Schienen fahren? Ich glaube mal gehört zu haben, dass die kompatibel wären. Denn dann könnte die U-Bahn einfach die S-Bahn-Strecke nutzen! --> Kosteneinsparungen!

  • Zitat von Dykie

    Kann die U-Bahn nicht auch auf den S-Bahn-Schienen fahren?


    Die Spurweite passt, aber Breite der Züge und Stromschiene passen nicht. Aber neue Schienen zu legen kostet vergleichsweise wenig.