Technisches Rathaus und Umfeld - Neugestaltung nach Abriss

  • Mal was anderes:


    Kardinal ist ja mittlerweile jedem bekannt der sich mit dem Technischen Rathaus beschäftigt, ganz bestimmt auch der OB.
    Da müsste doch durchaus die Möglichkeit bestehen, dass er mal bei der Frau Roth vorspricht, und mit diesen ganzen Lügen die von Seiten der Reko-Gegner aufgetischt werden, die wohl der Hauptgrund dafür sind, dass es im Moment nur auf nen unbefriedigenden Kompromiss hinausläuft, aufräumt. Besonders was zuletzt vom Herrn Stein aus der FDP zu hören war, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Hat er doch echt behauptet die Gebäude würden jeweils 5Millionen Euro kosten, obwohl, wenn ichs richtig mitbekommen habe, der reelle Betrag nichtmal ein Zehntel so hoch ist. Aber auch diese Unwahrheiten von Wegen Altes und Neues Rotes Haus, oder Goldene Wage wären nicht rekonstruierbar, und dass letztere mit dem Archäologischen Garten in Konflikt stehen würde, müssen endlich beseitigt werden.
    Vor einiger Zeit noch dachte ich, die CDU wäre die Partei von den Großen, bei der am Ehesten die Komplett-Reko möglich ist, aber mittlerweile hat sie sich total auf Kompromiss spezifiziert.
    Und der SPD muss mal jemand erklären, dass man keinen Wettbewerb für eine historische Lösung braucht, sondern Kardinal ja wohl alles dafür zusammen hat was man braucht. Deswegen sollten auch mal die Vorsitzenden dieser beiden Fraktionen, mal wieder auf den aktuellen Stand, besonders auch bezüglich der Unwahrheiten der Reko-Gegner-Argumente gebracht werden.

  • Allerdings, die jüngsten öffentlichen Äußerungen von Volker Stein halte ich auch für sehr befremdlich. Er tut der FDP absolut keinen Gefallen, wenn er ständig seine fixe Idee herausposaunt, das Areal müsse vom jetzigen Besitzer, dem Leasingunternehmen, entwickelt werden. Das bedeutete nämlich die 1:1-Umsetzung des KSP-Entwurfs. Vor allem missachtet er damit anderslautende Beschlüsse seiner Partei, nämlich wenigstens ein paar Rekonstruktionen, ansonsten Kleinteiligkeit auf altem Grundriss.

  • BFF-Pressemitteilung zu den bevorstehenden Römerberggesprächen:


  • Zitat von rako:
    Ich glaube nicht, dass ein "High-Potential" oder ein Student mehr nach Frankfurt kommt, nur weil in der Innenstadt ein paar Fachwerkhausatrappen stehen. Im übrigen zeichnen sich Städte wie Paris und mittlerweile auch London durch avantgardistische Architekur aus und nicht durch Butzenscheibe und vorgetäuschte mittelalterliche Gassenromantik.



    Zunächst mal ist es ja so, dass auch nach Vorstellung derer, die einen möglichst historischen Wiederaufbau der Altstadt befürworten, gerade keine „Fachwerkhausatrappen“ mit Butzenscheiben errichtet werden sollen, sondern funktionierende Gebäude, deren Ausstattung heutigen Ansprüchen genügt. Dass so etwas prinzipiell möglich ist, zeigt das Beispiel der nach historischem Vorbild wiederaufgebauten Löwenapotheke in Aschaffenburg.


    Dabei spielte nicht der Wunsch nach Herstellung mittelalterlicher Gassenromantik („Heimeligkeit“) oder eine innerliche Zurückweisung avantgardistischer Architektur eine Rolle, sondern es hatte sich - am Ende eines langen Diskussionsprozesses - die Erkenntnis durchgesetzt, dass es für jenen speziellen Ort keine andere befriedigende Möglichkeit gab, eine Reminiszenz an die jahrhundertelange Geschichte und Bautradition der Stadt zu schaffen, als die originalgetreue Rekonstruktion.


    Die von dir genannten Städte Paris und London verfügen noch über eine große Anzahl historischer Gebäude und alter Kunstwerke, die mit Stolz gepflegt werden und denen das vorrangige Interesse der in- und ausländischen Besucher gilt. Wer aber in Frankfurt zwischen Dom und Römer wandelt, atmet nicht den Geist der Geschichte, sondern durchquert ein experimentelles Trümmerfeld des gescheiterten Städtebaus der vergangenen 50 Jahre. Dabei drängt sich verständlicherweise vielen Menschen der Gedanke auf, es den Warschauern gleich zu tun und auf einem räumlich eng begrenzten Gebiet den Geist und den Charakter des Verlorenen wieder erlebbar zu machen. Dies würde nach meiner festen Überzeugung nicht nur bei Touristen neues Interesse an Frankfurt wecken, sondern auch die Identifikation der Bürger selbst mit ihrer Stadt stärken, was beides nur positive Aspekte haben kann.



    Zitat von Schmittchen:
    Einige Altstadthäuser an dieser Stelle, entlang der Braubachstraße könnte meinetwegen angepasst modern gebaut werden, bedeuten weder den Wiedereintritt ins Mittelalter noch das Ende aller Stadtentwicklung. Sondern schlicht die einzig dauerhaft zufriedenstellende Lösung für diesen ältesten Teil der Stadt.Andere Teile der Innenstadt verlangen nach anderen Lösungen, das ist doch gar keine Frage. Etwas ähnliches wie Paternoster Square könnte zum Beispiel eine gute Lösung für das Gebiet um die Kleinmarkthalle sein.


    Richtig. Einige Altstadthäuser bedeuten keinen „Kultursturm“ und symbolisieren nicht den Wunsch nach Rückkehr ins Mittelalter. Vielmehr ist es so, dass besondere Umstände, in diesem Fall der beinahe vollständige Verlust des historischen Stadtbildes, nach besonderen Maßnahmen verlangen, d.h. hier nach Wiederaufbau getreu dem historischen Vorbild, allerdings auf räumlich eng begrenztem Raum. Leider wird einmal mehr eine städtebauliche Gestaltungsfrage durch bestimmte Kreise aus opportunistischen Gründen ideologisch aufgeladen und in einen „Endkampf“ zwischen Gut und Böse umfunktioniert. Dabei ist nichts so provinziell und kleingeistig, wie das peinliche Gezerre um das vermeintlich richtige städtebauliche Dogma.



    Zitat von BMXican:
    ich glaube nicht, dass 3 oder 4 fachwerkhäuser - denn mehr gibts bestimmt nicht - das image ändern werden. man sollte echt aufhören daran zu glauben, dass eine breit angelegte rekonstruktion stattfinden wird. es geht hier um geld und kein investor wird da irgendwas bauen, wenn es sich nicht für ihn lohnt. ich sehe es schon kommen: am ende wird das rathaus abgerissen und wir bekommen eine schöne brache. oder das rathaus bleibt gleich stehen. ich hätte nichts gegen eine schöne neue alstadt - und eine völlige rekonstruktion wird es einfach nicht geben. man sollte realistisch bleiben.


    Eine vollständige Rekonstruktion halte ich persönlich zwar auch für wünschenswert, aber nicht für absolut notwendig. Man könnte sich auch den Wiederaufbau in Nürnberg und Münster zum Vorbild nehmen, wo zwar nicht jedes Haus Stein für Stein rekonstruiert wurde, aber dennoch durch Beibehaltung des Stadtgrundrisses und Gestaltungsvorschriften für Neubauten der historische Charakter des Stadtbildes gewahrt werden konnte. Wichtiger als die exakte Rekonstruktion einzelner Gebäude scheint mir daher, darauf zu achten, dass alle Neubauten ortstypische Gestaltungsmerkmale aufweisen (Proportion, Fassadengliederung, verwendete Materialien etc.). Einige originalgetreue Rekonstruktionen (z.B. Goldene Waage) wären dennoch schön.


    Um dies zu erreichen sollte man das Grundstück nicht einem oder wenigen Großinvestoren überlassen, sondern die Parzellen einzeln an bauwillige Interessenten vergeben, die ihre Häuser in der eben beschriebenen Weise nach strengen Gestaltungsvorgaben errichten. Ich bin sicher, dass es den ein oder anderen Frankfurter Bürger gibt, den man dafür gewinnen könnte.

  • das wäre wohl die beste lösung, aber anscheinend ist sie gar nicht machbar:


    aus der heutigen fnp:


    Uwe Becker und Volker Stein diskutierten über die Bebauung des Stadtzentrums
    Altstadt: Jetzt geht’s ums Geld



    (...)


    Ist es möglich, die Grundstücke einzeln an private Bauherren zu geben?


    STEIN: Unvorstellbar!


    BECKER: Wir reden nicht über ein Neubaugebiet auf der grünen Wiese. Ich sehe das Risiko, dass der eine oder andere die Aufgabe finanziell nicht stemmen kann. Das könnten wir nicht verantworten.


    STEIN: Wir werden auf dem Areal etwa 20 Häuser haben. Jedes Grundstück würde etwa fünf Millionen Euro kosten – und da steht noch kein Haus drauf. Das müssten wir subventionieren. Was wir da für ein Geschrei bekämen, quer durch die populistischen Oppositionsreihen.


    BECKER: Wir müssen eine Quadratmeter-Zahl erreichen, die das Vorhaben insgesamt tragfähig macht.


    (...)


    das gesamte interview findet man bei:
    http://www.rhein-main.net/sixc…2_news_article&id=2706880

  • die townhouses sind einer meiner lieblingsprojekte überhaupt.


    ich habe allerdings irgendwo gelesen, dass wenn man die altstadt rekonstruieren würde - mit 30 oder 40 kleinen privat finanzierten häusern, müsste jeder bauherr ca. 3 millionen (ich glaub es war 3.4 millionen genau, wenn ich mich nicht irre) investieren - das ist ne menge geld für ein kleines häuschen. ob sich da viele private investoren finden würden? ich bezweifle, dass die townhouses einzeln so viel kosten würden (und die sind ja viel grösser).

  • also die idee an sich ist sehr gut, finde ich. nur leider sehe ich ein problem mit der finanzierung. ein relativ grosses modernes stadthaus für 2 millionen klingt besser, als ein kleines fachwerkhaus für 3.4 millionen ;)

  • Diese Idee wurde tatsächlich schon angesprochen. Scheint mir auch der Königsweg für die städtebauliche Aufwertung der ehemaligen Altstadt zu sein. Wenn auch vielleicht nicht gerade für das prominent gelegene Areal, um das es hier geht. Füllbauten allenfalls, ansonsten blieben viele andere sinnvolle Orte, die Südseite der Saalgasse beispielsweise. Anders als in Berlin müsste die Gestaltung unbedingt gesteuert werden, durch eine Gestaltungssatzung etwa.


    Die hier genannten Preise scheinen mir zu hoch. Kardinal nannte wesentlich niedrigere Baukosten, bleibt die Frage der Grundstückskosten. Hier könnte die Stadt moderat subventionieren, vielleicht abhängig vom Maß der gewerblichen Nutzung. Denn zumeist würde ja Gewerbefläche im Erdgeschoss geschaffen, was die die Sache auch bei höheren Grunderwerbskosten noch wirtschaftlich machen könnte.

  • Bei der Frankfurter CDU scheint die "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen"-Taktik Anwendung zu finden...


    Anfangs hieß es aus den Reihen der CDU, man könne gar kein Gebäude rekonstruieren. Bald sprach man von zwei Rekos, die denkbar wären (Waage und Rotes Haus), dann kam ein drittes hinzu (Rebstock), und jetzt spricht die OB bereits von vier Häusern.


    Warten wir mal ab, wie viele es in zwei Wochen sind... :D

  • Das wäre aber schon die schlechtere Lösung. Da müssen die Anforderungen dann aber auch knallhart sein inklusive Vorschreibung welche Gebäude (oder sagen wir besser: Parzellen, sonst kommt man noch auf die Idee sie an ne andere Stelle zu schieben) mindestens rekonsruiert werden müssen.
    Und das sollten auf keinen Fall nur vier sein, sonst haben wir das Frankfurter Problem, das seit Kriegsende besteht, immer noch nicht gelöst: zwar relativ viel Vorkriegsgebäude, aber alle weit verstreut, so dass nirgendwo ein Ensemble seine Wirkung entfalten kann

  • Hab mir nochmal die Arbeit gemacht und das alte Straßenraster auf ein Luftbild der Altstadt gelegt.
    Und dazu noch die bisher in den Raum geworfenen Gebäude, die meiner Meinung nach zusammen mit dem Haus Rebstock das absolute Minimum an Rekonstruktionen darstellen sollten (das Haus zum Lämmchen, Namensgeber der gleichnamigen Gasse, halt soweit möglich), mit aufgeführt. Extra Markierung hab ich mir jetzt erspart, die Hausnummern sind eigentlich recht gut zu erkennen


    Und dann behaupte noch jemand, Wage und Rotes Haus wären nicht rekonstruierbar...

  • Interessanterweise hat sich die FAZ auch diese Arbeit gemacht, und zwar hier:


    http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EF7237758031D40B2AB8ADCC92F2E8C51~ATpl~Ecommon~Sdetail_image~Aimg~E1.html?back=/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EF7237758031D40B2AB8ADCC92F2E8C51~ATpl~Ecommon~Sspezial§Phtml


    Auch auf dieser Darstellung sieht es so aus, als sei das Rote Haus ein ganzes Stück weit von der Schirn entfernt. Mir völlig unverständlich, wieso Bartetzko behauptet hat, man müsse für die Errichtung des Roten Hauses die Schirn abreißen...

  • Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Fr... halten. Oder wenigstens versuchen an Informationen zu kommen. Aber das gebührt den Reko-Gegnern ja nicht. Deswegen posaunen die lieber erstmal irgendwelche Unwahrheiten aus.
    Oder es ist eher so: Man weiß dass es Quatsch ist, aber da man keine Argumente hat, aber trotzdem versuchen will jegliche Rekonstruktion zu verhindern, erzählt man ganz bewusst Unwahrheiten um so die Stimmung in der Bevölkerung auf seine Seite zu bekommen. Und was hat ne bessere Wirkung, als wenn ausgerechnet die wichtigsten Gebäude als nicht reko-fähig dahingestellt werden...?
    Anders kann ich mir diese Dreistigkeit nicht erklären.

  • Für das Rote Haus müsste von der Schirn diese eigenartig sinnlose Plattform verschwinden (sieht aus wie eine Riesenausführung des Ikea-Tischchen "Lack"), sonst nichts. Dahinter, auf der der Kunsthalle zugewandten Seite scheint ein Notausgang / -treppe zu sein, wofür sich sicher eine andere Lösung finden wird. Ein anderer Nutzen ist nicht erkennbar. Wegen eines Ikea-Tischchen greint also einer der prominentesten zeitgenössischen Architekturkritiker, Dieter Bartetzko von der FAZ, für Rekonstruktionen müsse die Schirn abgerissen werden! Ist das nicht herrlich?


    Ach ja, Rohne: Gute Arbeit, das mit der Karte!

  • Braubachstrasse

    Durch Zufall habe ich in einer PDF Datei eine weitere Simulation des KSP Entwurfs gefunden der den Blick in die Braubachstrasse zeigt.


    Dazu folgend 2 eigene Bilder aus ähnlicher Perspektive, allerdings natürlich noch mit dem Beton Monster:


    http://img460.imageshack.us/img460/3879/kspbraubach4vq.jpg">


    http://img460.imageshack.us/img460/6083/braubach13df.jpg">


    http://img460.imageshack.us/img460/4523/braubach29ns.jpg">

  • Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen - eine komplette Reko des Stadtgebietes oder auch eine Reko im überwiegenden Teil sehe ich kritisch !


    Eine Stadt wie Frankfurt welche - wie meine Heimatstadt Braunschweig - im Kriege nahezu ihre komplette Altstadt verloren hat sollte so etwas nicht anstreben !


    Ich stimme völlig mit den meisten hier überein, dass der KSP-Entwurf bestenfalls eine Vorlage ist, welche deutlich überarbeitet werden muss. Zu groß ist das Bauvolumen, welches in zu wenige Baukörper gegossen wird. Eine Erinnerung an eine Alstatdt oder gar eine Gassenstruktur ist so schwer zu erreichen und die Verlegung von Strassen bzw. Gassen in bezug auf ihren historischen Verlauf ( Königsweg ) ist sehr kritisch zu betrachten.


    Jedoch darf man meiner Meinung nach auch bei dieser Chance nicht so tun, als ob alles ungeschehen gemacht werden könnte, in dem man ein ganzes Viertel wieder so hinstellt, als ob es nie einen Krieg gegeben hääte und die 60 Jahre danach nicht existent wären.


    Ich weiss, dass diese Dískussionen sehr emotional verlaufen und es schwer ist dabei einen kühlen und vor allem sachlichen Kopf zu bewahren. Wir haben das ganze in Braunschweig gerade hinter uns in Sachen Schlossreko - von Anfang an ging hier die Diskussion vollständig den Bach runter weil fast alle beteiligten den "Pfad der Tugend" verliessen und sich gegenseitig verbal die Köpfe einschlugen bis hin zur Klage wegen Verleumdung, Einschaltung des Presserates etc.


    Teiweise auch sehr verständlich wenn man als Reko-Freund seine Felle davon schwimmen sieht, weil jemand unsachliche oder gar fälschliche Argumente vorbringt um die Sache vom Tisch zu bekommen ! Wie auch immer . . .


    Ich war in Braunschweig letztlich für die Reko der Schlossfassaden und bin ich hier bedingt für eine kritische Rekonstruktion. Auf keinen Fall jedoch für die Reko eines ganzen Viertels !


    Vielmehr sollte hier eine Art rediziertes, Dresdener Modell geschaffen werden, in dem einige wenige Bauten am historischen Ort wiederaufgebaut werden, man ansonsten der gewachsenen Struktur folgt, die Grundstücke jedoch parzelliert in moderner Formensprache Haus für Haus bebaut - soweit das denn mit dem Investor machbar ist.


    So schön eine komplette Reko auch wäre - zum einen muss sie durch Investoren ( gibt es die für eine komplette Reko überhaupt ? ) finanziert werden und zum anderen spiegelt sie einem falsche Tatsachen vor - FFM wurde nun mal total zerstört.


    In Dresden wird der Neumarkt mit rekonstruierten "Leitbauten" und Neubauten in alter Form wiedererstehen.


    Das sollte auch für FFM das Ziel sein. An kritsischen Punkten drei bis vier Rekonstruktionen - ansonsten Finger weg davon und eine Erinnerung an das Gewesene in moderner Formensprache ! In Dresden wurde und wird meiner Meinung nach auch schon zuviel künstlich erschaffen, aber es gibt spannende Kontraste beispielsweise zwischen dem Hotel de Saxe und einem Nachbargebäude zur Wilsdrufer Strasse hin - ein moderner Neubau.


    Frankfurt ist die Stadt der Moderne schlechthin mit seinen Hochhäusern usw. Warum kann es mit diesem Pfund nicht auch an dieser Stelle wuchern und etwas Einmaliges schaffen - auch mal ohne Hochhäuser ? Die Kunsthalle Portikus mit ihren hoffentlich bald zwei Türmen ist schon ein sehr gutes Beispiel dafür. Warum nicht auch in der Altstadt dergleichen mehr ?


    Rekos des Alten gibt es mehr als genug - damit stellt sich FM sicher nicht heraus und im Zweifel kommen die Leute zum Römer - und laufen auf dem Weg dahin durch ein Viertel was zwar sehr hübsch ist - aber in deren Augen ist eben der Römer FFM oder die Paulskirche. Auf dem Rückweg kann man sich ja dann in der Altstadt in ein CAfe setzen . . sie könnte ( bewusst Konjunktiv, genau kann es natürlich keiner wissen ) zu Beiwerk verkommen.


    Im Kontrast zwischen Alt und Neu, Sichtbarmachung der Spuren der Zerstörung liegt hier in meinen AUgen die sehr große Chance für FFM !


    Die vehemente Diskussion hier verfolge ich schon länger. Ich bin einmal auf das letztliche Ergebnis gespannt ! Und hoffe jetzt niemandem zu Nahe getreten zu sein. ;-))


    Für Reaktionen wäre ich mehr als dankbar - aber nicht vergessen : Ich gebe nur meine Meinung wieder und greife niemanden persönlich an ! ;-))