Hörde | Phoenix See [Planung&Bau]

  • Bodenbeschaffenheit

    Vor einigen Tagen haben die Grundstücksbesitzer interessante Post bezüg-
    lich der Auflagen des Umweltamtes zur Bebauung ihrer Grundstücke erhalten !


    Dort heisst es wortwörtlich: "Das Bauordnungsamt / Umweltamt macht die Auf-
    lage, dass der Boden aus den jeweiligen Baugruben (Bodenverdrängung) grund-
    sätzlich zu entsorgen ist, d.h. nicht mehr, wie im GID-Gutachten von Dr. Höfer
    beschrieben, auf dem Grundstück verbleiben kann.


    Weiter fordert das Bauornungsamt/Umweltamt, dass der anzudeckende Ober-
    boden im Vorfeld vor Ankauf einer gutachterlichen Bewertung unterzogen wer-
    den muss."


    Scheinbar trauen die Ihren eigenen Gutachtern nicht mehr, was die Qualität
    der eingebauten und angeblich gefilterten Böden betrifft. Wir als Grund-
    stückskäufer wussten zwar, dass dort zuvor kein "Naturschutzgebiet" war,
    man hat uns aber bei Vertragsabschluss eine saubere u. gute Bodenqualität
    garantiert.


    Der größte "Witz" bei der ganzen Geschichte ist, dass die Entwicklungs-
    gesellschaft uns anbietet, "für Sie verwendbaren Oberboden in geeigneter
    Qualität mit Prüfzeugnis anzukaufen und an Sie als Bauherrn zum Selbst-
    kostenpreis von 14,00 €/m³ (reiner Materialpreis ohne Lieferleistung) wei-
    terzugeben".


    Im Prinzip müsste die Entwicklungsgesellschaft kostenlos einen geeigneten
    Oberboden aufbringen, um eine vernünftige und gesundheitlich unbedenkliche
    Wohnsituation zu garantieren.


    Offensichtlich ist das ganze Projekt bei weitem nicht so vorbildlich wie überall
    offiziell dargestellt ...

  • Phoenix2011

    Die modellierten Hänge wurden mit Kalk ausgetrocknet/lagenweise verdichtet. Kalk ist zwar auch ein Düngemittel, in höherer Konzentration treten aber Mangelerscheinungen bei Landpflanzen auf. Mir erscheint es daher nur logisch, dass der Aushub nicht auf dem Grundstück verbleiben kann.

  • Unglaublich aber wahr: Das Parkhaus an der Faßstraße wird nicht abgerissen. Die Pink Invest GmbH wird das Gebäude sanieren und im Erdgeschoss Einzelhandel etablieren. Zudem erwarb der Ingolstädter Projektentwickler ein weiteres Grundstück an der Seekante/Faßstraße. An Ort und Stelle befindet sich aktuell noch ein Hochbunker. Dieser wird abgerissen, es entsteht großflächiger Einzelhandel mit einem "namhaften Mieter". (Quelle)

  • Ich kann es nur teilweise nachvollziehen.


    Was für den Erhalt des Parkhauses spricht: Es wird in Zukunft einen hohen Bedarf an Parkraum in dem Bereich geben.
    Was dagegen spricht: die alte Struktur des Parkhauses mit engen Auffahrten.


    Ich finde auch schade, dass Stück für Stück die Bunker verschwinden. Sind sie doch auch ein stilles Mahnmal.

  • @tino

    Den Abriss des Hochbunkers und den angekündigten Neubau* befürworte ich. Dass das Parkhaus erhalten bleibt ist allerdings eine Farce, zumal der Rückbau gefördert worden wäre. Wenigstens ist hier zu erfahren, dass ein Fassadenwettbewerb ausgelobt wird. - Mal ganz davon ab: Hieß es nicht, dass die Einzelhandelsfläche rund um den See auf 3.000 m² begrenzt werden soll?! Mit dem Neubau an der Seekante/Faßstrasse (großflächiger Einzelhandel) und dem Erdgeschoss des Parkhauses, dürfte ein Großteil der Fläche bereits vergriffen sein. Bin gespannt, ob die Stadt ihr eigens gesetztes Ziel die Händler in der Altstadt zuschützen über den Haufen wirft. Das wäre sicherlich fatal.


    *Vorausgesetzt es entsteht etwas Hochwertiges, bitte keinen Flachbau mit Discountern als Mieter. Zudem ist die Rede von 160 Parkplätzen. Diese Anzahl dürfte wohl nur mit Hilfe einer Tiefgarage umsetzbar sein. Warum also die zukünftig benötigten Parkflächen nicht in letzterer unterbringen, also im Prinzip wie einst geplant ("Hochgarage an der Seekante")? Fazit: Es ist ja schön und gut, dass ein Investor gefunden wurde, der bereit ist viel Geld in die Hand zunehmen. Dennoch verwundert es, dass sich die Stadt nicht konsequenter verhält.

  • Hörder Burg, Magazin & H2Ö

    Die Hotelpläne* für die Hörder Burg sind geplatzt. Grund sind die hohen Denkmalschutz-Hürden und die Kosten für den Innenausbau. Dennoch soll der Verkaufsprozess im dritten Quartal 2011 eingeleitet werden. Bis dahin wird auch noch an der Fassade gewerkelt (Quelle). Apropos Denkmalschutz: Zwar verwundert's aber das Magazin stand bisher nicht unter eben jenem. Mittlerweile wurde für die 1912 entworfene Eisenbetonkonstruktion aber das Eintragungsverfahren eingeleitet (Quelle). Anbei noch zwei Visualisierungen des H2Ö [Entwurf: HPP Architekten; Baufeld(er): Grundstücke 325-327].


    *Dass die Pläne scheitern würden, zeichnete sich im Laufe des letzten Jahres ab. So war zuletzt nur noch die Rede von Gastronomie und Büros. Ein weiteres Indiz: Die gewünschten Hotelflächen im HAFEN 12.


    Quelle: PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft/HPP Architekten/avpgroup



    Quelle: PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft/HPP Architekten/avpgroup

  • Das Freundliebgebäude ist nun bis auf die Außenanlagen fertig.



    Quelle: mein Bild


    Es wirkt noch etwas verloren auf relativ freier Fläche.



    Quelle: mein Bild



    Quelle: mein Bild



    Quelle: mein Bild


    Geothermieleitungen



    Quelle: mein Bild

  • Pier 4, Hafentor & Dock_1

    Die vier Baufelder (Grundstücke 337 bis 340; Hafenquartier) südlich des FAPS hat bekanntlich die Fa. Freundlieb erworben. Sehr "originell" ist der jetzt bekanntgegebene Projektname: Pier 4. Außerdem: Hier die Wochenchronik aus der KW01, u.a. gibt es Infos zum Hafentor ("Auch Hafentor wird zügig realisiert"). Last but not least eine weitere Visualisierung vom Dock_1:



    Quelle: 3dpixel company/Planungsgruppe Drahtler

  • Sehr "originell" ist der jetzt bekanntgegebene Projektname:


    Nicht nur das finde ich originell. Auch die Archtektur kann man nur mit einem kursiven originell betiteln. :nono:


    Es freut mich aber, dass wieder ein paar gewerbliche Grundstücke reserviert wurden. Bin mal gespannt, wie das aussieht, wenn alle gleichzeitig anfangen zu bauen. :confused:


    Was mich aber stutzig macht, dass es zwei Visualisierungen für das Kontor gibt. Einmal auf der Vertreibsseite und dann in dem angeführten pdf auf Seite 2. Oder irr ich mich da im Gebäude.

  • @tino + Wochenchronik KW02

    Visualisierungen vom Pier 4 sind mir bisher nicht bekannt, kann daher auch nichts zur Gestaltung sagen bzw. schreiben. Weißt du eventuell mehr? Der finale und wohl auch einzige Entwurf vom Kontor (Kleihues + Kleihues Architekten) ist dieser. Alles andere sind nur etwas bessere Baumassenstudien/Platzhalter. - Hier noch die Wochenchronik KW02 (u.a. "Erschließung und Straßenbau"). -

  • Wer lesen kann..., naja. :)


    Hab nicht ganz zuende gelesen. Hab gedacht, dass das Bild Pier 4 darstellt und deshalb gedacht, dass die Architektur sich sehr ähnelt mit Dock 1 und Kontor.


    Das "Platzhalter-Kontor" in dem pdf gefällt mir aber deutlich besser.

  • Mir schwant Böses

    Der namhafte Mieter aus diesem Beitrag ist wohl Media Markt. Kolportiert wird eine 3.000 m² (!) große Verkaufsfläche. Bezirksbürgermeister Renno: "Ein Fassadenwettbewerb für den Neubau sollte schon sein." (Quelle)

    • Hier der sechste Teil (Seeblick) der Langzeitdokumentation rund um den PHOENIX-See.
    • Mittlerweile sind zwei Dutzend Bauanträge beim Stadtplanungs- und Bauordnungsamt eingegangen.
    • Fast täglich kommen neue hinzu.
    • Die ersten Baugenehmigungen sollen im April rausgehen.
    • Am 9. & 23. Feb. sowie am 9. & 23. März finden um 15.00 Uhr Infoveranstaltungen statt. Tel.: (0231) 91 51 333
    • Der Pegel im Hafen hat die Marke von 3,25 Meter geknackt.
    • Wochenchronik KW04

    Einmal editiert, zuletzt von Nick () aus folgendem Grund: Korrektur!

  • 8. Februar 2011

    So langsam aber sicher wird das Areal ein wahrer Hingucker. Wie gleich zu sehen, hat der Pegel bereits eine stattliche Höhe erreicht, zudem dürfte wohl bald der eigentliche Straßenbau beginnen. - Freue mich schon auf den Frühling: Blaues Wasser, grüne Hänge, Hörder watt wollt'er mehr?!



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild



    Quelle: Mein Bild

  • Hier eine Fotostrecke vom 10. Februar 2011. Im Mittelpunkt stehen diesmal das West- und das Südufer. - Warum fallen die Bauzäune in diesem Bereich eigentlich auch erst im Mai, sieht doch alles schon recht fesch aus?! - Folgend, weitere Infos (Quelle):


    • Mitte April (!) soll die Einspeisung beendet sein.
    • Bis dahin werden täglich noch 3.500 m³ Grund- und Frischwasser in den See gepumpt.
    • Zudem wird momentan ein Sand-Wasser-Gemisch in den See geleitet.
    • Grund: Die für die Wasserqualität schädliche Fadenalge soll bekämpft werden.
    • In der nächsten Woche geht's dann ans Asphaltieren der Erschließungsstraßen am Nordufer.
    • In Kürze beginnt auch die Bepflanzung der Flachwasserzonen.
  • Hafenquartier

    Die 3dpixel company hat eine aktuelle/überarbeitete Visualisierung des Hafenquartiers veröffentlicht. Zu sehen ist (von rechts nach links) das Kontor am Kai, das FAPS, der Hafen12 und das S.E.A.HOUSE.



    Quelle: 3dpixel company

  • ^^^^ Die Wände von S.E.A.HOUSE (links vom Wasserbecken) sehen beinahe fensterlos aus; die oberen Etagen des höchsten Gebäudes und das ganze kleinere Gebäude links von diesem. Mir gefällt auch nicht, dass nur die Bäume grün und der Himmel blau, aber der ganze Rest ohne Abwechslung grau ist. Ist das Ruhrgebiet nicht grau genug? Ich hoffe, dass die Entwürfe noch sehr stark überarbeitet werden. Dann entsteht eine angenehme Wohnsiedlung am Wasser.


    Extra lobe ich hiermit Dock_1 unter #514 für dieses Bißchen grüner Farbakzente (die einzigen zwischen drei völlig grauen Fassaden).

  • Hafenquartier: Fassaden in erster Reihe ( Hancock)

    Geschmäcker sind unterschiedlich, deine Anmerkung bezüglich grauer Fassaden ("Mir gefällt auch nicht, dass nur die Bäume grün und der Himmel blau, aber der ganze Rest ohne Abwechslung grau ist.") ist aber haltlos: Die einzige, graue die ich ausmache erhält das S.E.A.HOUSE, wobei dass nur die halbe Wahrheit ist. Der Reihe nach: Das Kontor am Kai erhält eine Sandsteinfassade, eine Glasfassade mit Holzelementen erhält das FAPS, das S.E.A.HOUSE eine Glasfassade mit Sichtbeton, das Dock_1 die von dir erwähnte grün-akzentuierte Natursteinfassade (?) und eine weiße Textil-Fassade gibt's für der Hafen_12 (wobei hier noch nicht das letzte Wort gesprochen sein dürfte). Zwischen dem Kontor am Kai und dem Dock_1 befinden sich des Weiteren die Hörder Burg und die Tull-Villa [links].

  • Ich muss User Hancock aber in "Schutz" nehmen.


    Wenn auch das mit der grauen Farbgebung nicht ganz stimmen mag, auf mich wirkt die ganze Bebauung sehr eintönig (Würfel und Quader wo man hinsieht). Aber so ist eben der moderne Baustil. Mir gefällt das auch nicht, wirkt irgendwie alles unpersönlich. Wie Nick schon sagte, Geschmäcker sind halt verschieden. ;)