Pinakotheken und Kunstareal

  • Also, dass ist ja nun wirklich nicht das hässlichste Gebäude Münchens. Etwas Abwechslung schadet dem Stadtbild auch nicht, wie man mit der Pinakothek sieht.

  • Das einzige Gebäude in München, dass sowohl eine grenzenlose Häßlichkeit als auch eine völlige städtebauliche Deplatziertheit in sich vereint, das ist ja wohl die Schwesternschule am Rotkreuzplatz.

  • Das einzige Gebäude in München, dass sowohl eine grenzenlose Häßlichkeit als auch eine völlige städtebauliche Deplatziertheit in sich vereint, das ist ja wohl die Schwesternschule am Rotkreuzplatz.


    Also da finde ich den Hertie am Stachus noch bedeutend hässlicher, bzw. den Kaufhof am Marienplatz bedeutend deplatzierter

  • Also da finde ich den Hertie am Stachus noch bedeutend hässlicher, bzw. den Kaufhof am Marienplatz bedeutend deplatzierter


    Mit dem Unterschied, dass du nur eine Ecke weiter gehen musst um dem Anblick zu entrinnen. Die Schwesternschule sieht du im ganzen Viertel.
    Aber wahrscheinlich hat jedes größere Stadtteilzentrum seine mehr oder weniger schlimme Bausünde, da geht es der Münchner Freiheit auch net viel anders.

  • Was mich sprachlos gemacht hat, ist, dass man von der Luisenstraße, wo man bislang den historischen Anblick des wunderbaren Toskana-VIlla-artigen Lenbachauses mit dem Park genießen konnte, jetzt die Oberlichter des Neubaus sieht, die weit über das Dach ragen. Geht gar nicht

  • Mir gefällt dieses goldene Schmuckkästchen. Ich hoffe aber , dass das Metall der Fassade noch etwas nachdunkelt .
    Gespannt bin ich auf die neue Installation von Olafur Eliasson .
    http://www.lenbachhaus.de/cms/index.php?id=383


    Ich finde die Erscheinung der goldenen Fassade interessant. Wie ein grosses unausgepacktes Geschenk. Was ist da innen drin? Die Pinakothek der Moderne könnte dagegen auch irgend ein zweckmässiges Universitätsgebäude oder Freizeitzentrum sein.

  • Also ich finde das Schmuckkästchen schön....manchmal glenzt es natürlich zu goldig, aber ansonsten kann ich mich nicht beklagen. Die Anwohner wissen es ja bestimmt besser...aber ich glaube nicht, dass es so grauenhaft aussieht wie behauptet.

  • Museen in München

    In diesem Thema geht es um die Museen in München. Den Anfang macht die Alte Pinakothek, deren Besucher sich bis 2018 auf temporäre Schließungen von Teilen der beliebten Gemäldesammlung einstellen müssen. Neben einer Erneuerung der Beleuchtung des von Leo von Klenze als Tageslichtmuseum konzipierten Gebäudes wird gleichzeitig auch eine energetische Sanierung durchgeführt, um den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz Rechnung zu tragen. Zudem werden die schadhaften Fenster erneuert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 12 Millionen Euro. Die Arbeiten erstrecken sich über vier Jahre und werden in Bauabschnitte aufgeteilt, sodass weite Bereiche der Alten Pinakothek geöffnet bleiben können. Erste Säle wurden im Jahr 2014 geräumt.


    Weitere Informationen: http://www.pinakothek.de/sanierung-alte-pinakothek


    Alte Pinakothek um 1900:

    Quelle: Library of Congress, gemeinfrei


    Aktueller Stand der Sanierungsarbeiten:





    Bilder: Architektator, alle Rechte vorbehalten

  • Sollte man nicht die Bepflanzung wieder so herstellen? Vie kosten kann das nicht. Heute ist das ein ordinärer Fußballplatz mit Trampelpfaden.


    Wäre ich auch dafür, das sah ja damals wunderschön aus. Auch die Figuren sollten wieder eingesetzt werden!
    Und jetzt ist es nur noch eine Hundewiese wie der Königsplatz, echt schändlich was München mit öffentlichen Plätzen macht, wenn sie nicht gerade für dubiose Veranstaltungen mißbraucht werden (siehe zerstörtes Ungererbad)...

  • Dieses einfach nur als Kunstareal bezeichnete Kleinod ist, das räume ich auch gerne als Berliner ein, definitiv das wertvollste, was Deutschland in diesem Ausstellungssegment zu bieten hat. Eigentlich ein nationaler Schatz. Nach einer Tour durch alle drei Pinakotheken + Brandhorst war ich ganz baff, so eine Fülle derartiger Werke kannte ich bisher nur aus London und Paris.


    Leider machen die Münchner zu wenig draus. Das beginnt schon damit, wie man als Besucher behandelt wird. Sehr unwirscher Befehlston, wenn man Werken zB etwas zu nahe kommt. Es fehlt jegliches Gesamtkonzept (ganz anders: Museumsinsel Berlin; solch ein Gesamtkonzept steht und fällt ja nicht damit, ob solch ein Areal nun auf einer Flußinsel steht oder nicht). Die Präsentation wirkt im Detail lieblos und verstaubt.


    Bis dahin, dass ich nicht verstehen kann, wie man dieses wunderbare Areal mit den großzügigen Grünflächen der Pinakotheken nicht schon längst dem Verkehr komplett entwidmet hat, zu einem reinen Fußgängerbereich für Museenbesucher und Flaneure (vgl. Lustgarten auf der Museumsinsel zB).


    Und auch im weiteren Umfeld noch Museen, die ich gar nicht besuchen konnte: Galerie im Lenbachhaus, Paläontologisches Museum, Ägyptisches Museum, Glyptothek, die Bayerische Staatsbibliothek wäre sicher auch einen Besuch wert gewesen (ich liebe alte, große Bibliotheken!). Das ist ein richtiges kulturelles Herz, was hier in München in einem Radius von ca. 500 m zu finden ist. Aber so wird es nicht präsentiert, den Menschen bewusst gemacht. Wenn man touristisch an München denkt, dann eher an das barocke Bayern und Postkartenmotive, als an solch einen hochkulturellen Schatz. Leider!


    Ich zitiere einen Leserkommentar unter dem o. g. Artikel der AZ München:


    "malvinb• vor 4 Stunden
    Das sog. "Kunstareal" ist nach wie vor ein Paradebeispiel für das unsägliche Unvermögen der Stadt München im Bereich Stadtplanung. Überall stehen Kästen und Riegel (ägyptische Museum) rum. Es gibt keienn zentralen Identifikationspunkt. Die Anbindung zu Fuss zur Inennstadt wurde versemmelt durch den neuen Siemensbau zum Wittelsbacherplatz. WER will denn da schon entlang laufen. Das ist sowas von uneinladend (Danke Frau Merk für ihr grandioses Versagen). Wenn man die Fussgänger schon dermaßen verarscht, dann braucht man auch nicht plötzlich einen auf Pro-Fussgänger machen. Staat und Stadt sind einfach nur unfähig. Noch ein Beispiel. der Platz des Nationalsozialismus wurde mit Platten so verlegt, dass er jetzt aussieht wie der Königsplatz 1938!!! Bravo, und das hat 4 MIo gekostet. Was hätte man mit 4 Mio Euro alles machen können."

  • Das liegt wohl eher daran dass den Pinakotheken das Leitexponat fehlt. In Paris gibts die MonaLisa, in Berlin die Aphrodite in London die Crown Jewels, und in Wien die Nachstellung der Belagerung durch die Türken und die Reichskrone... in München? Nichts.