Pinakotheken und Kunstareal

  • Danke fuer die Photos, ueberall solche Zeitzeugnisse zu haben ist ziemlicher Quatsch, vor allem, wenn man nicht einmal erfaehrt, warum hier zB irgendeine Figur fehlt.




    Andere kleine News:
    Es gab die Schluesseluebergabe an den FC Bayern fuer das etwa 30 Hektar grosse Areal auf der ehem. Fuerst Wrede Kaserne im Muenchner Norden, wo man der FC Bayern vereinstechnisch gross expandieren will.


    http://www.sueddeutsche.de/,ra…enchen/artikel/43/146702/

  • Diesen Montag, eine Woche nach der Wiederaufstellung der Sphinx der Glyptothek, habe ich auf dem Weg zur Uni gesehen, dass die Verhüllung des Hauses Brienner Straße 27 (das zur Zeit renoviert wird) auf einer Seite gefallen ist.
    Bislang sah das Haus so aus:
    http://denkmaeler-muenchen.de/temp/200712/Clipboard01.jpg


    Der Vorkriegsbau:
    http://www.bildindex.de/bilder/MI02285c08a.jpg


    Aus diesem recht langweiligen Bau wird wieder ein ganz netter klassizistischer Bau:



    Block auf die noch verhüllte Straßenfront


    Ein erster Schritt um die Pracht der ältesten der vier Münchner Prunkstraßen wiederherzustellen?

  • Das Gerüst ist jetzt ganz weg.
    Das Resultat gefällt mir sehr gut! Vorallem hinsichtlich der Verbesserung die es zum vorigen Aussehen mit sich bringt! Dieser teil der Briennerstraße wirkt jetzt wieder ein Stück homogener. Bitte ruhig weiter so :daumen:
    (hatte keine kamera dabei sorry)

  • Ist wirklich gut geworden. Leider ist es aber nur eine Fassadensanierung, mir hätte es ganz gut gefallen wenn die Fenster weiter auseinandergestezt worden wären.
    Ein paar Bilder vom Donnerstag. Leider noch mit Teilen des Gerüsts:


    Details:




    Und noch der östliche Nachbar vom Gabriel von Seidl:

  • Erweiterung Kunstareal München

    Ich wusste nicht, in welchen Thread ich das posten sollte, es handelt sich insgesamt um die Erweiterung/den Ausbau der Pinakothek der Moderne und des Kunstareals, die Renovierung und Nutzung des Türkentors ist ein Teil des Gesamtkonzepts: Nach den Planungen von Stephan Braunfels soll entlang der Gabelsberger- und der Türkenstrasse ein L-förmiger Gebäudekomplex gebaut werden, die früheren Fluchten der Türkenkaserne werden darin aufgenommen. Das Türkentor sollte diesen Plänen zufolge in den Komplex eingebunden werden. Das sich im Bau befindliche Brandhorst-Museum respektiert in seinen Grundrissen ebenfalls diese Pläne.


    Übersichten:
    http://maps.google.de/maps?f=q….003372,0.009398&t=h&z=17
    http://www.pinakothek.de/


    In einem neuen Erweiterungsplan für das Kunstareal sind jetzt drei Einzelgebäude nördlich des vorhandenen PDM-Gebäudes im Gespräch. Der Entwurf kommt von Henn Architekten. Die in Braunfels' Entwurf freigestellte Blickachse zwischen der Alten Pinakothek und dem Türkentor wird damit knapp nicht verbaut: http://www.hennarchitekten.com/#en/aktuell Der Institutsbau der LMU an der Türkenstrasse/Ecke Theresienstrasse soll angeblich langfristig abgerissen werden.


    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/627/186040/

  • Danke fuer die Vorstellung. Vorlaeufig koennen wir das Thema wohl in diesem Thread lassen.


    Direkter Download Link zum PDF-File fuer die Foliensammlung ueber die Vorstellung des Gesamtkonzepts von Henn Architekten


    Beim LMU Bau gibt es schon seit Jahren langfristige Planungen, dass die dortigen Lehrstuehle nach Matrinsried umziehen werden. Wahrscheinlich irgendetwas in Richtung 2015-2020.
    Das Konzept ueberzeugt mich nicht wirklich. Das Muenchner Kunstareal braeuchte in meinen Augen ein Aushaengeschild erster, architektonischer Guete- wahrscheinlich als zentralen, verbindenen Bau. Die in Muenchen hochgelobte Alte Pinakothek reist doch international (und national) niemanden vom Hocker.


    ich frage mich, ob das so weitergehen wird. Das die Elektotechnik der TU nach Garching umziehen wird, ist ja auch schon bereits angedacht...Das TU Nordgelaende wuerde dann auch fuer Museumserweiterungen zur Verfuegung stehen.

  • Heute schrieb auch die AZ darüber. Unter anderem ist die Rede von einer schon lange geplanten „Verlängerung des Altstadttunnels zur Entlastung des Museumsviertels“ – weiss jemand mehr dazu bzw. wo eine solche Tunnelverlängerung verlaufen soll?


    Ude ist natürlich gegen den Masterplan - die Strassen könnten wegen des hohen Verkehrsaufkommens nicht stillgelegt werden und zudem würden wertvolle Grünflächen verbaut...


    Im Herbst soll ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben werden.


    http://www.abendzeitung.de/muenchen/40465

  • ^^ Ude wieder mal mit geistigem Tiefschlägen! :nono:


    Welche Grünfläche wird überbaut?
    Warum Verkehrsinfarkt, wenn man den Individualverkehr aus der Barer Straße sperrt?


    Bitte begründen Herr Ude. Wenn sie selbst die Kompetenz nicht haben, dann holen sie sich die.

  • Auch detail.de berichtet über Henn's Planungen für das Münchner Kunstareal:
    http://www.detail.de/rw_5_News…Meldung_2187_Volltext.htm


    Mit der Renovierung des Türkentors soll wohl noch in diesem Jahr begonnen werden, es wird ein "visueller Bezugspunkt zwischen Pinakothek der Moderne, der Sammlung Brandhorst und dem Klenzeportal der Alten Pinakothek"


    P.S.: vielleicht sollte man den Thread jetzt doch mal umbenennen in "Masterplan Kunstareal München" oder so in diese Richtung (hier geht es dann um die "Gesamtplanung", die Einzelthreads des Museums Brandhorst und Ägyptisches Museum brauchen davon ja nicht betroffen zu sein)...

  • Ein Teilstück der Barer Strasse zwischen der Theresien- und der Gabelsbergerstrasse soll provisorisch zwei Monate lang für Autos gesperrt werden, nur Trams können noch durchfahren. Zwischen der Alten Pinakothek und der PDM soll dadurch ein Platz für Fussgänger entstehen, eine sogenannte "neue Mitte" für das Museumsareal. Auf die Grünflächen vor dem Haupteingang der PDM sollen die geplanten Erweiterungsbauten mit Gerüsten simuliert werden: Bild aus der SZ


    Klasse Idee :)


    Vollständiger Beitrag in der SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/86/310019/text/


    @Lug: Threadtitel umbenennen in "Masterplan Museumsareal" oder Ähnliches?
    done. LugPaj

  • Beginn für den Umbau des Lenbachhauses soll im Frühjahr 2009 sein, Fertigstellung Ende 1011:


    http://www.fosterandpartners.c…jects/ByType/Culture.aspx


    http://www.art-magazin.de/arch…ter_lenbachhaus_muenchen#


    Über das Aussehen der neuen Fassade aus Bronze oder Ähnliches wird noch gestritten:
    http://www.abendzeitung.de/kultur/60324


    Im Bezirksausschuss Maxvorstadt sorgt man sich um Büsche und Bäume:
    http://www.wochenanzeiger.de/article/81528.html


    Bitte bei Gelegenheit verschieben in Museumsareal-Thread. Danke!

  • Immer wieder, wenn ich am Türkentor vorbei gehe, denke ich mir, dort würde ich doch gerne einziehen.


    Was ist es, dass ein derartiges Gebäude eine solche starke Wirkung auf seine Umgebung hat. Es soll zum Wahrzeichen werden, ja, also auch andere empfinden diese Stärke dieses kleinen Steinhaufens.


    Ich glaube, erst durch das Wegfallen der anschließenden Bebauung und der Veränderungen in seiner Umgebung hat dieser Baukörper seine herausragende Qualität erlangt. Auf der anderen Seite der Türkenstraße existiert eine geschlossene Bebauung, auf seiner Seite stehen großvolumige Solitäre zurückgesetzt von der Straße. So erlangte es eine "groteske", fast schon paradoxe Lage. Alleine stehend direkt an der Straße, ohne Konkurrenz, in seiner Funktion nicht mehr eindeutig erkennbar (ein Tor wo keines - mehr - nötig ist) und in seinem sichtbaren Alter unantastbar.


    Es ist doch wunderschön, wenn man sieht, dass sich um eine solche Sache gekümmert wird und diese Halbruine nicht einfach weggerissen wird. Es wäre ein unersätzlicher Verlust für den ganzen Straßenzug gewesen.


    Doch Vorsicht ! Der Begriff "Authentizität" sollte bei der Restaurierung eine entscheidende Rolle spielen. Das Gebäude neu zu verputzen und neu zu streichen erscheint mir als eine "gefährliche" Sache. Die Spuren des Alters sind Spuren seiner Geschichte und sind die höchste Qualität dieses Gebäudes !


    Es entsteht ein Problem. Wie soll man ein solches Gebäude restaurieren ohne es in wesentlichen Teilen zu erneuern ?


    Vieleicht sollte man es mit altem Material behutsam instandsetzen, die Fassade mit einem "Schwamm" reinigen und die beschädigten Stellen rekonstruieren lassen. Der Innerraum hingegen könnte ein sehr modern ausgestatteter Raum sein, denn seine Funktion hat sich geändert ! Das Gebäude mit seiner Geschichte wäre dann das gleiche geblieben, seine neuere Geschichte bestände in seinem neuen Inhalt.


    ...gerade Ortsbesichtigung, wahrscheinlich kann man es auch neu streichen. Angesichts der "überragenden" neueren Nachbarschaft (Brandhorst Museum) in der Türkenstraße hat es an stadträumlicher Bedeutung verloren. Vieleicht kann man es jetzt sogar wegreißen.:mad: