Die ewige Hochhausfrage - das Original seit 2003

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    Diese Standorte wird der richtige Hochhausrahmenplan (03 Architekten) mit Sicherheit aufgreifen.


    Keine Ahnung was jetzt KSP-Architekten wollen :confused:


    Gleisdreieck Laim ist ja sinnvoll, aber was soll denn das Cluster auf dem Großmarktareal, was die zahlreichen Stumpen entlang der Bahnachsen? Das ist doch genau das, was nicht mehr gewollt wird.


    Völliger Unsinn :nono:

  • Weiß nicht, wer jetzt auf diese Variante kam? Ist mir vollkommen neu.


    Ich habe ja selbst mit 03 telefoniert. Dort sind vorraussichtlich mehrere Cluster vorgesehn: Entlang der A9, bis über den Frankfurter Ring, A94 bis SZ HH bzw. noch weiter östlich davon, Hirschgarten (H&DM Entwurf, etc.) und Arabellapark.


    Moosach, um das Uptwon ist absolut unmöglich. Wäre das 88 North, der neue Busbahnhof, etc., etc. nicht auf Riesenflächen gebaut worden, dann eventuell. So ist definiv kein Platz dafür.


    Um das ADAC HH seh ich absolut kein Potenzial. 0,0000%!!!


    Anders sieht es da an der südlichen Isar aus. Da war man ein 180m hohes Bauwerk jahrzehntelang gewohnt. Warum dieses nicht durch eine MUC Version des 432 Tower in NYC ersetzen. Auch so schlank und 180-200m hoch. Plus neue Büros. Durch Großmarkt, etc. gut angebunden.


    Meiner Meinung nach eine Top Lage im Süden Münchens.

  • Moosach, um das Uptwon ist absolut unmöglich.


    Klar ist da Platz. Die zahlreichen anderen niedrigen Gewerbebauten müssen dort nicht für immer stehen. So ein Rahmenplan ist ohnehin eine langfristige Geschichte.


    Anders sieht es da an der südlichen Isar aus. Da war man ein 180m hohes Bauwerk jahrzehntelang gewohnt. Auch so schlank und 180-200m hoch.


    Südlich der Innenstadt machen > 100 Meter mMn keinen Sinn: Wie Isek schon schrieb, ist das Konfliktpotential dort viel zu groß; was ich aber auch verstehe, da sie unnötig die Sicht auf die Alpen verstellen (war nicht das eines der Argumente für einen Abriss des Schornsteins?) Wenn es wieder hoch hinaus gehen sollte, dann im Osten oder Norden. Dort ist es politisch deutlich unproblematischer und wie ich finde auch städtebaulich interessanter.


    Wie dem auch sei sind angeblich mehrere Projekte in Vorbereitung.


    Was da wohl alles mitgezählt wird? Unter "mehrere" könnten für 90 - 115 Meter auch nur Knorr, Bavaria No. 5 und BVK verstanden werden. Aber wer weiß? Hauptsache die Politik eiert nicht länger herum.

  • Neuer Beitrag in BR24 de:
    München wie Manhattan


    Darin beschreibt Frau Merk die neuen Hochhaus- Standorte: A94, A9, Frankfurter Ring.


    In diesem Zusammenhang beschreibt Frau Merk, sie rede sich um Kopf und Kragen. Heißt das, dass die höllisch Angst haben, hier neue Hochhäuser zuzulassen ?

  • Frau Merk redet sich tatsächlich um Kopf und Kragen - nicht weil Sie Angst hat neue Hochhäuser zuzulassen, sondern weil sie als offizielle Amtsträgerin ihre subjektive Meinung zum besten gibt. Das haben ihre Vorgänger und der Oberbürgermeister in der Vergangenheit auch ständig gemacht. Der richtige Weg ist jedoch, dass man sich für solche Absichten erstmal eine politische Mehrheit besorgt und dann Fakten schafft. Es darf nicht wieder so chaotisch laufen wie in der Vergangenheit.


    Frau Merk sollte sich mit ihren Äußerungen darum lieber zurückhalten und stattdessen klar auf die in Arbeit befindliche Studie verweisen. Diese Studie muss dann politisch (und am besten noch mit einer zweiten Abstimmung in der Bevölkerung) akzeptiert werden und in konkrete Planungen umgesetzt werden.

  • Nein, jeder Mensch darf frei seine Meinung äußern. Wenn ich aber in meiner professionellen Rolle befragt werde, sollte ich auch eine professionelle Antwort geben und nicht „aus dem Bauch heraus“ antworten. Das fehlt mir bei dieser Debatte - Professionalität und Sachlichkeit.

  • Danke @JaiC,


    Ich hab gemeint gehabt Beispielsweise Gruppen von Gebäuden bis zu 100m entlang der genannten Achsen, so etwas wär ja eh schon erlaubt, oder hab ich jetzt schon wieder etwas falsch verstanden ?

  • Es gibt in München keinerlei Verbot von Hochhäusern und keine verbindliche Höhenbeschränkung. Das Bürgerbegehren aus dem Jahr 2004 hat Gebäudehöhen außerhalb des Mittleren Rings auf 100m beschränkt, war aber nur 1 Jahr rechtlich verbindlich.


    Was die Stadt davon abhält höhere Gebäude zuzulassen sind im wesentlichen zwei Dinge:
    1. Man fühlt sich weiterhin verpflichtet den mit dem Bürgerbegehren zum Ausdruck gebrachten Willen der Bevölkerung zu respektieren. Darum haben viele Politiker weiterhin Vorbehalte gegen höhere Gebäude.
    2. Man befürchtet ein zweites Bürgerbegehren, das ggf. bereits bewilligte Projekte wieder zu Fall bringen können (so wie damals 2004). Diese Gefahr ist real (siehe auch Bürgerbegehren gegen Hochhäuser in den Umlandsgemeinden Unterschleißheim und Haar).

  • Der Unterschied zu damals ist allerdings, daß es keine verbindliche HH Studie gab (daraus sollte dann auch schleunigst ein Rahmenplan entstehen) und das nach einer aktuellen Umfrage, die Akzeptanz für HH in München so hoch ist, wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr.


    Ist erstmal ein verbindlicher HH Rahmenplan da, dann ist auch jegliches Bürgerbegehren zwecklos! Denke München und die wenigen, verbliebenen HH Gegner werden nicht um eine Vielzahl von HH zwischen 100-200m bis 2030/2035 herumkommen.


    Daran müssen sie sich halt dann gewöhnen und wenn es so schrecklich sein sollte, eben ins Umland ausweichen.


    Hier noch der Link zum Interview: https://www.br.de/nachrichten/…t-zur-wohnzukunft,RLugQEk


    Und hier das volle Interview. Mit einer interessanten Nachverdichtung des Arnulfparks. Wie schon öfter von mir gefordert, die komplette, mittlere Freifläche zu bebauen: https://www.br.de/nachrichten/…kunft-in-muenchen,RLqN6t1

  • Diese Gefahr ist real (siehe auch Bürgerbegehren gegen Hochhäuser in den Umlandsgemeinden Unterschleißheim und Haar).


    In Haar ging das Begehren pro Hochhäuser aus. Ebenso in Berg am Laim.
    Zudem gibt es keinen charismatischen Antihochhausfanatiker mit großer politischer Macht mehr, nahezu alle Parteigrößen stehen für Hochhäuser. Ein neuer Entscheid hätte mMn gute Chancen auf ein Ja zu mehr als 100 Metern.


    Dazu hat auch unser Ministerpräsident Söder kürzlich seinen Senf dazu abgegeben, als er vor circa 300 Parteimitgliedern über die Zukunft seiner Partei philosophierte:


    Den immer noch umgesetzten HH-Entscheid finde er "sehr Siebzigerjahre-Kronawitter-mäßig".


    https://www.sueddeutsche.de/mu…uenchen-analyse-1.4385925

  • Das DB Dreieck :)


    Ja, ein beeindruckendes Ensemble. Selbst für FFM Verhältnisse.
    Meiner Meinung nach, in dieser Höhe, in München komplett undenkbar.


    Leider.

  • Sowas wie das Four könnte ich mir gut anstelle des Arabella Hochhauses vorstellen (vll etwas niedriger), wenn es schon abgerissen wird. Als Solitärensemble nicht geeignet.
    Wahrscheinlichkeit tendiert bis 2026 gegen null. Vielleicht in 20 Jahren, wenn es sonst nirgends mehr Platz gibt...
    Mei, 200 Meter muss es aber auch nicht sein (aktuell gibt es schon unförmige 1.000 Meter Projekte), viel wichtiger wäre mir, dass die geplanten HH eine stimmige, innovative Architektur erhalten. Auf ein 200 Meter Chipperfield-BVK-HH kann ich gerne verzichten... sorry, dass das Thema wieder aufkommt, aber eine Äußerung wie vom BVK-Vorstand "wir sind Understatement, das soll sich in der Architektur äußern" ist bei 100 Metern eine Frechheit. Dann sollen sie gleich bei 30 Metern bleiben.


    @G_lixi: Off-Topic? Thematisch passt es genau hier rein ;)

  • Grundsätzlich muss in München erstmal die 100m Marke offiziell beerdigt werden. Dann wird man aber sicher nicht direkt auf 200m gehen. Unter der Prämisse dass die 100m zukünftig wieder überschritten werden (dürfen), halte ich es für realistisch wenn wir in den nächsten 20 Jahren vereinzelte Projekte bis etwa 130-140m sehen werden. Was dann (also ab 2040) passiert, kann man unmöglich vorhersehen.

  • Was muss da von offizieller Seite kommen? Da gibt es keinerlei Grundlage. Die 100 m sind mit Nichten irgendwo bindend. Die Stadt könnte selbst ein Hochhaus für ihre knappen Res6in der Verwaltung bauen. 140 m oder 160 m. Bei Weitem kein übertriebenes Ding. Das wäre ein Zeichen. Stadtwerke Gelände am Georg Brauchle Ring. Top Standort. Was wenn sich selbst die Verwaltung an nicht existierende Gesetze hält nur aus Angst einer schreienden Minderheit, die ja selbst sogar nicht betroffen wäre.