Die ewige Hochhausfrage - das Original seit 2003

  • Kronawitter verfolgt kein Ziel na ja er will keine HHs für München ob die nun 50 oder 150 Meter sind. Es ist ihm auch egal ob die am Mittleren Ring gebaut werden oder im Vorort von München um es überspitzt auszudrücken.Es ist ihm auch egal ob die schön sind oder hässlich sind. Damit disqualifiziert sich Hr Kronawitter hinsichtlich einer Diskusion über Hochhäuser schon selbst. Denn einfach gegen alles wettern was in die Höhe geht und aus der Siluete der Kirchtürme herrausragt. Hat eigentlich wenig mit Sachbezogener Politik zu tun.


    Ich sag nur ein Hr. Geis der Hochhauszene nur nicht so Menschenverachtend er verachtet Hochäuser und so jemand ist noch mit Humor zu nehmen :D

  • Ich stimme Thorsten zu...der Typ hat nen Knall. Ich bin ja auch gegen HHs in München...aber ned gegen alles was hoch ist. Und wenn ich sage, dass keine HHs in München gebaut werden sollen, dann heisst das eigentlich nur in dem Kern, der die Identität der Stadt ausmacht.
    Was ein paar Kilometer weiter geschieht ist mir völlig Schnuppe. Da können sie von mir aus auch ne Skyline hinklatschen, wie in Frankfurt.
    Und da die Politik der Stadt eh so zu werten ist, dass sie ebenfalls keine HHs im Stadtzentrum wollen, sehe ich bisher keine Probleme...so what?

  • LOOOOOOOOOOOOOOL MIK....ich schliesse mich deinem Aufruf an!!!!!


    @ kampflamm....hast des schoa gesehen vom Odeonsplatz...die versaute Sichtachse? Wenn nicht, dann solltest dirs vielleicht erstmal ansehen...also ich find es kommt gut...und überhaupt nicht aufdringlich...auch nicht vom Siegestor aus.....dazu sind die Highligh-Tower zu weit weg....und sie machen neugierig...also wenn ich am siegestor stehe...denke ich ned an die sichtachse...sondern daran, dass ich die Türme von der Nähe sehen möchte

  • La Défense liegt ja auch exakt auf der Achse der Champs Elysee. Regt sich jemand darüber auf?
    Ich muß sagen, daß ich schon länger nicht mehr in München war (und v. a. nicht in der Ludwigstraße/Leopoldstraße). Das Highlight wird man nach seiner Fertigstellung wohl recht gut sehen können, wenn es jetzt schon sichtbar ist. Aber kann man eigentlich auch die Münchner Rück sehen? Ich finde nämlich: entweder richtig oder gar nicht. Allerdings macht ja die Leopoldstraße an der Münchner Freiheit einen Knick, weshalb im Gegensatz zu Paris keine durchgehende Achse existiert. Das nimmt dem ganzen wahrscheinlich etwas seinen Reiz. Aber wie gesagt: ich habe es noch nicht gesehen!
    Den Hochhaus-Wildwuchs in München halte ich aber schon für sehr problematisch. Wie kann eine Hochhaus-Studie zustandekommen, die eine lockere Korona von Hochbauten in gebührendem Abstand von der Altstadt empfiehlt? Der gebührende Abstand ist ja völlig in Ordnung, aber das Stadtkronen-Konzept erscheint mir als eine Kopfgeburt, die in Wirklichkeit nie so wahrgenommen wird, wie sie gedacht ist, sondern einfach nur als Wildwuchs und als ziemlich planloses Ausfransen der Skyline. Einige wenige Standorte (im Idealfall nur einer) mit verdichteter Hochhaus-Bebauung wären in meinen Augen auf jeden Fall besser. Verkehrstechnisch bietet sich ein Gelände an der S-Bahn-Stammstrecke natürlich an. Somit sind die Hochhäuser an der Donnersberger Brücke richtig plaziert. Das Projekt Birketweg liegt ja in der gleichen Richtung, nur etwas weiter stadtauswärts (eine S-Bahn-Station existiert zwar nicht, kann aber problemlos gebaut werden) und ist deshalb zu begrüßen. Den Einfluß auf Nymphenburg kann ich aber wegen mangelnder Ortskenntnis nicht bewerten.
    Sehr kritisch sehe ich Hochhäuser im Süden Münchens. Hier finde ich, daß man den traditionellen Blick von Norden über die historische Skyline (Frauenkirche, Neues Rathaus, Alter Peter, Allerheiligenkirche, Theatinerkirche, Ludwigskirche) zu den Alpen nicht mit Hochhäusern zubauen sollte.

  • Übrigens in der heutigen Online Ausgabe der Süddeutschen Zeitung hat Hr. Kronawitter sich wieder mal hinsichtlich Hochhäuser ausgelassen...gähn :rolleyes:

  • Original geschrieben von Thorsten
    Übrigens in der heutigen Online Ausgabe der Süddeutschen Zeitung hat Hr. Kronawitter sich wieder mal hinsichtlich Hochhäuser ausgelassen...gähn :rolleyes:


    Oh wirklich :eek: :eek: ? Von dem kann ich gar nicht genug lesen. Jedes Mal auf's neue bin ich ueberrascht welch interessanten Fakten er uns praesentiert. Endlich mal einer der uns die Augen oeffnet dass Hochhaeuser eine Ausgeburt der Hoelle sind und nur dazu dienen dem Satan zu huldigen und unsere schoenen historischen Staedte in ewige Nacht zu tauchen. Und jeder der den Bau solch gotteslaesternder Bauwerke begruesst oder auch nur billigt, ist ebenfalls vom Teufel besessen!!!!!! Das Brennen auf dem Scheiterhaufen ist foermlich eine Erloesung fuer diese armen verwirrten Gestalten.



    Naja, wenn der Herr meint dass er in der Bekaempfung der Hochhaeuser ein erfuelltes Leben hat, von mir aus, soll er das machen.

  • Original geschrieben von Norimbergus
    La Défense liegt ja auch exakt auf der Achse der Champs Elysee. Regt sich jemand darüber auf?
    Ich muß sagen, daß ich schon länger nicht mehr in München war (und v. a. nicht in der Ludwigstraße/Leopoldstraße). Das Highlight wird man nach seiner Fertigstellung wohl recht gut sehen können, wenn es jetzt schon sichtbar ist. Aber kann man eigentlich auch die Münchner Rück sehen? Ich finde nämlich: entweder richtig oder gar nicht. Allerdings macht ja die Leopoldstraße an der Münchner Freiheit einen Knick, weshalb im Gegensatz zu Paris keine durchgehende Achse existiert. Das nimmt dem ganzen wahrscheinlich etwas seinen Reiz. Aber wie gesagt: ich habe es noch nicht gesehen!
    Den Hochhaus-Wildwuchs in München halte ich aber schon für sehr problematisch. Wie kann eine Hochhaus-Studie zustandekommen, die eine lockere Korona von Hochbauten in gebührendem Abstand von der Altstadt empfiehlt? Der gebührende Abstand ist ja völlig in Ordnung, aber das Stadtkronen-Konzept erscheint mir als eine Kopfgeburt, die in Wirklichkeit nie so wahrgenommen wird, wie sie gedacht ist, sondern einfach nur als Wildwuchs und als ziemlich planloses Ausfransen der Skyline. Einige wenige Standorte (im Idealfall nur einer) mit verdichteter Hochhaus-Bebauung wären in meinen Augen auf jeden Fall besser. Verkehrstechnisch bietet sich ein Gelände an der S-Bahn-Stammstrecke natürlich an. Somit sind die Hochhäuser an der Donnersberger Brücke richtig plaziert. Das Projekt Birketweg liegt ja in der gleichen Richtung, nur etwas weiter stadtauswärts (eine S-Bahn-Station existiert zwar nicht, kann aber problemlos gebaut werden) und ist deshalb zu begrüßen. Den Einfluß auf Nymphenburg kann ich aber wegen mangelnder Ortskenntnis nicht bewerten.
    Sehr kritisch sehe ich Hochhäuser im Süden Münchens. Hier finde ich, daß man den traditionellen Blick von Norden über die historische Skyline (Frauenkirche, Neues Rathaus, Alter Peter, Allerheiligenkirche, Theatinerkirche, Ludwigskirche) zu den Alpen nicht mit Hochhäusern zubauen sollte.


    Volle Zustimmung!


    Kronawitters Kritik ist durchaus berechtigt... allerdings nur in dem Punkt, dass der bestehende Hochhausplan geändert werden sollte. IMO sollte man sich bei der Hochhausentwicklung auf den Münchner Westen und den Ostbahnhof konzentrieren! Isar Süd, Highlight und Co. mögen zwar allesamt schöne Einzelprojekte sein, aus städtebaulicher Sicht ist es aber wirklich ein Desaster.

  • Ich hatte mich hier auch schonmal zustimmend geäußert, aber das ist wohl wegen dem Server-Ausfall verloren gegangen. Egal.


    Anmerken möchte ich, daß man in einer anderen deutschen Stadt - in Köln - genau diesen Gedanken einer Hochhaus-Korona, locker um die "Alt"stadt gruppiert, bereits in den 1970er Jahren in die Tat umgesetzt hat und damit auf die Nase gefallen ist. Das sollte man sich in München schon vor Augen halten.

  • Tja jetzt wird's lustig - hehe!


    Ich glaube die Akzeptanz von Hochhäusern ist viel größer als von diesen Wichtigtuern angenommen wird...

  • Original geschrieben von Jai-C
    Tja jetzt wird's lustig - hehe!


    Ich glaube die Akzeptanz von Hochhäusern ist viel größer als von diesen Wichtigtuern angenommen wird...


    Schön, das von einem Münchener zu hören!

  • Naja...es gibt viele Leute die alles unterschreiben; das sollte man nicht unterschätzen.
    Ansonsten finde ich es etwas unangebracht, so eine Aktion gegen "Parteifreunde" zu starten. Kann man das innerhalb der Fraktion nicht vernünftig klären, ohne gleich ein Bürgerbegehren zu planen?

  • Ich finde die wirkung vom Odeonsplatz auch sehr fraglich;


    Higlight wirkt ironischerweise von dort (Odeonsplatz) am höchsten- je näher man ranfährt desto mehr verschwindets hinter den häuserfassaden der leopold und ludwigstrasse, bis man auf einmal direkt davor steht, und es in seiner ganzen höhe eh nicht mehr sieht.


    Erinnert mich so ein bischen an den scheinriesen aus Jim Knopf, der kleiner wird, je näher man rankommt(is jetzt meine meinung)
    Das liegt sicher auch daran, das die ludwigstrasse und der gesammte "geschlossene" stadtraum bis zum Siegestor sehr horizontal ausgerichtet ist.


    Ps:Kommt dazu, dass Higlight mit seinen 130m ja noch nichtmal "wirklich" hoch ist.
    Man stelle sich uptown oder gar MAX dort vor.


    Prinzipiell finde ich es aber gar nicht schlecht- die achse Ludwigstrasse-Leopoldstrasse erhält eine imaginäre verlängerung richtung norden.
    Der stadtraum wird gestreckt, und man hat nicht mehr den eindruck, das gleich hinter der münchner freiheit die peripherie beginnt.


    Das einzige was mich stört, ist die Form. Ein HH a la Messeturm hätte denke ich besser gepasst

  • Ich denke, und hoffe auch, dass nur wenige Unterschriften gesammelt werden. Das ganze ist für micht Schwachsinn, aber so etwas war ja zu erwarten.