Die ewige Hochhausfrage - das Original seit 2003

  • Ok....bin dafür...wenn aber Kronawitter dabei erfahren muss, dass sein stures Gehirn einfach stehengeblieben ist und seine antiquirten Vorstellungen nicht mehr zum Zeitgeist passen....dann sollte er auch Manns genug sein, um für die Kosten aus privater Tasche aufzukommen....


    Seh ned ein, dass meine Steuergelder für die Launen eines Ausgedienten zum Fenster herausgeworfen werden.


    Wenn er sich nochmal wichtig machen muss, dann bitte ned auf die Kosten von uns Münchnern!!!

  • Auf deine Frage hin Kura bzgl des Süddeutschen Verlag Hochhauses. Baubeginn 2003 wohl nicht mehr aber 2004 ganz sicher (so hoffe ich doch;-) sofern man nicht noch den Entwurf ändert.


    Und die vier geplannten Türme am Birketweg gehen sicher nicht vor 2005/2006 U/C wenn überhaupt. Sofern die Diskusion so engstirnig weiter geht wie aktuell ;)

  • Das hört sich für mich schon besser an :)


    Artikel aus der heutigen SZ

    Lieber eine neue Hochhaus-Skyline und dazu eine lockere Bebauung des Areals? Oder besser auf die Türme verzichten und dafür eine dichte Baustruktur auf der grünen Fläche? Auf diese Kernfrage läuft es hinaus, wenn der Stadtrat am morgigen Mittwoch über die Zukunft des Projekts Birketweg zwischen dem Hirschgarten, der Friedenheimer Brücke und der Donnersbergerbrücke berät.

    Aller Voraussicht nach wird der Stadtrat beschließen, mit beiden Varianten in das weitere Planungsverfahren zu gehen. Das zeichnete sich nach den gestrigen Vorberatungen in den Fraktionen ab. Bei allen weiteren Erörterungen in der so genannten Öffentlichkeitsphase könnten dann die Vorzüge und Nachteile beider Varianten ausführlich diskutiert werden.

    Geplant ist bekanntlich eine Gruppe von vier Hochhäusern, die zwischen 80 und 120 Meter aufragen sollen. Das Planungsreferat hatte zuvor zahlreiche Bauvarianten untersucht. Das Ensemble mit den vier Türmen habe sich schließlich als die Stadtbild-verträglichste herausgestellt, heißt es aus der Verwaltung.

    Trotzdem hat der Stadtrat eine schwierige Entscheidung zu treffen. Anders als bei schon bestehenden Hochhaus-Projekten wie zum Beispiel im Norden mit dem 146 Meter hohen Turm „Uptown München“ gibt es beim Birketweg immer noch Probleme mit den Sichtbeziehungen – etwa vom Nymphenburger Schloss oder vom Maximilianeum aus. Die vier Hochhäuser werden in der Silhouette der Stadt deutlich wahrnehmbar sein. Entschiedene Gegner des Projekts wie Altoberbürgermeister Georg Kronawitter und die Bürgerinitiative „Münchner Architektur und Kultur“ nennen diese „Sichtachsen-Störung“ als Hauptargument für ihre Ablehnung.

    Die Befürworter der vier Türme – im Stadtrat verlaufen die Meinungsfronten inzwischen quer durch die Fraktionen – sehen das Turm-Ensemble als attraktive städtebauliche Dominante für das neue Quartier an der Bahnstrecke, in dem einmal 5000 Menschen wohnen sollen und 5000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Gebiet ist 59 Hektar groß. Würde man auf die Hochhäuser verzichten und verstärkt in die Fläche bauen, müsse man Grün-Areale – vorgesehen ist unter anderem ein Grünzug namens „Pionierpark“ – streichen, so das Argument, auf das sich OB Christian Ude sowie im Stadtrat große Teile von SPD und Grünen/Rosa Liste beziehen. Das Viertel verlöre damit seinen Gartenstadt-Charakter. Prägendes Element des neuen Stadtteils soll zwar die Hochhaus-Gruppe werden. Aber auch die architektonisch interessante ehemalige Paketpost-Halle wird in das Gebiet einbezogen. Heute steht sie unter Denkmalschutz und dient als Briefverteil-Zentrum. 1965 war sie bei ihrem Bau die weitest-gespannte Halle der Welt aus Beton-Fertigteilen. Außerdem entsteht auf dem Areal ein Logistik-Zentrum, von dem aus die Innenstadt mit Waren beliefert werden soll. Die Güter kommen größtenteils über die Schienen in das Zentrum und werden mit Lieferautos weiter verteilt. Bei den Bürgervertretern löst das Vorhaben Sorgen um eine zu hohe Verkehrsbelastung aus.

    Bei der Grundsatzentscheidung über die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens für den Bereich Birketweg geht es noch nicht um die architektonische Gestaltung der Türme. Diese soll erst durch einen Wettbewerb ermittelt werden.


    Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • Hochhaus-Streit: Stadtgestalter für Schrumpfkur

    Debatte um Friedenheimer Brücke
    Ein klares Ja oder Nein zu Hochhäusern an der Friedenheimer Brücke wurde es am Ende nicht. Die Kommission für Stadtgestaltung drängte zunächst mehrstimmig dazu, auf die vier Türme von bis zu 120 Metern zu verzichten. Es gab eindringliche Rettungsversuche für den pointierten Hochbau, vorgetragen von OB Ude (SPD), Planungschefin Thalgott und CSU-Stadtrat Zöller. Das Architekten-Gremium ließ sich aber nur auf ein merklich reduziertes Bauziel ein.


    "Profilüberragende Bauten", wie sie Ude formulierte, ließen sich die Experten an diesem Standort gerade noch gefallen. Die Sichtbarkeit vom Nymphenburger Schlossrondell her soll reduziert, am besten vermieden werden. In die vorgezogene Bürgerbeteiligung wird ausdrücklich auch die Variante eingebracht, auf Hochhäuser ganz zu verzichten und die hohe Baudichte durch massivere Körper und mehr Flächenverbrauch zu erzielen.


    Ehe Ude den Kompromiss schmiedete, sah es ganz nach einer Niederlage für die Hochhaus-Befürworter aus. Jetzt ist zumindest noch eine Formel denkbar, die heißt: Baut Hochhäuser, aber nicht so hohe!


    Einer der vier Türme soll Wohnungen bergen, die übrigen Gewerbe und Büros. Das Ringen um hohe Nutzungsdichten rührt daher, dass der Platz wenigstens 10000 Einwohner bzw. Arbeitsplätze beherbergen muss, damit die Bahn eine S-Bahn-Station Elsenheimer Brücke einrichtet.


    Heimatpfleger und Architekt Gert Goergens verurteilte gleich zu Beginn die Höhenentwicklung: "Ich meine dass die Grenze deutlich überschritten ist." Landschaftsarchitektin Stefanie Jühling: "Es gibt auch intelligente Lösungen, die keine Hochhäuser erfordern." Stadtrat Richard Quaas sah die Gegenbewegung kommen: "Die Diskussion zeigt sehr viel Unbehagen."


    Das Unbehagen ergriff auch Christiane Thalgott und Christian Ude, weil für die bisherigen Hochhaus-Dimensionen eine massive Abfuhr in der Kommission zu erwarten stand. So formulierte der Oberbürgermeister aus dem Stegreif eine Formel, die fast alles offenlässt und den Kritikern eine Zustimmung ermöglichte.


    Nächste Station: heute im Planungsausschuss des Stadtrats.E. Geiger

    Quelle:www.merkur-online.de

  • Na Prima.....es leben die Münchner Kleingeister!


    Also ich bin dafür, dass wir ab jetzt in München nur noch Gebäude im allerübelsten 60 und 70er Jahrestil bauen....damit München überhaupt nicht mehr in die Gänge kommt.....weil wenn, dann sollte man schon ganze Arbeit leisten!

  • Tja... das kommt davon! Man sollte sich im Rathaus mal zusammensetzen und einen vernünftigen Hochhausplan beschließen. Die bisherigen Konzepte sind IMO überhaupt nicht durchdacht...
    Ich bin absolut für eine Hochhausverdichtung, aber bitte nicht dort!

  • Zitat

    Original geschrieben von UrbanFreak
    ...manchmal kommt es mir vor das Politker sich alle Vorschläge anhören....und sich dann für den dümmsten entscheiden...


    So dumm ist der Vorschlag eigentlich gar nicht:


    Die Birketweg-Varianten: Türme oder Blöcke


    Die Frage, ob am Birketweg entlang der Bahnstrecke Hauptbahnhof-Pasing ein Ensemble mit vier Hochhäusern entsteht, bleibt offen. Der Planungsausschuss des Stadtrats hat am Mittwoch entschieden, mit zwei Varianten in das weitere Verfahren – vor allem bei den Diskussionen mit den Bürgern – zu gehen: mit den Hochhäusern sowie mit einer so genannten Blockbebauung für das Projekt „Birketweg“. Die Gegner der Türme befürchten eine starke Beeinträchtigung der Sichtachse vom Rondell des Nymphenburger Schlosses aus. Eine Hochhausbebauung erlaube mehr Grün und eine lockere Bebauung des Areals, sagen die Turm-Befürworter. Der Stadtrat will vor der endgültigen Entscheidung wissen, wie die Türme architektonisch gestaltet werden.

    Quelle: Süddeutsche Zeitung

  • München – hoch hinaus?
    Stadtrat Alexander Reissl (SPD) schreibt über die aktuelle Hochhaus-Diskussion


    Darf unsere Stadt ihre Ansicht verändern? Dürfen Hochhäuser über das gewohnte Profil hinauswachsen? Neuer Streit bahnt sich an.
    An der Friedenheimer Brücke neben dem Hirschgarten soll ein neues Stadtquartier entstehen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Bahnflächen entlang ihrer Stadteinfahrt (Hauptbahnhof –Laim–Pasing) beginnt gerade das Verfahren, um für dieses neue Quartier das Baurecht zu schaffen. In der Diskussion ist dabei ein Ensemble von vier Hochhäusern mit Höhen zwischen 80 und 120 Metern. Stimmt, die wird man von verschiedenen Orten in der Stadt sehen können.
    Man muss kein Prophet sein, an diesem Beispiel wird das Thema Hochhäuser in unserer Stadt erneut heftig diskutiert werden. Altoberbürgermeister Kronawitter legt sich mächtig ins Zeug. Er ist der festen Überzeugung, dass Hochhäuser das Bild Münchens stören, wenn nicht gar zerstören.
    In den vergangenen Jahren sind tatsächlich eine ganze Reihe von Hochhäusern neu entstanden bzw. entstehen gerade: Der Turm der Mercedes-Benz-Niederlassung sowie der Campanile gegenüber an der Donnersberger Brücke, das Münchner Tor der Münchner Rückversicherung am Autobahnanfang der A 9, das Verwaltungsgebäude der Fraunhofer Gesellschaft an der Hansastraße, das Technische Rathaus an der Friedenstraße, der Wohnturm auf der Theresienhöhe, der Uptown-München-Turm am Georg-Brauchle-Ring, das „Langenscheidt“-Hochhaus ebenfalls an der Nürnberger Autobahn und die neue Telekom-Verwaltung an der Dingolfinger Straße. Nur zwei von diesen sind allerdings tatsächlich ein Bruch mit dem bisher scheinbar ehernen Gesetz, dass kein Hochhaus in München höher als die Türme der Frauenkirche sein dürfen. Die übrigen sind zum Teil deutlich unter diesem 100-Meter-Maß.
    Tatsächlich ist dieses Maß schon vor über zwanzig Jahren gebrochen worden – mit dem Hypo-Hochhaus an der Richard-Strauss-Straße, es ist 114 Meter hoch. Und selbst von entschiedenen Hochhausgegnern ist es als wichtiges Zeichen in der Stadt anerkannt.
    Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Deswegen hilft es für politische Entscheidungen wenig, ob einem die Architektur eines bestimmten Hauses gefällt oder nicht. (Bei mir verhält es sich auch so, dass mir die einen gefallen, andere eher nicht.) Mit großer Sorgfalt hat die Stadt über Jahrzehnte untersucht und erörtert, an welchen Stellen in der Stadt Hochhäuser gebaut werden können. Sie hat dazu zwei Hochhausstudien erstellen lassen. Und in der Bauleitplanung werden die Sichtbeziehungen für jeden einzelnen Standort akribisch untersucht. Der aktuelle Streit geht nun darum, ob der Blick vom Nymphenburger Schloss aus in südöstlicher Richtung durch diese vier Hochhäuser gestört wird. Wohlgemerkt, es geht nicht um den Blick aufs Schloss. Der Stadtrat hat sich dafür entschieden, in die öffentliche Diskussion mit einer Alternative zu den Hochhäusern zu gehen. Dabei wird auch zu sehen sein, wie viel Bauflächen beansprucht werden, um eine annähernd gleiche Nutzfläche zu realisieren, wie nahe die neue Bebauung dann dem Hirschgarten rückt. Für den Bau einer neuen S-Bahnstation an der Friedenheimer Brücke ist städtische Dichte erforderlich, sonst ist ein neuer S-Bahnhalt wirtschaftlich nicht vertretbar.
    Das Bebauungsplanverfahren mit der Darstellung von zwei verschiedenen Lösungen, mit und ohne Hochhäuser bietet den interessierten Münchnerinnen und Münchner die Gelegenheit, über Hochhäuser in unserer Stadt zu streiten; die Frage zu beantworten, ob München hoch hinaus darf. Alexander Reissl


    Quelle:www.werbe-spiegel.de

  • Das Gesicht der Stadt wahren

    Alt-OB Georg Kronawitter ist gegen Hochhäuser an der Friedenheimer Brücke
    VON GEORG KRONAWITTER* Augen zu und durch - das scheint die Devise des Planungsreferates zu sein, wenn es um die vier Hochhäuser an der Friedenheimer Brücke geht. Zwei 80 Meter hohe und zwei 120 Meter hohe Einzeltürme sollten vorige Woche im zuständigen Fachausschuss des Stadtrates durchgepeitscht und endgültig beschlossen werden. Der Stadtrat war dazu nicht bereit, Gott sei Dank! Jetzt werden Alternativen für ganz normale Bauten zusätzlich ausgearbeitet.
    Ich habe mich schon früher vehement gegen die vier Einzeltürme ausgesprochen. Warum?


    Wie der "Münchner Merkur" vor einigen Wochen in einer exakten Farbbild-Simulation aufgezeigt hat, würden alle vier Einzeltürme massiv in das nahe Nymphenburger Schlossrondell hineinwirken. Eine nicht hinnehmbare optische Beeinträchtigung dieses viel bewunderten Juwels. Der Denkmalsschutzrat hat sich durch seinen Vorsitzenden heftig dagegen ausgesprochen.


    Auch das Baugesetz verbietet einen solchen Eingriff. Danach sind bei Bauten zu berücksichtigen "die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie. . . Plätze von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung" (§ 1, Ziffer 5). Wer will bestreiten, dass diese Bestimmung des Baugesetzes haargenau auf das Nymphenburger Schloss zutrifft?


    Zur Schutzbehauptung "keine Hochhäuser, dann halt noch weniger Grün" kann ich nur sagen: so ein Quatsch! Über die Ausweisung von Grün entscheidet doch der Stadtrat, nicht die profit-orientierten Grundstücksverwerter. Aber der Stadtrat muss das auch tun. Leider wird jetzt auch in München fast nur noch für Immobilienfonds gebaut, das heißt mit maximaler Raumausnutzung bei minimalen architektonischen Anstrengungen. Ein abschreckendes Beispiel dafür ist der 146 Meter hohe Vierkantklotz am Georg-Brauchle-Ring. Solche Ungetüme brauchen wir nirgendwo mehr in München, schon gar nicht gegenüber dem historisch, künstlerisch und städtebaulich so bedeutsamen Schloss.


    Was macht den Charme Münchens aus? Sicher nicht möglichst viele 08/15-Hochhäuser, wie es sie weltweit tausendfach gibt, sondern das immer noch relativ geschlossene Stadtbild mit unseren bewunderten historischen Bauten, den Kirchen, Türmen und Kuppeln. Lasst uns das unverwechselbare Gesicht unserer Stadt bewahren, wie es auch Rom, Florenz, Budapest oder St. Petersburg beispielhaft für ihre Stadt tun.



    *) Georg Kronawitter (SPD) war von 1972 bis 1978 und von 1984 bis 1992 Münchner Oberbürgermeister.



    Münchner Merkur

  • Da kann ich nur nochmal sagen: recht hat er. Was an diesem Standpunkt "kleingeistig" sein soll verstehe ich nicht. München kann nur davon profitieren daß man mit dem Stadtbild behutsam umgeht.

  • Ich bitte darum dass diese Diskussion sachlich bleibt und persönliche Streitereien ausbleiben - die entsprechenden Beiträge wurden gelöscht.

  • ...kronawitter gehört öffentlich gelyncht....
    ...mein gott warum müssen wir uns dieses zeug immer anhören??
    wann kapiert der mann mal endlich das das 18. Jahrhundert vorbei ist...
    ... wenn der immer bürgermeister von münchen gewesen wäre gäbe es dort heute noch überall "denkmalgeschützte zelte" von irgendwelchen indogermanen...

  • Ich halte das bald nicht mehr aus. Ich verfolge diese Diskussion schon seit einiger Zeit und bekomme so einen Hals wenn München sich weiterhin als "Weltstadt mit Herz" bezeichnet.


    Das soll eine Weltstadt sein, wo man fast schon Bürgerentscheide braucht um moderne, architektonische Skyscraper zu bauen... denken denn alle bei dem Wort "Hochhaus" immer gleich an die hässlichen 70er-Jahre-Bauten wie z.B. das Arabella-Sheraton? Was ist prinzipiell gegen ein Hochhaus einzuwenden wenn der Wohnraum immer begrenzter wird und man einfach nicht mehr in die Breite bauen kann?


    Warum mich das alles so nervt? Na weil mir München vor 4 Monaten, als ich nach Monaten in Hong Kong zurückgekehrt bin, wie spießig München ist. Man könnte fast glauben man möchte Fortschritt vermeiden, weil Neuerungen ja immer Risiken mitsichbringen. So habe die Grünen schon versucht den neuen Flughafen, die Messe und sogar die Ringtunnel zu blockieren. Beim Transrapid ist es das gleiche und nun versucht man es auch noch bei Skyscrapern... echt erbärmlich. München ist keine Weltstadt, München ist ein Dorf.



    Ich hoffe der Fortschritt setzt sich durch sowohl beim Transrapid, als auch bei den Skyscrapern!



    *Dampfablass*

  • Willkommen im Forum Treepwood :)


    Zitat

    Na weil mir München vor 4 Monaten, als ich nach Monaten in Hong Kong zurückgekehrt bin, wie spießig München ist.


    Im Gegensatz zu Hong Kong gibt es in München aber schon noch so einiges das man zerstören kann. Ich finde es durchaus richtig, sensibel an das Thema heranzugehen und einen Hochhaus-Wildwuchs zu verhindern. IMO sollte man sich auf wenige Verdichtungszonen konzentrieren und die Hochhäuser nicht über die ganze Stadt verstreuen.

  • Hong Kong vs München :D


    Finde ich auch man sollte ein oder zwei Standorte mit einer Maximalen Bauhöhe ausweisen. Und schaun was sich dann in Wirtschaftlich besserer Zeit so tut. Natürlich muss die Anbindung zur Stadt und zum Flughafen gegeben sein. Zukünftig wird München wohl ein Gebiet zur verfügung stellen müssen das für Hochhäuser geeignet ist. Da stragnation für eine Stadt die expandiert wie eben München nicht Stillstand bedeuten würde sondern Rückschritt. Natürlich soll und das ist kein Wiederspruch das Bild Münchens wie die Welt es kennt erhalten bleiben. Wohlgemerkt mit der ein oder anderen Veränderung.


    Hong Kong ist hinsichtlich auf Hochhäuser bezogen für mich ein Experementierfeld wo es darum geht was in sachen Wokenkratzer und deren Höhe zukünftig möglich ist. Die Millionen Menschen dieser Stadt und täglich werden es mehr bei eben nicht grösser werdender Fläche zwingen die Architekten entweder ins Meer zu bauen oder eben in die Höhe. In Hong Kong ist es Lebensnotwendig neue Gebiete und wenn es der Himmel ist für die Menschenmassen zu erschliessen. In München hat man Angst das der Alpenblick nicht gewahrt werden kann. Daran kann man schon gut erkennen von welchen Grössenordnungen wir hier sprechen :D


    Hinsichtlich der Bürokratie in München geb ich dir gerne Recht Treepwood wenn es um die Planung und Umsetzung von HHs geht.

  • @ jai @ thorsten


    Also wenn eins klar ist und zwar allen Parteien im Stadtrat....dann ist es das, dass in der Innenstadt keine Hochhäuser gebaut werden!!!!
    Von daher ist die Diskussion überflüssig!!!!


    Hochhäuser wird es nur ausserhalb oder am Mittleren Ring geben, also kann auch nix zerstört werden in München.
    Und wenn man von bestimmten punkten aus im schloss nymphenburg dann die Spitze eines Hochhauses sehen kann....na und...sag ich da....war da noch niemand in rom, london oder paris??? Ich finde, die Spitze eines Hochhauses aus grösserer Entfernung bietet eher eine interessante Flucht, als dass es störend wirkt. In einem Zeitalter wo Autos an der Feldherrnhalle vorbeifahren und entlang der Ludwigsstrasse düsen und vor Schloss Nymphenburg parken, kann man sich bezüglich Hochhäuser ned an jedem Kinkerlitzchen festbeissen.

  • Niedergang der Hochhäuser


    Was kann man tun um diesen verwirrten alten Mann zu stoppen?

  • Hat man nicht eine Sichtachsen schon versaut (Odeonsplatz Richtung Siegestor)?


    Wenn die HH schön weit weg stehen, finde ich das in Ordnung, aber es scheinen ja oft nur "Vollkoffer" im Rathaus zu sitzen.