Parkstadt Schwabing (ca. 2.000 WE, 12.000 AP) [im Bau]

  • Wie schon teilweise an anderen Stellen hier im Forum angesprochen, werden als nächstes auch die ehemaligen Gewerbeflächen (die früher u.a. von der Deutschen Telekom genutzt wurden) zwischen Parkstadt-Tram und Leopoldstraße entwickelt (westlich der bereits neu bebauten Flächen). Die ehemaligen Gewerbebauten sind bereits abgerissen worden. Hier entstehen praktisch ausschließlich Wohnhäuser, die Kleingartenanlagen dazwischen sollen erhalten bleiben.


    Da das Areal komplett südlich der Domagkstraße gelegen ist, poste ich die Projekte hier in den Parkstadt-Thread rein.

    Übersicht auf Google Maps


    Das Gesamtareal wurde in drei Teilbereichen an drei verschiedene Projektentwickler verkauft. Die Firmen Klaus Wohnbau („Leo 250“) und Terrafinanz („Schwabing 2020“) bauen Eigentumswohnungen, Infraplan baut wohl auch Mietwohnungen:


    „Leo 250“






    Bilder: KLAUS Wohnbau GmbH, Schwangaustraße 29, 86163 Augsburg, http://www.klaus-gruppe.de


    „Schwabing 2020“





    Bilder: Terrafinanz Terrain- und Wohnungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Stefan-George Ring 23, 81929 München, http://www.schwabing2020.de


    -Competitionline mit Informationen zu den Infraplan-Plänen: http://www.competitionline.de/3035290
    -http://www.immobilien-zeitung.de/htm/news.php3?id=34453&rubrik=1"]Beitrag Immobilien-Zeitung[/URL]
    -hatte die FAZ-Beitrag über diverse Projekte im Schwabinger Norden, hier wird auch über diesen Teil der Parkstadt berichtet

  • Bilder vom 30.05.10


    Das Infraplan-Mietwohnungs-Projekt nennt sich "Parkside Leopold"


    Hinter den Bäumen ist die "Leo 250" Baustelle


    "Schwabing 2020"



  • Danke für die tollen Bilder iconic, auf der Baustelle ist ja schon richtig was los.
    Ich frage mich nur wie die ausgerechnet 2009/2010 auf die Idee kommen die Wohnungen zu vermieten. Eine bessere Zeit um Durchschnittsimmobilien hochpreisig zu verkaufen wird so bald sicher nicht mehr kommen.

  • bei ansicht der bilder auf "competitionline" kommt mir der verdacht, als würde es sich um kopien von früheren entwürfen der jeweiligen büros handeln (birketweg/"villa nova" bei schultz-brauns&reinhart, nymphenburg/dom-pedro-straße bei wanie&glück). aber vielleicht wird das als ensemble ja trotzdem ganz gut.

  • hiTCH-HiKER: Offenbar feiert bei Projektentwicklern das Konzept "Mietwohnungen" eine Art Wiedergeburt nachdem man es über mehr als zehn Jahre vernachlässigt hat. Spontan fallen mir gleich noch das "Central&Park" im Arnulfpark und das Projekt hinter dem "An-den-Brücken"-Neubau in der Landsbergerstraße ein. Vermutlich soll das eine oder andere Gesamtprojekt später an institutionelle Anleger bzw. Immobilienfonds verkauft werden.


    todasch: Ja, das erinnert gelegentlich echt an den Städtebau in den früheren Ostblockstaaten. Eine begrenzte Zahl an Gestaltungstypen wird tausendfach für alle möglichen Siedlungen verwendet, bis alle Vorstädte voll damit sind :lach:

  • Ja ihr habt recht, eine gewisse Ähnlichkeit kann man nicht abstreiten, zumal auch noch die Farbgebung fast identisch ist.
    Wobei sich viele Altbauten in München auch nur farblich und von den Verzierungen her vom Nachbargebäude unterscheiden.
    Und warum sollte man gelungene Neuzeit-Architektur nicht kopieren, das war doch schon immer so. Mir gefallen die Neubauten der letzten Jahre jedenfalls deutlich besser als in der Zeit davor!
    Selbst der Arnulfpark und die Parkstadt Schwabing bekommen langsam ein Gesicht, dass ich ihnen vor 5 Jahren noch nicht ansatzweise zugetraut hätte und sind nun durchaus einen Besuch mit näherer Betrachtung wert.

  • hiTCH-HiKER:
    da gebe ich dir grundsätztlich auf jeden fall recht, wobei etwas mehr phantasie manchmal schon wünschenswert wäre (keinesfalls zu verwechseln mit ornamentik als selbstzweck, wie sie in münchen ja auch überall aus dem boden schießt). ich bin sehr für klare, rationale architektur, aber sie sollte aus einer gründlichen auseinandersetzung mit den konkreten gegebenheiten vor ort entstehen. und da habe ich mitunter meine zweifel.

  • Auch die Firma Demos mischt wieder mit und realisiert das Projekt....


    Teuer, teuer, teuer! Jetzt zahlst schon für Wohnblöcke mit anteiligem "München-Modell"-Wohnraum 5000 pro Quadratmeter. Welcher normale Mensch will da für diese Preise rein??

  • Außerdem gibt es seit einigen Monaten dieses Bauschild zu bewundern: http://www.dasneueobjekt.de/


    Hab gestern bei der Nacht der Architektur mitgemacht. Bin dann als ich bei den Highlight Towers nicht hineingekommen bin, noch zum Skyline Tower gefahren und hab mir den nochmal angeschaut, wirklich gut gelungen ;).


    Doch ich hab dieses neue Schild entdeckt dort stand erst dieses (dasneueobjekt) nun dies:
    http://img210.imageshack.us/i/dscn0219vq.jpg/


  • ^


    Richtig, ich hab auch alles durchgesehn zu finden ist noch nichts im internet darüber, schade :nono:


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    Hinweis der Moderation: Die Einbindung des Zitats wurde editiert.
    Grund: Unnötiges Zitat.
    Bitte künftig auf die Boardregeln (6. Absatz 7) bezüglich Zitate achten. Vielen Dank.

  • omg. :nono:
    Vergleichbarer 80er-Jahre Schrott steht in München in Massen leer (vgl. ehemaliges Telekomgebäude an der Triebstraße)


    Nicht ganz... Obwohl rein äußerlich Ähnlichkeiten existieren, so ist das was an Technik drinnen steckt, nicht mehr mit einem Bürohaus Baujahr 1980 vergleichbar. Anscheinend lassen sich diese Objekte in München an den Mann bringen - sonst würden sie doch nicht gebaut!

  • Da der Wohnungsmarkt zur Zeit besser läuft als der Büromarkt möchte die Firma Argenta offenbar auf den derzeit noch unbebauten Arealen nördlich der A.-Albers-Str. und östlich der L.-Feininger-Str. Wohnungen statt Büros bauen. Die Stadt scheint diese Planungsänderung grundsätzlich zu unterstützen. Das meldet der Merkur: http://www.merkur-online.de/lo…statt-bueros-1385792.html