Kongresszentrum Darmstadtium mit Hotel (realisiert)

  • Wenn das natürlich der Fall sein sollte, beschränkt sich meine Kritik auf die Sinnlosigkeit des Projektes. Ganz schön und auch interessant (wg.Plexiglas) ist die Brücke ja schließlich.

  • Wieder mal ein paar Bilder. Das TU Portal gehört ja eigentlich weder zu Kongresshotel noch -zentrum, aber passt hier eigentlich doch gut rein, da ja alles zusammen gebaut wird...


    Frontansicht des Kongresszentrums. Der Außenbereich wird gestaltet, ganz rechts ist die Stadtmauer zu erahnen.


    Etwas weiter rechts. Die Stadtmauerreste sind zu sehen, der ganze Frontbereich (Seiten aber auch) muss noch gemacht werden.


    Das neue TU Portal in der Frontansicht. Leider verdeckt der (derzeit eh gesperrte) Fußgängertunnel einiges...


    ...allerdings nicht in der Seitenansicht. Schön zu sehen, wie weit das Dach nach vorne rausragt.


    Nochmal eine Detailansicht. Die Stützen wirken sehr filigran, verglichen mit dem doch recht wuchtigen Dach.


    Alle Bilder sind von mir selbst geknipst.

  • Beim Darmstädter Kongresszentrum Darmstadtium kommt es laut dem heutigen Darmstädter Echo zu geringen Verzögerungen, welche sich zwar nicht auf den geplanten Eröffnungstermin (6.Dezember) auswirken werden, wohl aber auf die schon im September geplanten "Warmlauf- und Probeveranstaltungen".
    Begründet wird dies mit Lieferengpässen vor Allem in der Glasindustrie und mit noch nicht fertig eingerichtetem Brandschutzsystem.
    Für die wegfallenden Veranstaltungen werde laut Veranstalter ein adäquater Ersatzrahmen gefunden. Mehr als 1000 Frauen der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nahmen bereits an einer Veranstaltung in der nahe gelegenen Otto-Berndt-Halle teil.
    Die "Testläufe" im November sollen wenn möglich wie geplant stattfinden können, um dann noch eventuell kleine Mängel zu beheben, die erst bei Vollbelastung auftauchen...
    Im November findet z.B. die Spielzeugmesse "Spielraum 2007" statt, für die Darmstadt mit ca. 10000 Besuchern rechnet.

  • Die Brücke (Siehe auch in #39) wurde gestern angeliefert. Wie das Echo berichtet, sollte die Brücke gegen 20.30 Uhr von einem Autokran in die Fundamente gehoben werden. Dafür wurden zwei Fahrbahnen vom Cityring gesperrt. Finanziert wurde die Brücke von der Firma Röhm.


    Auf der Webcam (Nr. 5) kann man sich mal einen ersten Eindruck verschaffen, Bilder versuche ich die Woche mal zu knipsen.

  • Auch heute berichtet das Darmstädter Echo mal wieder vom Kongresszentrum. Da beim Bau des Glastrichters Glasscheiben beschädigt wurden und nachbestellt werden mussten, konnte ein Gerüst nicht abgebaut werden. Da dadurch andere Arbeiten im Foyer nicht durchgeführt werden konnten, und das Foyer wichtiger Bestandteil des Fluchtwegeplans ist, mussten verschiedene Veranstaltungen abgesagt werden.


    Im Artikel sieht man auch ein zwar kleines, aber interessantes Bild des Glastrichters. Außerdem wird der Betreiber des Parkhauses wieder Q-Park sein. Dieser betreibt unter anderem auch schon die Tiefgarage unter der Uni; beide Tiefgaragen sind miteinander verbunden.


    Link: http://www.echo-online.de/sued…ate_detail.php3?id=515615

  • Nachdem es mit der Innenbesichtigung des Jugendstilbads aus Zeitgründen nichts wurde, habe ich mir das nahe gelegene Kongresszentrum angesehen. Hier habe ich Schlimmes erwartet, Renderings und der Anblick während der Bauzeit, mit eigenen Augen oder mittels der Webcams, hinterließen keinen guten Eindruck. Doch nach weitgehender Fertigstellung sieht es für mich in der Realität ganz passabel aus.


    Das Residenzschloss wird meines Erachtens nicht gestört, dazu ist die Distanz schlicht zu groß. Auch ist die dem Schloss zugewandte Seite vergleichsweise dezent gestaltet, und die breite Straße zwischen diesen beiden Bauten wirkt deutlich trennend. Bezüglich der sonstigen Umgebung hat das Kongresszentrum durchaus eine aufwertende Wirkung, dort steht nämlich eine Menge heruntergekommener Architekturschrott herum. Die beträchtliche Fläche von insgesamt 18.000 m² wurde geschickt untergebracht, durch die Verschachtelung der Gebäudeteile passt sich der Komplex dem nach Osten leicht ansteigenden Gelände gut an. Zwar wirken die spitzen und kantigen Elemente für meinen Geschmack zu modisch. Doch sind die Fassaden recht zurückhaltend und elegant gestaltet, eben dies hatte ich nicht erwartet.


    Ich kann nur raten, sich mal selbst einen Eindruck zu verschaffen. Gerade bei diesem Bau denke ich, dass man ihn erst danach beurteilen sollte. Eine gute Gelegenheit ist am 17. Februar 2008 - da ist Tag der offenen Tür (Info). Daher auch nur ein Foto:



    Über das Kongresshotel wurde dagegen bereits alles gesagt, das sieht in der Realität ebenso scheußlich aus wie auf Fotos. Zum Schluss noch zur Plexiglas-Brücke über den Schlossgraben (oben #39f und #45): Wer hier Spektakuläres erwartet, der wird enttäuscht. Es handelt sich um eine gewöhnliche Stahl-Holz-Konstruktion, lediglich als seitliche Verkleidung wurden auf beiden Seiten dicke Plexiglasplatten angebracht.



    Bilder: Schmittchen

  • Von innen sieht man deutlich, dass hier dringend noch was gemacht werden muss. Teilweise sind ganze Bereiche noch nicht fertig, es sind deutliche Macken in Wänden und Boden, Fließen wackeln beim drüber laufen... Hoffentlich wird da nochmal einiges nachgebessert, wenn man dann "offiziell" fertig ist. So wie es derzeit drinnen noch aussieht, ist das Gebäude die Millionen nicht wert, die es gekostet hat.

  • Ich war am Sonntag zum Tag der offenen Tür da. Mein Fazit, ziemlich enttäuschend.
    Mal von so organisatorischen Pannen abgesehen, daß man an einem solchen Tag mit vielen zu erwartenden Besuchern auf der zentralen Treppe vom Foyer zum großen Saal den Durchlaß künstlich mit Pflanzkübeln verengt und damit großes Gedränge verursacht oder daß im großen Saal zur Enttäuschung vieler Besucher der Fußboden gleichmäßig flach eingerichtet wurde, wo doch eigentlich der stufenförmige Anstieg der Zuschauerreihen begeistert hätte, waren es vor allem die überall sichtbaren Baumängel und Unfertigkeiten, welche den Eindruck bestimmten. Das reichte von den durch BrisVegas erwähnten wackeligen Bodenplatten und Macken an diversen Aluverkleidungen über schief hängende Türen, welche den Holzfußboden in den Seminar- und Kongressräumen schon deutlich sichtbar zerkratzt hatten und noch nicht abgeschlossene Bodenarbeiten in der Tiefgarage bis zu teilweise mit Edding per Hand nummerierten Stühlen im Saal.
    Die größte Enttäuschung ist aber die vielfach beschriebene und auch von sehr vielen Besuchern gesuchte unterirdische Verbindung zwischen dem Welcome Hotel un dem Kongresscenter. Wenn man vom Hotel aus den Durchgang nutzt, und nur in dieser Richtung war er auf Anhieb zu finden, so landet man, nachdem man einen in verschiedenen Rotfarben bemalten breiten leeren Flur durchschritten hat und die schwere Stahltür am Ende geöffnet direkt auf der Ausfahrt der Tiefgarage des Darmstadtiums. Von dort darf man sich auf einem schmalen Rand neben der Fahrbahn im Abgasmief den Weg zum Treppenhaus des Kongresscenters, welches man dann noch auf der Suche nach einer Tür umrunden muß suchen. Ich mag mir gar nicht die Frauen vorstellen, welche aus dem Hotel kommend im kleinen Schwarzen durch die kalte Tiefgarage irren, nur weil sie trockenen Fußes zur Abendveranstaltung gelangen wollen.
    Damit war mir dann auch klar, warum sich diese Verbindung vom Hotel aus nur als Erweiterung des engen Treppenhauses im Keller darstellt. Damit ist wirklich kein Staat zu machen. Hier wurde eindeutig eine Chance vertan. Einfach mal ein großes Loch im Boden des Foyers machen und eine repräsentative Treppe rein und 'ne schöne Verbindung rüber zum Kongresscenter, das wärs doch. Aber so ist es nur ein Kellergang.
    Der Fußboden im Kongresscenter ist mit Steinplatten belegt, welche so rauh sind, daß es immer so aussehen wird, als ob die Baustelle gerade eben fertig wurde. Da läßt sich nix wischen.
    Tut mir leid, daß ich hier nur Schlechtes aufführe, aber mein Eindruck war so. Ich könnte natürlich noch erwähnen, daß sich alle an der Durchführung des Tages der offenen Tür Beteiligten sehr viel Mühe gegeben haben ;) .

  • Hier nachträglich noch ein paar Impressionen.


    Warum muß ich hier spontan an Coop Himmelbau denken?
    Das könnte auch der Ufa-Palast in Dresden sein:




    unten in der Mitte der Brunnen (Bildqualität ist dem Gedränge geschuldet):




    im Hintergrund der sich noch im Bau befindende Uni-Eingang, das Welcome Hotel verdeckend:


  • Die Außengestaltung ist immer noch nicht abgeschlossen, aber in den letzten Tagen ein gutes Stück voran gekommen. Es fehlen noch direkt vorne an der Straße sowie hinter dem Gebäude (Sowohl südlich als auch im Osten) noch einige Stellen, an denen das Pflaster noch nicht fertig ist.
    Am Kongresshotel sind die Pflasterarbeiten im Außenbereich bis auf den Bereich, den die TU noch mit ihrer "Tankstelle" bebaut, abgeschlossen. Das Gesamtbild der Gegend wird also besser erkennbar. Auch hier versuche ich nochmal ein paar Bilder zu machen, einiges ist aber gut auf der Webcam http://webcam1.hrz.tu-darmstadt.de/view/index.shtml zu erkennen.

  • Nach der ULB hier ein paar Bilder vom Kongresshotel:



    Die östliche Seite. Gehört zwar mehr zum Audimax, ist aber der Blick der sich den Hotelgästen bietet. Während man auf der anderen Seite den Karolinenplatz mit Staatsarchiv und Landesmuseum, das Schloß und den Herrengarten als Kulisse hat, bleiben auf dieser Seite nur das Audimax...



    Das fertige Hotel vom Karolinenplatz. Das Café ist bei schönem Wetter ein guter Platz zum sitzen. Links im Bild zu erahnen die neu angelegte Rasenfläche die direkt an den Herrengarten anschließt, rechts entsteht derzeit noch das Unigebäude; auch der Platz vor dem Unigebäude soll noch gestaltet werden, man darf gespannt sein ob dann die Treppe wegfällt.



    Die schon erwähnte Rasenfläche, im Hintergrund der Herrengarten.



    Das Gesamtbild, wie es sich derzeit darstellt...


    Alle Bilder von mir aufgenommen.


    Zum Kongresszentrum hab ich auch noch Bilder von der Gestaltung des Außenbereiches zum Cityring hin. Besteht da Interesse?

  • Vor dem Kongresszentrum wird zum Cityring hin langsam die Aussengestaltung fertig. Der Bachlauf, der jetzt ja wohl doch nur ein größerer Brunnen wird, ist noch nicht zugänglich. Wegen mehrer Kanal- oder Wartungsschächte ist auch die Oberfläche noch nicht überall fertig gestellt:


    Die HEAG hat letzte Woche (1.4.) als ich dort war, noch an den Oberleitungen gebastelt (siehe Hintergrund), rechts die Stelle, an der die Baucontainer bis zum Schluß standen. Dort muss noch sehr viel gemacht werden:


    Zwischen den Uni-Gebäuden der Elektrotechniker und dem Kongresszentrum ist jedoch fast alles fertig:

    Die Pflanzbereiche entlang der "Rampe" sind übrigens mittlerweile auch bepflanzt: Man hat dort zwischen Kiesel mehrere Gräser gesetzt (sorry an die Botaniker, aber so sieht das für mich zumindest aus ;) - gewöhnungsbedürftig!)


    Zum Schluß noch ein Bild der neuen Haltestelle "Kongresszentrum", an der auch regelmässig im Sommer der "Feurige Elias" Station machen soll, siehe Aufschrift auf dem Haltestellenschild (in der Verkleinerung schlecht zu lesen):


    Edit: Alle Bilder von mir, aufgenommen 1. April 2008

  • Baudokumentation Kongresshotel

    Es sei der Hinweis gestattet, dass in Kürze die offizielle (abschließende) Baudokumentation vom (WELCOME) Kongresshotel Darmstadt erscheinen wird. Vorab sind Daten hinterlegt auf
    http://www.susa-online.de/content/category/20/176/81/
    Wer sich dafür interessiert, kann sich ja im Verlag melden und die pdf der fertigen Dokumentation anfordern. Gedruckte Broschüren würden ja was kosten, aber die pdf gibts auf Anfrage - soweit ich weiß - per Mail (ist dann natürlich nicht zum Ausdruck geeignet, weil nur 72dpi, aber immerhin).


    Auf http://www.susa-online.de sind übrigens noch einige andere Projekte hinterlegt. Vielleicht einfach mal anklicken. Der Verlag ist ziemlich offen für Anregungen! Was da positiv oder negativ auffällt, kann man einfach mailen - die freuen sich über Feedback.

  • Neuer Saal im Darmstadtium

    Das Kongresszentrum Darmstadtium ist jetzt schon in seinem siebten Betriebsjahr. Wenn ich mich richtig erinnere, sollte in den sogenannten "Kleinen Saal" ursprünglich die "Cybernarium"-Ausstellung einziehen, was sich dann zerschlagen hat. Nach vielen Jahren und einer Büchner-Ausstellung im letzten Jahr wird der bislang nicht bzw. kaum genutzte Raum jetzt zu einem weiteren Kongresssaal hergerichtet. Das Darmstädter Echo berichtete heute über den Fortgang der Baumaßnahmen. Der dortige Artikel hat zwar Bilder vom Baufortschritt, diese sind aber wenig aussagekräftig, was die Planungen angeht. Näheres findet man auf der Projektseite des Darmstadtium unter ferrum2014.de.


    Man darf gespannt sein, ob die Realität so sein wird, wie die Renderings versprechen. Wenn ja, dann wird das schon ein gewisser Bruch mit dem Farbkonzept des übrigen Hauses werden, das ja auf grüne und graue Steintöne sowie Holz setzt und Weißtöne im Wesentlichen in der Decke vorherrschen. (Andererseits zeigt die Abbildung mit Blick vom neuen Saal-Foyer ins Haupt-Foyer dort auch sehr helle Töne - vielleicht wirds doch eher grau als weiß?) Wer schon einmal im neuen Saal in dessen bisherigem Zustand gewesen ist, kann außerdem erahnen, dass es angesichts der kleinen Fensterfronten (war ja auf die Nutzung als Cybernarium zugeschnitten) mit dem "Tageslicht" im neuen Saal nicht allzu weit her sein wird.

  • Neuer Raum Ferrum fertig


    Wie die Projekt-Webseite des Kongresszentrums Darmstadtium und Darmstädter Echo verkünden ist nun das "Ferrum" fertig. Auf den Fotos dominiert Weiß, schwarze Sitze (sehen gemütlicher aus als eine übliche Hörsaalbestuhlung) und helle Holztöne. Grün ist als Lichteffekt zu sehen, so dass sich der Saal nicht ganz aus dem Farbkonzept des restlichen Hauses heraushebt. Von Tageslicht ist nicht zu viel zu sehen, war aber auch nicht zu erwarten. Jedenfalls immer noch mehr Tageslicht als im Hauptsaal "Spektrum" des Darmstadtium - oder im Audimax der TU Darmstadt auf der anderen Straßenseite...