Straßenbau & -planung

  • Gunnar: mein Beitrag bzgl. "die wollen doch nur Spielen" triefte vor Ironie.


    Nachdem es mich ja selber fast erwischt hat und es mittlerweile unmöglich beim Palast halbwegs entspannt eine Halbe zu schlürfen kann ich bei Beiträgen wie von creolius nicht anders (bei ihm denke ich aber der meint das echt ernst).


    zum Thema: wegen mir kann man die Theo mit Blitzern zukleistern und gnadenlos die Pappen einziehen. Nur, wie will man den I******, welche schmerzfrei genug sind und ohne Führerschein ihre Kärren zersemmeln, überhaupt beikommen? Ein Schild mit einer "30" drauf wird wohl kaum beeindrucken. Freiheitsstrafen? Ich weiß es wirklich nicht, aber diese armen Rennwürstchen werden nicht nur in S zum Problem. In Köln gab es doch neulich wieder Tote deswegen.


    Ach ja, herzlich willkommen :)

  • Ich finde die Überlegungen bezüglich Tempodrosselung auf der Theo wenigstens bei Nacht sehr gut.


    Naja, nicht wirklich, ich bezog meinen Kommentar eher auf die Aussage, dass dieses "linksgrüne Pack" im Rathaus da nun auch noch Kontrollen einführen will um den jungen Leuten ihren Spaß zu verderben, bloß damit dieses Fußgängerpack überleben darf....


    Bei Tempo 30 kann ich mir ehrlichgesagt nicht so recht vorstellen, dass wer des Nachts mit 140 über die Theo brettert um sein Selbstwertgefühl zu heben, sich dafür interessiert ob da nun 30 oder 50 erlaubt sind?


    Das ist mal wieder die typische Form von blindem Aktionismus, in dem aber alle Parteien in der 1. Liga um den Titel spielen.


    Sinnvoll wäre da einzig und allein, alle 100 Meter einen Blitzer aufzustellen, nur das wäre dann zu markant und würde rein der Abschreckung dienen, geht natürlich nicht, denn die Blitzer braucht man ja dort, wo sie richtig Knete einspielen, aber auch das wird überall so gemacht, unabhängig welche Partei da im betreffenden Ort am Drücker ist.

  • Wie wäre es mit herausfahrbaren Bremsschwellen auf der Theo? Die könnten zeitgesteuert sein oder sogar in Echtzeit herausfahren, wenn ein Messsystem stark erhöhte Geschwindigkeiten erkennt. Kaputte Unterböden (vor allem bei tiefergelegten Fahrzeugen) bis hin zu beschädigten Achsen sind hier denkbar. Gegen die aufkommenden Reparaurkosten im wahrscheinlich drei- bis vierstelligen Bereich kommt kein Knöllchen mit. Da es im eigenen Geldbeutel bekanntlich immer am stärksten wehtut dürften die Raser dann relativ schnell verschwunden sein.

  • Das einzige was hilft, sind Tunnel, Umfahrungsstraßen und Verkehrsfluss statt ideologisch-sadistisch-umweltfeindlichem Ausbremsen (s.o.) und für Stuggi völlig unrealistischer Radl-Diktatur. asap.

  • Das Verkehrsaufkommen ist in der Tat viel zu groß in Stuttgart im Vergleich mit anderen Städten in Deutschland.


    Vor zwei Wochen war ich auf einer Stadtführung mit Schwerpunkt aktuelle Baustellen. Da gab es interessante Fakten zum Verkehr in Stuttgart:
    In Stuttgart kommen auf 1000 Einwohner circa 650 zugelassene Fahrzeuge. Keine andere Großstadt in Deutschland hat so viele Fahrzeuge pro 1000 Einwohner.


    Das finde ich schon ziemlich krass. Da muss man doch mal überlegen, warum die Stuttgarter so drauf sind? Der ÖPNV ist ja meiner Meinung nach ziemlich gut. Ist das Auto dem Schwaben wirklich so heilig?

  • Is doch völlig klar warum, die meisten Flächen in Stuttgart bestehen zum größten Teil nur aus schnöden reinen Wohngebieten bei denen man (park)Platz für ein Auto hat.
    Wie in L.A. halt :)
    deswegen wurde hier ja auch das Auto erfunden, weil keiner zum nächsten Geschäft kam... ;)

  • Der ÖPNV ist ja meiner Meinung nach ziemlich gut. Ist das Auto dem Schwaben wirklich so heilig?


    Der ÖPNV ist zwar extrem gut, aber genauso überlastet. Das kommt halt davon wenn man 30 Jahre keine Investitionen tätigt...

  • ^ Lass sie doch machen. Nachweislich bringt ein Tempolimit weder etwas für die Verkehrssicherheit noch für die Umwelt.
    => Nach dem Test hätten wir dann das sogar explizit schriftlich!

  • Erstaunlich: Sogar die so Grünen-freundliche StZ kommentiert heute nun zum täglichen Megastau auf der Heilbronner wegen Fritzles neuer ganz schlauer Ampelschaltungsexperimente, dass dieser aufpassen muss, weil die Bürger langsam denken könnten, er mache das absichtlich, um die Autofahrer mürbe zu machen, damit er sein schwachsinnig-ambitioniertes Ziel, 20% Autoverkehr in Stuggi einfach verschwinden zu lassen, auf diese Weise erreicht. Die Bürger denken es nicht nur, es ist ganz offensichtlich - und seit Jahrzehnten klare Linie bei Fritzle, PP und Winne.


    Zum obig erwähnten Kommentar gehöriger Artikel hier.

  • ... zum täglichen Megastau auf der Heilbronner wegen Fritzles neuer ganz schlauer Ampelschaltungsexperimente, dass dieser aufpassen muss, weil die Bürger langsam denken könnten, er mache das absichtlich, um die Autofahrer mürbe zu machen, damit er sein schwachsinnig-ambitioniertes Ziel, 20% Autoverkehr in Stuggi einfach verschwinden zu lassen, auf diese Weise erreicht. Die Bürger denken es nicht nur, es ist ganz offensichtlich - und seit Jahrzehnten klare Linie bei Fritzle, PP und Winne.


    Und wieder eine neue Verschwörung aufgedeckt...
    ...hoffentlich lesen das nicht die Geheimagenten der Grünen und schicken ein Killerkommando los?


    Sorry aber.....


    Was hinter der neuen Ampelschaltung steckt ist doch offensichtlich:
    Durch die zusätzliche Spur schaffen nun 800 Autos mehr die grüne Ampel, ist doch super, blöd halt nur dass diese zusätzliche Spur sinnbefreit ist, da nur 100 Meter lang und sich dann wieder einfädelt. In der Praxis sind es deswegen dann halt 800 Autos weniger statt 800 mehr.
    Ich glaube aber weder, dass Fritzle die Ampelschaltung persönlich programmiert hat, noch bei einem Illuminaten-Treffen mit den beiden Winnes eine "geheime Kommandosache" zur Verkehrssabotage beschlossen hat.
    Da war schlicht mal wieder ein Oberblödmann am Werk (ähnlich den BER- Planern), der gar nicht schnallte, dass die zusätzliche Spur gar nicht sinnvoll genutzt werden kann und sich ein Loch in den Hintern freute, die Ampelkapazität trotz kürzerer Grünzeiten um 800 erhöht zu haben.


    Ich persönlich halte aber das ganze Theater dort so oder so für viel Rauch um nichts, denn ich stand NOCH NIE an dieser Ampel im Stau, wenn danach alles frei war. Die Nadelöhre der Heilbronner sind Pragsattel und Hauptbahnhof, wie dazwischen die Ampeln takten ist doch wumpe.

  • Nix Verschwörung, Parteiprogramm: 20% weniger Autos hat sich Fritzle auf die Fahnen geschrieben. Da langsam auch er merkt, dass er den Mund dabei ein wenig zu voll genommen hat, wird nun alles probiert, wir erinnern uns noch jüngst an die feinstaubs-wirkungslosen (aber als Allheilmittel gepriesenen) 40er-Regelungen, die schleichend auf die ganze Innenstadt ausgeweitet werden sollen. Augen auf. Gleiches gilt für das grandios gescheiterte Wohnungsprogramm. Nix klappt.


    Übrigens stand ich an dieser Kreuzung vor 15min. gerade hübsch im Stau, danach ging's flüssig durch Friedrichstraße./Theo-Heuss.

  • Nix Verschwörung, Parteiprogramm: 20% weniger Autos hat sich Fritzle auf die Fahnen geschrieben. Da langsam auch er merkt, dass er den Mund dabei ein wenig zu voll genommen hat, wird nun alles probiert, ...


    Ja, ja, und daher kümmert er sich dann persönlich konspirativ um die Manipulation jeder einzelnen Ampelsteuerung, schon klar.
    Bei Nacht soll er auch schon gesehen worden sein, wie er mit der Spitzhacke neue Schlaglöcher buddelt um Tempo 30 durchzusetzen und wo er war, als neulich Nacht wieder Autoreifen zerstochen wurden, ist auch noch ungeklärt.


    Solch einen Blödsinn wie diese neue Ampelsteuerung über nicht nutzbare zusätzliche Fahrspur, gibt es doch zu Hauf überall in diesem unserem Lande, unbestätigten Gerüchten zufolge gibt es sogar in CDU regierten Städten und Bundesländern neu gebaute Brücken zu denen nie eine Straße führen wird und ähnliches! Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sich ein Oberbürgermeister einer Großstadt persönlich um die Neu-Taktung einer Ampelanlage nach Bau einer zusätzlichen Fahrspur kümmert?

  • Warum konspirativ :confused:


    Macht er ganz offen, als Chef der Stadtverwaltung. Ist sein Job, falls Du das noch immer nicht gemerkt hast. Und die Verkehrspolitik ist - will man seinen Worten Glauben schenken - für Fritzle genauso wichtig wie die Wohnungspolitik, und an einer verantwortungsvollen Amtsführung wird er gemessen. Wäre komisch, wenn nicht.


    Was soll denn immer wieder der Mist mit der CDU? Bei jeder Kritik am amtierenden OB wird irgendwas aus der (angeblichen) Vergangenheit anderer Parteien heraus gekramt. Ist völlig irrelevant. Fritzle soll das in Ordnung bringen. Ob andere genauso unfähig sind oder waren, spielt hier nicht im geringsten eine Rolle. Zum gefühlt 100sten Mal.


    Ich habe, wie oben bereits geschrieben, mich im Übrigen nur auf den StZ-Kommentar bezogen, der ebenfalls Fritzle für die ideologisch-psychologische Verkehrsführung gegenüber den bösen Autofahrern verantwortlich macht oder ihn zumindest verdächtigt, mit der aktuellen Horror-Ampelschaltung mit entsprechenden Auswirkungen um die Heilbronner als eines der vielen Beispiele. Nur zur Erinnerung.