Central Business Tower (205 m) - Planung & Bau bis 2028

  • Danke Skyview. Ergänzend ein paar Worte - in der Nacht zu heute wurde mit gehöriger Überlänge ein Stahlträger angeliefert und im Laufe des Vormittags dort eingehoben, wo am rechten Bild- und Hochhausrand zwei Arbeiter zu sehen sind. Er ist ein Puzzleteil des Fachwerks, das sich über die Höhe des 2. OG erstrecken wird, gut erkennbar auf dem zweiten Rendering in diesem Beitrag.


    Da der CBT ja keine markanten Überhänge oder ähnliches haben wird, ergibt sich für mich die Frage an die Fachleute: Welchen Zweck wird dieses Fachwerk erfüllen? Aussteifung? Schwingungsdämpfung? Historisierendes Trostpflaster für Freunde längst vergangener Zeiten? 😉

  • Ich bin zwar kein Fachmann wie von Micha81 gesucht, möchte aber zu dem interessanten Thema noch etwas beitragen.


    Der von Micha81 erwähnt Stahlträger hin zum Foyer hat ein Pendant auf der gegenüberliegenden Seite zur Taunusanlage hin (etwas kürzer da der Nordturm dort schmaler ist. Somit dürfte der Südturm auch noch 2 dieser Stahlträger bekommen. Im Bereich des Übergangs vom Nord- zu Südturm, auch als "Fuge" zwischen den Türmen bezeichnet, liegen ebenfalls zwei Stahlträger, allerdings mit unzähligen Lochungen. Das Alles erinnert mich ein bisschen an das Outtrigger-Geschoss vom Turm 1 des FOUR.


    Die ersten 4 Stockwerke stehen ja der Öffentlichkeit zur Verfügung. Gut möglich also, dass hier Technik, Gastronomie oder die Dependance des Weltkulturenmuseums hinein kommt, wie in der PM von KSP Engel aus dem Jahr 2021 erwähnt. Das Stockwerk mit den Stahlträgern ist auch etwas höher als die anderen.


    Hier die Visualisierung der Helaba wie oben verlinkt, auf der das erwähnte Fachwerk im 3. OG, hier zur Taunusanlage hin, erkennbar ist.


    20250824_Helaba.JPG

    Bild Helaba: Zuschnitt von mir.



    Folgend das Bild von skyview ^^ mit den oben erwähnten Stahlträgern. Die an den Rändern des Nordturms befindlichen Träger haben wohl Aufnahmen für die Querträger der Visulisierung genau dort, wo auch die senkrechten Pfeiler sitzen, die zumindest zum Foyer hin auch einen Kern aus Stahlträgern haben (gut zu erkennen auf Beggis viertem Bild in Beitrag #320).


    20250824_Skyview_IMG-7453.jpg

    Bild skyview: Zuschnitt von mir.


    Also für mich sieht das alles nach versteifenden Elementen für die Türme aus, aber ich bin kein Fachmann dafür.

    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM ()

  • Ein Outrigger-Geschoss in dieser geringen Höhe ergibt für mich keinen Sinn. Das würde man wesentlich höher im Gebäude anordnen. Damit vermute ich, dass es darum geht, das in den oberen Geschossen enge Stützenraster nach unten "auszudünnen". So ein Fachwerkträger würde somit jede 2. Stützenachse abfangen und die von oben kommende Last auf die jeweiligen Nachbarstützen umleiten. Die erhalten dadurch die doppelte Last und werden dicker, ermöglichen aber eine großzügigere (weil stützenärmere) Eingangs- bzw. Foyer-Situation.

  • Baufrosch sagts.

    Man kann sich sowas auch noch bei alten Aufnahmen vom OpernTurm ansehen. Da sah das über den durchlässigen Eingangsbereichen ähnlich aus.

    Outrigger sind es jedenfalls nicht.

    Die waagerechten Spanner im Bereich des Atriums werden ja auch im jetzt zu giessenden Boden eingesetzt. Dann kommen noch die seitlichen Fachwerke für die Bündelung oder "Ausdünnung" der Lastabträge.

  • Nachdem Montag und Dienstag jeweils hälftig die Betondecken an den Türmen gegossen wurden, wurde heute Morgen das Pendant des langen Stahlträges für den Südturm angeliefert und auf der Seite zur Taunusanlage hin eingesetzt. Interessant hier, dass er nach der Betonage eingesetzt wurde im Gegensatz zu dem des Nordturms.


    Weiter wurden die ersten Fachwerkträger geliefert und im Bereich des Atriums am Nordturm eingesetzt. Da der Eisele Mobilkran weiter vor Ort steht, dürften weitere Fachwerkträger folgen.


    20250904_192400.jpg


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    Das folgende Bild zeigt die neun senkrechten Stützen der Decke über der Tiefgaragenzufahrt auf der linken Seite.


    20250904_192440.jpg



    Auf der Gegenüberliegenden Seite, bei The Bank, geht es nun auch zügig nach oben. Nachdem hier die Decke des Durchgangs gegossen wurde wird nun mit dem Hochbau des darüberliegenden Stockwerks begonnen. Die zukünftigen Fenster sind an den Verschalungen der Träger bereits gut zu erkennen.


    20250904_192129.jpg


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    2 Mal editiert, zuletzt von MathiasM () aus folgendem Grund: Träger -> Stützen geändert

  • Ich habe jetzt beobachtet, dass seit ca. Anfang April, wo man auf Bodenniveau im CBT ankam, und jetzt im noch nicht einmal vollendetem 4.Stock angekommen ist. Das würde heißen, Fertigstellung über 1 Monat für noch nicht einmal ein Stockwerk? Ich kann mich erinnern, wo früher im Hochbau für 1 Stockwerk ca. 1 Woche in manchen Frankfurter Hochhäusern gebraucht wurde. Wieso ist das alles heute, vor allem jetzt hier, so langwierig? Weiß das jemand?

  • Sehr witzig! Oder auch nicht.

    Die ersten Stockwerke im UG, EG und OG sind die schwierigsten, weil keine Regelgeschosse, weil verschiedene Zubauten (wie etwa Wetterschutze etc.), weil Anbauten, weil Kletter-/ Gleitschalungen montiert und angepasst werden müssen, und noch so ein paar WEILS...

    Das Thema eine Etage pro Woche wird recht bald alltäglich sein.

  • ergänzend zu Adam´s Bilder noch ein paar Fotos von oben einaml vom Maintower und einmal aus dem Omniturm. Leider mit etwas Spiegelung durch die Sonne.






    Bilder: Skyview

  • ^ Und auch von mir ein paar aktuelle Bilder aus niedrigeren Perspektiven.


    Die Erweiterung des alten Bankgebäudes ist nun höhenmäßig an den historischen Mauern vorbeigezogen.


    IMG_3098.jpg


    Interessant: Die stehengebliebenen alten Außenwände werden nur scheinbar die Außenwände des neuen "The Bank" sein.


    IMG_3100.jpg


    Der Wetterschutz ist nun am Hochhaus fast rundherum angebracht.


    IMG_3105.jpg


    Die diagonalen Streben sind im 1. Obergeschoss rund um das Hochhaus zu finden.


    IMG_3107.jpg


    Blick von der Taunusanlage auf die Baustelle:


    IMG_3112.jpg


    Schon höher als das Nachbargebäude:


    IMG_3117.jpg


    IMG_3123.jpg


    IMG_3126.jpg


    IMG_3132.jpg


    Fotos: Beggi

  • Die Kranklaviatur wird geändert...im Aufzugskern wurde nun ein größerer Liebherr HC-L installiert...die außen stehenden Krane werden wohl nun sukzessive ersetzt. Übernimmt ZÜBLIN den Hochbau nun, oder waren die bisherigen Krane nur mit OFB für die Entwicklungsgesellschaft gelabelt?

  • Es wird sicherlich hei den 4 Kranen bleiben. 2 für das HH und zwei für "The Bank". Warum sollten sie den am HH aussenstehenden Nadelausleger auch zurückbauen, wo doch zwei bei solch einem HH immer mind. usus sind?

    Einmal editiert, zuletzt von skyliner ()

  • Audi80:


    Die OFB, eine Tochtergesellschaft der Helaba, übernimmt die Projektentwicklung und Koordination, während die Helaba als Bauherr und Eigentümer fungiert. Züblin agiert seit Projektbeginn als Generalunternehmer und führt die Bauarbeiten durch.


    Ich bin nicht sicher, ob der neue, im Kern installierte Kompaktkran die anderen Krane vollständig ersetzen kann. Es scheint mir eher, dass er den äußeren Turmkran unterstützt und primär dafür zuständig ist, Materialien auf der Turmoberfläche zu verteilen. Denkbar wäre aus meiner Sicht ein Rückbau des seitlich von „The Bank“ gelegenen Krans.

  • Beim Anbau von The Bank ist seit dem letzten Bild-Post fast ein Stockwerk hinzugekommen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Decke erst noch gegossen werden muss. Wenn das geschehen ist, sind der Alt- und der Neubau auf dem gleichen Niveau angekommen.


    Der hinzugekommene zweite Hochhauskran ist auf dem ersten Bild rechts der Mitte sichtbar. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass beide Hochhauskrane bleiben.


    20250929_163549.jpg


    20250929_163601.jpg




    Auch am Hochhaus selbst ist man gerade dabei die ganze Bewehrung für die Decke des dritten Geschosses einzubringen. Die senkrechten Stützen sind auf den Seiten komplett durchgängig für zwei Etagen gesetzt worden, auf den Hochhaus-Seiten mit den Fugen ist das nicht überall der Fall (nicht dort wo sich die diagonalen Streben treffen).


    20250929_163858.jpg


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    Einmal editiert, zuletzt von MathiasM () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • In ein paar Wochen müssten nicht nur die 3 Krane zu sehen sein.

    IMG-6009.jpg


    Mit der Fertigstellung der Decke des 4. Geschosses erhält The Bank noch 2 Geschosse. Das montierte Stahlfachwerk zeigt bereits an, dass an dieser Stelle ein Wanddurchbruch für eine Türöffnung entstehen soll.

    IMG-6014.jpg


    Der Abstand zw. Altbau und Hochhaus ist gerade breit genug um noch das T8 zu sehen.

    IMG-6011.jpg


    Der neue Anbau von The Bank.

    IMG-6016.jpg

    Bilder: main1a

    4 Mal editiert, zuletzt von main1a ()

  • ^Danke!

    Ich darf noch etwas ergänzen: Das große Projekt wird allmählich im unmittelbaren Stadtraum sichtbar. In wenigen Wochen, wenn die Bäume ihr Laub verloren haben, lässt sich der Fortschritt aus verschiedenen städtischen Perspektiven noch besser nachvollziehen.


    Der südliche Aufzugsschacht hat bereits den Boden der Etage 6 erreicht:




    Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt08.jpg Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt09.jpg


    Aus der Wallanlage gesehen:



    cbt14.jpg


    Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt10.jpg Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt11.jpg


    Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt12.jpg Bild: https://www.fvgffm.de/img/09_25/cbt13.jpg



    Zwischen Trianon und Deutscher Bank:


    cbt15.jpg


    Und der ursprüngliche Projektname taucht auch überraschend wieder auf, just in dem Moment als der Turm sichtbar wird:


    cbt16.jpg



    Bilder: Adama

  • Der CBT-Tower war enorm populär.

    Eine kurze Zusammenfassung des Artikels in eigenen Worten:


    Die Nachfrage nach Büroflächen im CBT-Tower sei enorm gewesen, wie man aus einem aktuellen Interview der Börsenzeitung erfahren kann.

    Neben der Commerzbank, die letztlich den Zuschlag erhielt, hätten auch andere Unternehmen, vor allem aus der Finanzbranche, konkrete Mietanfragen gestellt. Ein weiterer Interessent habe sogar das gesamte Hochhaus mieten wollen.


    Der Bau liegt im Zeitplan. Die ersten beiden oberirdischen Etagen seien bereits fertiggestellt, und nun beginne die entscheidende Bauphase, in der sich die Regelgeschosse wiederholen. Durch den Einsatz von Fertigteilen könne jetzt „relativ zügig“ gearbeitet werden.

    Pro Woche entsteht jetzt ein komplettes Regelgeschoss.

    Im Rahmen der Kostensicherheit hat die Helaba den Bau zu Festpreisen vereinbart. Damit trage die Landesbank kein Risiko steigender Baukosten.


    Quelle: https://www.boersen-zeitung.de…hatte-viele-interessenten