Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen

  • Die Wahl der Haltestelle Fechenheim als Wendepunkt für die Kurzpendel dürfte auch darauf beruhen, dass man in Fechenheim mit nur geringen Kosten östlich der Station ein Wendegleis anlegen kann; die Trasse ist dort im Gegensatz zum Maintaler Abschnitt breit genug für ein drittes, mittig gelegenes Ausziehgleis. Vielleicht gibts auch betriebliche Gründe.


    Ja, genau so findet es sich in den Planfeststellungsunterlagen.

  • ^^^ Ich war von einer Standardhöhe von mehr als 80 cm ausgegangen, mein Fehler. Bleibt der Unsinn, dass man zwei U5-Stationen nicht durchgehend barrierefrei gestaltet.

  • Der Hang zum technischen Perfektionismus verleitet deutsche Stadtplaner allzu oft zu optischen Scheußlichkeiten, die uns zum Glück auf der Eckenheimer Landstraße erspart bleiben.
    Im Gegenteil empfinde ich die gefundene Lösung, den 75 Meter langen Bahnsteig in der Höhe zu gliedern als eine deutliche Abmilderung, die sich deutlich besser in die bestehende Umgebung integrieren lässt.

  • S-Bahn Gateway Gardens

    Ich greife nochmal ein älteres Thema auf. Im November wurden vorbereitend für die S-Bahn-Anbindung von Gateway Gardens Flächen im Stadtwald gerodet (Beitrag #874ff). Ich habe mir das heute mal angesehen. Hier ein Foto im Bereich des Abzweigs von der bestehenden S-Bahn-Strecke, Blick nach Süden (die bestehende Strecke im Rücken):



    (Foto von mir)


    Die Fläche ist doch deutlich größer als für die Strecke später erforderlich ist. Den Plänen aus dem Planfeststellungsverfahren ist zu entnehmen, dass die Planfestellungsgrenze östlich des oberirdischen Streckenabschnitts ein ganzes Stück in den Wald hinein reicht. Dieser Bereich ist teilweise mehr als doppelt so breit wie für die geplante Trasse inkl. Bahndamm und Rettungsweg benötigt wird. Hier sieht man die Grenze als dünne rot-gestrichelte Linie im Baustelleneinrichtungsplan:



    (Plan: Ausschnitt aus Anlage 9.1.1 / Planfeststellungsverfahren S-Bahn Gateway Garden)


    In den Grunderwerbsplänen steht an dieser zusätzlichen Fläche "vorübergehende Inanspruchnahme". Wahrscheinlich wird die zusätzliche Fläche für Baustellenlogistik benötigt. Ich gehe davon aus, dass der komplette, markierte Planfeststellungsbereich im November gerodet wurde und alle unbebauten Flächen hinterher wieder bepflanzt werden.


    Den Zahlen, die tunnelklick in #876 genannt hat, wäre damit zu ergänzen, dass von der Rodungsfläche (4,4 ha) nur etwa die Hälfte bebaut wird und die andere Hälfte wieder bepflanzt wird. Mal angenommen das wären jeweils rund 2,2 ha: Dann reduziert sich die Fläche, die im Bereich der alten Strecke wieder bepflanzt wird, von 5,6 ha auf grob 3,4 ha.


    Ändert zwar nichts an der positiven Flächenbilanz für die Natur hinterher. Man fragt sich aber wozu so viel zusätzliche Fläche temporär benötigt wird oder ob nicht der seitliche Rettungsweg für die Andienung und Logistik gereicht hätte.

  • Bahnhof Griesheim

    Auf der Seite der Stadt Frankfurt sind die Umbau-Varianten für den Bahnhof Griesheim und die kürzlich dazu vorgestellte Powerpoint-Präsentation online gestellt.
    Wie an anderer Stelle berichtet wurde und auch aus den Unterlagen mehr oder weniger eindeutig hervorgeht, soll Variante 4 verwirklicht werden.
    Hierbei handelt es sich mal nicht um die Taube auf dem Dach, sondern eher um den Spatz in der Hand.


    P.S. Auch die Pläne für die Umgestaltung der Omega-Brücke sind hier zu finden.

  • Man weiß ja nie wie lange so was noch steht. Kann ja alles, ganz schnell gehen!


    Beim Ausbau der sogenannten NordMainischen S-Bahn wird es fallen müssen, das Viadukt.




    Alle Bilder sind, wie immer, mein Eigentum!




    .

  • Die S-Bahn-Station Taunusanlage hatten wir zuletzt im Dezember und im September. Die seit 2012 laufenden Umbauarbeiten sind immer noch nicht fertiggestellt. Nachfolgend Eindrücke von heute. Der "Empfang":



    Geworben wird schon großflächig und mit viel Licht:



    Hübsch die farbgeführte Orientierung:




    Bilder: epizentrum

  • Und hier ein Update von den Bahnsteigen am 18. März, zur Mittagszeit.


    Nach Grün ...



    ... folgt blau.
    Jeweils aufgenommen an den süd-westlichen Aufgängen des Bahnsteigs.




    Im Gegensatz zur fertig durchgetrockneten grünen Farbabfolge glänzt hier noch der frisch aufgetragene Lack.




    Und auch mit den Säulen geht es voran.



    Man wird leibhaftiger Handwerker Gewahr...


  • Ausbau S-Bahn-Strecke Frankfurt - Bad Vilbel

    Das oben mehrfach erwähnte Vorhaben macht Fortschritte. Vorabmaßnahmen für den viergleisigen Ausbau der Strecke sind nun beauftragt, wie die Deutsche Bahn und das Hessische Verkehrsministerium heute in Frankfurt mitteilten. Teil des Projekts ist der Umbau der Stationen Bad Vilbel, Bad Vilbel Süd, Frankfurt-Berkersheim, Frankfurt-Frankfurter Berg und Frankfurt-Eschersheim. Zusätzlich entsteht eine neue Station Frankfurt-Ginnheim. Auf einer Länge von 12,6 km werden zwei zusätzliche Gleise verlegt. Nach aktuellen Berechnungen der Bahn ergibt sich ein Gesamtkostenvolumen von rund 323 Millionen Euro.


    Der Beginn der Hauptbaumaßnahmen ist für das 2. Halbjahr 2017 vorgesehen.

  • S-Bahnstation Konstabler Wache | taktiles Leitsystem

    Etwas unspektakulär ist vor einiger Zeit in der S-Bahnstation Konstabler Wache an den Bahnsteigen ein taktiles Leitsystem ergänzt worden. Auch die "schwarz-weiß Baken" auf dem Boden sind "neu". Vom Sauberkeitsgrad hat sich das Ganze schon an den Bestand angepasst...



  • Barrierefreier Ausbau - Endstation Ginnheim

    Der im Herbst 2013 begonnene barrierefreie Ausbau der Tram- und U-Bahn-Endstation Ginnheim ist fast abgeschlossen. Derzeit wird noch das letzte Gleis in Ginnheim tiefer gelegt:



    Zur Erinnerung: Im Mai wurden die Tramgleise 1 und 2 abgeschottert und zuvor Der Bahnsteig zwischen den Gleisen 4 und 5 erhöht.


    Damit fehlen "nur" noch Römerstadt und Niddapark auf der D-Strecke, sowie Preungesheim, Glauburgstraße und Musterschule auf der B-Strecke.


    Bild von mir.

  • Konstabler Wache, B-Ebene

    ... anscheinend gibt es Planungen, in der B-Ebene der Konstabler Wache die abgehängten Decken neu zu gestalten. Zumindest gibt es dort eine Musterfläche bei dem Abgang zu den S-Bahngleisen.


    Streckmetalldecken mit runden Leuchten | unterschiedliche Farben zum Test an der Wand


    Streckmetall-Element (links noch Teile der alten Decke)


    Am Übergang zu den Wänden wird an der Decke eine Lichtfuge ausgebildet, in der sich LED-Leuchtstreifen befinden.


    ... mal schauen, wie es weiter geht.

  • Seit wie vielen Jahren dürfen wir uns über die fehlende Decke, den Kabelverhau und den Taubendreck von oben schon ärgern? Egal was sie machen, es kann nur eine Verbesserung werden. Man kann nur hoffen dass es irgend wann mal los geht.

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    Eine Verbesserung wird es geben. Allerdings werden die Bahnsteigbereiche größtenteils keine Deckenverkleidungen mehr erhalten. Dies passiert aus Brandschutz- und Kostengründen.


    Die B-Ebene erhält eine neue Lochdecke.
    Die C-Ebene, Bahnsteig U4/U5 erhält nur noch zwischen Bahnsteigkante und Lichtband eine Lochdecke
    Die D-Ebene, Bahnsteig U6/U7 und S-Bahn wird keine Decke mehr erhalten. Allerdings werden die Kabelkanäle und Lüftungsanlagen neu geordnet. Neben Kosten- und Brandschutzgründen hängt das Weglassen der Decke mit den unterschiedlichen Genehmigungsbehörden zusammen (EBA, Stadt Frankfurt, Technische Aufsichtsbehörde beim RP Darmstadt), die eine gemeinsame Lösung für eine Deckenkonstruktion erheblich erschweren.

  • U5 Barrierefreier Umbau Preungesheim

    Auf der alten U5 läuft der Countdown für die letzten drei umzubauenden Stationen. Preungesheim geht es seit heute an den Kragen. Bis Dezember soll die neue Station fertig sein. Der Außenbahnsteig wechselt nach Osten, der Mittelbahnsteig gen Westen, um die Station fit für den zum x-ten Mal verschobenen Ausbau zum Frankfurter Berg vorzubereiten. Somit kann man aus Fahrtrichtung Innenstadt künftig direkt in den Bus umsteigen, der im Zuge des Umbaus auch höhere Bordsteinkanten und somit einen barrierefreien Zugang erhält.


    So wurde man heute empfangen, wenn man von der Homburger Ldstr. kam:



    Der alte Bahnsteig Blick gen Norden:



    Drehung um 180 Grad - das bisherige Gleisvorfeld.




    An der Sigmund-Freud-Straße ist der stadteinwärtige Bahnsteig mit der wurzel-verhinderten Rampe im Norden mangels Abfahrten gesperrt:



    Alle Bilder von mir.

  • Ist das Teil des Nahverkehrs? Irgendwie schon, andererseits nicht. Ich stelle es trotzdem mal hier hinein, da mir kein besserer Ort einfällt:


    Endlich wird in den Tunnelstrecken der U-Bahn LTE verlegt, wie der HR meldet.
    Dazu wollen Telekom, Vodafone und Telefónica in den nächsten Monaten 3,5 Mio.€ investieren. Im kommenden Frühjahr soll dann alles fertig sein.

  • Endspurt an der Stresemannallee

    Planmäßig biegen nun auch die letzten Baumaßnahmen an der Stresemannallee in die Zielgerade. Die Baustellenampeln wurden bereits abgebaut. Es fehlen lediglich noch die letzte Teerschicht, die Fahrbahnmarkierungen und eine handvoll Schilder. Wenn das nicht nächste Woche geschieht, dürfte zumindest bis Monatsende alles fertig sein. Die Bäume dürften dann wahrscheinlich Ende Oktober oder im Frühjahr gesetzt werden



    Bild von mir.